Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2020

Foto: © Pietro Tessarin

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2020

Venedig
Corona: Fenice-Theater plant Konzerte ohne Zuschauer
Das Fenice-Theater in Venedig reagiert auf die Coronavirus-Epidemie in Norditalien, wegen der öffentliche Veranstaltungen abgesagt werden mussten.
Niederösterreichische Nachrichten

Berlin
Konzertante Premiere: Meyerbeers Dinorah an der Deutschen Oper Berlin
Leicht hirnrissige Handlung, großartige Musik: Die Deutsche Oper Berlin komplettiert ihre Meyerbeer-Wochen mit der konzertanten Premiere Dinorah. In den Hauptrollen sind Rocío Pérez als Titelheldin, Régis Mengus als schatzsuchender Bariton-Bräutigam und Philippe Talbot als herrlich tenoraler Einfaltspinsel zu hören und erwecken Giacomo Meyerbeers spätes Meisterwerk zu faszinierendem Leben. Am Pult überzeugt Enrique Mazzola einmal mehr mit Finesse, Charme, Temperament und Klangfantasie. Gut vorbereitet auch Chor und Orchester.
konzertkritikopernkritikberlinantonsch.

Interview mit Valentin Schwarz
Vom Einspringer zum Medienstar: Valentin Schwarz verzaubert die Opernwelt
Im Sommer inszeniert Valentin Schwarz bei den Bayreuther Festspielen. Zuvor bringt er in Dresden Offenbachs „Banditen“ zur Strecke.
Tagesspiegel

Dresden
Semperoper Dresden kündigt elf Premieren für neue Saison an
Neue Musikzeitung/nmz.de

Köln
Il Trovatore an der Oper Köln
Premierenkritik Regisseur Dmitri Tcherniakov verordnet dem Personal aus der Verdi-Oper eine (völlig sinnlose) Gruppentherapie
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/il-trovatore-an-der-oper-koeln

Kölner Staatenhaus: Tcherniakovs Inszenierung von „Il trovatore“ überzeugt
Kölner Rundschau

Bozen
Aufführung der Oper Toteis im Stadttheater Bozen
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/kultur/auffuehrung-der-oper-toteis

Schweinfurt
Abgefahren: Daniel Behle singt in Schweinfurt „Behlcanto“
Die großen Hits der italienischen Oper, begleitet nicht von Orchester, sondern von Saxofon-Quintett. Wie und warum er das macht, erklärt Tenor Daniel Behle im Interview.
Mainpost.de

„Das Tristan-Vorspiel ist ein langsam anschwellender Orgasmus.“ (Christian Thielemann)
Die Orgasmus-Hymne auf die Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ stammt nicht von einem erotomanen Wagner-Fan, sondern von einem der derzeit renommiertesten Dirigenten Deutschlands.
https://www.tabularasamagazin.de/das-tristan-vorspiel-ist-ein-langsam-anschwellender „Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 4. MÄRZ 2020 London

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Die MITTWOCH-PRESSE – 4. MÄRZ 2020
Jonas Kaufmann, Antonio Pappano. Foto: Instagram

Jonas Kaufmann Ehrendoktor am Royal College of Music
Jonas Kaufmann ist vom Royal College of Music (RCM) in London zum Ehrendoktor ernannt worden. Der Titel wurde dem gebürtigen Münchner am Dienstag von Prince Charles verliehen, teilte die Hochschule mit. Die Ehrendoktorwürde erhielt auch der Dirigent und Musikdirektor des Royal Opera House, Antonio Pappano.
Musik heute

London
„Fidelio“ in London: Wer hat geschossen?
Probleme benennen, aber nicht lösen: Tobias Kratzer versucht in London, seine „Fidelio“-Inszenierung mit einem einzelnen, genialen Einfall zu retten.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/fidelio-in-london-wer-hat-geschossen-1.4827903

Wien
„Genia“: Kammeroper-Uraufführung muss verschoben werden
Eigentlich hätte am Donnerstag (5. März) in der Wiener Kammeroper Tscho Theissings „Genia oder Das Lächeln der Maschine“ als Beethoven-Hommage Uraufführung feiern sollen. Aufgrund einer Erkrankung von Regisseurin Kateryna Sokolova muss die Premiere nun aber auf kommenden Dienstag (10. März) verschoben werden, teilte das Theater an der Wien mit.
Salzburger Nachrichten

Mailand: Scala-Sperre bis 11.3. erweitert
Jetzt ist auch ein Scala-Sänger erkrankt
Coronavirus in Lombardia, positivo cantante della Scala: spettacoli sospesi continua su:
https://www.fanpage.it/live/coronavirus-la-diretta-1835-contagi-52-i-morti-aumentano

Zürich
Opernhaus Zürich: Arabella tanzt auf dem Vulkan
Neue Zürcher Zeitung

Opernhaus Zürich: «Arabella» von Richard Strauss
https://www.nau.ch/people/aus-der-schweiz/opernhaus-zurich-arabella-von

Plácido Domingos MeToo-Deal in Übersee geplatzt
Whistleblower brachte eine gesichtswahrende Einigung zu Fall: Domingo hätte nach den Belästigungsvorwürfen 500.000 Dollar zahlen sollen.
Wiener Zeitung

London
„Madam Butterfly“ beindruckt an der English National Opera: ein ästhetisch vollkommenes Gesamtkunstwerk
Der Zufall wollte es, dass ich unmittelbar vor der Vorstellung der English National Opera ENO im London Coliseum der Eröffnung einer großartigen Ausstellung zum japanischen Kimono im Victoria and Albert Museum beiwohnte. In keiner Produktion der Madam Butterfly, die ich je an diversen Opernhäusern von Buenos Aires bis Wien erleben durfte, kommen farbenprächtige Kimonos, kommt die so ganz besondere japanische Ästhetik derart großartig zum Ausdruck wie in dieser gefeierten Co-Produktion der ENO mit der New Yorker MET aus dem Jahre 2006, eine Regiearbeit des zwei Jahre später verstorbenen britischen Film- und Theaterregisseurs Anthony Minghella: ein Gesamtkunstwerk!
Dr. Charles E. Ritterband berichtet aus der English National Opera.
Klassik-begeistert „Die MITTWOCH-PRESSE – 4. MÄRZ 2020 London“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 3. MÄRZ 2020

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Ambur Braid. Foto: Monika Rittershaus (c)

Frankfurt
Diese Liebe hat einen Haken: Nachtschwarze „Salome“ in Frankfurt
BR-Klassik

Eine kranke, falsche Liebe
DeutschlandfunkKultur

„Salome“ in Frankfurt: Es muss schrecklich sein, in so einer schwarzen Höhle zu leben!
Frankfurter Rundschau

Salomes dunkler Traum
Frankfurter Allgemeine

Salomes Psychopathologie – Theatralisch sensationelle Deutung des Straussschen Musikdramas an der Oper Frankfurt
Neue Musikzeitung/nmz.de

Dresden
Zwei doppelt ratlose Offenbach-Premieren in Dresden
https://www.nmz.de/online/zwei-doppelt-ratlose-offenbach-premieren-in-dresden

Staatsoper Hamburg, 1. März 2020
Staatsoper Hamburg: Der „fliehende“ Holländer
Richard Wagner, Der fliegende Holländer
Mit großem Applaus des Publikums vor fast ausverkauftem Haus an der Dammtorstraße ist die 80. – und letzte – Aufführung des „Fliegenden Holländers“ von Richard Wagner bedacht worden. Der „fliehende“ Holländer: In dieser Kult-Inszenierung von Marco Arturo Morelli wird diese Romantische Oper in Hamburg nicht mehr zu sehen sein werden. Aus die Maus nach 24 Jahren.
Andreas Schmidt und Ulrich Poser berichten aus der Staatsoper Hamburg.
Klassik-begeistert

Berlin
Ein Wochenende mit Meyerbeer: Prophet und Hugenotten an der Deutschen Oper Berlin Die großartigen Meyerbeer-Wochen an der Deutschen Oper machen es möglich. Zwei Hauptwerke des deutsch-französischen Komponisten lassen sich innerhalb von gut 24 Stunden erleben. Le Prohpète wirkt (Regie: David Alden) wirkt runder und konzilianter, Les Huguenots (Regie: Olivier Py) aggressiver, aber auch konsequenter. Sängerisch punktet Le Prohpète mit einer erfahrenen Sänger-Riege rund um den formidablen Gregory Kunde bzw. die mezzointensive Clémentine Margaine, während Les Huguenots mit jungen Sängern (Liv Redpath als koloraturwendige Marguerite, Olesya Golovneva als leidenschaftliche Valentine, Anton Rositskiy als höhensicherer Raoul) aufwartet. Am Pult zieht sich Enrique Mazzola (Hugenotten) souverän und geschmeidig aus der Affäre, während Alexander Vedernikov beim Propheten etwas im Ungefähren bleibt.
Konzertopernkritikberlin/a.schlatz „Die DIENSTAG-PRESSE – 3. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2020

Foto: Kurt Weill, Bundesarchiv, Bild 146-2005-0119 / CC-BY-SA 3.0; wikipedia.de (c)

Vor 120 Jahren geboren: Kurt Weill
https://www.dw.com/de/vor-120-jahren-geboren-kurt-weill/a-52597412

Dresden
Österreichisches Offenbach-Doppel in Sachsen: Dresdens Staatsoperette punktet mit den „Banditen“, die Semperoper langweilt mit der „Gerolstein“
http://klassiker.welt.de/2020/03/01/oesterreichisches-offenbach-doppel

Offenbachs „Banditen“ als Kopulations-Komödie
Im letzten Jahr wurde an vielen Theatern Jacques Offenbachs 200. Geburtstag gefeiert und die Welle an Neuproduktionen schwappt noch nach. Der junge Österreicher Valentin Schwarz will im Sommer den Ring des Nibelungen in Bayreuth neu inszenieren. Vorher versucht er sich in einer vollkommen anderen musikalischen Welt.
Deutschlandfunk

Wien/ Volksoper
„Zigeuner“ gegen böse Obelixe
Der neue „Zigeunerbaron“ in der Volksoper ist atmosphärisch so dumpf, dass sogar Glitzer und Klimbim grau aussehen. Am Text hat ein Norddeutscher herumgedoktert.
https://www.diepresse.com/5777580/zigeuner-gegen-bose-obelixe
Zigeunerbaron in Wien – wie ein bitterböses Spiel von Brecht
Die Operette von Johann Strauß an der Wiener Volksoper versucht die Quadratur des Kreises.
Kurier
Schlaffördernd: Der Zigeunerbaron an der Wiener Volksoper
Der Standard

Wien/ Konzerthaus
Currentzis: Scharfes Profil, Schwächen im Klang
Jubelstürme für Teodor Currentzis und das SWR Symphonieorchester mit Strauss und Mahler.
https://www.diepresse.com/5777577/currentzis-scharfes-profil-schwachen-im-klang

Ladas Klassikwelt 21: Lang, lang ist es her, als eine Eintrittskarte für das Bayreuther Festspielhaus 20 Mark kostete…
Hier konnte ich natürlich nur einige kurze Auszüge aus den 68 Seiten der„Bayreuther Fanfaren“ bringen. Alles in allem ist die Lektüre des Büchleins sehr amüsant, und es ist interessant zu erfahren, wie einer der berühmtesten Musikkritiker seiner Zeit von den Bayreuther Festspielen des Jahres 1891 berichtet hat.
Jolanta Lada-Zielke berichtet jeden Montag aus ihrer Klassikwelt.
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-21-klassik-begeistert-de/ „Die MONTAG-PRESSE – 2. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 29. FEBRUAR 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 29. FEBRUAR 2020
Foto: https://benjaminbernheim.com (c)

Experte fürs Französische
Benjamin Bernheim wird als neuer Traumtenor gefeiert. Der gebürtige Pariser singt auf den großen Bühnen der Welt. Überragend ist er vor allem in einem Repertoire, das in Deutschland kaum einer kennt.
Die Welt.de

Wien/ Staatsoper
Turandot“ an der Staatsoper: Weiß wie Jade
Das Fernost-Drama ist ins Repertoire zurückgekehrt.
Wiener Zeitung
Turandot an der Staatsoper: Stimmen gegen Orchesterwogen
Ramón Tebar wird der Wiener Staatsopernorden für Ausgewogenheit kaum zu verleihen sein
Der Standard

Genf
Packend – Giacomo Meyerbeers „Les Huguenots“ am Grand Théâtre de Genève
Neue Musikzeitung/nmz.de

Brüssel
Ödipus der männlichen Dominanz
In Brüssel endet mit „Don Giovanni“ die Trilogie der Mozart-Opern nach den Libretti Lorenzo da Pontes.
Sueddeutsche Zeitung

Lieses Klassikwelt 23: Rosenkavalier
Tatsächlich werde ich auch heute noch dann und wann bei einer Rosenkavalier-Aufführung wehmütig, allerdings weniger, weil mich die Sängerinnen so stark anrühren, sondern weil ich den goldenen Jahren nachtrauere, in denen Aufführungen dieses Stückes Dimensionen erreichten, von denen man sich wohl auf absehbare Zeit verabschieden muss.
Der Rosenkavalier ist eines meiner Lieblingswerke. Eine Strichliste habe ich zwar nicht geführt, ihn aber so oft gesehen wie keine andere Oper.
Kirsten Liese berichtet jeden zweiten Freitag aus ihrer Klassikwelt.
Klassik-begeistert

Dessau
Offenbachs Genie leuchtet mit „Hoffmanns Erzählungen“ in Dessau
Am Anhaltischen Theater Dessau feiert die musikalisch herausragende, in der Inszenierung stringente, emotional stark berührende wie auch humorvolle Produktion der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach einen großen Publikumserfolg. Das gilt seit der Premiere am 25. Oktober 2019 auch für die in teilweise neuer Besetzung am 22. Februar 2020 gegebene Vorstellung.
Dr. Guido Müller berichtet aus dem Anhaltischen Theater in Dessau.
Klassik-begeistert „Die SAMSTAG-PRESSE – 29. FEBRUAR 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 28. FEBRUAR 2020

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Die FREITAG-PRESSE – 28. FEBRUAR 2020
Foto: Plácido Domingo, © Greg Gorman

Persönliche Stellungnahme von Plácido Domingo auf seiner Facebook-Seite
Placido Sunday – Mexico 2.27.2020

I feel like I must issue an additional statement to correct the false impression generated by my apology in some of the articles that reported on the AGMA investigation.
My apology was sincere and wholeheartedly, to any colleague I may have hurt in any way for anything I have said or done. As I have repeatedly stated, it has never been my intention to hurt or offend anyone.

But I know what I haven’t done and I will deny it again. I’ve never behaved aggressively to anyone, and I’ve never done anything to obstruct or harm anyone’s career. On the contrary, I have dedicated much of my half-century in the opera world to supporting industry and promoting the career of countless singers.

I am so grateful to all the friends and colleagues who so far, have believed in me and supported me in these difficult times. To prevent you from affecting, harm or cause any additional inconvenience, I have decided to retire from my upcoming La Traviata performances at the Teatro Real in Madrid.

In addition, I will retire from theatre performances and companies that have difficulty in carrying out those commitments. On the other hand, I will fulfill all my other commitments where circumstances allow.

Madrid
Plácido Domingo sagt Auftritte im Madrider Teatro Real ab
Der Opernstar wollte mit seiner Entscheidung möglicherweise einer Absage durch das Theater zuvorkommen. Anfang der Woche hatte er sexuelles Fehlverhalten zugegeben
Der Standard

Die Heimat kehrt Placido Domingo den Rücken
Nach dem Schuldspruch gegen Harvey Weinstein kann sich „MeToo“-Bewegung weiteren Erfolg auf die Fahnen schreiben.
Wiener Zeitung

Hamburg/ Elbphilharmonie
Der strahlende Ausklang des himmlischen Chores krönt einen eindrucksvollen Auftritt, der noch lange in Erinnerung bleiben wird
Kann der irdische Schmerz überwunden werden? Kann der Satan besiegt werden? Werden sich letztlich die himmlischen Mächte durchsetzen? Auf Basis der Seligpreisungen aus der Bergpredigt komponierte César Franck Ende des 19. Jahrhunderts ein selten aufgeführtes Oratorium der französischen Romantik. Der Symphonische Chor Hamburg führte dies mit ausgewählter Solistenbesetzung souverän im Großen Saal der Elbphilharmonie auf.
Frank Hörster berichtet aus der Elbphilharmonie
Klassik-begeistert

Coronavirus an der Oper: Mailänder Scala bleibt geschlossen
Nach der Infektion eines Chormitglieds werden die Aufführungen bis Montag ausgesetzt. Bürgermeister Sala fordert die Wiedereröffnung der Museen
Der Standard
Mailänder Scala bleibt bis mindestens 2. März geschlossen
Auch die weltweit größte Möbelmesse findet nicht statt
Wiener Zeitung „Die FREITAG-PRESSE – 28. FEBRUAR 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2020

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2020
Foto: Plácido Domingo, © Chad Batka

Madrid wirft Placido Domingo raus
Tagesspiegel

Auftritte von Plácido Domingo auf dem Prüfstand
Der Standard

Placido Domingo war Teil eines Machtsystems
Das reine Auftürmen öffentlicher Abrechnungen mit prominenten Tätern kann dem MeToo-Lernziel auch im Weg stehen.
Die Presse

El Ministerio de Cultura cancela las actuaciones de Plácido Domingo en el Teatro de La Zarzuela
https://elpais.com/cultura/2020/02/26/actualidad/1582724579_387425.html

Superwoman und die Liebe. Warum so viele Regisseure an Beethovens „Fidelio“ scheitern.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/essay-superwoman-und-die-liebe-1.4818799

Mannheim
Neue Opern-Revue kommt auf die Bühne
Ohne einen kleinen Warnhinweis ging es am Ende nicht: „kein Musical“. Der ist auch nötig, wenn man eine derart populäre, vieldeutige Überschrift benutzt: „Phantome der Oper“ nennt Jan Dvorák die Revue mit Hits aus vier Jahrhunderten Musiktheater, die er mit dem Regisseur und Filmemacher Philipp Stölzl für das Nationaltheater konzipiert und vor der Mannheimer Premiere schon vor ausgewähltem Publikum auf ihre Bühnenwirksamkeit getestet hat.
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-kultur-neue-opern-revue

Wien
Packende Uraufführung in Wien von Saarbrücker „Artist in Focus“
Saarbrücker Zeitung

Wien
Solo-Cellist der Philharmoniker: Fristlose bleibt aufrecht Bezahlartikel
Der Cellist N. wollte den Prozess, den er gegen die Musikuni angestrengt hatte, fortsetzen. Und blitzte bei der Richterin ab.
Kurier

Wiener Staatsoper: Solo-Cellist wurde fristlos entlassen
Der Solo-Cellist, der bereits aus der Wiener Musikuniversität entlassen worden war, wurde am Mittwoch auch von der Staatsoper fristlos entlassen. Das wurde dem KURIER aus der Staatsoper bestätigt.
Kurier

Wien/ Freudenau
FreudeNow-Absage: Rehe statt Wagner
Der Klassik-Großevent wäre laut Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger nachteilig für die Wildtiere im Prater.
Wiener Zeitung

Gelsenkirchen
„Die Macht des Schicksals“: Ein polarisierender Verdi in Gelsenkirchen
Vorwegzunehmen wäre: Wenn man eine 56-jährige italienische Freundin, die nie zuvor in ihrem Leben eine Oper live gesehen und gehört hat, zur Premiere von „La Forza del destino“ im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen mitnimmt, sie vor Begeisterung „la mia lingua – meine Sprache“ haucht und bei den Arien vor Rührung weint, dann hat die Inszenierung von Michael Schulz den Sinn von Oper, von bestechender Schönheit einfach erreicht. Punkt.
Barbara Seppi berichtet aus dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
Klassik-begeistert

Sommereggers Klassikwelt 24: Jonas Kaufmann – Kunst versus Kommerz
Sicher, es ist Kaufmanns Entscheidung, das alles mitzumachen, aber man wird den Eindruck nicht los, dass da auch deutlicher Druck von seiner Agentur und seiner Plattenfirma gemacht wird. Die wollen die Kuh melken, solange sie Milch gibt.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert

Moskau
Moskau: Ein Mozart zum Einschlafen und ein Strawinsky zum Berauschen

Auch wenn die Eigenbezeichnung als „populärstes und beliebtestes Kammerorchester der russischen Hauptstadt“ nur mit Einschränkungen zu akzeptieren ist, ist das Music Viva Kammerorchester seit nun fast drei Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Moskauer Musiklebens.
Lukas Baake berichtet aus dem Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau
Klassik-begeistert „Die DONNERSTAG-PRESSE – 27. FEBRUAR 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 26. FEBRUAR 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 26. FEBRUAR 2020

Foto: Plácido Domingo als Simon Boccanegra
an der Wiener Staatsoper, M. Pöhn (c)

Domingo gibt sexuelle Übergriffe zu
Nach den Vorwürfen sexueller Übergriffe hat der spanische Opernstar Placido Domingo Fehlverhalten eingestanden und sich dafür bei den betroffenen Frauen entschuldigt. „Ich möchte, dass sie wissen, dass mir der Schmerz, den ich ihnen zugefügt habe, ehrlich leidtut“, so Domingo am Dienstag mit Blick auf die Frauen, die ihm Übergriffe wie aufgezwungene Küsse und Begrapschen vorgeworfen hatten.
https://orf.at/stories/3155565/

Die späte Reue des Plácido Domingo
Bisher hat er jede Schuld von sich gewiesen. Nun ändert der Opernweltstar die Tonart gegenüber seinen Anklägerinnen. „Ich möchte, dass sie wissen, dass mir der Schmerz, den ich ihnen zugefügt habe, ehrlich leidtut“, erklärte Plácido Domingo am Dienstag. Und: „Ich erkenne die volle Verantwortung für meine Taten an.“
Wiener Zeitung

Bericht stützt Vorwürfe gegen Plácido Domingo
Ein Untersuchungsbericht der amerikanischen Operngewerkschaft untermauert nun die Anschuldigungen. Domingo entschuldigt sich bei den Frauen, die ihm Vorwürfe machen.
Sueddeutsche Zeitung

Domingo: Überraschende Wende im Skandal
Damit hatte kaum jemand gerechnet: Der Opernstar Plácido Domingo hat in einem Statement gegenüber der Presse die Vorwürfe der sexuellen Übergriffe eingeräumt und sich bei den Frauen entschuldigt.
Die Bunte „Die MITTWOCH-PRESSE – 26. FEBRUAR 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 25. FEBRUAR 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 25. FEBRUAR 2020
Foto: Dr. Charles E. Ritterband

„Tod in Venedig“ – Karneval abgebrochen
Karneval in Venedig abgebrochen, Corona-Virus, klassik-beistert.de exklusiv
klassik-beigeistert.de-Autor Dr. Charles E. Ritterband besuchte soeben die Oper in Venedig, den Karneval in der Lagunenstadt sowie die Scala in Mailand. Lesen Sie bitte auch seinen zweiten Bericht aus einer Region, die mit einem teuflischen Virus kämpft.
Klassik-begeistert

Berlin
Die Kosten der Komischen Oper: 227 Millionen sind eine Luftnummer
Nichts als eine „Vermutung“ ist die Summe von 227 Millionen Euro, die derzeit genannt wird, wenn es um die Sanierung der Komischen Oper geht. Das hat Senatsbaudirektorin Regula Lüscher am Montag bei einer Anhörung im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses gesagt. „Wir sollen sehr früh Aussagen zu den Kosten machen, obwohl wir es gar nicht können“, beschreibt Lüscher das Dilemma der Berliner Stadtentwicklungsverwaltung
Tagesspiegel

Deutsche Oper Berlin: Meyerbeers Le Prophète
An der Deutschen Oper gehen die Meyerbeer-Wochen mit einer alles in allem beeindruckenden Aufführung von Le Prophète weiter. Neben den Solisten Gregory Kunde (als ein Jean mit Autorität und Gefühl), Clémentine Margaine (als streitbare Fidès) und Elena Tsallagowa (als anrührende Berthe) überzeugt vor allem der engagierte Meyerbeer-Kenner Enrique Mazzola am Pult. Die Inszenierung von Olivier Py indes hat Stärken und Schwächen.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/02/24

Bonn
Existentielle Fragen, Zweifel und Krisen
Beethovenjahr in Bonn
https://www.freitag.de/autoren/ansgar-skoda/existentielle-fragen-zweifel-und-krisen

Dresden
Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker geben ein umjubeltes Gastspiel bei den Dresdner Musikfestspielen…
Hochkarätig, präzise und voller Emphase: Mit Werken von Igor Strawinsky, Bernd Alois Zimmermann und Sergej Rachmaninow heizen Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker den Dresdner Kulturpalast kräftig ein, und so lässt sich nach diesem überragenden Konzerterlebnis auf jeden Fall sagen, die neue künstlerische Liaison in Berlin ist ein Glücksfall und die Dresdner Musikfestspiele beweisen für ihre Palastkonzerte abermals ein gutes Händchen.
Pauline Lehmann berichtet aus dem Kulturpalast Dresden
Klassik-begeistert

„Die DIENSTAG-PRESSE – 25. FEBRUAR 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2020
Foto: © Teatro alla Scala / Paola Primavera

Mailand
Coronavirus-Ausbruch in Italien: Behörden wollen Millionenstadt Mailand nicht abriegeln
Drittes Todesopfer in Italien bestätigt + China spricht von größter Gesundheitskrise seit Staatsgründung + Südkorea ruft höchste Alarmstufe aus
Tagesspiegel

Mailand
Performances suspended
The Teatro alla Scala’s performances are suspended in relation to the spread of the coronavirus as a precautionary measure pending the provisions of the competent authorities.
http://www.teatroallascala.org/en/coronavirus.html

Coranavirus:  Italien zwischen Panik und Schulterzucken
Drei Tote, mehr als 150 Infizierte. Italien erlebt Hysterie und Galgenhumor, seit im Norden das Coronavirus angekommen ist. Eindrücke aus einem Land, das wie kein anderes in Europa mit Covid-19 kämpft.
Der Spiegel

Coronavirus: Kein Venedig-Karneval
Die Regierung in Rom droht mit dem Einsatz des Militärs, will aber die Grenzen vorerst offen halten. Drei Todesopfer und mehr als 130 Erkrankungen wurden bisher registriert.
Die PresseNehammer: Situation „sehr ernst“, aber „kein Grund zur Panik“

Nehammer sieht „keinen Grund zur Panik“.
Kärntens Landeshauptmann Kaiser rät von Reisen nach Italien derzeit ab.
Kurier

Coronavirus: Bahnverkehr über Brenner eingestellt
Ein Zug mit zwei Coronavirus-Verdachtsfällen wurde am Sonntagabend vor der Grenze am Brenner angehalten. Wenig später hat die Tiroler Landeswarnzentrale den gesamten Personenzugverkehr von Italien über den Brenner bis auf Weiteres eingestellt.
Die Presse

Coronavirus (be)trifft den internationalen Kunstmarkt
Die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht absehbar. Sie könnten nicht nur Südostasien, sondern auch Europa tangieren
Der Standard

Drastische Maßnahmen gegen Coronavirus
Mit drastischen Maßnahmen wie Sperrzonen will Italien die rasante Ausbreitung des Coronavirus stoppen. Mehrere Gemeinden in Norditalien wurden abgeriegelt, damit das Virus nicht auf die Wirtschaftsmetropole Mailand, das Touristenzentrum Venedig und andere Regionen übergreift. Mittlerweite gab es am Sonntag das dritte Todesopfer.
https://orf.at/stories/3155403/

War sie Beethovens Tochter? Der Fall Minona
Am 8. April 1813 wird in Wien ein Mädchen geboren und zwei Tage später auf den Namen Maria Theresia Selma Arria Cornelia Minona getauft. Niemand würde sich zwei Jahrhunderte später für dieses Lebewesen interessieren, würde man nicht heute in Minona von Stackelberg, wie die lebenslang unverheiratete Frau hieß, die leibliche Tochter Ludwig van Beethovens vermuten.
https://www.dw.com/de/war-sie-beethovens-tochter-der-fall-minona/a-52422390

Gelsenkirchen
Greller Verdi XXL: „Macht des Schicksals“ in Gelsenkirchen
BR-Klassik.de

Halle
Jahresausstellung im Händel-Haus würdigt Oskar Hagen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Luzern/ Schweiz
Im KKL fehlt jetzt nur noch Greta
Michael Haefliger, Intendant des Lucerne Festival, will noch einmal beweisen, dass man am Puls der Zeit ist. Aber es ist schwierig, seinen Dampfer wieder in Fahrt zu bringen.
Neue Zürcher Zeitung „Die MONTAG-PRESSE – 24. FEBRUAR 2020“ weiterlesen