Die SAMSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2020

Foto: © Teatro alla Scala / Paola Primavera

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Die SAMSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2020

Kulturwelt und Coronavirus: Dann eben digital
https://www.sueddeutsche.de/kultur/coronavirus-kultur-streaming-1.4841960

Corona legt Bayerns Kulturleben lahm: Was kommt auf Publikum, Künstler und Veranstalter zu?
BR-Klassik

Konzert abgesagt? Hier können Sie Klassik streamen!
Die Welt.de

Mailand
Coronavirus, morto Luca Targetti ex responsabile del cast alla Scala
Aveva 62 anni e da poco era risultato positivo al Covid-19, era in ospedale. Il ricordo del teatro milanese. Dominique Meyer: «Un mio amico per più di 20 anni»
Diesen Mann wird man doch in Wien wohl kennen : ein guter Freund von Dominique Meyer und sehr geschätzter Sänger-Agent, ex Casting-Chef der Scala. Er starb gestern mit 62 am Covid-19
https://milano.corriere.it/notizie/cronaca/20_marzo_13/coronavirus-morto-luca-targetti

Lieses Klassikwelt 25: Ohne Publikum
Was, wenn solche Notlösungen Schule machten und aus Sicherheitsgründen in Zukunft nur noch solche – nennen wir sie mal Online-Aufführungen – im Angebot stünden? Wenn echte Aufführungen mit Publikum auf einmal für immer der Vergangenheit angehören würden?
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-25-ohne-publikum-klassik-begeistert-de/

Berlin
Was für eine Geisteroper!
Weil in Berlin alle Opern und Theater dicht sind, überträgt der rbb „Carmen“ auf youtube. Das irritiert – und bringt zugleich ganz neue Einsichten.
https://taz.de/Kultur-in-Zeiten-des-Coronavirus/!5668355/

Moskau
Musikalische Höhenflüge in Moskau: Purcells „Dido und Aeneas“ im Bolschoi-Theater
Während die meisten Konzert- und Opernhäuser in Deutschland, Österreich und Deutschland auf unbestimmte Zeit wegen des Coronavirus geschlossen bleiben, kann man sich in Moskau noch an den Perlen des russischen Kulturlebens erfreuen. Dazu zählt auch Vincent Huguets träumerische Inszenierung von Purcells zeitlosem „Dido und Aeneas“, die im Bolschoi-Theater wiederaufgenommen wurde und vor allem ein Triumph von Orchester und Dirigent wurde.
Lukas Baake berichtet aus dem Bolschoi-Theater Moskau
Klassik-begeistert

Staatsoper Berlin: Carmen
Nun, da die Stimmen verstummen, die Instrumente schweigen und die Häuser schließen noch ein letzter Bericht aus der Berliner Staatsoper. Anita Rachvelishvili als vokal und szenisch üppige, mit Nuancen und feinen Freiheiten begeisternde Titelheldin, Michael Fabiano als schüchternscheuer, etwas neutraler José mit traumhaft fester Mittellage und Problemen in der Höhe, Lucio Gallo als selbstironisch souveräner, sängerisch aber nicht immer befriedigender Escamillo, Christiane Karg als überraschend makellose Micaëla und Barenboim als feuriger Impuls- und Input-Geber führen zu einer alles in allem aufregenden Carmen-Vorstellung Unter den Linden. Die besuchte Vorstellung war die vorletzte öffentliche vor der allgemeinen Schließung.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/03/12/

Salzburg
Osterfestspiele Salzburg wegen Coronavirus abgesagt
Das Festival hätte aber erst am 4.4. beginnen sollen
http://www.derstandard.at/story/2000115673123/osterfestspiele-salzburg-fuer-2020-wegen

Frankfurt
Oper und Schauspiel in Frankfurt schließen wegen Corona
https://www.fr.de/frankfurt/oper-schauspiel-frankfurt-schliessen-wegen-corona-13596660.html „Die SAMSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 13. MÄRZ 2020

Foto: (c) OFS/Matthias Creutziger

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Die FREITAG-PRESSE – 13. MÄRZ 2020

New York
Auch die Met sperrt bis 31. März
Kinoübertragung „Der Fliegende Holländer“ abgesagt
https://www.metopera.org/user-information/coronavirus-updates/

Osterfestspiele Salzburg
Salzburger Osterfestspiele für 2020 abgesagt
Die Festspiele hätten nur einen Tag nach dem vorläufigen Ende des Verbotes größerer Veranstaltungen begonnen.
https://www.diepresse.com/5783827/osterfestspiele-salzburg-fur-2020-abgesagt

Osterfestspiele Salzburg abgesagt, Kinostart von „F9“ verschoben
Vereinigte Bühnen Wien rechnen mit Einnahmenverlusten durch Coronavirus von mehr als zwei Millionen Euro. Kinostart von „Fast & Furious 9“ um fast ein Jahr verschoben. In der Hamburger Elbphilharmonie spielte James Blunt ein gestreamtes Konzert ohne Publikum.
Kurier

Coronavirus: Immer mehr Bühnen stellen Spielbetrieb ein
Neue Musikzeitung/nmz.de

Kultur in Zeiten von Corona
https://www.dw.com/de/kultur-in-zeiten-von-corona/a-52718626

Deutsche Konzert- und Tourneeveranstalter bangen um ihre Existenz
https://bdkv.de/deutsche-konzert-und-tourneeveranstalter-bangen-um-ihre-existenz/

Notprogramm für die Kulturindustrie
Die Verbände der Film-, Musik und Verlagswirtschaft brauchen den „Katastrophenfonds“
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200312_OTS0064/notprogramm

Corona-Absagen: Kultur-Events für zuhause
Wiener Zeitung

Berlin
Staatsoper Berlin: Carmen

Nun, da die Stimmen verstummen, die Instrumente schweigen und die Häuser schließen noch ein letzter Bericht aus der Berliner Staatsoper. Anita Rachvelishvili als vokal und szenisch üppige, mit Nuancen und feinen Freiheiten begeisternde Titelheldin, Michael Fabiano als schüchternscheuer, etwas neutraler José mit traumhaft fester Mittellage und Problemen in der Höhe, Lucio Gallo als selbstironisch souveräner, sängerisch aber nicht immer befriedigender Escamillo, Christiane Karg als überraschend makellose Micaëla und Barenboim als feuriger Impuls- und Input-Geber führen zu einer alles in allem aufregenden Carmen-Vorstellung Unter den Linden. Die besuchte Vorstellung war die vorletzte öffentliche vor der allgemeinen Schließung.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/03/12

Hamburg/Staatsoper
Szenisch zu wenig: Vincenzo Bellinis „Norma“ an der Staatsoper Hamburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Göttlicher Gesang zweier Priesterinnen
Den ganzen Tag fragte man sich, ob die Aufführung statt findet oder nicht. Die mangelhafte Informationspolitik des Hamburger Senats führte am Nachmittag zu Falschmeldungen in der Presse, es bestehe ein Verbot für Veranstaltungen mit über 1.000 Personen in Hamburg. Zum Glück informierte die Hamburgische Staatsoper auf Ihrer Webseite, dass die Veranstaltung wie geplant stattfindet. Also fand sie statt; und das ziemlich großartig.
Ulrich Poser berichtet aus der Hamburgischen Staatsoper
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2020

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2020

Foto: Wiener Staatsoper, (c) M. Pöhn

Vor 75 Jahren: Die Zerstörung der Wiener Staatsoper
Am 12. März 1945 fliegen die Amerikaner ihre schwersten Angriffe auf Wien. Die Staatsoper brennt, unter dem Philipphof sterben bis zu 300 Menschen.
Die Presse

Wien
Neue Premierentermine und weitere Absagen

Theater in der Josefstadt plant voraus, Kleintheater sperren teilweise zu. „Fidelio“ wird wahrscheinlich im ORF übertragen.
Wiener Zeitung

Die deutsche Kulturbranche trifft es hart
Wenn Konzerte oder Lesungen wegen des Coronavirus abgesagt werden, kann das im Kunstbetrieb existenzielle Folgen haben. Der deutsche Kulturrat fordert finanzielle Hilfe.
Die Zeit

Wien
Kulturabsagen wegen Corona: Was hat offen, was hat zu?
Welche Museen geschlossen haben, welche Kinos noch Tickets verkaufen: Die Absagen im Überblick.
Der Intendant der Wiener Festwochen geht davon aus, dass das Festival ab Mitte Mai wie geplant stattfinden kann.
Die Presse

Coronavirus trifft Kultur: Wer zahlt für Absagen, wer hält noch offen?
Zahlreiche Kulturinstitutionen machen nach dem Regierungserlass aufgrund des Coronavirus dicht. Das Publikum wird meist schadlos bleiben, die Veranstalter nicht
Der Standard

Wien
Verschlossene Türen vor Stephansdom und Museen
Die Vorsichtsmaßnahmen aufgrund von Covid-19 zeigen Wirkung: Enttäuschte Touristen vor dem Kunsthistorischen Museum und Einlass nur noch für maximal 100 Betende im Stephansdom.
https://www.diepresse.com/5782968/verschlossene-turen-vor-stephansdom-und-museen

Coronas Schatten lastet auf den freien Kunstschaffenden
Sänger, Musiker, bildende Künstler, Autoren: Selbstständige tragen den Kulturbetrieb. Die Coronamaßnahmen der Regierung sind für viele eine „Einkommenskatastrophe“.
Salzburger Nachrichten

Deutschland
Coronavirus – Kulturstaatsministerin verspricht Kultureinrichtungen und Künstlern Unterstützung
Grütters: „Auf unverschuldete Notlagen und Härtefälle reagieren“
https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin

Sommereggers Klassikwelt 26: Geraldine Farrar – die Amerikanerin an der Berliner Hofoper
Über das Privatleben der Sängerin ist wenig bekannt.. Eine 1916 mit dem Schauspieler Lou Tellegen geschlossene Ehe endete bereits 1923 mit einer Scheidung, angeblich wegen zahlreicher Seitensprünge des Ehemanns. Als Farrar zu ihrem Kommentar nach Tellegens Selbstmord 1934 gefragt wurde, bemerkte sie nur: „Warum sollte mich das interessieren?“
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert „Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2020

Foto: Staatsoper Unter den Linden, Berlin, © Marcus Ebener

Corona-Absagen werden für Künstler und Institutionen zum Geldproblem
Dünner Finanzpolster bei Künstlern, aber auch bei Institutionen könnte rasch zur großen Herausforderung werden.
Kurier

Berlin
Die Vorhänge bleiben unten!
Berlin schließt wegen Corona große Theater und Opern bis 19. April
Berliner Zeitung

Wegen Corona: Plácido Domingo sagt drei Auftritte an der Staatsoper Hamburg ab
Der in die Schlagzeilen geratene Weltstar Plácido Domingo – er hat 1,2 Millionen „Likes“ auf der sozialen Internetplattform Facebook – hat seine bevorstehenden drei Auftritte an der Staatsoper Hamburg als Simon Boccanegra in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper an diesem Dienstag abgesagt.
Klassik-begeistert

München/ Bayerische Staatsoper
I Masnadieri /Die Räuber: „Was kümmert’s den Mond, wenn ihn der Mops anbellt!“
von Tim Theo Tinn
https://onlinemerker.com/muenchen-bayerische-staatsoper-i-masnadieri „Die MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2020
Foto: © Felix Löchner, Bayerische Staatsoper

München/ Bayerische Staatsoper
Gothics im Geisterhaus
La Traviata, Aida, Rigoletto – Giuseppe Verdis Opern sind echte Kassenschlager in Opernhäusern weltweit. Es gibt aber doch Opern von ihm, die recht selten aufgeführt werden. Eine davon: „I Masnadieri“, Verdis Version von Schillers „Die Räuber“. In München wurde sie erst 2008 erstaufgeführt – am Gärtnerplatztheater. In der Staatsoper hatte sie nun in einer Neuinszenierung Premiere.
BR-Klassik

Mit Mama wäre das nicht passiert: „I Masnadieri“ in München
Männer drehen ohne Mutter durch: An der Bayerischen Staatsoper legt Regisseur Johannes Erath die Problem-Familie Moor aus Schillers „Räubern“ nicht auf die Couch, er setzt sie an den Tisch. Dort spukt es gewaltig, was nicht so recht zu Verdi passt.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/mit-mama-waere-das-nicht-passiert

Rollendebüt für Diana Damrau an Münchner Oper (mit 19 Fotos)
Die Bayerische Staatsoper zeigt zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses die Verdi Oper „I Masnadieri“
Stuttgarter Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Untapeziert: RSB, Jurowski, Richard Goode spielen Mozart und Bruckners Fünfte. Sehnsucht nach dem Frühling …
76 ist ja kein Alter für einen Pianisten, und immerhin ist der Amerikaner Richard Goode jünger als die beiden Herren Joe B. und Bernie S., von denen einer im November 2020 zum 46. Präsidenten der USA gewählt werden wird. In den USA ist Goode eine ziemlich große Nummer, hierzulande fast unbekannt.
https://hundert11.net/untapeziert/

Wien/ Musikverein
Musikverein: Viel Effekt, doch wenig Tiefe Bezahlartikel
Händels Oratorium „Solomon“ im Zyklus des Concentus musicus.
https://www.diepresse.com/5781456/musikverein-viel-effekt-doch-wenig-tiefe

Ladas Klassikwelt 22: Geld regiert auch die Musikwelt
Die Musiker kamen oft ins Büro und fragten die Buchhalterin nach ihrem Gehalt, weil sich die Auszahlung verzögerte. Ich musste die Manager von Hotels, in denen unsere Dirigenten übernachteten, telefonisch beruhigen, dass wir sicher die Rechnung für den Aufenthalt des einen oder anderen Gastes bald bezahlen würden. Nur während der Konzerte, als die Musiker auf der Bühne spielten, dachte man keinen Augenblick über finanzielle Probleme nach, weil die Schönheit der Musik dominierte.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Hamburg
Bellinis „Norma“: Gelungene Premiere in Hamburg
https://www.ndr.de/kultur/Bellinis-Norma-Gelungene-Premiere-in-Hamburg

Hamburg/ Staatsoper
„Norma-Premiere: Musik: hui – Inszienierung: pfui… Note 6!!!
Die Inszenierung gehört sofort !!! wieder abgeschafft! Sie ist lieblos, kalt, billig und grausam! Sie ist eigentlich ein Witz. Befremdlich, dass die Hamburger Steuerzahler für so einen tumben Billig-Schrott Steuern zahlen müssen. Warum, lieber Herr Intendant Delnon mit Ihren bald 62 Jahren, lassen Sie so einen UN-SINN zu, den jede Produktionsklasse in HH umsonst installieren könnte?
Möchten Sie wieder mehr Gäste in Ihr oft sehr leeres Haus oder nicht? Seien Sie froh, dass Sie nicht den Ärger der liberalen Premierengäste in der Pause gehört haben.
Andreas Schmidt berichtet aus der Hamburgischen Staatsoper
Klassik-begeistert „Die DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2020

Foto: Oper Graz, Chefdirigentin Oksana Lyniv, Intendantin Nora Schmid, Ballettdirektorin Beate Vollack © Oliver Wolf

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Die MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2020

Graz
Weibliche Intendanz: Graz ist eine Ausnahme
https://www.krone.at/2112544

Dresden/Bayreuth
„Ring“-Regisseur Schwarz: Richard Wagner ist der Zenit
Die Bayreuther Festspiele lassen den „Ring des Nibelungen“ 2020 von jungen Künstlern schmieden. Mit „Jugend forscht“ hat das aber nichts zu tun. Regisseur Valentin Schwarz und Dirigent Pietari Inkinen sind nicht unerfahren.
Donaukurier

Düsseldorf
„Mehrmals Leben“ oder „Die Göttin des Gemetzels“: Agneta Eichenholz ist die Düsseldorfer Salome
Wir erleben eine Empfindsamkeit und Feinfühligkeit gepaart mit einer erschreckenden, vom Intellekt gesteuerten Kaltblütigkeit. Und das mit einem absoluten Wohlklang, der keiner Metapher aus der Welt des Lichts oder aus dem Reich der Natur bedarf. Wir fühlen uns glücklich, schon vor Jahren in Frau Eichenholz eine Strauss-Sängerin vorausgesehen zu haben, die sich berühmten Vorgängerinnen anreiht, ohne diese zu kopieren.
Klassik-begeistert

Frankfurt
Mord im Cabaret
Monumentale Kleinkunst in hoch präziser Psychologie: Barrie Kosky inszeniert an der Oper Frankfurt „Salome“ von Richard Strauss.
Frankfurter Allgemeine

München/ Bayerische Staatsoper
Außerordentlicher Gesang – bemühtes Orchester- defizitäre Szene!
Zum Kurzbericht von Tim Theo Tinn

Stuttgart
Rigoletto
Stuttgart: Milliardenschweres Opernhaus der Reichen
https://www.freitag.de/autoren/hahalter/rigoletto

Wuppertal
Entlarvtes Glamour-Glimmer-Elend – Die Zeitlosigkeit von Pina Bauschs Brecht-Weill-Abend in Wuppertal
Neue Musikzeitung/nmz.de „Die MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2020

Foto: © Teatro alla Scala / Paola Primavera

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Die SONNTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2020

Mailand
Die Mailänder Scala- ein Geisterhaus
Hört sich an wie eine Oper, ist aber keine: Corona. Nicht nur in Italien legt das Virus den klassischen Kulturbetrieb lahm. Über geschlossene Opernhäuser, abgesagte Premieren, abgebrochene Tourneen und einen infizierten Starkomponisten.
Die Welt.de

München
An den Rändern der Realität
Johannes Erath inszeniert Giuseppe Verdis eher selten gespielte Oper „I Masnadieri“ an der Bayerischen Staatsoper.
Sueddeutsche Zeitung

Berlin
Berlin-Abend in der Komischen Oper: Sich für kein Gackern zu schade
Ich wollt‘, ich wär ein Huhn“: Anne Sofie von Otter und Wolfram Koch mit Berliner Liedern aus den 20er, 30er- und 40er-Jahren in der Komischen Oper.
Berliner Zeitung

Torte ohne Schlacht – Barrie Koskys szenischer Liederabend „Ich wollt, ich wär’ ein Huhn“
„Ein Berlin-Abend“ untertitelt die Komische Oper das bereits vor zwei Spielzeiten angekündigte, dann aber verschobene und nun endlich realisierte Kammerstück mit Liedern aus den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
Berliner Philharmoniker:
Rattle dirigiert das Christus-Oratorium
Der ehemalige Chefdirigent Simon Rattle bringt mit den Berliner Philharmonikern Rares auf die Bühne.
Der Tagesspiegel

Linz/ Brucknerhaus
„Missa Universalis“: Genialer kann eine Messe nicht gelesen werden
Thomas Mandels Uraufführung der sinfonischen Version des Werkes von Eela Craig mit Bruckner Orchester und Hard-Chor verwandelte das Brucknerhaus in ein Tollhaus.
Oberösterreichische Nachrichten

Wien/ Konzerthaus
Bösartige Verrisse: Musikstücke, „die man stinken hört“ Bezahlartikel
Ein humorvoller Blick auf die bösen Besserwisser mit John Malkovich – am Samstag im Konzerthaus.
Igor Strawinsky erzählte dem Evening Standard von einem Traum über Musikkritiker: „Sie waren klein und gefräßig und trugen Vorhängeschlösser an den Ohren. Sie sahen etwa so aus, als ob sie einem Bild des Malers Francisco de Goya entstiegen wären.“
Kurier

Völliger Stimmverlust: André Rieu sagt Konzerte ab
Der niederländische Geiger André Rieu muss wegen einer Stimmbandentzündung seine Konzerte in Hamburg und Bremen absagen. „André Rieu hat eine Stimmbandentzündung verbunden mit völligem Stimmverlust“, teilte der Veranstalter am Freitag in Hamburg nach der Probe für den Auftritt am Abend mit.
Sueddeutsche Zeitung

Köln
Geschlossener Raum für rasende Gefühle – Verdis „Il Trovatore“ an der Oper Köln
Neue Musikzeitung/nmz.de „Die SONNTAG-PRESSE – 8. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 7. MÄRZ 2020

Foto: © Bettina Stöß

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Die SAMSTAG-PRESSE – 7. MÄRZ 2020

Berlin/ Deutsche Oper
Enrique Mazzola holt ein Optimum an Wohlklang aus Meyerbeers „Dinorah“ heraus
Man muss der Deutschen Oper durchaus dankbar sein, dass sie sich den Werken des Komponisten Giacomo Meyerbeer so engagiert widmet. Lange waren seine umfangreichen Grand Operas von allen Spielplänen verschwunden, galten als veraltet und schwer aufführbar. Dabei war Meyerbeer Berliner, ist auch hier begraben, und die Wiederaufführung seiner Werke scheint ein Anliegen der Leitung des Hauses zu sein.
Peter Sommeregger berichtet aus der Deutschen Oper Berlin
Klassik-begeistert

Coronavirus: Absage für Neue Oper Wien, Leipziger Buchpreis via Radio
Das Coronavirus stellt auch die Kulturbranche vor Herausforderungen: Das erste Wiener Theater muss eine Absage verkraften
Der Standard

Wien/ MuTh im Augarten
„Aquarium“: Meta-Musical übers Scheitern am Leben und an der Kunst
Überzeugend: das Ein-Mann-Musical „Aquarium“, im MuTh uraufgeführt.
Die Presse

Krems/NÖ
Donaufestival: Oscarpreisträgerin Hildur Guðnadóttir kommt
Die Komponistin bringt ihren hochgelobten „Chernobyl“-Soundtrack ins AKW Zwentendorf. Sonst dominieren Maschinen das diesjährige Donaufestival
Der Standard „Die SAMSTAG-PRESSE – 7. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 6. MÄRZ 2020

Foto: © Ralph Larmann

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Die FREITAG-PRESSE – 6. MÄRZ 2020

Hamburg/ Elbphilharmonie
Beethoven at its best. Andris Nelsons und die Wiener Philharmoniker setzen Maßstäbe in der Elbphilharmonie „Musiker sind auch nur Menschen. Heute waren sie Götter.“
Der spanische Ausnahmekritiker Luis Gago von der renommierten Tageszeitung „El País“ nach dem Ende der 5. Sinfonie im Gespräch mit klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt
Klassik-begeistert

Salzburger Osterfestspiele: Neue Jugendabonnements für alle Personen bis 27 Jahre zu sehr günstigen Preisen
Um jungem Publikum den Zugang zu Oper und „klassischen“ Konzerten zu erleichtern, legen die Osterfestspiele Salzburg vier neue Jugendabonnements zu stark reduzierten Preisen auf, die ab sofort erhältlich sind. Diese Abos umfassen folgende Veranstaltungen:
https://www.osterfestspiele-salzburg.at/news/neue-jugendabonnements-fuer-alle-personen

Graz
Grazer Oper widmet sich Weltkriegsgräueln
75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz widmet sich die Grazer Oper in einem umfassenden Schwerpunkt den Gräueln der NS-Zeit – ab 14. März etwa mit der Oper „Die Passagierin“.
https://steiermark.orf.at/stories/3037529/

Wien/ St. Stephan
St. Stephan
Stephansdom-Orgelpfeifen abzugeben
Spender für die neue Orgel erhalten eine Pfeife der alten.
Wiener Zeitung

Wien/ Musikverein
Daniel Johannsen strahlt als Evangelist in Bachs Matthäuspassion
„Aus Liebe will mein Heiland sterben“, verkündet die Sopranstimme in Bachs Matthäuspassion. Die ist eben so zum Sterben schön, wie die Stimme und der Vortrag des österreichischen Tenors Daniel Johannsen, der als Evangelist aus der Riege von ausgezeichneten Musikern nochmals ein wenig hervorsticht. Als Sohn eines protestantischen Pfarrers geboren, ist der junggebliebene Wiener, der regelmäßig Gast bei der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen und beim Bachfest Leipzig ist, die herausragende Persönlichkeit im Musikverein Wien, wo man Montagabend mit großer Freude und Demut Bachs göttlicher Musik lauschen durfte.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Wiener Musikverein
Klassik-begeistert

„Konzertgänger in Berlin“
Ziegträumend: Meyerbeers „Dinorah“ an der Deutschen Oper
Entzückende Musik zu entdecken: Bevor es am Wochenende zum Abschluss des Giacomo Meyerbeer-Schwerpunkts an der Deutschen Oper Berlin nochmal die beiden Wuchtbrummen Les Huguenots und Le Prophète setzt, gibt es eine wunderbar leichtfüßige konzertante Aufführung des ulkigen Spätwerks Dinorah ou Le Pardon de Ploërmel („Dinorah oder Die Wallfahrt nach Ploërmel“). Und da ist ein völlig anderer Meyerbeer kennenzulernen. Ein kurioses Amalgam aus Pastorale und Spukmärchen ist dieses Spätwerk von 1859, mit ebenso kurioser zentraler Symbol-Ziege.
https://hundert11.net/ziegtraeumend/

Berlin
Konzertante Premiere: Meyerbeers Dinorah an der Deutschen Oper Berlin
Leicht hirnrissige Handlung, großartige Musik: Die Deutsche Oper Berlin komplettiert ihre Meyerbeer-Wochen mit der konzertanten Premiere Dinorah. In den Hauptrollen sind Rocío Pérez als Titelheldin, Régis Mengus als schatzsuchender Bariton-Bräutigam und Philippe Talbot als herrlich tenoraler Einfaltspinsel zu hören und erwecken Giacomo Meyerbeers spätes Meisterwerk zu faszinierendem Leben. Am Pult überzeugt Enrique Mazzola einmal mehr mit Finesse, Charme, Temperament und Klangfantasie. Gut vorbereitet auch Chor und Orchester.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/03/05/

Frankfurt
So schön, so pervers
Barrie Kosky inszeniert die hemmungslos ihren Lüsten ergebene „Salome“ von Richard Strauss in Frankfurt.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-so-schoen-so-pervers-1.4830752 „Die FREITAG-PRESSE – 6. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2020

Foto: © Pietro Tessarin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2020

Venedig
Corona: Fenice-Theater plant Konzerte ohne Zuschauer
Das Fenice-Theater in Venedig reagiert auf die Coronavirus-Epidemie in Norditalien, wegen der öffentliche Veranstaltungen abgesagt werden mussten.
Niederösterreichische Nachrichten

Berlin
Konzertante Premiere: Meyerbeers Dinorah an der Deutschen Oper Berlin
Leicht hirnrissige Handlung, großartige Musik: Die Deutsche Oper Berlin komplettiert ihre Meyerbeer-Wochen mit der konzertanten Premiere Dinorah. In den Hauptrollen sind Rocío Pérez als Titelheldin, Régis Mengus als schatzsuchender Bariton-Bräutigam und Philippe Talbot als herrlich tenoraler Einfaltspinsel zu hören und erwecken Giacomo Meyerbeers spätes Meisterwerk zu faszinierendem Leben. Am Pult überzeugt Enrique Mazzola einmal mehr mit Finesse, Charme, Temperament und Klangfantasie. Gut vorbereitet auch Chor und Orchester.
konzertkritikopernkritikberlinantonsch.

Interview mit Valentin Schwarz
Vom Einspringer zum Medienstar: Valentin Schwarz verzaubert die Opernwelt
Im Sommer inszeniert Valentin Schwarz bei den Bayreuther Festspielen. Zuvor bringt er in Dresden Offenbachs „Banditen“ zur Strecke.
Tagesspiegel

Dresden
Semperoper Dresden kündigt elf Premieren für neue Saison an
Neue Musikzeitung/nmz.de

Köln
Il Trovatore an der Oper Köln
Premierenkritik Regisseur Dmitri Tcherniakov verordnet dem Personal aus der Verdi-Oper eine (völlig sinnlose) Gruppentherapie
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/il-trovatore-an-der-oper-koeln

Kölner Staatenhaus: Tcherniakovs Inszenierung von „Il trovatore“ überzeugt
Kölner Rundschau

Bozen
Aufführung der Oper Toteis im Stadttheater Bozen
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/kultur/auffuehrung-der-oper-toteis

Schweinfurt
Abgefahren: Daniel Behle singt in Schweinfurt „Behlcanto“
Die großen Hits der italienischen Oper, begleitet nicht von Orchester, sondern von Saxofon-Quintett. Wie und warum er das macht, erklärt Tenor Daniel Behle im Interview.
Mainpost.de

„Das Tristan-Vorspiel ist ein langsam anschwellender Orgasmus.“ (Christian Thielemann)
Die Orgasmus-Hymne auf die Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ stammt nicht von einem erotomanen Wagner-Fan, sondern von einem der derzeit renommiertesten Dirigenten Deutschlands.
https://www.tabularasamagazin.de/das-tristan-vorspiel-ist-ein-langsam-anschwellender „Die DONNERSTAG-PRESSE – 5. MÄRZ 2020“ weiterlesen