Deutsche Oper Berlin, 8. September 2023 (Bild ©)
von Kirsten Liese, Berlin
Es kann für mich keine schönere Nachricht geben, als wenn wachsame Tierschützer bewirken, dass ein Opernhaus oder Theater davon absieht, Tiere als Akteure auf einer Bühne zu benutzen so wie aktuell die Deutsche Oper Berlin im Fall eines Esels.
Die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) hatte sich vor wenigen Tagen zusammen mit sieben Tierschutzorganisationen in einem offenen Brief an das Opernhaus und die Regisseurin Katharina Thalbach gewandt und dazu aufgefordert, keinen Esel in der Wiederaufnahme von Rossinis Produktion „Der Barbier von Sevilla“ auf die Bühne zu bringen. Aus internen Kreisen des Opernhauses war bekannt geworden, dass der Esel im Backstage-Bereich eine Treppe bewältigen sollte, die er scheute und daraufhin drangsaliert worden war. „Deutsche Oper Berlin zieht Esel aus geplanter Rossini-Aufführung ab
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