DIE FREITAG-PRESSE – 23. APRIL 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE FREITAG-PRESSE – 23. APRIL 2021

Jonas Kaufmann, © Instagram

Wien/ Theater an der Wien
Opernwahn: Meister Händel trifft Claus Guth
Claus Guth inszeniert barockes Oratorium „Saul“ als packende Analyse eines Machtwechsels.
Der Standard.at

„Saul“: Die Rückkehr des Untergehers
Das Theater an der Wien hat das Händel-Oratorium neu einstudiert – ein mustergültiger Abend.
Wiener Zeitung

Händels „Saul“: Im Theater an der Wien ein Bruder von Wagners Wotan
Händels „Saul“ feierte vor TV-Kameras Wiederaufnahme: In Claus Guths Inszenierung geraten Florian Boesch als Saul und Jake Arditti als David in den Kreislauf aus Macht und Wahn. Am 8.5. auf Fidelio.
Die Presse.at

DVD-Rezension: Nikolaus Harnoncourts „Figaro“ als Vermächtnis
Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro, Concentus Musicus Wien/ Nikolaus Harnoncourt
Diese DVD-Publikation gibt den ersten Teil des Da Ponte-Zyklus wieder, welcher das letzte große Opernprojekt des gefeierten Nikolaus Harnoncourt war, der zwei Jahre nach dieser Aufzeichnung 2016 verstarb. Mozarts Opern waren für Harnoncourt ein Feld, auf dem er zum Experten wurde und hohe Authentizität erreichte.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Genussvolle Auszeit mit dem „Rosenkavalier“ – ein Lehrstück für alle Opernhäuser, was auch in Stream-Zeiten machbar ist
Es wurde Zeit. Am 21. März 2021 präsentierte die Bayerische Staatsoper die lang ersehnte Neuinszenierung von Richard Strauss’ Rosenkavalier. In der Online-Premiere glänzte die Besetzung unter der Leitung des jüngst berufenen Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski. Die Inszenierung von Regisseur Barrie Kosky ist eine zeitlose Hommage an die Vergänglichkeit.
Von Friederike Walch-Nasseri
Klassik-begeistert.de

Österreich
Heute kommt der Aufsperrplan: Ab 17. Mai könnte wieder alles offen haben

Heuriger, Biergarten, Kaffeehaus, Theater, Sportplatz: Unter strengen Sicherheitsauflagen soll alles aufsperren. Was Experten zum Risiko sagen.
https://kurier.at/politik/inland/heute-kommt-der-aufsperrplan-ab-17-mai-koennte-wieder-alles-offen-haben/401359979

Wien
Spitzentöne: Schlag ins Gesicht und gesunde Watsche
Dass kürzlich 95 Wiener Philharmoniker geimpft wurden, ist ein Skandal: Es müssten seit Jänner alle 148 immunisiert sein. Die beklagenswerten freien Theatermacher sind den Kunstfeinden aufgesessen.
https://www.news.at/a/spitzentoene-schlag-gesicht-watsche-12007104

Wien/ Volksoper
Neuausrichtung: Lotte de Beer sorgt in der Volksoper für Debatten
Die designierte Direktorin baut das Ensemble um. Marjana Lipovšek spricht von Skandal, Ioan Holender von Notwendigkeit.
Kurier.at

Krisenbewältigung: Geigenbauer in der Corona-Zeit
Manche Menschen haben gerade unfreiwillig viel Freizeit. Und manche nutzen diesen Freiraum, um ihre Musikinstrumente wieder zu bespielen. Deshalb haben sich Instrumentenbauer eine Geschäftsbelebung zum Frühjahr erhofft. BR-KLASSIK hat Münchner Geigenbauer besucht und genauer nachgefragt.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/geigenbau-corona-krise100.html

Linz
Landestheater Linz: Romeo und Julia sterben im Stream
Bellinis Oper „I Capuleti e i Montecchi“ in einer tollen Inszenierung von Gregor Horres
Bis 8. Mai auf www.landestheater-linz.at zu sehen, es gilt „pay as you wish“.
Der Standard.at „DIE FREITAG-PRESSE – 23. APRIL 2021“ weiterlesen

Genussvolle Auszeit mit dem „Rosenkavalier“ – ein Lehrstück für alle Opernhäuser, was auch in Stream-Zeiten machbar ist

Premierenkritik Der Rosenkavalier von Richard Strauss
Bayerische Staatsoper, 21. März 2021

Es wurde Zeit. Am 21. März 2021 präsentierte die Bayerische Staatsoper die lang ersehnte Neuinszenierung von Richard Strauss’ Rosenkavalier. In der Online-Premiere glänzte die Besetzung unter der Leitung des jüngst berufenen Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski. Die Inszenierung von Regisseur Barrie Kosky ist eine zeitlose Hommage an die Vergänglichkeit.

von Friederike Walch-Nasseri

Das Licht ist gedimmt. Es kann losgehen. Das Einzige, was fehlt, ist ein quietschendes Bettgestell.

Fanfaren der Blechbläser, überschwängliche Streicher, die sich begleitet vom Trillern der Flöten in die Höhe schrauben – die Ouvertüre des Rosenkavaliers ist ein auskomponierter Liebesakt. Die Erwartungen sind dementsprechend explizit. Ein Liebespaar auf samtweichen Laken, frivoles Kichern, vielleicht eine spielerische Kissenschlacht? Weit gefehlt. Alles was Regisseur Barrie Kosky braucht, ist eine überdimensionale Standuhr. Die steht mitten auf der Bühne und schlägt Sechs (sic!). Im Takt der kreisenden Musik beginnt sich auch das Ziffernblatt wild durch den Raum zu drehen und erreicht – ganz pünktlich, gemeinsam mit den kreischenden Hörnern – den Höhepunkt. „Premierenkritik Der Rosenkavalier von Richard Strauss,
Bayerische Staatsoper, 21. März 2021“
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DVD-Rezension: Nikolaus Harnoncourts „Figaro“ als Vermächtnis

DVD-Rezension: Nikolaus Harnoncourts „Figaro“ als Vermächtnis

Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro

Concentus Musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt

Unitel  803 708

von Peter Sommeregger

Diese DVD-Publikation gibt den ersten Teil des Da Ponte-Zyklus wieder, welcher das letzte große Opernprojekt des gefeierten Nikolaus Harnoncourt war, der zwei Jahre nach dieser Aufzeichnung 2016 verstarb. Mozarts Opern waren für Harnoncourt ein Feld, auf dem er zum Experten wurde und hohe Authentizität erreichte.

Es empfiehlt sich, das beinahe einstündige Bonusmaterial dieser DVDs vor der Oper anzusehen, Harnoncourt doziert darin klug im Dialog mit den Sängern noch während der musikalischen Einstudierung speziell über die Interpretation der Rezitative. Seine fachlich kompetenten Ausführungen sind auch für die meisten Sänger Neuland, die Probenatmosphäre, wohl in der Privatwohnung des Dirigenten, ist entspannt, fast fröhlich zu nennen. Man erfährt viel über die Funktion und die Wichtigkeit der Rezitative bei Mozart und hört so später die Aufführung als „Wissender“. „DVD-Rezension, Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro
klassik-begeistert.de“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. APRIL 2021

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. APRIL 2021

Bayreuther Festpielhaus, Andreas Schmidt Foto ©

Bayreuther Festspiele sollen trotz Pandemie stattfinden
Das Bekenntnis auf allen Ebenen ist eindeutig: Die Bayreuther Festspiele sollen stattfinden. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Über allem hängt die große Unwägbarkeit, wie sich die Corona-Pandemie entwickeln wird. Das treibt auch Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) um.
Nordbayerischer Kurier

Wien/ Staatsoper
Castorfs „Faust“-Inszenierung an der Staatsoper am 9. Mai auf ORF III
Der Standard.at

Wien/ Theater an der Wien
„Saul“ im Theater an der Wien: Metamorphosen der Macht
Händels „Saul“ in der Regie von Claus Guth wurde für das Fernsehen aufgezeichnet.
https://kurier.at/kultur/saul-im-theater-an-der-wien-metamorphosen-der-macht/401358713

Linz
Linzer Landestheater könnte von Öffnung profitieren
Das Linzer Landestheater bringt 2021/22 Nachzuholendes und Neues
Der Standard.at

Wiener Philharmoniker wollten „absolute Diskretion und Verschwiegenheit“
Covid-Impfung: Die Bevorzugung von 95 Musikern wirft viele offene Fragen auf; Kulturpolitikerinnen verweisen auf den Impfplan
Kurier.at

Impfkampagne in Österreich: Wiener Philharmoniker bei COVID-Impfung vorgezogen
BR-Klassik.de

Wien/ Staatsoper
Was ist der Gral? Die Freiheit!
Bestürzend prophetisch: Kirill Serebrennikovs Wiener „Parsifal“-Inszenierung
https://www.zeit.de/2021/17/parsifal-inszenierung-kiril-serebrennikow-wiener-staatsoper

Aus einem Gralsgefängnis
An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert
Neue Musikzeitung/nmz.de

Dal carcere di Parsifal
Il russo Kirill Serebrennikov allestisce l’opera di Wagner alla Staatsoper di Vienna
https://www.giornaledellamusica.it/recensioni/dal-carcere-di-parsifal?fbclid

Sommereggers Klassikwelt 84: ein Leben mit Höhen und Tiefen – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor
Als einem der prägenden Dirigenten Berlins sollte ihm ein bleibendes Gedenken sicher sein. Der 21. April dieses Jahres ist der 150. Geburtstag des Dirigenten und Komponisten Leo Blech. Aus diesem Anlass soll an dieser Stelle einmal mehr an seine große Bedeutung für das Berliner Musikleben des vergangenen Jahrhunderts erinnert werden. Kaum eine andere Musikerbiographie des 20. Jahrhunderts kennt so viele Höhen und Tiefen, während der Nazi-Diktatur musste Blech sogar um sein Leben fürchten.
Klassik-begeistert.de

Schweitzers Klassikwelt 33: Opern und ihr Sitz im Leben
Anlass dieses Aufsatzes ist die „Elektra“ von Richard Strauss der Salzburger Festspiele 2020. Vielerorts wurde von einer Banalisierung des Atridendramas geschrieben. Doch können uns die „Getriebenen“ auf Kothurnen und im archaischen Gewand menschlich nahe kommen? Die Verlegung der Tragödie vom frühgeschichtlichen, mythisch gefärbten Mykene nach dem New England der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschah bereits vor fast hundert Jahren in Eugene O’Neills Dramen-Trilogie „Mourning Becomes Elektra“ („Trauer muss Elektra tragen“), knapp nach dem Zweiten Weltkrieg als Film adaptiert und als Oper des heute fast unbekannten Komponisten Marvin David Levy anlässlich der neueröffneten MET am Lincoln Center 1967 wiederum auf die Bühne gekommen.
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/schweitzers-klassikwelt-33-opern-und-ihr-sitz-im-leben/ „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. APRIL 2021“ weiterlesen

Schweitzers Klassikwelt 33: Opern und ihr Sitz im Leben

Foto: © Salzburger Festspiele / Bernd Uhlig

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Anlass dieses Aufsatzes ist die „Elektra“ von Richard Strauss der Salzburger Festspiele 2020. Vielerorts wurde von einer Banalisierung des Atridendramas geschrieben. Doch können uns die „Getriebenen“ auf Kothurnen und im archaischen Gewand menschlich nahe kommen? Die Verlegung der Tragödie vom frühgeschichtlichen, mythisch gefärbten Mykene nach dem New England der zweiten Hälfte des  19. Jahrhunderts geschah bereits vor  fast hundert Jahren in Eugene O’Neills Dramen-Trilogie „Mourning Becomes Elektra“ („Trauer muss Elektra tragen“), knapp nach dem Zweiten Weltkrieg als Film adaptiert und als Oper des heute fast unbekannten Komponisten Marvin David Levy anlässlich der neueröffneten MET am Lincoln Center 1967 wiederum auf die Bühne gekommen. „Schweitzers Klassikwelt 33: Opern und ihr Sitz im Leben“ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 84: ein Leben mit Höhen und Tiefen – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor

Als einem der prägenden Dirigenten Berlins sollte ihm ein bleibendes Gedenken sicher sein.

von Peter Sommeregger

Der 21. April dieses Jahres ist der 150. Geburtstag des Dirigenten und Komponisten Leo Blech. Aus diesem Anlass soll an dieser Stelle einmal mehr an seine große Bedeutung für das Berliner Musikleben des vergangenen Jahrhunderts erinnert werden. Kaum eine andere Musikerbiographie des 20. Jahrhunderts kennt so viele Höhen und Tiefen, während der Nazi-Diktatur musste Blech sogar um sein Leben fürchten. „Sommereggers Klassikwelt 84 – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor
klassik-begeistert.de“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021

Foto: Anna Netrebko, zurück in Wien, studiert für ein DGG-Projekt „Isoldes Liebestod“ ein – in ihrer Wohnung im 1. Wiener Gemeindebezirk. © Instagram.

Österreich
Wiederöffnung der Kultur: 50-Prozent-Belegung wahrscheinlich
Ab Mitte Mai soll der Kultur-Lockdown enden: Veranstaltungen mit 50 Prozent Raumkapazität werden kolportiert, Eintrittstests kommen verpflichtend.

Salzburg
Salzburger Festspiele: Philosoph Julian Nida-Rümelin hält Eröffnungsrede
Der deutsche Intellektuelle wird am 25. Juli in der Felsenreitschule über das Thema „Eine humanistische Utopie“ sprechen.
Der Standard.at

Pragmatischer Humanist
Der Philosoph und Autor Julian Nida-Rümelin wird am 25. Juli in der Felsenreitschule die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele halten. Er sagt: „Der moderne Mensch kann nicht ohne Utopie leben, andererseits wird er durch den Utopismus gefährdet. Ein pragmatischer Humanismus ist die Alternative in unübersichtlichen Zeiten.“
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspiele/15021-pragmatischer-humanist

Selbstreflexion im Gefängnis oder Erlösung durch Freiheit
Tätowierte Sträflinge werfen sich für Modemagazine in Pose. Ein Spiegel unserer Gesellschaft? – Kirill Serebrennikovs Parsifal in der Staatsoper.
https://www.bohema-wien.com/musik/selbstreflexion-im-gefaengnis-oder-erloesung

Wien
Kuss als Erlösung
Der doppelte Parsifal: Der russische Regisseur und Dissident Kirill Serebrennikov inszeniert Wagner aus der Ferne – und stellt Jonas Kaufmann in der Titelrolle ein Schauspieldouble an die Seite.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/parsifal-wiener-staatsoper-jonas-kaufmann-1.5270284

Strafkolonie Montsalvat
Kirill Serebrennikow darf seine Heimat wegen einer Bewährungsstrafe nicht verlassen. Jetzt hat er Richard Wagners „Parsifal“ in Wien per Videoschalte aus Russland inszeniert.
Frankfurter Allgemeine

Wiens Parsifal: Der Regisseur kritisch betrachtet
TTT meint zum Wiener Parsifal
https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-parsifal-serebrennikov-kritisch-betrachtet/

Kein Stein bleibt auf dem anderen. „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper
Nichts konnte ihn stoppen. Kein Corona, keine Verurteilung und kein Ausreiseverbot. Obwohl Kirill Serebrennikov in Russland festsitzt, brachten er und sein Team an der Wiener Staatsoper die lange ersehnte Neuinszenierung von „Parsifal“ auf die Bühne. Und die kann sich sehen lassen! Bei Serebrennikov bleibt kein Stein auf dem anderen. Passend zu seinen Lebensumständen, verlegt er die Gralsburg kurzerhand in eine Haftanstalt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Metamorphosen von Richard Strauss im Livestream Oper Frankfurt
Frankfurt live.com „DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021“ weiterlesen

Kein Stein bleibt auf dem anderen: „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper – Serebrennikov inszeniert ein gewaltiges Spektakel

Parsifal wird von Jonas Kaufmann, der diese Partie gut kennt, nur teilweise überzeugend geboten. Mittellage und Ausdruck sind seine Stärken. Solange es nicht zu schwindelerregend in die Höhe führt, scheint auch die Strahlkraft gelegentlich zurück. Allerdings hat Kaufmann immer wieder gewaltig zu kämpfen. Gut, dass er nicht allzu viel zu tun hat.

Foto: Jonas Kaufmann. © Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

„DER KLANG WIRD ZUM RAUM“

Wiener Staatsoper, 11. April 2021 (Stream bei ARTE Concert vom 18. April)
Richard Wagner, Parsifal

von Jürgen Pathy

Nichts konnte ihn stoppen. Kein Corona, keine Verurteilung und kein Ausreiseverbot. Obwohl Kirill Serebrennikov in Russland festsitzt, brachten er und sein Team an der Wiener Staatsoper die lange ersehnte Neuinszenierung von „Parsifal“ auf die Bühne. Und die kann sich sehen lassen! Bei Serebrennikov bleibt kein Stein auf dem anderen. Passend zu seinen Lebensumständen, verlegt er die Gralsburg kurzerhand in eine Haftanstalt.

„Richard Wagner, Parsifal
Wiener Staatsoper, 11. April 2021 (Stream bei ARTE Concert vom 18. April)“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021

Wiener Philharmoniker. Foto: © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

Wiener Philharmoniker zu Recht geimpft
Die Optik war nicht die beste: Am Freitag ist über Medienberichte ans Licht gekommen, dass 95 Mitglieder der Wiener Philharmoniker eine erste Impfung erhalten haben; die Rede war von einer Vorreihung. Suboptimal auch, wie das Orchester mit der Aufregung umging: Am Sonntag hieß es am Rande einer Konzert-Aufzeichnung, die Emotionen seien fehl am Platz. Seit Pandemiebeginn habe man an vorderster Front für die Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs gekämpft; um da weiterzumachen und Terminverpflichtungen einzuhalten.
Wiener Zeitung

Philharmonikern geht das G’impfte auf: Kulturgutschutz auf Wienerisch
Die Philharmoniker und die Stadt Wien müssen sich wegen der Impfvorreihung des Orchesters viel Kritik gefallen lassen. Nicht ganz zu Unrecht.
Der Standard.at

Auch die Wiener Philharmoniker laden Journalisten ein
Niemals verstummen soll die grandiose Musik, die dieses einzigartige Orchester zum Erklingen bringt. Da hat sich gezeigt, wie sich die akribische Arbeit von Franz Welser-Möst ausgezahlt hat.
Klassik-begeistert.de

Philharmoniker im Musikverein: Frühlingserwachen im Garagendunkel
Das Orchester unter Franz Welser-Möst mit Schubert und Strauss im Musikverein
Der Standard.at

Wiener Philharmoniker: Strauss’ klingende Homestory
Das Orchester und Franz Welser-Möst erfreuten mit der „Symphonia Domestica“.
Wiener Zeitung

Salzburg/ Pfingstfestspiele
Pfingstwunder kann kommen
Finden die Festspiele Pfingsten heuer statt? Die Entscheidung fällt spätestens am 30. April. Die Proben für die szenische Produktion „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ haben jedenfalls begonnen. Die Salzburger Festspiele gratulieren Cecilia Bartoli zum Opera News Award.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/pfingstfestspiele/15017-pfingstwunder-kann-kommen

Wien/ Staatsoper
„Parsifal von Kirill Serebrennikov nach Richard Wagner“
Die Wiener Staatsoper hat nach vier Jahren schon wieder einen neuen „Parsifal“ im Repertoire. Die Gralsritter leben jetzt nicht mehr in einer Irrenanstalt, sondern in einem Gefängnis. Die Aufführung wurde ohne Publikum aufgezeichnet und per ARTE Concert bzw. vom ORF gestreamt.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aparsif19.htm

Aus einem Gralsgefängnis
An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert
Neue Musikzeitung/nmz.de

Parsifal étoilé capté à Vienne : héros dédoublé, souvenirs prisonniers
Olyrix.com

Premierenkritik – Wagner mit Jonas Kaufmann an der Wiener Staatsoper Parsifal im Doppelpack
BR-Klassik.de

„Weißt Du, was Du sahst?“
Die Wiener Staatsoper streamte ihren neuen „Parsifal“
https://volksblatt.at/weisst-du-was-du-sahst/

Der „Parsifal“-Triumph der Elīna Garanča                                                                In herausfordernden Zeiten wie der Pandemie der Gegenwart laden sich Kulturevents mit noch mehr Bedeutung auf als sonst. Der neue Wiener „Parsifal“ in der Erzählart des russischen Dissidenten Kirill Serebrennikov hat in der Lesart des Wagner’schen „Bühnenweihspiels“ einige Überraschungen gebracht. Allerdings, so darf man behaupten, durchaus im Sinne des Komponisten. Herausragend in jeder Hinsicht in dieser Inszenierung, die eine Gesellschaft in Gefangenschaft zum Zentrum hatte: Elīna Garanča. Sie sang erstmals die Kundry. Und sie überzeugte darin nicht nur stimmlich in atemberaubender Weise.
https://orf.at/stories/3209631/

Elīna Garanča mordet und leidet als Kundry
Die Mezzosopranistin präsentierte sich in Wagners „Parsifal“ an der Staatsoper in Bestform
Der Standard.at

Daniels Anti-Klassiker 8: Edvard Grieg, „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite (1888 – 1891)
Erinnern Sie sich noch an den Werbespot aus dem Jahr 2009, der mit einer Frau beginnt, die jene Melodie, dieses vorsichtige mit leichtem Unbehagen behaftete Heranschleichen vor sich hin pfeift? Wenn ja, dann ist sicher auch die Erinnerung noch präsent, wie jede Person, die mit ihr oder einem bereits „Infizierten“ in Kontakt kommt, ebenfalls in das Pfeifen dieser Melodie mit einstimmt. Eine Musik, die sich ausbreitet, wie ein Virus. Was könnte aktueller sein?
Daniel Janz knüpft sich populäre Klassiker vor
Klassik-begeistert.de

Köln/ Philharmonie
Manfred Honeck und das WDR Sinfonieorchester kämpfen mit (etwas zu viel) Power gegen das Corona-Vergessen an
Unsere Konzertkultur hat es gerade nicht leicht. Notgedrungen leere Konzertsäle, durch Ausgangssperren eingeschränkte Reisemöglichkeiten, aufgezwungene Reduzierung des Personals auf der Bühne… wenn dann auch noch ein Dirigent ausfällt, steht gleich der ganze Veranstaltungsbetrieb auf der Kippe. So geschehen an diesem Freitag und Samstag in Köln, wo eigentlich Joana Mallwitz (35) dieses Konzert hätte leiten sollen. Glücklicherweise fand sich mit Manfred Honeck (62) aber ein Ersatz, um den ohnehin schon auf einen Stream reduzierten Konzertabend in einem Kraftakt zu retten.
Daniel Janz berichtet live aus der Kölner Philharmonie
Klassik-begeistert.de

Klassik-Woche 16/2021
Philharmonischer „Spritzer“, Thielemann schüttet den Rubikon zu, und Gerhaher hadert mit dem Gericht
https://crescendo.de/meinung/crescendo-klassikwoche/

 

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021“ weiterlesen

Manfred Honeck und das WDR Sinfonieorchester kämpfen mit (etwas zu viel) Power gegen das Corona-Vergessen an

Kölner Philharmonie, 17. April 2021

WDR Sinfonieorchester
Manfred Honeck, Dirigent
Mathis Kaspar Stier, Fagott

Antonín Dvořák – Zigeunermelodien op. 55, Bearbeitung für Streicher, Harfe und Schlagzeug von Manfred Honeck und Tomáš Ille

André Jolivet – Konzert für Fagott, Streichorchester, Harfe und Klavier

Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 6 op. 68 in F-dur – “Pastorale”

von Daniel Janz

Unsere Konzertkultur hat es gerade nicht leicht. Notgedrungen leere Konzertsäle, durch Ausgangssperren eingeschränkte Reisemöglichkeiten, aufgezwungene Reduzierung des Personals auf der Bühne… wenn dann auch noch ein Dirigent ausfällt, steht gleich der ganze Veranstaltungsbetrieb auf der Kippe. So geschehen an diesem Freitag und Samstag in Köln, wo eigentlich Joana Mallwitz (35) dieses Konzert hätte leiten sollen. Glücklicherweise fand sich mit Manfred Honeck (62) aber ein Ersatz, um den ohnehin schon auf einen Stream reduzierten Konzertabend in einem Kraftakt zu retten. „WDR Sinfonieorchester, Manfred Honeck, Mathis Kaspar Stier,
Kölner Philharmonie, 17. April 2021“
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