Franz Welser-Möst und die Wiener Philharmoniker im Goldenen Saal Musikverein / Amar Mehmedinovic
Um es kurz zu machen: Was nützt eines der besten Orchester der Welt, wenn der Dirigent es nicht versteht, dieses nicht nur bloß zusammenzuhalten, sondern eine veritable Interpretation zu vermitteln. Schade, denn das Programm war eigentlich vielversprechend.
Musikverein Wien, 18. Dezember 2025
Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. op. 72
Richard Strauss: Metamorphosen, Studie für 23 Solostreicher, AV 142
Ludwig von Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-moll, op. 67
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Franz Welser-Möst
von Herbert Hiess
Es ist eine wirkliche Rarität, dass in einem Konzert der Wiener Philharmoniker gleich zwei Konzertmeister zu finden sind – und das war Strauss’ „Metamorphosen“ geschuldet. Diese sogenannte Studie ist eines der anspruchsvollsten Werke der symphonischen Literatur.
Denn die 23 Musiker schlüpfen hier tatsächlich in die Rolle der Solisten; da hat der Dirigent wahre Mühe, dieses Ensemble auf einen einheitlichen Klang zu bringen. „Wiener Philharmoniker, Franz Welser-Möst Dirigent
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