Mattia Olivieri © instagram
Mattia Olivieri reiht sich gerade ein in die Tradition großer italienischer Baritone wie Leo Nucci und Lucio Gallo. Engagements führten ihn an die größten Häuser, wie an das Teatro alla Scala Mailand, die Wiener Staatsoper, die Royal Opera Covent Garden London und die Metropolitan Opera New York. Im Mai 2026 fand der Italiener den Weg nach Hamburg, im Lastenheft stand Figaro aus Gioachino Rossinis Il barbiere di Siviglia. Am Tag vor der umjubelten Premiere (Inszenierung: Tatjana Gürbaca) haben wir an der Hamburgischen Staatsoper ein sehr entspanntes Gespräch geführt über Popstars, Ohrwürmer, Sixpacks und Cardio-Training. Zu Rossini kommen wir erst in Teil II…
Jörn Schmidt im Gespräch mit Mattia Olivieri (Teil I)
klassik-begeistert: Buongiorno, Signor Olivieri. Sie sehen phantastisch aus, wie ein Popstar – ist das ein guter Einstieg in unser Gespräch oder ein vergiftetes Kompliment?
Mattia Olivieri: Ich sehe, Sie haben die Pressemappe gelesen…
klassik-begeistert: Ja, da stand, dass Sie sich ursprünglich am Konservatorium in Bologna eingeschrieben hatten, um zu lernen, wie man Popsongs schreibt. Dann aber hat Ihr Professor Sie in die Oper geschickt, es gab Il barbiere di Siviglia von Gioachino Rossini… „Interview: kb im Gespräch mit Mattia Olivieri, Bariton, Teil I
Hamburgische Staatsoper, 22. Mai 2026“ weiterlesen