Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE – 23. APRIL 2021
Jonas Kaufmann, © Instagram
Wien/ Theater an der Wien
Opernwahn: Meister Händel trifft Claus Guth
Claus Guth inszeniert barockes Oratorium „Saul“ als packende Analyse eines Machtwechsels.
Der Standard.at
„Saul“: Die Rückkehr des Untergehers
Das Theater an der Wien hat das Händel-Oratorium neu einstudiert – ein mustergültiger Abend.
Wiener Zeitung
Händels „Saul“: Im Theater an der Wien ein Bruder von Wagners Wotan
Händels „Saul“ feierte vor TV-Kameras Wiederaufnahme: In Claus Guths Inszenierung geraten Florian Boesch als Saul und Jake Arditti als David in den Kreislauf aus Macht und Wahn. Am 8.5. auf Fidelio.
Die Presse.at
DVD-Rezension: Nikolaus Harnoncourts „Figaro“ als Vermächtnis
Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro, Concentus Musicus Wien/ Nikolaus Harnoncourt
Diese DVD-Publikation gibt den ersten Teil des Da Ponte-Zyklus wieder, welcher das letzte große Opernprojekt des gefeierten Nikolaus Harnoncourt war, der zwei Jahre nach dieser Aufzeichnung 2016 verstarb. Mozarts Opern waren für Harnoncourt ein Feld, auf dem er zum Experten wurde und hohe Authentizität erreichte.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de
Genussvolle Auszeit mit dem „Rosenkavalier“ – ein Lehrstück für alle Opernhäuser, was auch in Stream-Zeiten machbar ist
Es wurde Zeit. Am 21. März 2021 präsentierte die Bayerische Staatsoper die lang ersehnte Neuinszenierung von Richard Strauss’ Rosenkavalier. In der Online-Premiere glänzte die Besetzung unter der Leitung des jüngst berufenen Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski. Die Inszenierung von Regisseur Barrie Kosky ist eine zeitlose Hommage an die Vergänglichkeit.
Von Friederike Walch-Nasseri
Klassik-begeistert.de
Österreich
Heute kommt der Aufsperrplan: Ab 17. Mai könnte wieder alles offen haben
Heuriger, Biergarten, Kaffeehaus, Theater, Sportplatz: Unter strengen Sicherheitsauflagen soll alles aufsperren. Was Experten zum Risiko sagen.
https://kurier.at/politik/inland/heute-kommt-der-aufsperrplan-ab-17-mai-koennte-wieder-alles-offen-haben/401359979
Wien
Spitzentöne: Schlag ins Gesicht und gesunde Watsche
Dass kürzlich 95 Wiener Philharmoniker geimpft wurden, ist ein Skandal: Es müssten seit Jänner alle 148 immunisiert sein. Die beklagenswerten freien Theatermacher sind den Kunstfeinden aufgesessen.
https://www.news.at/a/spitzentoene-schlag-gesicht-watsche-12007104
Wien/ Volksoper
Neuausrichtung: Lotte de Beer sorgt in der Volksoper für Debatten
Die designierte Direktorin baut das Ensemble um. Marjana Lipovšek spricht von Skandal, Ioan Holender von Notwendigkeit.
Kurier.at
Krisenbewältigung: Geigenbauer in der Corona-Zeit
Manche Menschen haben gerade unfreiwillig viel Freizeit. Und manche nutzen diesen Freiraum, um ihre Musikinstrumente wieder zu bespielen. Deshalb haben sich Instrumentenbauer eine Geschäftsbelebung zum Frühjahr erhofft. BR-KLASSIK hat Münchner Geigenbauer besucht und genauer nachgefragt.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/geigenbau-corona-krise100.html
Linz
Landestheater Linz: Romeo und Julia sterben im Stream
Bellinis Oper „I Capuleti e i Montecchi“ in einer tollen Inszenierung von Gregor Horres
Bis 8. Mai auf www.landestheater-linz.at zu sehen, es gilt „pay as you wish“.
Der Standard.at „DIE FREITAG-PRESSE – 23. APRIL 2021“ weiterlesen
Anlass dieses Aufsatzes ist die „Elektra“ von Richard Strauss der Salzburger Festspiele 2020. Vielerorts wurde von einer Banalisierung des Atridendramas geschrieben. Doch können uns die „Getriebenen“ auf Kothurnen und im archaischen Gewand menschlich nahe kommen? Die Verlegung der Tragödie vom frühgeschichtlichen, mythisch gefärbten Mykene nach dem New England der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschah bereits vor fast hundert Jahren in Eugene O’Neills Dramen-Trilogie „Mourning Becomes Elektra“ („Trauer muss Elektra tragen“), knapp nach dem Zweiten Weltkrieg als Film adaptiert und als Oper des heute fast unbekannten Komponisten Marvin David Levy anlässlich der neueröffneten MET am Lincoln Center 1967 wiederum auf die Bühne gekommen.