Die SAMSTAG – PRESSE – 14. SEPTEMBER 2019

Foto: Wiener Staatsoper, (c) M. Pöhn

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Die SAMSTAG – PRESSE – 14. SEPTEMBER 2019

Wien
Staatsoper: Roščić holt Currentzis und plant zum Start zehn Premieren
Barrie Kosky soll einer der prägenden Regisseure werden, auch Simon Stone steht auf dem Spielplan
Der Standard
Staatsoper: Roščić will mit zehn Wien-Premieren beginnen
Der designierte Opernchef will Produktionen großer Häuser nach Wien holen und mit Regisseur Barrie Kosky dessen Wien-Trauma aufarbeiten.
Die Presse
Bogdan Roščić holt Stone und Kosky, Currentzis und Welser-Möst
Wiener Zeitung

Klosterneuburg/Stift
Dildo im Altarraum: Aufregung um nackte Oper im Stift Klosterneuburg
Die als Friedensoper zum Nahostkonflikt gedachte Aufführung der „Königin von Saba“ von Carl Goldmark im Stift Klosterneuburg in Niederösterreich sorgt für Wirbel – wegen pornografischer, sexualisierter und erotischer Szenen, die ausgerechnet im Altarraum aufgeführt wurden. Nach der öffentlichen Generalprobe am Mittwoch stand die Absage der Inszenierung im Raum, am Donnerstagabend kam dann eine entschärfte Version zur Aufführung. Statt eines im Vorfeld heftig kritisierten Dildos wurde kurzerhand eine Schlangenrequisite verwendet.
https://www.krone.at/1995323

Berlin/ Musikfest
Dirigent Daniel Harding nimmt Hector Berlioz unter die Lupe
Der britische Gastdirigent versucht sich beim Musikfest Berlin an einem analytischen Zugriff. Dabei geht viel verloren
Berliner Morgenpost

68. ARD-Musikwettbewerb.Finale Violoncello
Das zweite Finale des 68. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD findet im Fach Violoncello statt. Drei junge Musiker aus China, Japan und Deutschland spielen mit dem BRSO Solokonzerte von Schumann und Schostakowitsch – und um die begehrten Preise. Seine Sie live im Videostream dabei und geben Sie Ihre Stimme für den BR-KLASSIK-Onlinepreis!
https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-1883044.html

Genf
Saisonauftakt an der Oper Genf: Selbst der Schimmel schreitet im Takt
Mit «Einstein on the Beach» von Philip Glass beginnt an der Oper Genf die neue Intendanz des Zürchers Aviel Cahn. Die Schweizer Erstaufführung des vierstündigen Stücks stellt nicht nur die Ausführenden vor einen Härtetest der besonderen Art.
Neue Zürcher Zeitung „Die SAMSTAG – PRESSE – 14. SEPTEMBER 2019“ weiterlesen

Die FREITAG – PRESSE – 13. SEPTEMBER 2019

Foto: © Michael Pöhn

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Die FREITAG – PRESSE – 13. SEPTEMBER 2019

Wien/ Staatsoper
Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis – Bezahlartikel
Beim KURIER-Tag gab der künftige Direktor Einblick in seine Pläne: Internationale Produktionen wichtiger Werke werden nach Wien geholt, Stone, Kosky und Welser-Möst kommen auch.
Kurier

70 Jahre nach seinem Tod: Werke von Richard Strauss ab 2020 gemeinfrei
Am 8. September jährte sich der Todestag von Richard Strauss zum 70. Mal. Ein besonderes Jubiläum, denn 70 Jahre sind eine magische Zahl, was Komponisten angeht: Dann erlischt nämlich das Urheberrecht in Deutschland. Was verändert sich nun konkret bei Strauss-Werken? BR-KLASSIK hat sich bei mehreren Experten umgehört.
BR-Klassik

Dresden/ Wien
„Niemand hat erwartet, dass ich wirklich weggehe“
Nach 22 Jahren verlässt der amtierende Orchesterdirektor der Sächsischen Staatskapelle seinen langjährigen Wirkungsort und geht nach Wien. Der Zeitpunkt könnte für das Orchester nicht schwieriger sein: nächste Woche könnte es passieren, dass die Musiker aus ihrer österlichen Festspielheimat Salzburg vertrieben werden. Im Gespräch mit Martin Morgenstern zieht Jan Nast nun Bilanz.
Musik in Dresden

„Konzertgänger in Berlin“
Musikfest 2019: Münchner Gergiev und Londoner Rattle
Hohe Besuche beim Musikfest in der Philharmonie — Valery Gergiev kommt mit seinen Münchner Philharmonikern, Simon Rattle mit seinem (fühlt sich immer noch seltsam an, das zu schreiben) London Symphony Orchestra. Wachsam wägend wuppen sie geWaltiges, ein Erst- und ein Letzthauptwerk zweier solitärer Komponisten:
https://hundert11.net/musikfest2019-gergiev-rattle/

Berlin/ Musikfest
Das London Symphony Orchestra beim Musikfest Berlin: Mystik und Klarheit
Zum Musikfest kehrt Simon Rattle zurück ans Berliner Pult – mit dem London Symphony Orchestra und Musik von Hans Abrahamsen und Olivier Messiaen.
Tagesspiegel

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Die DONNERSTAG – PRESSE – 12. SEPTEMBER 2019

PhotoCredit: Alice-Calypso-for-Malina (c), Teodor Currentzis

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Die DONNERSTAG – PRESSE – 12. SEPTEMBER 2019

Wien/ Konzerthaus
Currentzis betreibt mit „Così fan tutte“ meisterliche Ökonomie der Aufmerksamkeit
Finale des Mozart-Da-Ponte-Zyklus: Teodor Currentzis triumphierte im Wiener Konzerthaus
Der Standard
Currentzis in Wien: Showmaster im Widerstreit mit dem Dirigenten
Teodor Currentzis mit Mozarts „Don Giovanni“ und dessen „Così fan tutte“ im Wiener Konzerthaus
Kurier

Wien/ Konzerthaus
Teodor Currentzis mit seiner musicAeterna brilliert in einer explosiven Aufführung im Wiener Konzerthaus – „Don Giovanni“ als fulminanter Höllenritt
Der griechisch-russische Maestro dirigierte wie ein Besessener – und das Resultat hob einen buchstäblich aus dem Sessel.
Dr. Charles E. Ritterband berichtet aus dem Wiener Konzerthaus
Klassik-begeistert

Lucerne Festival: Aus Eis und Schnee ins befiederte Paradies
Die Lucerne Festival Alumni und das London Symphony Orchestra vermessen die Moderne: Was bleibt und wie sich das Hören im Blick auf die jüngere Vergangenheit verändern kann, ist erhellend an zwei Konzerten im KKL zu erleben.
Neue Zürcher Zeitung

Berlin/ Musikfest
Münchner Philharmoniker beim Musikfest Berlin: Die Energie der Schellackplatte
Eine Riesengaudi: Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker zeigen ihre auffällige Individualität beim Musikfest Berlin.
Tagesspiegel

Berlin/ Musikfest
Zu viel des Guten: Schnittke und Bruckner unter Gergiev beim Musikfest Berlin
Alfred Schnittkes höchst origineller Symphonie Nr.1 begegnet man im Konzertsaal eher selten, was keineswegs durch ihre Qualität, viel mehr durch den gewaltigen erforderlichen Apparat bedingt ist. Sehr ungewöhnlich sind auch die vom Komponisten festgelegten Rituale, nach denen eine Aufführung ablaufen soll. Die Orchestermitglieder betreten nach und nach das Podium, bereits auf ihren Instrumenten spielend. Erst nach einer Weile huscht der Dirigent unauffällig ans Pult, um kurz abzuklopfen, anschließend seinen ersten Einsatz zu geben. Das geradezu penetrant applaus-süchtige Berliner Publikum versteht diesen Scherz nicht und klatscht voll in die Musik.
Peter Sommeregger berichtet aus der Philharmonie Berlin
Klassik-begeistert

Wiener Philharmoniker am Samstag bei Sakralmusik-Fest in Rom
Ein Konzert der Wiener Philharmoniker in der päpstlichen Basilika Sankt Paul vor den Mauern eröffnet am kommenden Samstag die 18. Ausgabe des internationalen Festivals der Sakralmusik in Rom. Aufgeführt wird Joseph Haydns „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ unter der Leitung von Konzertmeister Rainer Honeck
Salzburger Nachrichten

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Die MITTWOCH – PRESSE – 11. SEPTEMBER 2019

Foto: © Nadia Rosenberg, Teodor Currentzis
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Die MITTWOCH – PRESSE – 11. SEPTEMBER 2019

Wien/ Konzerthaus/ Oper konzertant
Mozarts „Così“ mit dem Laserpointer belauscht
Currentzis finalisiert seinen bejubelten Da-Ponte-Zyklus im Wiener Konzerthaus.
Wiener Zeitung
Currentzis in Wien: Showmaster im Widerstreit mit dem Dirigenten
Teodor Currentzis mit Mozarts „Don Giovanni“ und dessen „Così fan tutte“ im Wiener Konzerthaus
Kurier
Currentzis betreibt mit „Cosi fan tutte“ meisterliche Ökonomie der Aufmerksamkeit
Finale des Mozart-Da-Ponte-Zyklus: Teodor Currentzis triumphierte im Wiener Konzerthaus
Der Standard

Berlin/ Philharmonie
Georg Nigl, der stille Star: ein Liederabend für die Ewigkeit im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Nigl selbst, in dunklem Anzug, weißem offenen Hemd wirkt in seinem ganzen Auftreten völlig unprätentiös, bescheiden und lediglich seiner Kunst verpflichtet. Es gelingt ihm, ein Maß an Intimität herzustellen, wie es bei solchen Konzerten nur selten gelingt. Was Nigl an diesem Abend zurücklässt, ist pure Freude und Glück.
Peter Sommeregger berichtet aus der Philharmonie Berlin.
Klassik-begeistert

Minden
Der Ring des Nibelungen am Ort des „Wagner-Wunders“
Minden wird ab 12. 9. wieder zum Opern-Mekka für Klassikfans aus aller Welt
https://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/1870561/minden

Berlin/ Deutsche Oper
Die Lustqual blutender Körper
Der einstige Volksbühnenchef Frank Castorf inszeniert mit „La Forza del destino“ Giuseppe Verdis düsterstes Stück an der Deutschen Oper Berlin.
Sueddeutsche Zeitung

Berlin/Staatsoper
Hojotoho! Der Ring des Nibelungen an der Staatsoper Berlin mit Volle, Kampe, Theorin
Sehr gute Sänger und ein Wagnerdirigent von hohen Gnaden machen die ersten beiden Teile von Wagners Ring des Nibelungen an der Staatsoper Unter den Linden zu einem Erlebnis. Nur die hasenfüßige, fade Regie von Guy Cassiers dämpft die Freude etwas.
Konzertkritikopernkritik Berlin „Die MITTWOCH – PRESSE – 11. SEPTEMBER 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG–PRESSE – 10. SEPTEMBER 2019

Foto: © Günter Karl Bose, Deutsche Oper Berlin

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Die DIENSTAG–PRESSE – 10. SEPTEMBER 2019

Berlin/ Deutsche Oper
Buhs und Brüllduelle bei Castorfs „Forza“
Frank Castorf inszeniert an der Deutschen Oper Giuseppe Verdis „Die Macht des Schicksals“. Am Ende gibt es einen veritablen Skandal.
https://www.morgenpost.de
Buhrufe und Spott für Castorfs Premiere
Frank Castorf inszeniert Verdis „La forza del destino“ an der Deutschen Oper. Er will den Rassismus des Stücks zeigen. Doch dieser blitzt im Publikum auf.
Tagesspiegel
Castorf inszeniert Verdi: „Die Macht des Schicksals“ in der Deutschen Oper
Berliner Zeitung
Zuschauer-Tumult um Castorfs „Macht des Schicksals“ in Berlin
Minutenlang ging es hoch her in der Deutschen Oper Berlin: Zuschauer protestierten lautstark gegen Frank Castorfs Verdi-Inszenierung. Grund für die Aufregung: Sprechtexte von Curzio Malaparte und Heiner Müller. Der Regisseur gab sich gewohnt lässig.
BR-Klassik.de
Trillerpfeifen gegen Castorf
Einem Teil des Publikums gefiel Frank Castorfs „Macht des Schicksals“-Deutung überhaupt nicht. Die Missfallenskundgebungen bei der Premiere am 8. September fielen denn auch entsprechend lautstark aus. Allerdings hatte der Regisseur in seiner Neuinszenierung an der Deutschen Oper Berlin auch wenig Innovatives zu bieten, verließ sich stattdessen auf die immer gleichen Stilmittel, die man von ihm kennt.
BR-Klassik
Volksbühne goes West: Frank Castorf fremdelt mit Verdis „Forza del Destino“an der Deutschen Oper Berlin
Frank Castorf inszeniert an der Deutschen Oper Giuseppe Verdis „Die Macht des Schicksals“. Er verlegt die Handlung in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Es ist ein kein Ende nehmen wollender, zäher und freudloser Abend!
Peter Sommeregger berichtet aus der Deutschen Oper Berlin….
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Die MONTAG–PRESSE, 9. SEPTEMBER 2019

Foto: Komparserie, Bo Skovhus, Sean Nederlof © Arno Declair
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Die MONTAG–PRESSE, 9. SEPTEMBER 2019

Hamburg/ Staatsoper
Ernster als vermutet: Beiers „Nase“ wird zum Triumph    Bezahlartikel
Mit Dmitri Schostakovichs Groteske startet die Saison an der Hamburgischen Staatsoper. Ein musikalischer wie szenischer Erfolg.
Hamburger Abendblatt

Maden in der Umlaufbahn: „Die Nase“ überzeugt in Hamburg
Ein braver Beamter verliert eines Tages seine Nase, die sich daraufhin im höheren Dienst selbständig macht: Dmitri Schostakowitsch schrieb mit 21 seine erste Oper nach einer Satire von Gogol. Das war in Hamburg als tagesaktuelle Groteske zu sehen.
BR-Klassik

Vorwärts, der Nase nach!
Die Hamburgische Staatsoper eröffnet die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs „Die Nase“
Neue Musikzeitung/nmz.de

Staatsoper Hamburg zur Saisoneröffnung): Dmitri Schostakowitsch, Die Nase
Die ersten Kritiken über Dmitri Schostakowitschs Oper „Die Nase“ an der Staatsoper Hamburg sind positiv. Deswegen wird klassik-begeistert.de eine davon veröffentlichen. Ich empfand ich die Saisoneröffnung im Haus an der Dammtorstraße hingegen als mittelmäßig. Eine rapide an Auflage und Bedeutung verlierende Tageszeitung in Hamburg schrieb nach der Premiere online: „Das Premierenpublikum bedankte sich mit einhelligem Jubel für einen brillanten Theaterabend.“ Das ist grotesk und zeugt von Weltferne. Wenn der Verfasser jener Zeilen öfter in anderen Opern- und Konzerthäusern verkehren würde, wäre ihm sicher aufgefallen, dass es sich verglichen mit dem Maßstab europäischer Spitzenhäuser schlicht und ergreifend um positiven, freundlichen Beifall handelte. Er dauerte exakt 7 Minuten. Es gab kein einziges Bravo (!!!) und einen Buh-Rufer für die Inszenierung. Jubel sieht bei europäischen Spitzenproduktionen – gerade zur Saisoneröffnung mit einer Premiere – wahrlich anders aus. Da wird hundertfach Bravo gerufen und mit mit den Füßen getrampelt. Da ist Stimmung in der Bude. Da sind die Leute aus dem Häuschen.
Klassik-begeistert „Die MONTAG – PRESSE – 9. SEPTEMBER 2019“ weiterlesen

Die FREITAG – PRESSE – 6. SEPTEMBER 2019

Foto: Anna Netrebko , Instagram (c)
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Die FREITAG – PRESSE – 6. SEPTEMBER 2019

Wien/ Staatsoper
„Saisonstart mit Verzögerung“
Die Wiener Staatsoper startete mit „La traviata“ und fast eine halbe Stunde später in die neue Saison als geplant. Ekaterina Siurina avancierte zur Einspringerin in der allerletzten Sekunde und übernahm die Violetta von Irina Lungu.
http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/atrav17.htm

Feuerprobe zu Saisonbeginn
Was tun, wenn 20 Minuten vor Beginn die Hauptdarstellerin stimmbedingt absagt? Für die Wiener Staatsoper fing die neue Saison mit einer Feuerprobe an: Die Protagonistin für Verdis „Traviata“ war ausgefallen. Ein Glück: Tenor Charles Castronovo, der angekündigte Alfredo, war in Begleitung seiner Frau Ekaterina Siurina angereist. Die Sopranistin hat hier Anfang des Jahres schon in einer „Traviata“-Serie gesungen.
Wiener Zeitung
Eine mutige Retterin
Die Presse

Berlin/ Deutsche Oper
Anna Netrebko in Berlin Tod einer Diva
Es war ein vergifteter Veilchen-Strauß: In Francesco Cileas „Adriana Lecouvreur“ stirbt Anna Netrebko in der Deutschen Oper Berlin effektvoll
https://www.tagesspiegel.de/kultur/anna-netrebko-in-berlin-tod-einer-diva/24982702.html
Nach Absagen: Nun sang Anna Netrebko doch in Berlin
Berliner Morgenpost

„Adriana Lecouvreur“ mit Anna Netrebko an der Deutschen Oper Berlin. Ein grandioses Finale
Die 1902 uraufgeführte Oper „Adriana Lecouvreur“ des Komponisten Francisco Cilea entstand zwar in der Blütezeit des Verismo, orientiert sich stilistisch aber eher an älteren Vorbildern wie Massenet. Sie ist das einzige Werk Cileas, das sich dauerhaft auf den Opernbühnen halten konnte.
Die Titelrolle ist höchst dankbar, sie galt einst als Paraderolle Renata Tebaldis, später der Caballe und Angela Georghius. Aktuell tourt Anna Netrebko damit durch Europa und hat auch die Deutsche Oper Berlin erreicht.
Peter Sommeregger berichtet.
Klassik-begeistert

Elf weitere Frauen werfen Plácido Domingo Belästigungen vor
In den USA wurden nach Belästigungsvorwürfen Konzerte mit Plácido Domingo abgesagt. In Deutschland darf der Opernstar bisher noch auftreten – doch nun haben elf weitere Frauen von Übergriffen berichtet. Der 78-Jährige streitet das ab.
Der Spiegel
Weitere Frauen beschuldigen Plácido Domingo
Elf weitere Frauen werfen dem Opernstar vor, sie begrapscht, belästigt oder sich übergriffig verhalten zu haben. Mehrere Bühnenangestellte bestätigen das Verhalten. Die Rede ist von einem „offenen Geheimnis“. Domingo bezeichnet die Vorwürfe als „unkorrekt“.
BR-Klassik
„Es tat weh“. Elf weitere Frauen erheben Vorwürfe gegen Domingo
Elf weitere Frauen werfen Plácido Domingo sexuelle Belästigung vor. Er soll ihnen unter anderem an die Brust gefasst haben. Der Star-Tenor streitet das ab.
Tagesspiegel „Die FREITAG–PRESSE – 6. SEPTEMBER 2019“ weiterlesen

Die DONNERSTAG – PRESSE – 5. SEPTEMBER 2019

Foto: Instagram…
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Die DONNERSTAG – PRESSE – 5. SEPTEMBER 2019

Berlin
Deutsche Oper Berlin: So gut war Anna Netrebko noch nie
Bei der konzertanten Aufführung von Cileas Schauspielerin-Oper Adriana Lecouvreur scheint Anna Netrebkos prächtig reife Stimme ganz bei sich. Dass Netrebkos Mann Yusif Eyvazov mit steifem, farblosem Tenor kaum punkten kann, ist insbesondere im vierten Akt spürbar. Die Fürstin von Olesya Petrova und der Fürst des jungen Patrick Guetti hingegen tragen entschieden zum Hörgenuss bei. Am Pult überzeugt der so geschmeidig wie lebendig sich für das Werk einsetzende Michelangelo Mazza.
Konzertkritikopernkritikberlin/schlatz

Schlussapplaus-Video dazu

Berlin
Mutmaßlicher körperlicher Übergriff: Daniel Barenboim streitet Vorwürfe ab
Der Dirigent soll gegenüber der ehemaligen Orchestermanagerin der Staatskapelle Berlin körperlich übergriffig geworden sein, berichtet das VAN-Magazin. Die Managerin wirft außerdem der Staatsoper vor, den Fall nicht ernst genommen zu haben. Barenboim selbst streitet die Vorwürfe ab.
BR-Klassik

Dirigent verteidigt sich gegen Vorwürfe: Barenboim behauptet, er sei nie handgreiflich geworden
Die frühere Orchestermanagerin der Berliner Staatsoper wirft Barenboim körperliche Übergriffe vor. Der Dirigent weist das nun offiziell zurück.
Tagesspiegel

Berlin/ Deutsche Oper
Anna Netrebko. Kommt sie?
Am Mittwoch singt Anna Netrebko an der Deutschen Oper. Sie hat aber zuletzt oft abgesagt – und für Unmut gesorgt
Berliner Morgenpost

Hamburg/ Staatsoper
Karin Beier wagt sich nach 13 Jahren wieder an eine Oper
Die Schauspielhaus-Intendantin inszeniert nach langer Opern-Abstinenz Schostakowitschs „Nase“ an der Staatsoper.
Hamburger Abendblatt

Salzburg
Domingo und der Klassikgraben
Ist Helga Rabl-Stadler, die Präsidentin der Salzburger Festspiele, so etwas wie der Schutzschild ihrer Künstler? Es scheint so, in ihrem mozartkugelig staniolstrahlenden Klassik-Universum gilt noch das Gute und Schöne, sie stellt sich rasch und spontan, manchmal auch ein bisserl naiv, so wie sie halt ist, vor jede(n) ihrer Teilzeitbeschäftigten.
https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article199662186/Kommentar „Die DONNERSTAG – PRESSE – 5. SEPTEMBER 2019“ weiterlesen

Die MITTWOCH–PRESSE – 4. SEPTEMBER 2019

klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt auf dem Grünen Hügel…

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Die MITTWOCH–PRESSE – 4. SEPTEMBER 2019

Bayreuth
Der Bayreuth-Auftrag katapultiert ihn an die Spitze
Der Wiener (Anm.d.Red.: Herr Schwarz stammt aus Altmünster/ Oberösterreich) Regisseur und Ring-Award-Gewinner Valentin Schwarz ist erst 30 und muss sich bewähren. Schafft er das schon?
Salzburger Nachrichten

Die Frage nach Correctness und Kunst: Nur wer aneckt, behält Recht
Gerade nach Fällen wie demjenigen von Plácido Domingo gilt: Die Achtung von Empfindlichkeit darf nicht auf Kosten der Radikalität von Kunst gehen
Der Standard

Bayreuther Festspiele werfen ihre Schatten voraus
Ein Opernblog
Opernmagazin

Grafenegg
Sweet Spot on Tour – beim Grafenegg-Festival: Auf Wolke sieben mit dem Jugendorchester der EU
Romantisch im Schlosspark picknicken, von jungen Nachwuchs-Winzern in die Weinanbau-Kunst einweihen lassen und am Abend ein Open Air Konzert in der beeindruckenden Kulisse des Wolkenturms erleben. SWEET SPOT checkt die junge Seite des Grafenegg Festivals aus, zusammen mit dem European Union Youth Orchestra, das dieses Jahr Orchestra in Residence beim Grafenegg Festival ist.
BR-Klassik

Berlin
Musikfest 2019: Concertgebouw mit Tugan Sokhiev spielt Andriessen und Tschaikowsky
Schön, dass es sie überhaupt gibt. Aber dass die neuen Fahrradständer vor dem Haupteingang längst nicht ausreichen, zeigt sich besonders deutlich, wenn Besuch aus der Weltfahrradhauptstadt kommt. Dabei ist die Philharmonie schändlich unausverkauft, so als spielte hier die ADFC-Kapelle Wanne-Eickel und nicht eins der besten Orchester der Welt: das Amsterdamer Koninklijk Concertgebouworkest (was viel hübscher ist als „Royal Concertgebouw Orchestra“)
https://hundert11.net/musikfest2019-concertgebouw/

Berlin/ Musikfest
Tugan Sokhiev dirigert das Concertgebouworkest
Beim Musikfest wird es am dritten Tag entspannend – mit Werken von Louis Andriessen und Tschaikowsky.
Ein-Mann-Orchester ohne Taktstock: Tugan Sokhiev.
Tagesspiegel „Die MITTWOCH–PRESSE – 4. SEPTEMBER 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 3. SEPTEMBER 2019

Salzburger Festspiele:  Gedränge vor dem Bühnenausgang – wohl nur in Österreich möglich? Protest gegen MeToo – oder bloß Solidarität zu Domingo. Foto: Klaus Billand

Protest aus Deutschland bezüglich „nur in Österreich möglich“: Wenn Jonas Kaufmann in München singt, gibt es auch vor dem Bühnenausgang eine Vollversammlung!

Ich bin nicht der Meinung, dass Placido Domingo  unbeschadet aus dieser Geschichte aussteigen wird – aber eines ist schon klar: Ohne die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen wäre das Gedränge um ihn, die demonstrativ zur Schau gestellte Solidarität  nicht in diesem Ausmaß möglich gewesen.

So wurde Placido Domingo in Salzburg beim Bühneneingang empfangen. Das Video ist nur ganz  kurz, darin zu erkennen ist „Klaus Billand – immer und überall dabei“.

ZUM VIDEO

Ist der Schuss gegen Domingo nun nach hinten losgegangen? So ganz sehe ich das nicht, es wird Absetzbewegungen in Bezug auf neue Verträge geben. Der Sänger wird – wenn er klug und sensibel genug ist – nun über einen ehrenvollen Abschied mehr denn je nachdenken.  War die Aktion gar in erster Linie dazu angetan, ihn von der Bühne zu bringen? Wer hat Interesse daran? Wohl alle, denen er den Weg verstellt – und das sind nicht wenige.

Domingo kann nicht so leicht aufhören wie manch anderer Sänger, der  seine Schäfchen schon „ins Trockene“ gebracht hat. Er schleppt einen Familientross hinter sich her, der erhalten sein will. Also ehrlich, ich möchte nicht mit ihm tauschen, selbst angesichts solcher Fotos nicht!

Quelle: onlinemerker.com

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Die DIENSTAG-PRESSE – 3. SEPTEMBER 2019

Salzburg/ Osterfestspiele
Die Zukunft der Salzburger Osterfestspiele: Die Berliner Philharmoniker halten sich raus aus dem Streit
Das deutsche Spitzenorchester weist Gerüchte über eine bevorstehende Rückkehr zu den Osterfestspielen von sich
Tagesspiegel

Bodyshaming-Skandal: Warum es richtig ist, das Wort „dick“ zu benutzen
Unser Opernkritiker schrieb über die Salzburger Festspiele einen Satz, der einen internationalen Shitstorm auslöste: Bodyshaming, so der Vorwurf. Über ein Missverständnis – und die Inszenierung von Körpern auf der Bühne.
Die Welt.de

Berlin
Levit, Kaufmann und Ottensamer bekommen Preis Opus Klassik
Auch die Wiener Philharmoniker werden am 13. Oktober ausgezeichnet
Der Standard
Klassik-Preis für Andreas Ottensamer
Auch Igor Levit, Joyce DiDonato und Sol Gabetta erhalten im Oktober den „Opus Klassik“.
Wiener Zeitung

Darmstadt
Wahn! Wahn! Überall Wahn! – Giacomo Puccinis „Turandot“ in Darmstadt
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
150 Prozent für Berlioz150: Gardiners Benvenuto Cellini-Gala beim Musikfest Berlin
bachtrack „Die DIENSTAG-PRESSE – 3. SEPTEMBER 2019“ weiterlesen