Die DIENSTAG-PRESSE – 6. Februar 2018

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 6. Februar 2018

Wien/ Staatsoper
Neuer Wein in bewährten Schläuchen
„Der Barbier von Sevilla“, geschmackvoll besetzt, an der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung

Wiesbaden
Händels Oratorium „Jephta““Die Grenze des Zumutbaren“
DeutschlandfunkKultur

Chemnitz
Chemnitz traut sich: Wagner aus weiblicher Sicht
Neue Musikzeitung/nmz.de

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"La Damnation de Faust" im Musiktheater Linz: Bitte weniger Goethe – mehr Berlioz!

Landestheater Linz, Premiere am 3. Februar 2018
Hector Berlioz, La Damnation de Faust

von Charles E. Ritterband

Regisseur David Marton hat sich ganz klar von der Werkgeschichte vereinnahmen lassen und ein Übermaß an Intellektualität in seine Inszenierung von Hector Berlioz‘ hochinteressantem Oratorium „La Damnation de Faust“ einfließen lassen – so dass ihm (und somit auch uns Zuschauern) das musikalische Werk entglitt. Da gibt es auf der Bühne gar viel zu rätseln und zu interpretieren, man versteht manche Intention des Regisseurs, aber das meiste versteht man nicht. Man hat als Zuschauer so viel zu denken und zu hinterfragen, dass die oft großartige Musik von Berlioz verdrängt wird, in den Hintergrund rückt.

Ich habe nach der Aufführung in Linz meine beiden CDs von verschiedenen „Damnation“-Versionen angehört – und dabei plötzlich vieles gehört, was ich in Linz vor lauter Inszenierung und Intellektualität gar nicht wahrgenommen hatte. „Hector Berlioz, La Damnation de Faust,
Landestheater Linz“
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Die MONTAG-PRESSE – 5. Februar 2018

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 5. Februar 2018

Berlin/ Staatsoper
Barenboim dirigiert, Tcherniakov inszeniert „Tristan und Isolde“ als modernes Stück
Barenboim bereitet seine dritte Premiere von „Tristan und Isolde“ vor – als moderne Inszenierung an der Staatsoper.
Berliner Morgenpost

Düsseldorf
Richard Wagners „Walküre“ : Blutende Jünglinge in abgestürzten Helikoptern
Frankfurter Allgemeine

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Salome in Berlin: Diese Inszenierung trifft nicht den Kern der Oper

Foto: Lieberenz (c)
Deutsche Oper Berlin
, 3. Februar 2018
Richard Strauss, Salome
Evan Rogister, Dirigent
Claus Guth, Inszenierung
Muriel Gerstner, Bühne/Kostüme
Eva-Maria Abelein, Spielleitung
Catherine Naglestad, Salome
Samuel Youn, Jochanaan
Burkhard Ulrich, Herodes
Gabriele Schnaut, Herodias

von Yehya Alazem

Wie weit darf man eigentlich gehen? Und wie viel dürfen sich Opernhäuser erlauben? Wann werden Regisseure aufhören, nur das auf die Bühne zu bringen, was in ihrem Kopf ist – ohne die kleinste Rücksicht auf die Oper selbst?

Die Inszenierung der „Salome“ von Claus Guth an der Deutschen Oper Berlin widerspricht fast allem, was Richard Strauss als Komponist und Librettist dieses Werkes geschrieben hat. Das ist dem Text und der Musik gegenüber vollständig respektlos. „Richard Strauss, Salome,
Deutsche Oper Berlin“
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Valentina Nafornita und Benjamin Bernheim sorgen in Wien für Furore

Wiener Staatsoper, 3. Februar 2018
Gaetano Donizetti, L’Elisir d’Amore (Der Liebestrank)

Valentina Nafornita, Adina
Benjamin Bernheim, Nemorino

Eine Opernproduktion, die schon 38 Jahre auf dem Buckel hat, kann noch immer überzeugen: Das bewies die 238 . Vorstellung von Gaetano Donizettis „L’Elisir d’Amore“ an der Wiener Staatsoper am Samstagabend und lag an der anmutigen, historisierenden Inszenierung von Otto Schenk sowie an zwei Solisten, die ganz wunderbar sangen: Benjamin Bernheim als armer Bauer Nemorino und Valentina Nafornita als reiche, junge Pächterin Adina. „Gaetano Donizetti, L’Elisir d’Amore, Valentina Nafornita, Benjamin Bernheim,
Wiener Staatsoper.“
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DIE SONNTAG-PRESSE – 4. FEBRUAR 2018

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Chemnitz
Oper Chemnitz startet neuen Ring
Die Oper Chemnitz bringt den kompletten „Ring des Nibelungen“ als Neuproduktion auf die Bühne. Aus Anlass des 875. Stadtjubiläums will das Haus dem Komponisten Richard Wagner die Ehre erweisen. Innerhalb eines Jahres sollen alle vier Teile des Zyklus Premiere haben. Den Anfang machte „Das Rheingold“ am Samstag.
Musik heute

Anastassiya Dranchuk: Berühmte Pianistin darf in Deutschland bleiben
Die bekannte Musikerin Anastassiya Dranchuk wird wohl eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Sie lebt seit 17 Jahren in Deutschland, wäre aber fast abgeschoben worden.
Die Zeit.de

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Wiener Konzerthaus: Herreweghe verwandelt den Großen Saal in eine Kathedrale

Wiener Konzerthaus, Großer Saal, 2. Februar 2018
Collegium Vocale Gent, Chor und Orchester
Philippe Herreweghe, Dirigent
Dorothee Mields, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass

Johann Sebastian Bach
Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben BWV 102 (1726)
Herr, gehe nicht ins Gericht BWV 105 (1723)
Messe A-Dur BWV 234 (um 1735)

von Jürgen Pathy

Wenn der Hohe Priester der alten Musik und sein 1970 gegründetes Ensemble rufen, dann strömen die Liebhaber der barocken Musik in Scharen in die Konzertsäle und erwarten Großes – so war es auch am Freitagabend im voll besetzten Wiener Konzerthaus.

Philippe Herreweghe, 70, gilt unter Fachleuten als der Bach-Spezialist schlechthin. Mit keinem anderen Komponisten assoziiert man den belgischen Dirigenten so stark wie mit Johann Sebastian Bach. „Collegium Vocale Gent, Philippe Herreweghe,
Wiener Konzerthaus“
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Sieben Jahre nach Fukushima: Die Oper "Stilles Meer" überzeugt in Hamburg

Toshio Hosokawa, Stilles Meer
Staatsoper Hamburg
, 31. Januar 2018
Premiere: 24. Januar 2016
Musikalische Leitung: Kent Nagano
Inszenierung: Oriza Hirata

von Bianca Heitzer

Eine Erschütterung. Ein Tosen und Rauschen, umspült von Klängen, die in den Raum getragen werden, anschwellen und dann wieder verschwinden. So eindrucksvoll erklangen die ersten Takte aus Toshio Hosokawas Oper Stilles Meer, einer Wiederaufnahme aus dem Jahr 2016, die das Publikum der Hamburgischen Staatsoper erneut in ihren Bann zog. „Toshio Hosokawa, Stilles Meer,
Staatsoper Hamburg“
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Krypta Konzert in Hamburg: Abtauchen in verborgene, tiefmenschliche Gefühlswelten

Krypta Konzert: In Memoriam Einojuhani Rautavaara
Die Hamburger Camerata im Michel

  • Benjamin Britten
    aus Simple Symphony 4 (1934)
    Sentimental Sarabande, Frolicsome Finale
  • Carl Nielsen
    Bläserquintett 43 (1922)
    Allegro ben moderato, Menuet – Trio, Präludium – Tema con variazioni
  • Benjamin Britten
    Lachrymae 48a, Reflexionen über ein Thema von Dowland (1950/76)
    Thema und Variationen
  • Kalevi Aho
    Solo XII für Bratsche – In memoriam Einojuhani Rautavaara (2017)
  • Einojuhani Rutavaara
    Suite für Streicher (1952)
    Presto, Andante, Vivace assai (alla giga)

von Ricarda Ott

„Musik ist Leben; und unauslöschlich wie dieses.“

Wer die Krypta von St. Michaelis kennt, weiß um die Besonderheit dieses weitflächigen, niedrigen Raumes unter dem Hauptkirchenraum in der Hamburger Neustadt. 52 gedrungene Granitsäulen stützen die Grabkammer des prächtigen Michels, hier ruhen neben vielen anderen die Gebeine des berühmten Hamburger Musikdirektors Johann Mattheson (1681-1764) und Carl Philipp Emanuel Bachs (1714-1788).

Obwohl nur wenige Stufen unter Straßenniveau, scheint dieser Ort entrückt vom Leben und vom Alltäglichen. Hier regiert die Stille, die Andacht, die Vergänglichkeit.

Ein Konzert, ja weltliche Musik in jenen ehrwürdigen Räumlichkeiten? Unbedingt – vor allem, wenn es ein Konzert ‚in memoriam‘ eines Komponisten ist, eines voller klingender Stille, erhabener Andacht und bedrückender Vergänglichkeit. „Hamburger Camerata, Krypta Konzert,
St. Michaelis, Hamburg“
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Die SAMSTAG-PRESSE – 3. Februar 2018

Foto: Wiener Staatsoper / M. Pöhn (c)
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 3. Februar 2018

Wien/ Bundestheater
„Von Bogdan Roščić und Martin Kušej gibt es ambitionierte Pläne“
Kulturpolitik. Auch in diesem Jahr wird sich an den Bundestheatern viel ändern. Die Preisgestaltung der Karten müsse etwa überdacht werden, sagt Holding-Chef Christian Kircher.
Die Presse

München/ Bayerische Staatsoper
Das dicke Ende kommt noch
Auch beim „Siegfried“ aus Wagners Ring führt Kirill Petrenko das bayerische Staatsorchester zu einer Spitzenleistung. Und die Idee von Andreas Kriegenburg, einen Drachen aus Menschen zu bauen, geht immer noch auf.
Sueddeutsche Zeitung „Die SAMSTAG-PRESSE – 3. Februar 2018“ weiterlesen