Anna Netrebko in der Spanischen Hofreitschule, Wien © Jürgen Hausmann/MET Opera
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. DEZEMBER 2022
So war 2022 für Anna Netrebko. Schicksalsjahr einer Sopranistin
2022 war das Jahr der Anna Netrebko – aber gewiss nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Weil sich die Sopranistin nicht von Wladimir Putin distanziert und nur sehr zögerlich ein halbherziges Friedens-Statement abgegeben hat, war sie plötzlich Persona non grata in nahezu allen bedeutenden internationalen Opernhäusern. Bis heute hat sie kaum Auftritte. Ist das das Ende einer großen Karriere?
BR-Klassik.de
Berlin
Konzerthaus Berlin: Der junge Tarmo Peltokoski ist gut, aber noch nicht sehr gut
Der 22-jährige Finne Tarmo Peltokoski dirigiert Haydn, Mozart und Beethoven und zeigt sich mit dem Konzerthausorchester Berlin als ein vielversprechender Dirigent, bleibt aber im Ungefähren, was Klang und Details angeht. Der Pianist Javier Perianes gefällt bei Beethovens G-Dur-Konzert.
konzertkritikopernkritikberlin/a.schlatz
Sommereggers Klassikwelt 165: Der autokratische Pultstar Fritz Reiner
Das Chicago Symphony Orchestra verdankt ihm bis heute seinen extrem hohen Standard, der sich auch in der sorgfältigen Wahl von Reiners Nachfolgern niederschlägt. Gegenwärtig hat der italienische Stardirigent Riccardo Muti das Amt inne.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
