Herzchen, Herzchen für die Saison 2026/27 an der Deutschen Oper Berlin

Das Programm der Deutschen Oper Berlin ist für die kommende Saison mit Herzchen nur so gespickt. Damit niemand übersieht, dass dem Spielplan das Motto „Make Love“ vorangestellt wurde. Zur Illustration des Spielzeitthemas nutzt man also einerseits, anders als in Hamburg, keinen sich an ein Bäumchen klammernden Nackten. Andererseits sind sowohl das Motto wie auch die Herzchen-Illustration für ein Opernhaus von, sagen wir, überschaubarer Originalität.

von Sandra Grohmann 

„Programmvorschau 2026/27 Deutsche Oper Berlin
klassik-begeistert.de, 6. September 2026“
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Eine triumphale Aufführung lässt auf eine endgültige Rehabilitierung hoffen!

CD-Buch:

Die nun erstmals auf Tonträgern offiziell erhältliche Gesamtausgabe der Oper ist hoch willkommen, nicht zuletzt, weil sie instrumental und vokal packend und mitreißend musiziert ist. Sie vermittelt darüber hinaus dank des energischen Zugriffs Erik Nielsens, jenen Zunder, der einen vom Hocker reißt. Absolute Empfehlung!


LOUIS JOSEPH FERDINAND HÉROLD:  ZAMPA ou La Fiancée de marbre; Palazzetto Bru Zane

von Dr. Ingobert Waltenberger

„Ferdinand Hérold, Zampa ou La Fiancée de marbre, Bru Zane
klassik-begeistert.de, 6. September 2026“
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kb empfiehlt: Der Klang der Stradivari – jetzt im Kino

Filmplakat © Les Films Velvet/Baxter Films, Weltkino Filmverleih GmbH

Der Klang der Stradivari
Originaltitel: Les Musiciens

Ein französischer Kinofilm von 2025

Regie:  Grégory Magne
Drehbuch:  Grégory Magne in Zusammenarbeit mit Haroun
Kamera:  Pierre Cottereau
Musik:  Grégoire Hetzel

Theatiner Kino, München, 29. August 2026

von Frank Heublein

Es ist spannend, mitzuverfolgen, was ein Streichquartett braucht, um ein gutes Quartett zu sein und nicht nur vier exzellente Solisten.

Es musizieren und schauspielen professionelle Musiker. Sie treffen ihre Musiker- und Musikerinnencharaktere sehr gut. Darüber verrate ich nichts weiter, denn das hat viel mit dem zu tun, was ein Streichquartett ausmacht.

Daneben treten die Mäzenin und der Komponist auf. Sie, der es eher um die väterliche Verpflichtung geht, sein Vorhaben zu realisieren, die vier Stradivaris – eine erfundene Geschichte – endlich nach sechsundzwanzig Jahren das vom Vater in Auftrag gegebene Streichquartett spielen zu lassen.

Der Komponist herrlich verstrahlt, doch zugleich empathisch.  Schmankerl sind die  tollen Nahaufnahmen des Instrumentenspiels.

Frank Heublein, 6. September 2026, für
klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at

Der Klang der Stradivari, Regie: Grégory Magne klassik-begeistert.de, 30. August 2026

DIE SONNTAG-PRESSE – 6. SEPTEMBER 2026

Wolkenturm © Lisa Edi

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 6. SEPTEMBER 2026

Grafenegg
Grafeneggs Festival kommt im Jubiläumsjahr zu einem brillanten Ende
Abschlusskonzerte des Grafenegg Festivals 2026- Im 20. Jubiläumsjahr wartete das Festival am niederösterreichischen Wagram mit brillanten Ensembles und Solisten auf. Da demonstriert eine Debütantin mit 85 Jahren, was Klavierspiel tatsächlich bedeuten kann, da klettert ein Dirigent langsam und behutsam zur Weltspitze auf, da gastieren die Wiener Philharmoniker mit ihrem derzeitigen Lieblingsdirigenten und da spielt das Residenzorchester – die Niederösterreichischen Tonkünstler – mit einer der prominentesten Soprane.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

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Mit Asmik Grigorian und Martha Argerich: Grafeneggs Festival kommt im Jubiläumsjahr zu einem brillanten Ende

Wolkenturm © Lisa Edi

 Abschlusskonzerte des Grafenegg Festivals 2026

Im 20. Jubiläumsjahr wartete das Festival am niederösterreichischen Wagram mit brillanten Ensembles und Solisten auf. Da demonstriert eine Debütantin mit 85 Jahren, was Klavierspiel tatsächlich bedeuten kann, da klettert ein Dirigent langsam und behutsam zur Weltspitze auf, da gastieren die Wiener Philharmoniker mit ihrem derzeitigen Lieblingsdirigenten und da spielt das Residenzorchester – die Niederösterreichischen Tonkünstler – mit einer der prominentesten Soprane.

Wolkenturm, Grafenegg, 2. September 2026

Louise Farrenc:  Ouvertüre für Orchester Nr. 2 in Es-Dur op. 24
Ludwig van Beethoven:  Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur op. 19
Johannes Brahms:  Symphonie Nr. 4 in e-moll op. 98

Martha Argerich, Klavier
Münchner Philharmoniker
Lahav Shani, Dirigent

+++

Wolkenturm, Grafenegg, 3. September 2026

Wolfgang Amadeus Mozart:  Symphonie Nr. 25 in g-moll op. 183
Gustav Mahler:  Symphonie Nr. 1 in D-Dur

Wiener Philharmoniker
Tugan Sokhiev, Dirigent

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Wolkenturm, Grafenegg, 4. September 2026

Arien und Orchesterwerke von Respighi/Bellini/Verdi/Bonis/Strauss

Asmik Grigorian, Sopran
Tonkünstler Orchester
Fabian Gabel, Dirigent

von Herbert Hiess „Martha Argerich, Tugan Sokhiev, Dirigent, Asmik Grigorian
Wolkenturm, Grafenegg, 2./3./4. September 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 21: Ludwig van Beethoven – Tripelkonzert (1804)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Drei Solisten begleitet von einem Orchesterapparat, die mal gegen-, mal miteinander ihre Fertigkeiten demonstrieren – eine spannende Auseinandersetzung voller Möglichkeiten. So ähnlich dürfte wohl Beethovens Gedankengang gewesen sein, als der Bonner Klassik-Meisters sein Konzert für Klavier, Violine und Violoncello in C-Dur (opus 56), kurz „Tripelkonzert“ konzipierte. Was er da ersann, war modern, gewagt, fast schon eine kleine Revolution – mit ernüchterndem Ergebnis. „Daniels Anti-Klassiker 21: Ludwig van Beethoven – Tripelkonzert (1804)
klassik-begeistert.de, 6. September 2026“
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Genau so soll ein Konzertabend enden: Wenn das Gehörte im Kopf weiterarbeitet

Fotos © Ansgar Klostermann

Orchesterfest aus Zürich

Sergej Prokofjew
Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26

Pjotr Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 5 e-moll op.64

Hayato Sumino, Klavier

Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi, musikalische Leitung

Kurhaus Wiesbaden, 3. September 2026

von Dirk Schauß

„Paavo Järvi und Hayato Sumino
Kurhaus Wiesbaden, aus, 3. September 2026“
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Was uns „Unter den Linden“ in der Saison 2026/27 erwartet

Staatsoper Unter den Linden © Marcus Ebener

Die eben beginnende neue Spielzeit in der Staatsoper Unter den Linden ist die dritte der Intendantin Elisabeth Sobotka und des Generalmusikdirektors Christian Thielemann. Nachdem der – in größeren personellen Turbulenzen befindliche – Berliner Kultursenat die Etats der Opernhäuser empfindlich gekürzt hat, muss auch das Berliner Vorzeigehaus sparen.

von Peter Sommeregger

Der Reigen von sechs Neuproduktionen wird mit Gaspare Spontinis „La Vestale“ eröffnet, als Hommage an den ersten Generalmusikdirektor des Hauses im 19. Jahrhundert. In der Regie von Lydia Steier und dem Dirigat von Carlo Rizzi gibt Sonya Yoncheva ihr Debüt in der Titelrolle. Premiere ist am 26. September.

„Spielzeitpräsentation 2026 Staatsoper Unter den Linden
klassik-begeistert.de, 2. September 2026“
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DIE SAMSTAG-PRESSE – 5. SEPTEMBER 2026

Bayreuth Baroque, Bruno de Sá © Bayreuth.media

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 5. SEPTEMBER 2026

Bayreuth
Sopranist Bruno de Sá: Der Mann mit der hohen Stimme
Wer ihn einmal gehört hat, staunt über die Höhe, die er mit seiner Stimme erreicht. Countertenor? Nein, Sopran! Bruno de Sás Karriere begann beim Festival Bayreuth Baroque als Einspringer – jetzt gehört er dort zu den Stars. Ein Porträt. „Ein Countertenor entwickelt das hohe Register, das Falsetto, aus der Tenor- oder Bariton-Stimme heraus, um dann wie ein Alt oder Mezzosopran zu klingen“, erklärt Bruno de Sá. Die Bandbreite im Countertenorfach sei sehr groß – und so würden die männlichen Sopranstimmen manchmal irrtümlicherweise hinzugerechnet. „Das ist aber nicht richtig. Ein männlicher Sopran ist ein Mann mit einer tatsächlichen Sopranstimme. Das heißt nicht, dass das besser oder schlechter ist, es ist einfach anders.“
BR-Klassik.de

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Lieder ohne Grenzen – von Wien nach Budapest

Bernadett Nagy, Mezzosopran und Dániel Dinyés, Klavier. Foto: privat.

Unter dem Motto „Von Wien nach Budapest“ lädt die Reihe Lieder ohne Grenzen am 11. November 2026 in den Antonio-Vivaldi-Saal im Herzen Wiens ein.

Bernadett Nagy, Mezzosopran
Dániel Dinyés, Dirigent, Komponist und Pianist

Antonio-Vivaldi-Saal, Johannesgasse 8, 1010 Wien, 19.30 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)

Die Mezzosopranistin Bernadett Nagy und der Dirigent, Komponist und Pianist Dániel Dinyés haben ein erlesenes Programm zusammengestellt. Ihr Konzept verbindet zwei musikalische Perspektiven, die im Programm immer wieder miteinander in Dialog treten. „Lieder ohne Grenzen „Von Wien nach Budapest“
Antonio-Vivaldi-Saal, Wien, 11. November 2026“
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