Die FREITAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2019

Wolfgang Wagner und Christian Thielemann,
Foto: Bayreuther Festspiele (c)
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Die FREITAG-PRESSE – 20. DEZEMBER 2019

Berlin/ Staatsoper
Arthur Arbesser zeichnet Kostüme für „Rosenkavalier“
Modedesigner will „Wiener Glanz“ an die Berliner Staatsoper für Hellers Debüt als Opernregie bringen.
Der Standard
Modemacher Arbesser zeichnet Kostüme für Berliner Heller-Rosenkavalier
Salzburger Nachrichten

Dresden
So und nicht anders soll es sein! Christian Thielemann eröffnet in Dresden seinen Beethovenzyklus
Man will es gar nicht glauben, aber Christian Thielemanns letzter grandioser Beethovenzyklus mit den Wiener Philharmonikern liegt schon wieder zehn Jahre zurück.
Ein so großer Abstand erweist sich freilich als vorteilhaft, weil – ganz unabhängig davon, dass Beethovens Sinfonien viel seltener gespielt werden als manche gefühlt annehmen mögen – Routine dann nicht so ohne Weiteres aufkommen kann. Abgesehen davon, dass Thielemann bei seinem jüngsten Beethoven-Zyklus, den er mit den frühen Sinfonien 1 bis 3 eröffnete, die Sächsische Staatskapelle dirigiert.
Kirsten Liese berichtet aus der Semperoper Dresden
Klassik-begeistert.de

Berlin
Sommereggers Klassikwelt 14 / 2019: Lionel Maplesons Zylinder – die akustischen Schätze vom Schnürboden
Die Unmittelbarkeit des zu Hörenden fasziniert. Es öffnet sich ein Zeitfenster in eine versunkene Welt. Das New York des beginnenden 20. Jahrhunderts und sein verwöhntes Opernpublikum ist durch den mitgeschnittenen Applaus dokumentiert und wird für Augenblicke wieder lebendig.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2019

Foto: Albin Fries. Bildquelle: Wiener Staatsoper GmbH

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2019

Wien/ Staatsoper
Komponistenporträt: Albin Fries und seine Oper „Persinette“
Der österreichische Komponist ist obendrein renommierter Botaniker und Entomologe.
Wiener Zeitung

Wien/ Musikverein
Julian Rachlin entfesselte einen Funkenregen
Hochkarätig besetzte Kammermusik im Brahms-Saal des Musikvereins.
Wiener Zeitung

Pariser Oper
Mit 42 in Pension: Tänzer der Pariser Oper streiken gegen Reform
Pensionssystem stammt aus dem 17. Jahrhundert – Vorstellungen fallen wegen Streiks aus
Der Standard

„Halka“ in Wien : Am Rande des Wahnsinns
Frankfurter Allgemeine

Erl
Bernd Loebe: „Sicher denkt auch jemand: Der macht da jetzt furchtbares deutsches Regietheater“
Frankfurter Rundschau

Basel
«La Bohème» – eine Opern-Bescherung, zum Heulen schön
https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/la-bome-eine-opern-bescherung-zum

Berlin/ Kammermusiksaal
Jan Caeyers und Kristian Bezuidenhout im Kammermusiksaal: Das Gegenmittel zur Beethoven-Apathie
Ludwigslust: Der Musikwissenschaftler und Dirigent Jan Caeyers läutet mit Le Concert Olympique und Pianist Kristian Bezuidenhout das Beethoven-Jahr ein.
Tagesspiegel „Die DONNERSTAG-PRESSE – 19. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 18. DEZEMBER 2019

Foto: © Peter Meisel

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Die MITTWOCH-PRESSE – 18. DEZEMBER 2019

Was Theaterbesucher wissen sollten
Wer in die Oper oder ins Theater geht, unterliegt dem Hausrecht. Das heißt, wer in der Vorstellung stört, kann des Saales verwiesen werden. Doch auch Theaterbesucher haben Rechte. Wer zum Beispiel stau- oder ÖPNV-bedingt zu spät kommt, muss nicht zwangsläufig draußen bleiben.
Deutschlandfunk

BR-KLASSIK erinnert an Mariss Jansons, Jessye Norman, André Previn: Die Verstorbenen des Jahres 2019
BR-Klassik

Wien/ Theater an der Wien
Polens Opernmädchen im Minirock
https://www.tt.com/kultur/buehne/16452906/polens-opernmaedchen-im-minirock

Die Leiden eines Waisenmädchens
https://www.nachrichten.at/kultur/die-leiden-eines-waisenmaedchens;art16,3201274

Hotel ohne Aussicht – Theater an der Wien glänzt mit „Halka“ von Stanisław Moniuszko
Neue Musikzeitung/nmz.de

Göttweig
Garanča und Göttweig: „Das ist mein Mount Everest“
Niederösterreichische Nachrichten

Berlin
Barrie Kosky und Adam Benzwi machen Brechts „Dreigroschenoper“
Berliner Zeitung „Die MITTWOCH-PRESSE – 18. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 16. DEZEMBER 2019

Foto: Piotr Beczala (Jontek), Halka (Corinne Winters)
© Monika Rittershaus
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Die DIENSTAG-PRESSE – 16. DEZEMBER 2019

Mailand
Standing Ovations für Placido Domingo in der Mailänder Scala
18 Minuten Beifall: Opernstar trotz „Metoo“-Vorwürfen im Opernhaus Mailand ausgiebig gefeiert.
Wiener Zeitung

Wien/ Theater an der Wien
Halka – „Polnische Gesangsgala“
Das Theater an der Wien hat knapp vor Weihnachten noch eine Opernrarität angesetzt: „Halka“ von Stanislaw Moniuszko. Das Werk zählt in Polen zum „nationalen Kulturgut“, wird außerhalb Polens aber nur wenig gespielt.„Halka“
http://www.operinwien.at/werkverz/moniusz/ahalka.htm

Moniuszkos „Halka“ mit Piotr Beczala: Party der Schuldgefühle
Der Standard

Thriller statt Folklore bei „Halka“ im Theater an der Wien
Wiener Zeitung

Polens Nationaloper an der Donau
Deutschlandfunk

„Halka“: „Sie stirbt, aber sie ist frei“
https://www.diepresse.com/5739279/halka-sie-stirbt-aber-sie-ist-frei

Polens Nationaloper im Solidarność-Gewand
Moniuszkos „Halka“, inszeniert als düstere Sozialstudie aus der Ära des Kommunismus. Piotr Beczała steht im Zentrum des Jubels.
https://www.diepresse.com/5739584/polens-nationaloper-im-solidarnosc-gewand „Die DIENSTAG-PRESSE – 16. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 16. DEZEMBER 2019

Foto: © Monika Rittershaus

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Die MONTAG-PRESSE – 16. DEZEMBER 2019

Wien/ Theater an der Wien
Halka – Triumph eines polnischen Bauernmädchens    Bezahlartikel
Kleine Zeitung

Graz
Die wahren Märchen sind für die Erwachsenen Bezahlartikel
Früher viel gespielt, fristen Engelbert Humperdincks „Königskinder“ seit Jahrzehnten nur noch ein lexikalisches Dasein. Nun lässt eine Neuproduktion, die erste in Österreich seit 1945, dem Werk Gerechtigkeit widerfahren.
Die Presse
Kältetod der Königskinder – Bezahlartikel
Kleine Zeitung

An der Grazer Oper: Königskinder erfrieren an sozialer Kälte
Es ist ein düsteres Märchen ganz ohne Happy End, das Engelbert Humperdinck mit „Die Königskinder“ geschrieben hat. In Graz erfuhr das Werk unter Marius Burkert und in der Regie von Frank Hilbrich eine gelungene Wiederentdeckung.
https://www.krone.at/2062810

Karlsruhe
Mozarts „Don Giovanni“ in Karlsruhe: Menschen im Hotel
Frankfurter Rundschau

Anna Netrebko und ihr Ehemann im Interview „Keine Lust mehr auf sechs Wochen Proben“
Anna Netrebko und ihr Ehemann Yusif Eyvazov sprechen im Interview über Opernmuffel, Wagner-Wonnen und kluge Karriereplanung.
Tagesspiegel

„Konzertgänger in Berlin“
Schneeflockdenkicht: Maurizio Pollini und Nathalia Milstein spielen Klavier
Holla die Schneefee, zwei große Namen sind das: Pollini und Milstein. Nur einer ist der echte, eine fast unverhoffte Wiederbegegnung mit Maurizio. Der andere ist in Wahrheit die andere, nicht Nathan natürlich, sondern Nathalia, und sie spielt auch nicht Geige, sondern ebenfalls Klavier – und ist schon ihr eigenes Original! Zwei sehr unterschiedliche, beides starke Klavierabende im Pierre-Boulez-Saal.
https://hundert11.net/schneeflockdenkicht/ „Die MONTAG-PRESSE – 16. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2019

Foto: René Jacobs als Dirigent bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2011 (c)
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Die SONNTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2019

René Jacobs im Gespräch: Der beste «Fidelio» ist immer noch die «Leonore»
Der gefeierte Barockdirigent hat sich zu Beethoven vorgearbeitet und dessen einzige Oper aufgenommen – in der Urfassung. Das Klischee vom gescheiterten Musikdramatiker Beethoven bedarf der Korrektur, erklärt Jacobs.
Neue Zürcher Zeitung

Luzern/ „Salome“
Kult-Theaterregisseur Fritsch: «Diese Frau ist ein Wunder!»
Herbert Fritsch inszeniert erstmals am Luzerner Theater die Oper «Salome» von Richard Strauss. Ein Gespräch über die Aktualität alter Stoffe, Femme-fatale-Klischees und den Umgang mit jugendlichen Delinquenten wie Fritsch einst selber einer war.
https://www.luzernerzeitung.ch/kultur/diese-frau-ist-ein-wunder-ld.1177415

Bonn
Roll over Beethoven-Jubiläum mit Robbie Williams und Lang Lang
Der britische Sänger Robbie Williams und der chinesische Pianist Lang Lang beteiligen sich an den Jubiläumsfeiern für Ludwig van Beethoven in Bonn.
Kleine Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Begegnungen in Teheran: Mein Artikel in der FAS
Avantgarde-Musik im Iran, ja gibts denn sowas? Klar, und wie. Und noch viel mehr Spannendes, Überraschendes, Verwirrendes habe ich im vergangenen Monat auf meiner Reise nach Teheran gesehen: vegane Restaurants, blauhaarige Mädchen, verlorene Seelen, unglaublich liebenswerte Menschen und diese brutalen Motorradmilizen des Regimes. Über all das schreibe ich in der heutigen FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG unter dem Titel: Die Welt hinter dem Knick. Eine ganze dieser riesengroßen FAS-Seiten durfte ich füllen – und hätte doch noch viel mehr zu erzählen gehabt. Jedenfalls, heute überall, wo es Zeitungen gibt. (Link folgt, wenn/falls der Artikel online geht.)
Zum Konzertgänger „Die SONNTAG-PRESSE – 15. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 14. DEZEMBER 2019

Foto: Christa Ludwig (c)
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Die SAMSTAG-PRESSE – 14. DEZEMBER 2019

Jahrhundertsängerin Christa Ludwig: „Vor dem Fidelio nahm ich acht Valium“ Bezahlartikel
Sie ist eine der bekanntesten Interpretinnen der Leonore aus „Fidelio“. Hier erzählt Christa Ludwig von Sängerinnenangst und politischer Musik. (Von Franz Zoglauer)
Kurier

Österreich
Die Gehälter unserer Kultur- und Theatermacher: KHM-Chefin Haag verdiente 2018 mehr als der Bundeskanzler
Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder und Johanna Rachinger von der ÖNB sind ebenso Spitzenreiter
https://www.derstandard.at/story/2000112249161/khm-chefin-sabine-haag

Bregenzer Festspiele verlängern Vertrag von Elisabeth Sobotka
Die Bregenzer Festspiele haben die Zusammenarbeit mit Intendantin Elisabeth Sobotka bis September 2024 verlängert. Der bisherige Vertrag hatte eine Laufzeit bis September 2022. Die Entscheidung ist einstimmig gefallen.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3026023/

Sidney
Simone Young wird Chefdirigentin in Sydney
Die international renommierte australische Dirigentin übernimmt 2022 ein Spitzenorchester ihrer Heimat.
Wiener Zeitung

Wien
Dirigent Manfred Honeck: Warum er sich eine „Beethovenkugel“ wünscht
Ab 16. März 2020 dirigiert Honeck im Theater an der Wien den „Fidelio“. Im Interview spricht er über die „Freiheitsoper“ und den Wert Beethovens für die heutige Welt
Kurier

Wien/ Konzerthaus
London Philharmonic Orchestra: Soundtrack zum Vollmond
Die Engländer begeisterten im Konzerthaus.
Wiener Zeitung „Die SAMSTAG-PRESSE – 14. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

PAVAROTTI - der Fim über den Jahrhunderttenor: klassik-begeistert.de verlost 3 mal 2 Freikarten

Filmtipp für Opernfans: PAVAROTTI
Bundesweite Previews am 14. Dezember 2019.
Kinostart: 26. Dezember 2019.

Genie, Entertainer, Superstar: Nach seiner preisgekrönten Dokumentation THE BEATLES: EIGHT DAYS A WEEK – THE TOURING YEARS widmet sich Regisseur Ron Howard einer weiteren Musik-Ikone. Luciano Pavarotti, berühmt als „The People’s Tenor“, nutzte seine Gabe und seine Leidenschaft auch dazu, die Oper aus der elitären Ecke zu holen und einem breiten Publikum nahe zu bringen. Mit seiner Jahrhundertstimme und einzigartigen Ausstrahlung eroberte Pavarotti die Bühnen der Welt und Millionen Herzen im Sturm. „Pavarotti – Der Film – Preview, 14. Dezember 2019“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 13. DEZEMBER 2019

Foto: © Michael Pöhn, Tomasz Konieczny als Wanderer in Richard Wagners Oper „Siegfried“ in der Wiener Staatsoper

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Die FREITAG-PRESSE – 13. DEZEMBER 2019

Wien/ Theater an der Wien
„Das ist ja kein Nationaldrama, es ist ein menschliches Drama“
Tomasz Konieczny debütiert am Sonntag in Stanislaw Moniuszkos „Halka“ im Theater an der Wien.
Wiener Zeitung

Bayreuth
Peter Emmerich ist tot
Drei Jahrzehnte lang prägte Emmerich die Öffentlichkeitsarbeit der Richard-Wagner-Festspiele. Der legendäre Festspiel-Patriarch Wolfgang Wagner hatte ihn 1989 – schon einige Monate vor der Wende – von Dresden nach Bayreuth geholt. Seither war Emmerich für Journalisten in aller Welt Ansprechpartner und als enger Mitarbeiter der Festspielleitung so etwas wie ein Gralshüter. „Die graue Eminenz auf dem Grünen Hügel“, nannten Medien ihn. Er war geachtet und gefürchtet gleichermaßen. Denn der Weg zur Festspielleitung oder zu Interviews mit den Künstlern von Bayreuth führte stets über ihn. Er selbst schien komplett aufzugehen in seiner Rolle.
Frankfurter Allgemeine
Ein sehr feiner und angenehmer Mensch ist gestorben: Peter Emmerich, Sprecher der Bayreuther Festspiele
Klassik-begeistert

Wien/ Staatsoper
Olga Neuwirths „Orlando“ ist eine emanzipatorische Oper, die die Gattung aus den Fugen hebt
Fluide Klänge, Feminismus, Transgender-Aktivisten und Kapitalismuskritik. Unglaublich, aber wahr: All das kann man derzeit an der Wiener Staatsoper erleben. Olga Neuwirths Orlando bricht mit allen Konventionen, welche die Institution Oper in ihrer langen Entstehungsgeschichte hervorgebracht hat – und sie trifft damit ins Schwarze.
Julia Lenart berichtet aus der Wiener Staatsoper
https://klassik-begeistert.de/olga-neuwirth-orlando-wiener-staatsoper

London/ ROH
Verdis „Otello“ an der Royal Opera London: Ästhetisch unbefriedigend, sängerisch grandios
Sängerinnen und Sänger von Weltklasse hatten auf der traditionsreichen Bühne der Royal Opera Covent Garden ihre hohe Kunst vor einem scheußlichen Bühnenbild (Boris Kudlicka) in einer Inszenierung mit zahlreichen Seltsamkeiten (Keith Warner) zu zeigen. Das bedrohlich düstere, monochrome Bühnenbild erinnerte mit seinen spießigen, fade geometrischen Mustern in Metall-Panelen im unseligen Stil der 70er Jahre trotz der mächtigen verschiebbaren Wände an Interieurs neureicher und entsprechend geschmacksarmer Villen aus jener Epoche – einzig das mächtige Flaggschiff Otellos in der ersten Szene hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Charles E. Ritterband berichtet aus der Royal Opera London
https://klassik-begeistert.de/giuseppe-verdi-otello-royal-opera-house

Glyndebourne
Public School Boys auf Kreuzfahrt ins Heilige Land: Händels „Rinaldo“ in Glyndebourne
Der Barock-Großmeister Georg Friedrich Händel hatte den „Rinaldo“ Anfang des 18. Jahrhunderts fertiggestellt. Das Werk hat den Ersten Kreuzzug im Jahr 1099 zum Thema und selbstverständlich Jerusalem als Schauplatz. Doch schon zur Zeit Händels wurde diese Oper höchstwahrscheinlich in zeitgenössischen Kostümen – also in barocker Kleidung – inszeniert.
Charles E. Ritterband berichtet aus der Glyndebourne Opera
https://klassik-begeistert.de/georg-friedrich-haendel-rinaldo-glyndebourne „Die FREITAG-PRESSE – 13. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. DEZEMBER 2019

José Carreras, Foto: © Shooter Promotions

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. DEZEMBER 2019

Startenor Jose Carreras kündigt Ende seiner Sängerkarriere an
„Ich denke, ich werde noch zwei Jahre singen“, sagt der 73-jährige Mitbegründer der legendären „Drei Tenöre“.
Die Presse

Wien/ Staatsoper
„Die Zauberflöte“ im Versuchsstadium
Wiener Zeitung

Berlin
Der designierte Münchner Opernchef Wladimir Jurowski überzeugt in Berlin mit Bruckner
Jurowski hat sich in Berlin in kurzer Zeit als einer der wichtigsten Dirigenten etabliert – wenn nicht sogar als der derzeit überzeugendste aus der jüngeren Generation. Mit „seinem“ Orchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, führte er nun im Konzerthaus am Gendarmenmarkt die Sinfonie Nr. 3 von Anton Bruckner auf. Jurowski findet einen Weg zu Bruckner, der unmittelbar einleuchtet: nüchtern, schnörkellos, fast kantig, dabei zügig und souverän im Tempo und mit vehementer Kraft für die großen Entladungen. Wladimir Jurowski gelingt derzeit viel in Berlin, ob eine konzertante Frau ohne Schatten, Mahler oder jetzt Bruckner. Das lässt für München hoffen.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2019/12/10/jurowski

Luxemburg
Liebe und Eifersucht – zwei avantgardistische Einakter in Luxemburg…
Albena Petrovic“ Einakter erinnern an barocke Stücke, in denen es ebenso um Liebe und Eifersucht ging, reduziert aufs Wesentliche. Aber ihre beiden Kurz-Opern sind musikalisch die perfekten Antithesen barocker Werke: fast immer unharmonisch, schrill, aufwühlend.
Théâtre National du Luxemburg, 6. Dezember 2019
Albena Petrovic, „The Lovers“ (Libretto: Svetla Georgieva) und „Jealousy“ (Libretto: Peter Thabit Jones)…
…Gezeigt wurde dieses ungewöhnliche musikalische Diptychon im nahtlos passenden Ambiente des nüchtern-modernen Théâtre National du Luxemburg, das wesentlich kleiner ist, als es sein Name vermuten ließe – aber ausgestattet mit sämtlichen technischen Möglichkeiten wie perfekten Video-Projektionseinrichtungen und präzise steuerbarer Beleuchtung. Dieses Potential brachten der Regisseur Ognyan Draganov und der Bühnengestalter Denis Ivanov wirkungsvoll, doch unterstützend und niemals dominant zum Einsatz. Sie begnügten sich mit einfachsten Versatzstücken wie ein paar kargen Tischen und Stühlen und verzichteten auf Bühnenbilder, die sie zeitgemäß durch Video-Projektionen ersetzten.
Dr. Charles E. Ritterband berichtet aus Luxembourg.
Klassik-begeistert

Die toten Stars als digitale Zombies
Dank Computeranimation spielen Schauspieler von einst große Rollen, tote Sänger geben Konzerte. Wohin führt das?
https://www.diepresse.com/5736505/die-toten-stars-als-digitale-zombies

Wien/ Staatsoper
Über den Abgrund, der zwischen den Geschlechtern liegt
Neue Zürcher Zeitung

Olga Neuwirths „Orlando“ an der Wiener Staatsoper: eine Novität der Superlative
Die ehrwürdige Wiener Staatsoper hat sich während der Direktion Dominique Meyers nicht unbedingt den Ruf einer besonders kreativen Bühne erworben. Aber nun, wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit bringt Meyer die von ihm an Olga Neuwirth in Auftrag gegebene Oper Orlando zur Uraufführung. Das erfordert einen Kraftakt, der wohl sämtliche technischen und künstlerischen Ressourcen des Hauses an seine Grenzen stoßen lässt.
Peter Sommeregger berichtet aus der Wiener Staatsoper
Klassik-begeistert

„Orlando“: Welturaufführung einer „Grand opéra“ in Wien
Es ist uns zum ersten Mal passiert. Etwas ratlos sitzen wir vor der Niederschrift unsrer Rezension. Wir sind der Meinung, dass die Komponistin Olga Neuwirth gemeinsam mit ihrer Co-Librettistin Catherine Filloux zu viele Gedanken aus dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf mit ihren persönlichen Interpretationen durchwirkt in ihr Opus magnum hinein verfrachtet hat. Wir werden an den Ausspruch Kaiser Josephs II. an Mozart erinnert: „Allzu viele Noten, lieber Mozart.“
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus der Wiener Staatsoper
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