Österreich will Lockdown am 19. Mai beenden

Foto: Wiener Staatsoper, M. Pöhn ©

von Jürgen Pathy

Endlich ist es soweit: Am 19. Mai können in Österreich wieder Veranstaltungen stattfinden. Das gab die Regierung am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz bekannt. Das heißt, nicht nur Gastronomie, Sport und Tourismus sollen wieder öffnen, sondern auch die Theater, Opernhäuser und Konzertsäle des Landes. Erstmal mit beschränkter Zuschauerzahl, aber egal:

Endlich wieder das Orchester der Wiener Staatsoper live hören. Endlich wieder die weltbesten Sänger und Sängerinnen hautnah spüren und fühlen. Zumindest, wenn die Ankündigungen umgesetzt werden, die Bundeskanzler Sebastian Kurz und sein Regierungsteam am Freitag veröffentlicht haben. „Das Licht am Ende des Tunnels wird heller“, sagte Kurz zu Beginn der Pressekonferenz im Wiener Weltmuseum. „Österreich will Lockdown am 19. Mai beenden
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CD-Tipp – Genny Basso: Piano

„Genny Bassos Spiel hat Eloquenz, Temperament und eine eigene, bereits erstaunlich reife Handschrift.“

Genny Basso: Piano
Mozart, Chopin, Castelnuovo-Tedesco

Ars Produktion
ARS 38 580

von Peter Sommeregger

Das Debütalbum des aus Neapel stammenden jungen Pianisten Genny Basso ist eine Hommage an seinen verehrten Lehrmeister, den italo-französischen Pianisten Aldo Ciccolini. Basso ist der letzte Schüler Ciccolinis gewesen, hat sogar in seinem Haus gelebt.

So sind die für diese CD ausgewählten Stücke sämtlich Werke, die Basso mit seinem Lehrmeister verbindet. Abgesehen vom reinen Unterricht verband ihn auch das gemeinsame Musizieren und die theoretische Beschäftigung mit Musik mit dem Meister. „CD-Tipp – Genny Basso: Piano, Mozart, Chopin, Castelnuovo-Tedesco
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Daniels Anti-Klassiker 9: Dmitri Schostakowitsch – Sinfonie Nr. 7 „Leningrader“ (1941)

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Was war Schostakowitschs siebte Sinfonie doch für ein weltbewegendes Ereignis, als sie zum ersten Mal aufgeführt wurde. Deutschland und Russland befanden sich mitten im Zweiten Weltkrieg. Der Aufführungsort „Leningrad“ wurde gerade belagert und bombardiert, Schostakowitsch selber war kurz zuvor noch von dort evakuiert worden. Der historische Wert einer solchen Komposition ist wohl kaum überzubewerten. Was also macht so ein bedeutendes Zeitdokument in einer Serie über überbewertete Klassiker? Ist die nicht selten mit Beethovens „Eroica“ verglichene „Leningrader“ etwa gar kein Geniestreich, wie so oft behauptet? „Daniels Anti-Klassiker 9: Dmitri Schostakowitsch – Sinfonie Nr. 7 „Leningrader“ (1941)“ weiterlesen

DIE FREITAG-PRESSE – 23. APRIL 2021

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Jonas Kaufmann, © Instagram

Wien/ Theater an der Wien
Opernwahn: Meister Händel trifft Claus Guth
Claus Guth inszeniert barockes Oratorium „Saul“ als packende Analyse eines Machtwechsels.
Der Standard.at

„Saul“: Die Rückkehr des Untergehers
Das Theater an der Wien hat das Händel-Oratorium neu einstudiert – ein mustergültiger Abend.
Wiener Zeitung

Händels „Saul“: Im Theater an der Wien ein Bruder von Wagners Wotan
Händels „Saul“ feierte vor TV-Kameras Wiederaufnahme: In Claus Guths Inszenierung geraten Florian Boesch als Saul und Jake Arditti als David in den Kreislauf aus Macht und Wahn. Am 8.5. auf Fidelio.
Die Presse.at

DVD-Rezension: Nikolaus Harnoncourts „Figaro“ als Vermächtnis
Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro, Concentus Musicus Wien/ Nikolaus Harnoncourt
Diese DVD-Publikation gibt den ersten Teil des Da Ponte-Zyklus wieder, welcher das letzte große Opernprojekt des gefeierten Nikolaus Harnoncourt war, der zwei Jahre nach dieser Aufzeichnung 2016 verstarb. Mozarts Opern waren für Harnoncourt ein Feld, auf dem er zum Experten wurde und hohe Authentizität erreichte.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Genussvolle Auszeit mit dem „Rosenkavalier“ – ein Lehrstück für alle Opernhäuser, was auch in Stream-Zeiten machbar ist
Es wurde Zeit. Am 21. März 2021 präsentierte die Bayerische Staatsoper die lang ersehnte Neuinszenierung von Richard Strauss’ Rosenkavalier. In der Online-Premiere glänzte die Besetzung unter der Leitung des jüngst berufenen Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski. Die Inszenierung von Regisseur Barrie Kosky ist eine zeitlose Hommage an die Vergänglichkeit.
Von Friederike Walch-Nasseri
Klassik-begeistert.de

Österreich
Heute kommt der Aufsperrplan: Ab 17. Mai könnte wieder alles offen haben

Heuriger, Biergarten, Kaffeehaus, Theater, Sportplatz: Unter strengen Sicherheitsauflagen soll alles aufsperren. Was Experten zum Risiko sagen.
https://kurier.at/politik/inland/heute-kommt-der-aufsperrplan-ab-17-mai-koennte-wieder-alles-offen-haben/401359979

Wien
Spitzentöne: Schlag ins Gesicht und gesunde Watsche
Dass kürzlich 95 Wiener Philharmoniker geimpft wurden, ist ein Skandal: Es müssten seit Jänner alle 148 immunisiert sein. Die beklagenswerten freien Theatermacher sind den Kunstfeinden aufgesessen.
https://www.news.at/a/spitzentoene-schlag-gesicht-watsche-12007104

Wien/ Volksoper
Neuausrichtung: Lotte de Beer sorgt in der Volksoper für Debatten
Die designierte Direktorin baut das Ensemble um. Marjana Lipovšek spricht von Skandal, Ioan Holender von Notwendigkeit.
Kurier.at

Krisenbewältigung: Geigenbauer in der Corona-Zeit
Manche Menschen haben gerade unfreiwillig viel Freizeit. Und manche nutzen diesen Freiraum, um ihre Musikinstrumente wieder zu bespielen. Deshalb haben sich Instrumentenbauer eine Geschäftsbelebung zum Frühjahr erhofft. BR-KLASSIK hat Münchner Geigenbauer besucht und genauer nachgefragt.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/geigenbau-corona-krise100.html

Linz
Landestheater Linz: Romeo und Julia sterben im Stream
Bellinis Oper „I Capuleti e i Montecchi“ in einer tollen Inszenierung von Gregor Horres
Bis 8. Mai auf www.landestheater-linz.at zu sehen, es gilt „pay as you wish“.
Der Standard.at „DIE FREITAG-PRESSE – 23. APRIL 2021“ weiterlesen

Genussvolle Auszeit mit dem „Rosenkavalier“ – ein Lehrstück für alle Opernhäuser, was auch in Stream-Zeiten machbar ist

Premierenkritik Der Rosenkavalier von Richard Strauss
Bayerische Staatsoper, 21. März 2021

Es wurde Zeit. Am 21. März 2021 präsentierte die Bayerische Staatsoper die lang ersehnte Neuinszenierung von Richard Strauss’ Rosenkavalier. In der Online-Premiere glänzte die Besetzung unter der Leitung des jüngst berufenen Generalmusikdirektors Vladimir Jurowski. Die Inszenierung von Regisseur Barrie Kosky ist eine zeitlose Hommage an die Vergänglichkeit.

von Friederike Walch-Nasseri

Das Licht ist gedimmt. Es kann losgehen. Das Einzige, was fehlt, ist ein quietschendes Bettgestell.

Fanfaren der Blechbläser, überschwängliche Streicher, die sich begleitet vom Trillern der Flöten in die Höhe schrauben – die Ouvertüre des Rosenkavaliers ist ein auskomponierter Liebesakt. Die Erwartungen sind dementsprechend explizit. Ein Liebespaar auf samtweichen Laken, frivoles Kichern, vielleicht eine spielerische Kissenschlacht? Weit gefehlt. Alles was Regisseur Barrie Kosky braucht, ist eine überdimensionale Standuhr. Die steht mitten auf der Bühne und schlägt Sechs (sic!). Im Takt der kreisenden Musik beginnt sich auch das Ziffernblatt wild durch den Raum zu drehen und erreicht – ganz pünktlich, gemeinsam mit den kreischenden Hörnern – den Höhepunkt. „Premierenkritik Der Rosenkavalier von Richard Strauss,
Bayerische Staatsoper, 21. März 2021“
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DVD-Rezension: Nikolaus Harnoncourts „Figaro“ als Vermächtnis

DVD-Rezension: Nikolaus Harnoncourts „Figaro“ als Vermächtnis

Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro

Concentus Musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt

Unitel  803 708

von Peter Sommeregger

Diese DVD-Publikation gibt den ersten Teil des Da Ponte-Zyklus wieder, welcher das letzte große Opernprojekt des gefeierten Nikolaus Harnoncourt war, der zwei Jahre nach dieser Aufzeichnung 2016 verstarb. Mozarts Opern waren für Harnoncourt ein Feld, auf dem er zum Experten wurde und hohe Authentizität erreichte.

Es empfiehlt sich, das beinahe einstündige Bonusmaterial dieser DVDs vor der Oper anzusehen, Harnoncourt doziert darin klug im Dialog mit den Sängern noch während der musikalischen Einstudierung speziell über die Interpretation der Rezitative. Seine fachlich kompetenten Ausführungen sind auch für die meisten Sänger Neuland, die Probenatmosphäre, wohl in der Privatwohnung des Dirigenten, ist entspannt, fast fröhlich zu nennen. Man erfährt viel über die Funktion und die Wichtigkeit der Rezitative bei Mozart und hört so später die Aufführung als „Wissender“. „DVD-Rezension, Wolfgang Amadeus Mozart, Le Nozze di Figaro
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. APRIL 2021

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Bayreuther Festpielhaus, Andreas Schmidt Foto ©

Bayreuther Festspiele sollen trotz Pandemie stattfinden
Das Bekenntnis auf allen Ebenen ist eindeutig: Die Bayreuther Festspiele sollen stattfinden. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Über allem hängt die große Unwägbarkeit, wie sich die Corona-Pandemie entwickeln wird. Das treibt auch Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) um.
Nordbayerischer Kurier

Wien/ Staatsoper
Castorfs „Faust“-Inszenierung an der Staatsoper am 9. Mai auf ORF III
Der Standard.at

Wien/ Theater an der Wien
„Saul“ im Theater an der Wien: Metamorphosen der Macht
Händels „Saul“ in der Regie von Claus Guth wurde für das Fernsehen aufgezeichnet.
https://kurier.at/kultur/saul-im-theater-an-der-wien-metamorphosen-der-macht/401358713

Linz
Linzer Landestheater könnte von Öffnung profitieren
Das Linzer Landestheater bringt 2021/22 Nachzuholendes und Neues
Der Standard.at

Wiener Philharmoniker wollten „absolute Diskretion und Verschwiegenheit“
Covid-Impfung: Die Bevorzugung von 95 Musikern wirft viele offene Fragen auf; Kulturpolitikerinnen verweisen auf den Impfplan
Kurier.at

Impfkampagne in Österreich: Wiener Philharmoniker bei COVID-Impfung vorgezogen
BR-Klassik.de

Wien/ Staatsoper
Was ist der Gral? Die Freiheit!
Bestürzend prophetisch: Kirill Serebrennikovs Wiener „Parsifal“-Inszenierung
https://www.zeit.de/2021/17/parsifal-inszenierung-kiril-serebrennikow-wiener-staatsoper

Aus einem Gralsgefängnis
An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert
Neue Musikzeitung/nmz.de

Dal carcere di Parsifal
Il russo Kirill Serebrennikov allestisce l’opera di Wagner alla Staatsoper di Vienna
https://www.giornaledellamusica.it/recensioni/dal-carcere-di-parsifal?fbclid

Sommereggers Klassikwelt 84: ein Leben mit Höhen und Tiefen – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor
Als einem der prägenden Dirigenten Berlins sollte ihm ein bleibendes Gedenken sicher sein. Der 21. April dieses Jahres ist der 150. Geburtstag des Dirigenten und Komponisten Leo Blech. Aus diesem Anlass soll an dieser Stelle einmal mehr an seine große Bedeutung für das Berliner Musikleben des vergangenen Jahrhunderts erinnert werden. Kaum eine andere Musikerbiographie des 20. Jahrhunderts kennt so viele Höhen und Tiefen, während der Nazi-Diktatur musste Blech sogar um sein Leben fürchten.
Klassik-begeistert.de

Schweitzers Klassikwelt 33: Opern und ihr Sitz im Leben
Anlass dieses Aufsatzes ist die „Elektra“ von Richard Strauss der Salzburger Festspiele 2020. Vielerorts wurde von einer Banalisierung des Atridendramas geschrieben. Doch können uns die „Getriebenen“ auf Kothurnen und im archaischen Gewand menschlich nahe kommen? Die Verlegung der Tragödie vom frühgeschichtlichen, mythisch gefärbten Mykene nach dem New England der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschah bereits vor fast hundert Jahren in Eugene O’Neills Dramen-Trilogie „Mourning Becomes Elektra“ („Trauer muss Elektra tragen“), knapp nach dem Zweiten Weltkrieg als Film adaptiert und als Oper des heute fast unbekannten Komponisten Marvin David Levy anlässlich der neueröffneten MET am Lincoln Center 1967 wiederum auf die Bühne gekommen.
Lothar und Sylvia Schweitzer berichten aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/schweitzers-klassikwelt-33-opern-und-ihr-sitz-im-leben/ „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 22. APRIL 2021“ weiterlesen

Schweitzers Klassikwelt 33: Opern und ihr Sitz im Leben

Foto: © Salzburger Festspiele / Bernd Uhlig

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Anlass dieses Aufsatzes ist die „Elektra“ von Richard Strauss der Salzburger Festspiele 2020. Vielerorts wurde von einer Banalisierung des Atridendramas geschrieben. Doch können uns die „Getriebenen“ auf Kothurnen und im archaischen Gewand menschlich nahe kommen? Die Verlegung der Tragödie vom frühgeschichtlichen, mythisch gefärbten Mykene nach dem New England der zweiten Hälfte des  19. Jahrhunderts geschah bereits vor  fast hundert Jahren in Eugene O’Neills Dramen-Trilogie „Mourning Becomes Elektra“ („Trauer muss Elektra tragen“), knapp nach dem Zweiten Weltkrieg als Film adaptiert und als Oper des heute fast unbekannten Komponisten Marvin David Levy anlässlich der neueröffneten MET am Lincoln Center 1967 wiederum auf die Bühne gekommen. „Schweitzers Klassikwelt 33: Opern und ihr Sitz im Leben“ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 84: ein Leben mit Höhen und Tiefen – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor

Als einem der prägenden Dirigenten Berlins sollte ihm ein bleibendes Gedenken sicher sein.

von Peter Sommeregger

Der 21. April dieses Jahres ist der 150. Geburtstag des Dirigenten und Komponisten Leo Blech. Aus diesem Anlass soll an dieser Stelle einmal mehr an seine große Bedeutung für das Berliner Musikleben des vergangenen Jahrhunderts erinnert werden. Kaum eine andere Musikerbiographie des 20. Jahrhunderts kennt so viele Höhen und Tiefen, während der Nazi-Diktatur musste Blech sogar um sein Leben fürchten. „Sommereggers Klassikwelt 84 – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021

Foto: Anna Netrebko, zurück in Wien, studiert für ein DGG-Projekt „Isoldes Liebestod“ ein – in ihrer Wohnung im 1. Wiener Gemeindebezirk. © Instagram.

Österreich
Wiederöffnung der Kultur: 50-Prozent-Belegung wahrscheinlich
Ab Mitte Mai soll der Kultur-Lockdown enden: Veranstaltungen mit 50 Prozent Raumkapazität werden kolportiert, Eintrittstests kommen verpflichtend.

Salzburg
Salzburger Festspiele: Philosoph Julian Nida-Rümelin hält Eröffnungsrede
Der deutsche Intellektuelle wird am 25. Juli in der Felsenreitschule über das Thema „Eine humanistische Utopie“ sprechen.
Der Standard.at

Pragmatischer Humanist
Der Philosoph und Autor Julian Nida-Rümelin wird am 25. Juli in der Felsenreitschule die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele halten. Er sagt: „Der moderne Mensch kann nicht ohne Utopie leben, andererseits wird er durch den Utopismus gefährdet. Ein pragmatischer Humanismus ist die Alternative in unübersichtlichen Zeiten.“
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspiele/15021-pragmatischer-humanist

Selbstreflexion im Gefängnis oder Erlösung durch Freiheit
Tätowierte Sträflinge werfen sich für Modemagazine in Pose. Ein Spiegel unserer Gesellschaft? – Kirill Serebrennikovs Parsifal in der Staatsoper.
https://www.bohema-wien.com/musik/selbstreflexion-im-gefaengnis-oder-erloesung

Wien
Kuss als Erlösung
Der doppelte Parsifal: Der russische Regisseur und Dissident Kirill Serebrennikov inszeniert Wagner aus der Ferne – und stellt Jonas Kaufmann in der Titelrolle ein Schauspieldouble an die Seite.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/parsifal-wiener-staatsoper-jonas-kaufmann-1.5270284

Strafkolonie Montsalvat
Kirill Serebrennikow darf seine Heimat wegen einer Bewährungsstrafe nicht verlassen. Jetzt hat er Richard Wagners „Parsifal“ in Wien per Videoschalte aus Russland inszeniert.
Frankfurter Allgemeine

Wiens Parsifal: Der Regisseur kritisch betrachtet
TTT meint zum Wiener Parsifal
https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-parsifal-serebrennikov-kritisch-betrachtet/

Kein Stein bleibt auf dem anderen. „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper
Nichts konnte ihn stoppen. Kein Corona, keine Verurteilung und kein Ausreiseverbot. Obwohl Kirill Serebrennikov in Russland festsitzt, brachten er und sein Team an der Wiener Staatsoper die lange ersehnte Neuinszenierung von „Parsifal“ auf die Bühne. Und die kann sich sehen lassen! Bei Serebrennikov bleibt kein Stein auf dem anderen. Passend zu seinen Lebensumständen, verlegt er die Gralsburg kurzerhand in eine Haftanstalt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Metamorphosen von Richard Strauss im Livestream Oper Frankfurt
Frankfurt live.com „DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021“ weiterlesen