DIE MONTAG-PRESSE, 11. MAI 2026

DIE MONTAG-PRESSE, 11. MAI 2026

Foto: Peter Rose (Sir Morosus), Brenda Rae (Aminta) (c) Bernd Uhlig

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE MONTAG-PRESSE, 11. MAI 2026

Berlin/ Staatsoper
„Die schweigsame Frau“: „Die Oper enthält Längen – gefährliche Längen!“
Bereits der Dresdner Uraufführungsdirigent, Karl Böhm, hatte mit Strauss’ Einverständnis Kürzungen vorgenommen, Christian Thielemann hätte vielleicht noch weitere vornehmen sollen, denn so drängt sich das Zitat aus dem Vorspiel der Oper Ariadne auf: „Die Oper enthält Längen – gefährliche Längen!“
Von Peter Sommeregger
Klassik – begeistert.de

München/ Bayerische Staatsoper
Machtkampf zweier Königinnen. Oper „Of One Blood“ von Brett Dean in München (UA)
Sendung „Fazit“. Audio von Jörn Florian Fuchs (7,48 Minuten=
deutschlandfunk.de.muenchen

München
„Of One Blood“ von Brett Dean: Königinnen-Krimi als Oper
Maria Stewart ist eine der berühmtesten Monarchinnen. Die Königin von Schottland hat mehrere Sprachen gesprochen, konnte Reiten und Tanzen und sie wurde im Rahmen einer öffentlichen Hinrichtung geköpft, das gabs noch nie. Und zwar von der englischen Königin Elisabeth, einer Blutsverwandten. Viele Künstler haben Marias Leben aufgegriffen und verarbeitet. Jetzt kommt noch eine Oper dazu – das zeitgenössische Werk „Of One Blood“, frisch komponiert von Brett Dean.
BR-Klassik.de.vorbericht

Wien/Staatsoper
Regisseur Ersan Mondtag: „Ich bin es gewohnt, ausgebuht zu werden
Kommende Woche hat Bizets „Les pêcheurs de perles“ Premiere an der Staatsoper. Der Allround-Künstler über zu Tode gesparte Theater und die therapeutische Kraft der Bühne. Seit seinem Durchbruch vor zehn Jahren eilt Ersan Mondtag von Erfolg zu Erfolg. Dabei hat der türkischstämmige Deutsche aus einfachen Verhältnissen nicht nur als Regisseur und fantasiestarker Bühnenbildner im Sprechtheater Karriere gemacht. Nach und nach hat sich Mondtag auch die Oper und die bildende Kunst erobert. Nächsten Donnerstag gibt er mit Bizets Les pêcheurs de perles sein Debüt an der Staatsoper.
DerStandard.at.30000000.ersanmondtag

Wien/ Staatsoper
„Rosenkavalier“ in der Staatsoper: Viel Brillanz, zu wenig Anmut (Bezahlartikel)
Die bewährten Kräfte überzeugen in der neuen Aufführungsserie der Strauss-Oper, die frisch Dazugestoßenen nur zum Teil. Zu den zahlreichen Klippen, die Richard Strauss in seinen „Rosenkavalier“ eingebaut hat, zählt die Partie des Sängers. Selten findet man Interpreten, die dieser kleinen, aber höchst anspruchsvollen Rolle wirklich gerecht werden.
DiePresse.com.wenig.anmut

„Rosenkavalier“ an der Staatsoper: Der herbe Charme der Aristokratie (Bezahlartikel)
Jubel für das Ensemble bei Richard Strauss’ Oper.
Kurier.at.staatsoperrosenkavalier

Wien/ MuTh
„Titus“ im Muth: Ein Keyboarder im Orchestergraben lebt gefährlich
Mit reduziertem Orchester stellt die Volksoper die Nachwuchstalente ihres Opernstudios in einem bündigen Neuarrangement von Mozarts „La clemenza di Tito“ vor
DerStandard.at.3000000.keyborder.im orchestergraben

Titus im Muth: Mozart als Mogelpackung (Bezahlartikel)
Ein Mordversuch, verübt vom besten Freund, im Auftrag der zukünftigen Frau: Prägnanter könnte Kaiser Titus die Lage nicht zusammenfassen. Mit abgebrühter Gelassenheit zieht er die für ihn logischen Schlüsse und bringt seine kühl berechnende Milde am Ende mit dem Anlegen von Fußfesseln zum Ausdruck.
Das Opernstudio der Volksoper zeigt eine eigene Version von „La clemenza di Tito“. Die Stimmen überzeugen, aber das Arrangement tut oft in den Ohren weh.
https://www.diepresse.com/23188624/titus-im-muth-mozart-als-mogelpackung

8.5.26 „Titus“, Opernstudio der Volksoper im MuTH, „Römische Minze“
Dieser „Titus“ schmeckte nach Pfefferminze, aber nur sehr dezent. Das Opernstudio an der Wiener Volksoper hat sich für zwei Abende im MuTH einquartiert, um dort Wolfgang Amadeus Mozarts „La clemeza di Tito“ in einer adaptierten Fassung aufzuführen.
http://www.operinwien.at/werkverz/mozart/atitus12.htm

 

Berlin/ Philharmonie
Petrenko reist mit den Berliner Philharmonikern durch drei musikalische Epochen
Wieder muss man die Virtuosität aller Mitglieder dieses Orchesters bewundern, von denen jeder Einzelne Solistenqualitäten besitzt. Sie zu einem homogenen Klangkörper zu verschmelzen, ist das immer stärker zutage tretende Verdienst Kirill Petrenkos.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Chordirektor Pujol:: „Der Chor stiftet Identität“  Bezahlartikel
Er hat mit Wagner in Stuttgart und Puccini in Frankfurt einen Riesenspagat hingelegt: Manuel Pujol ist neuer Chordirektor an der Oper Frankfurt.
FrankfurterAllgemeine.net.pujol

Graz
„Der Rosenkavalier“ sorgt für Jubelstürme (Bezahlartikel)
Viel Beifall und Bravogeschei in der Grazer Oper: Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“ überzeugt musikalisch und großteils szenisch.
KleineZeitung.at.rosenkavalier

Zeitloser Charme & große Gefühle
„Der Rosenkavalier“ mit Musik von Richard Strauss und Text von Hugo von Hofmannsthal bezaubert seit jeher mit zeitlosen Walzermelodien. Die Oper Graz inszeniert nun das Meisterwerk aufwendig, mit beeindruckenden Sängerinnen und Sängern.
https://steiermark.orf.at/magazin/stories/3353402/

Berlin
Der magische Meister: Warum Petrenko auf den kompletten Beethoven-Zyklus verzichtet
Der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker setzt auf konzentrierte Werkarbeit – und entwickelt daraus ein einzigartiges Beethoven-Bild.
berlinerZeitung.de.magischer.meister

Lübeck/ Theater
Romely Pfund dirigiert mit Esprit und Eleganz
50 Jahre auf dem Dirigentenpult – wer eine der ersten Damen mit Taktstock überhaupt am 9. Mai 2026 im Großen Haus des Lübecker Theaters in geradezu jugendlicher Frische erlebte, fragte sich, in welchem zarten Alter sie die Bühne denn zuerst betreten haben mochte. Die überraschende Aufklärung gab sie selbst während des Konzerts.
Von Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Regensburg
Kritik „The Shining“ am Staatstheater Regensburg: Es geht auch ohne Axt
Stephen Kings Thriller „The Shining“ als Opernfassung am Theater Regensburg will (und darf) sich nicht mit dem Original messen.
BR-Klassik.de.aktuellkritik

Konventionelles, packendes Musiktheater: „The Shining“ am Staatstheater Regensburg
Als erste Premiere im Rang eines Staatstheaters kam in Regensburg die europäische Erstaufführung von Paul Moravec’ „The Shining“ auf die Bühne. Stephen King hätte es gefallen, Stanley Kubrick eher nicht.
NeueMusikzeitung/nmz.de

Dortmund
Warten auf Wagner
Der „Wagner-Kosmos“ des Theater Dortmund geht in seine siebte Runde und widmet sich dieses Jahr dem Einfluss des Bayreuther Meisters auf seine Zeit und sein künstlerisches Umfeld. Es gibt die Bayreuther Festspiele – seit 150 Jahren: Anno 1876 gründete Richard Wagner die allein seinem Werk gewidmete Reihe sommerlicher „Mustervorstellungen“. Und es gibt den „Wagner-Kosmos“ des Theater Dortmund, der im Mai, also dem Geburtsmonat des „Meisters“, nun zum siebten Mal stattfindet. Dortmunds Opernintendant Heribert Germeshausen geht es in dem von ihm kuratierten Festival weder um die ehrfürchtig ritualisierte Wiederholung des Wagnerwerks noch um die wohlfeile Skandalisierung der widersprüchlichen Persönlichkeit des Komponisten. Er geht gleichsam einen dritten Weg: „Unterbelichtet und weitestgehend abwesend sind in den Spielplänen noch immer jene Werke, die uns das Genie Wagners aus dem Kontext seiner Zeit begreiflich machen.“
https://www.concerti.de/oper/dortmunds-wagner-kosmos/

Gelsenkirchen
Die Computerspiel-Flöte
Das Musiktheater im Revier befragt unter der Regie Nora Krahls Mozarts „Zauberflöte“ mit zeitgenössischen KI-unterstützen Bühnenbildelementen. Ein Experiment.
Concerti.de.opernkritiken

Koblenz
Packendes Liebes- und Politdrama
Am Theater Koblenz inszeniert Markus Dietze die deutsche Erstaufführung von „Anthony and Cleopatra“. Die Oper von John Adams begeistert vor allem mit ihrer spannungsgeladenen Musik, die das Ensemble und das Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie unter der Leitung von Enrico Delamboye regelrecht zum Leuchten bringt.
DeutschBuehne.de.kritiken

Erfurt
Deutsche Erstaufführung: Jules Vernes Klassiker als Oper
Den Klassiker «In 80 Tagen um die Welt» kennt fast jeder – doch als Oper? Das Theater Erfurt hat sie inszeniert. Wie das Publikum reagierte. Jules Vernes Klassiker «In 80 Tagen um die Welt» ist am Theater Erfurt als Oper auf die Bühne gebracht worden – den Angaben nach zum ersten Mal in Deutschland (Uraufführung 2024 in Zürich). Die musikalische Variante von Jonathan Dove feierte an dem Theater am Abend ihre Premiere. Das Stück, bei dem es um eine Wette und einen Wettlauf gegen die Zeit geht, kam beim Publikum gut an – das Ensemble wurde mehrfach mit Applaus auf die Bühne zurückgeholt.
NeueMusikzeitung.nmz.de.juluesverne

Hannover
Wenn Trauer zur Obsession wird: Korngolds „Die tote Stadt“ in Hannover
Wenn eine Person stirbt, können wir sie neu kennenlernen – wie Erich Wolfgang Korngolds Protagonist Paul in der Oper „Die tote Stadt“. Jetzt kommt ist das Werk zum ersten Mal an der Staatsoper Hannover auf die Bühne gekommen. Am Sonnabend war Premiere.
ndr.de.Kultur.dietotestadt

Berlin/ Kraftwerk
Der RIAS Kammerchor Berlin zwitschert uns was
Der RIAS Kammerchor Berlin, einer der weltweiten besten Chöre überhaupt, singt a cappella außergewöhnliche Stücke an einem außergewöhnlichen Ort: Vogellieder im Kraftwerk Berlin, das früher den Bezirk Mitte mit Wärme versorgte.
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
Andris Nelsons holt mit Mahler die Sterne vom Himmel
Insgesamt war das Konzert eine Meisterleistung von Maestro Nelsons. Hier hörte man lyrische Passagen in vollendeter Schönheit, peinlichst genau austarierte Phrasierungen und dann wieder dramatische Ausbrüche. Man kann sich mit ihm mitfreuen, einen solchen Zyklus mit diesem großartigen Orchester vollendet haben zu können.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Dresden
What Wagner actually sounded like (Subscription required)
>From period instruments to adapted singing styles, a project in Dresden >attempts to recreate a historically faithful ‘Ring’ cycle
https://www.ft.com/music

Mailand
Teatro alla Scala to Stream ‘Nabucco’
with Luca Salsi & Anna Netrebko On May 29, La Scala TV is set to present a livestream of Verdi’s “Nabucco.”
https://operawire.com/teatro-alla-scala-to-stream-nabucco-with-luca-salsi-anna-netrebko/

London
Opera star Felicity Lott: I have terminal cancer
The opera star reveals she learnt of her illness just weeks after arranging a charity auction of her gowns – which will now raise money for hospices https://observer.co.uk/culture/music/article/opera-star-felicity-lott-i-have-terminal-cancer

Review: PETER GRIMES, Royal Ballet And Opera
Deborah Warner’s production returns to the Royal Opera House
broadway.world.com.westend

This Peter Grimes is the stuff of our lives
https://slippedisc.com/2026/05/alastair-macaulay-2/

New York
A luminous Feola triumphs in Met’s “Traviata”
https://newyorkclassicalreview.com/2026/05/a-luminous-feola-triumphs-in-mets-traviata/

Met Opera patrons warned of measles exposure after La Bohème matinee
gothamist.com.news

Denver
Clipped wings
Madama Butterfly at Opera Colorado plays it safe — and never fully takes flight.
https://parterre.com/2026/05/08/clipped-wings/

Ballett / Tanz

Wien/ Volksoper
Staatsballett mit „American Signatures“: Aufbruchsstimmung, Trauer und Trost (Bezahlartikel)
Dreiteiliger Abend in der Volksoper: Choreografen als Seismografen der Gesellschaft.
https://kurier.at/kultur/tanz-ballett-kritik-staatsballett-american-signatures-volksoper/403158666

Ballet / Dance
Review: The Trocks in London with Olga Supphozova taking her final bows

Jonathan Gray has been admiring Robert Carter’s dancing for over 30 years, now on his last tour with The Trocks, who were “a delight from start to finish”.
https://www.gramilano.com/2026/05/the-trocks-in-london-robert-carter/

An inspiring re-creation of two historic dance collaborations in Beverly Hills
seenandheard.international.com.berverlyhills

Rock/ Pop/Song.contest

Österreich
Musiker irritiert:: Droht Cosmó Ungemach wegen seines blauen Sterns?
Er ist auffällig und gilt als sein Markenzeichen – der blaue Stern im Gesicht von Österreichs ESC-Kandidat Cosmó. Genau der könnte für unseren Song Contest-Starter noch ein juristisches Nachspiel haben. Ein Wiener Musiker reklamiert den Stern für sich, Cosmó änderte seinen nun kurzfristig ab. Ob aus reinem Zufall oder aus Angst vor einer Klage, ist unklar.
https://www.krone.at/4136203

Sprechtheater

Wien/ Akademietheater
Der Regisseur als Erklärbär: „3000 Einzelteile“ im Akademietheater
Ádám Császi führt dem Publikum mit aller Wucht Diskursthemen vor – und erstickt dabei die Inszenierung mit kritisch gedachten Klischees
DerStandard.at.story.3000000.erklaerbaer

Falstaff im Schwitzkasten deutschen Humors
Ewald Palmetshofers raffinierter „Sankt Falstaff“ scheitert im Wiener Burgtheater trotz toller Besetzung an Karin Henkels Penetranz-Regie.
https://www.krone.at/4136503

Sankt Falstaff“ im Burgtheater: Im Rausch der Macht und der derben Worte (Bezahlartikel)
Ewald Palmetshofer verlegt Shakespeares „King Henry IV.“ in einen autoritären Staat der nahen Zukunft. Karin Henkels Inszenierung wird zu einer grotesken Endzeitvision voller Sprachgewalt, aber zu lang.
DiePresse.com.st.falstaff

„Sankt Falstaff“ im Burgtheater: Atemlos durch die Macht (Bezahlartikel)
„Sankt Falstaff“ von Ewald Palmetshofer: Luxuriös besetzter Ausflug in den autokratischen Albtraum.
Kurier.at.st.falstaff.atemlos

Theaterfamilie
Happel & Nocker: Wenn die Mutter auch beruflich Regie führt
Was Schauspielerin Paula Nocker über Maria Happel sagt – und vice versa. Außerdem: Wie Mutter und Tochter negative Kritiken sowie die „Me-too-Bewegung sehen.
Kurier.at

Politik

Donald Trump und seine vielen Zölle: Warum das letzte Gerichtsurteil vorerst wenig ändert
Ein Gericht in New York erklärte die im Februar verhängten Importzölle von zehn Prozent für rechtswidrig. Diese gelten ohnehin nur bis Juli und die Regierung hat sich längst in Stellung für neue Zölle gebracht.
DiePresse.co.zoelle

„Krone“-Kommentar: Sorge um den ORF: Kein Spielball der Politik!
Nicht nur großen Teilen der Bevölkerung und der aktiven ORF-Mitarbeiter reicht es mit dem fahrlässigen, sträflichen Umgang der Politik mit dem öffentlich-rechtlichen Sender. Nun bringt auch eine Reihe teils sehr prominenter ehemaliger Sender-Mitarbeiter von Paul Lendvai über Robert Stoppacher, Peter Rabl und Gisela Hopfmüller bis Rudolf Nagiller in einem offenen Brief an die Politik ihre große Sorge um den ORF zum Ausdruck.
Sie wollen, wie sie es formulieren, „jetzt nicht schweigen“, beobachten „mit großer Sorge, wie das Vertrauen in den ORF erschüttert worden ist“, sie „hören von Machtmissbrauch und Mobbing, die ohne Konsequenzen bleiben. Von Frauen, die belästigt worden sind, oft ohne Konsequenzen.“ Ja, das muss erschüttern.
https://www.krone.at/4136067

Österreich
Bundesstaatsanwälte: Nun prescht NEOS-Chefin bei der Justizreform vor
Laut Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger soll die Bundesstaatsanwaltschaft noch im Mai in Begutachtung gehen. Die Koalitionspartner SPÖ und ÖVP bestätigen das allerdings nicht. Das letzte Mal, dass eine Einigung bei der Bundesstaatsanwaltschaft angekündigt wurde, ist mittlerweile über drei Monate her. Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) hatte seither mit viel Gegenwind zu kämpfen – besonders aus Justizkreisen.
https://www.krone.at/4136691

Meinl-Reisinger verteidigt Sparpläne bei Pensionen
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger war zu Gast in der ORF-„Pressestunde“. Sie kündigte unter anderem Kürzungen bei klimaschädlichen Subventionen an. Außenministerin und Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger verteidigt mögliche Pensionsanpassungen unter der Inflation als Beitrag zur Budgetsanierung. Die Politikerin verwies in der ORF-„Pressestunde“ am Sonntag auf entsprechende Gehaltsabschlüsse bei Beamten und Metallern. Weiters kündigte sie Kürzungen bei klimaschädlichen Subventionen an. Bei der Wehrdienstreform solle die europäische Dimension mitgedacht werden. Man müsse aufpassen, nicht „in ein Gerechtigkeitsthema“ zu kommen, so Meinl-Reisinger mit Blick auf die Pensionen einerseits und die niedrigeren Gehaltsabschlüsse im öffentlichen Dienst oder beispielsweise den Metallern.
DiePresse.com.sparpläne bei den Pensionen

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Unter’m Strich

Sonntags einkaufen? Das sagen die Wiener dazu
Seit vielen Jahren wird über die Sonntagsöffnung diskutiert. Zuletzt für die Zeit um den Song Contest. Im Rathaus wurde der Wunsch nach kurzer Überlegung wieder abgedreht. Die „Krone“ hat das Thema abfragen lassen. Das Ergebnis ist eindeutig. Parteipolitisch allerdings überraschen gleich mehrere Werte.
https://www.krone.at/4135256

Österreich
TOP 10: Die besten Hotelrestaurants
Vom Boutiquehotel bis zur Luxusadresse: Eine neue Generation von Hotelrestaurants setzt verstärkt auf Wiener und österreichische Gäste und mischt die heimische Gastro-Szene auf. Silvio Nickols Gourmet-Küche im Palais Coburg, das wahrscheinlich exklusivste Backhenderl in der Roten Bar im Sacher oder das vielgängige französische Menü im Restaurant Opus im Imperial (das kürzlich zumachte): Luxushotel-Gastronomie mit Grandezza ohne Ende, vielfach ausgezeichnet und dekoriert, allerdings fast nur von Touristen oder Geschäftsessern besucht, das heimische Publikum aß anderswo. Eine neue Generation von Hotelrestaurants, die in den vergangenen Jahren und Monaten nur so boomten, will aber auch die Locals ansprechen – durchaus mit Erfolg.
News.at.die.besten,hotels

INFOS DES TAGES (Montag, 11. MAI 2026)

INFOS DES TAGES (Montag, 11. MAI 2026)

Quelle: onlinemereker.com

Bayerisches Staatsballett: Die Kameliendame
kamel

Sind Sie bereit für eine herzzerreißende Geschichte über Liebe, Leidenschaft und Verlust?
Dann werfen Sie einen Blick ins Nationaltheater: John Neumeiers Meisterwerk Die Kameliendame, untermalt von der Klaviermusik Frédéric Chopins, kehrt am Dienstag, 12. Mai 2026, nach sechs Jahren zurück auf die Bühne!

Entdecken Sie außerdem unsere Vorstellungen im Juni – mit der Premiere von Konstellationen sowie den letzten Aufführungen von Le Parc, bevor das Werk eine Repertoirepause nimmt.

DIE KAMELIENDAME
mit Laurretta Summercales und Jakob Feyferlik
Di, 12. Mai 2026, 19.30 Uhr
Nationaltheater

LETZTE TICKETS

Weitere Vorstellungstermine: 13./15,/23./25. Mai, dann wieder ab 10.Juli

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Wiener Staatsoper. Gedanken zur gestrigen  „Salome“

Eine Bemerkung zur gerade beendeten Salome (10.5.26), von Herrn Weigle höchst gekonnt dirigiert. Warum wird der Jochanaan aus der Zisterne verstärkt?  Und das überproportional laut, viel zu präsent, dazu im Klang blechern und ordinär.Erst AUF der Bühne hatte Herr Konieczny´s seinen natürlichen Klang.
Erst bei seiner letzten Phrase „Wer ist der, der von Edom kommt….“ wurde der „Verstärker Unsinn“ – seltsamerweise – abgestellt.

Karl S.
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WIEN / SCHUBERTIADE WIEDEN: Schuberts „Winterreise“ mit Liviu Holender (27.5.)

Wir freuen uns, dass der Bariton Liviu Holender am 27.05.2026 Franz Schuberts „Winterreise“ beim Abschlusskonzert der 5. Saison der Schubertiade Wieden singen wird. Er springt für den Bariton Thomas Weinhappel ein, der aufgrund einer Terminkollision seine Mitwirkung absagen muss. Am Klavier ist der künstlerische Leiter der Schubertiade Wieden, Alejandro Picó-Leonís, zu hören.

27. 05. 2026: FRANZ SCHUBERT „WINTERREISE“

liviu

LIVIU HOLENDER Bariton

ALEJANDRO PICÓ-LEONÍS Klavier

Haus der Ingenieure
Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

Beginn: 19:30 Uhr

Karten: https://shop.eventjet.at/de/schubertiade-wieden

Weitere Informationen auf www.schubertiade-wieden.at

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Oper Frankfurt: BLUTHOCHZEIT von Wolfgang Fortner

Lyrische Tragödie in zwei Akten
Text von Federico García Lorca in der deutschen Übersetzung von Enrique Beck
Uraufführung 1957, Städtische Oper, Köln

Musikalische Leitung: Duncan Ward
Inszenierung: Àlex Ollé

Premiere: 10.5.2026. Weitere Termine: 13./15./24./31.Mai, 6./15.Juni


Von rechts nach links Zanda Švēde (Leonardos Frau) und Christian Clauß (Bräutigam) sowie Ensemble. Copyright: Xiomara Bender


Magdalena Hinterdobler (Braut; in weiß) und Ensemble. Copyright: Xiomara Bender

E
Ensemble. Copyright: Xiomara Bender


v.l.n.r. Magdalena Hinterdobler (Braut; kniend), Claudia Mahnke (Mutter), Barbara Zechmeister (Nachbarin) sowie Ensemble (sitzend). Copyright: Xiomara Bender

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WIEN / Volksoper: AMERICAN SIGNATURES . Vier spannende Choreografien unter einem Dach 9.5.2026. Premiere

Jerome Robbins: INTERPLAY
Pam Tanowitz: DISPATCH DUET
Lar Lubovitch: EACH IN THEIR OWN TIME
Jessica Lang: LET ME MINGLE TEARS WITH THEE

Bravi für das Wiener Staatsballett,
das in vier Varianten den American way of ballet grandios umsetzt.

09.05.2026 Premiere
Dauer: 1 Stunde 45 Minuten (eine Pause)

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Yelyzaveta Lazovska – Václav Lamparter -Arne Vandervelde – Natalya Butchko in INTERPLAY
Foto: Ashley Taylor

Schon beim Näherkommen fällt auf, wie viele junge Leute in die Volksoper strömen. It’s ballet time!
Auch ich habe vor vielen Jahren für den Ersteinstieg meiner Kinder in die Livekultur Ballett gewählt!

Unter dem Titel „American Signatures“ sind vier Ballette zusammengefasst. Das Orchester der Volksoper Wien unter der musikalischen Leitung von Robert Reimer begleitet drei davon.

  • INTERPLAY ist Jerome Robbins zweite choreografische Arbeit, die 1945 in New York Premiere feierte. Zu Morton Goulds jazzig angehauchter Partitur wird der Stücktitel Programm. Vier Tänzerinnen und vier Tänzer in farbenfrohen Outfits (Kostüme: Santo Loquasto) üben sich teils im harmonischen Zusammenspiel, teils in sportlich fairer Konkurrenz zueinander. In INTERPLAY ist aber auch Platz für poetische Zweiermomente. Natalya Butchko, Margarita Fernandes, Yelyzaveta Lazovska, Anita Manolova, Gabriele Aime, Václav Lamparter, Junnosuke Nakamura und Arne Vandervelde gestalten mit enormen Schwung und Tanzfreude das Auftaktballett dieses besonderen Abends. INTERPLAY ist zweifellos eine Vorstufe für West Side Story, das Ergebnis der späteren kongenialen Zusammenarbeit von Jerome Robbins und Leonard Bernstein, Premiere 1957 am Broadway.

Zwei Pas de deux bilden den Mittelteil des Ballettabends.

  • Pam Tanowitz, die in New York lebende Choreografin matcht in DISPATCH DUET das formale klassische Schrittmaterial auf amüsante Weise mit einer Komposition des Amerikaners Ted Hearne. Sinthia Liz und Duccio Tariello tanzen in Sportoutfits in weiß/rot bzw. weiß/schwarz.
  • Es folgt ein Pas de deux von Lar Lubovitch EACH IN THEIR OWN TIME zu Klavierwerken von Johannes Brahms: Im Interview verrät die Choreografin, dass sie „Musik sichtbar machen will!“ Konsequenterweise teilen sich die Tänzer Davide Dato und Rinaldo Venuti und Shino Takizawa am Klavier die Bühne.

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Elena Bottaro – Olga Esina – Zsolt Törok in LET ME MINGLE TEARS WITH THEE
Foto: Ashley Taylor

  • Nach der Pause folgt als Finale ein weiterer Höhepunkt des Abends LET ME MINGLE TEARS WITH THEE. Dieses Ballett ist Jessica Langsvisuell-choreografische Auseinandersetzung mit Giovanni Battistas Pergolesis berühmter Vertonung des Gedichts STABAT MATER. Die Choreografin des Pacific Northwest Ballet entwickelt eine berührende Bewegungssprache, mal fließend-weich, mal energetisch-impulsiv, und lässt mit zehn Tänzerinnen und Tänzern die sakrale Musik lebendig werden. Die Sopranistin Anita Götz und die Altistin Jasmin Whitebegleiten einfühlsam das Ballettgeschehen auf der Bühne. Das beeindruckende Bühnenbild verantworten Carolyn Wong und Jessica Lang. Das „Stabat Mater“ von Pergolesi begleitet Jessica Lang seit mehr als zwei Jahrzehnten. Drei der zwölf Teile des sakralen Barockstücks hat die US-Choreografin bereits früh vertanzt, 2013 entstand daraus eine komplette Ballett-Oper, 2020 ein reiner Tanz-Abend. Für die Produktion „American Signatures“ an der Volksoper hat Lang, ihre Pergolesi-Arbeit noch einmal adaptiert und mit dem Staatsballett neu einstudiert. Im Zentrum steht die Gottesmutter, die weinend unter dem Kreuz ihren Sohn Jesu betrauert. 40 Minuten lang kreisen Text und Musik hochemotional um heilige Wunden und Tränen, tiefe Pein und Vergebung. Die Besetzung besteht aus fünf Frauen und fünf Männern, wobei keine feste Rollenverteilung existiert – jede und jeder verkörpert zugleich Mutter und Sohn. Das zentrale Symbol ist der Schleier Marias. Ionna Avraam, Elena Bottaro, Olga Esina, Ketevan Papava, Rosa Pierro, Giorgio Fourès, Masayu Kimoto, Godwin Merano, Zsolt Török und Géraud Wielick bieten gemeinsam eine überragende Gesamtleistung.

Ballettdirektorin Alessandra Ferri kann zufrieden sein. Die Herzen der Wiener Ballettfangemeinde hat sie längst erobert!

Elisabeth Dietrich-Schulz

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