Die SONNTAG-PRESSE – 24. MAI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 24. MAI 2020

Foto: Hellen Kwon, Foto: (c) Staatsoper Hamburg

10 Fragen an Hellen Kwon: Jede Bühne, auf der man steht, sollte jedem Sänger der Olymp sein“…
Interview: Andreas Schmidt
Heseon Hellen Kwon (* 11. Januar 1961 in Seoul) ist eine südkoreanische Opernsängerin. Die Koloratursopranistin ist seit 1987 Ensemblemitglied an der Hamburgischen Staatsoper.
https://klassik-begeistert.de/10-fragen-an-hellen-kwon-staatsoper-hamburg/

Perspektive für Sommer und Herbst.
Anschober will bis 10. Juni langfristige Corona-Regeln präsentieren
Am Montag soll die Verordnung zum nächsten Öffnungsschritt am 29. Mai vorgestellt werden, bis 10. Juni dann eine Perspektive für den Sommer und Herbst
Der Standard

Corona und Kultur
„Theater ist kein Lichtschalter“: Kaum ein Haus kann jetzt aufsperren
Ab 29. Mai können Bühnen wieder aufsperren, die meisten setzen aber auf einen Neustart erst im Herbst.
Wiener Zeitung

„Fidelio“ in Wien 2000-2020. Eine umfangreiche Zusammenschau in zwölf Kapiteln
Die Wiener Opernhäuser, die Theater, die Konzertsäle haben Mitte März 2020 geschlossen – um, wie sich inzwischen herausgestellt hat, in dieser Saison nicht mehr zu öffnen. Was liegt also näher, als ein bisschen die jüngere Wiener Operngeschichte Revue passieren zu lassen und mit dem Jahresregenten Ludwig
van Beethoven zu beginnen?
Eine Zusammenschau.
Bearbeitungsstand Mai 2020
http://www.operinwien.at/werkverz/beethov/afidelio_00_20_1.htm

Barock-Sensation: Diese Oper von Leonardo Vinci müssen Sie kennen
Der Komponist Leonardo Vinci stand immer im Schatten berühmter Landsmänner. Einerseits war da dieser Leonardo da Vinci, andererseits Antonio Vivaldi. Countertenöre wie Max Cencic singen Vinci jetzt ganz weit nach vorne.
Die Welt.de

Kulturstaatssekretärin Mayer in der ZiB2: Stochern im Löschschaumversprechen
Armin Wolf und Andrea Mayer beim Antrittsinterview.
Kurier

Hierzulande blüht auch Belcanto Bezahlartikel
Gregor Hauser hat die führenden „österreichischen Tenöre der Nachkriegszeit“ auf bemerkenswert dramatische Weise porträtiert.
https://www.diepresse.com/5817342/hierzulande-bluht-auch-belcanto

Die schlüpfrigste aller Mozart-Opern
Statt einer Premiere: An der Staatsoper hätte man ab Freitag wieder Mozarts „Così fan tutte“ gespielt – ein Werk, das noch gar nicht so lange als vollgültig anerkannt ist.
https://www.diepresse.com/5817043/die-schlupfrigste-aller-mozart-opern „Die SONNTAG-PRESSE – 24. MAI 2020“ weiterlesen

10 Fragen an Hellen Kwon: „Jede Bühne, auf der man steht, sollte jedem Sänger der Olymp sein“

Heseon Hellen Kwon (* 11. Januar 1961 in Seoul) ist eine südkoreanische Opernsängerin. Die Koloratursopranistin ist seit 1987 Ensemblemitglied an der Hamburgischen Staatsoper.

Hellen Kwon studierte von 1979 bis 1984 an der Hochschule für Musik Köln bei Dietger Jacob. Im Jahr 1984 gewann sie den ersten Preis der italienischen Novara International Singing Competition. Im selben Jahr debütierte sie als Königin der Nacht am Staatstheater Wiesbaden. Für seine Oper La Foret, die 1986 am Grand Théâtre de Genève uraufgeführt wurde, komponierte Rolf Liebermann eine Rolle für Hellen Kwon. Als Chef der Hamburgischen Staatsoperholte er sie als Ensemblemitglied an das Haus, wo sie seitdem in vielen Rollen Erfolge feierte.

Die Rolle der Königin der Nacht hat sie bisher an allen großen Opernhäusern gesungen, so in Paris, Zürich, an der Bayerischen Staatsoper in München und an der Wiener Staatsoper. Auch zu zahlreichen internationalen Festivals wurde die Sängerin engagiert: 1988 bei den Bayreuther Festspielen, 1989 in Aix en Provence, 1990 in Glyndebourne und 1991 in der Entführung aus dem Serail bei den Salzburger Festspielen. Neben ihrer Operntätigkeit hat sich Hellen Kwon auch im Konzertbereich einen Namen gemacht. Hellen Kwon sang unter namhaften Dirigenten wie James Levine, Vladimir Ashkenazy, Giuseppe Sinopoli, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Wolfgang Sawallisch und Neville Marriner.

2010 erhielt Hellen Kwon für ihre Rolle in Das Gehege in der Hamburgischen Staatsoper den Rolf-Mares-Preis in der Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen Darstellerinnen“. 2011 verlieh ihr der Hamburger Senat auf Anregung von Opernintendantin Simone Young den Ehrentitel Hamburger Kammersängerin. Im Jahr 2012 wurde Hellen Kwon von der koreanischen Regierung mit dem „Order of Civil“ ausgezeichnet. „10 Fragen an Hellen Kwon
Staatsoper Hamburg“
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Die SAMSTAG-PRESSE – 23. MAI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 23. MAI 2020
© Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

München
Beginn einer Auferstehung
Die Bayerische Staatsoper beglückt mit erstem Live-Konzert
Der erste Ton macht einen fassungslos. In den langen vergangenen Wochen hat man ja immer wieder Töne gehört, deren Erzeuger man dabei anschauen konnte, auf Dächern, Balkonen oder vor Altersheimen. Aber der erste Ton, den man nun in einer halbwegs normalen Aufführungssituation hört, der macht einem deutlich, was man vermisst hat. Wogegen kein Stream, kein Radio, keine CD hilft, gegen dieses Vermissen
Sueddeutsche Zeitung

Lieses Klassikwelt 36: Eberhard und Lenchen
Nichts mehr ist wie es einmal war, wenig von dem übrig, was mir einmal etwas bedeutete. Deshalb haben schöne Erinnerungen an Vergangenes für mich großes Gewicht.
Die langjährige Freundschaft meiner Familie mit Eberhard Finke – von 1950 bis 1985 Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker – ist ein Teil dieser kostbaren Erinnerungen. Meine heutige Klassikwelt ist ihm gewidmet, er wäre am 19. Mai 100 Jahre alt geworden.
von Kirsten Liese, Berlin
Klassik-begeistert

Österreich
Kulturstaatssekretärin nach Treffen froh über „sachliche Diskussion“
Andrea Mayer traf sich erstmals in großer Runde mit Branchenvertretern. Deren Anregungen und Wünsche sollen über das Wochenende in die Arbeit an neuer Verordnung einfließen
Der Standard

Zur neuen Staatssekretärin: Warum eine Beamtin gut für die Kultur ist
Solidität, Loyalität: Gerade in einer außerordentlichen Krise können die Qualitäten eines gern unterschätzten Standes nützen.
Die Presse

Mailand
Dominique Meyer sieht schwierige Zeiten für Scala
Manche Künstler verdienen „weniger als Fußballer der zweiten Liga“.
Wiener Zeitung

Christian Gerhaher: „Der Vulkan ist explodiert“
Schwarzmalen will er nicht. Und doch gibt es für Christian Gerhaher einiges zu bedenken und zu kritisieren, wenn man auf das Kulturleben in Corona-Zeiten blickt. Eine Begegnung.
https://www.merkur.de/kultur/interview-mit-bariton-christian-gerhaher-zum-kulturleben-in-corona-zeiten-13772501.html

Wiesbaden
„Tristan und Isolde“-Ausschnitte bewegen in Wiesbaden

https://www.musik-heute.de/21011/tristan-und-isolde-ausschnitte

Umstrittene Empfehlungen: Wege aus dem Kulturwinter
„Auf meinem nächsten Flug stehe ich einfach auf und singe vor den Passagieren – weil ja kein Ansteckungsrisiko besteht.“ Sonya Yoncheva ist sauer. Die Sopranistin hat ihrem Ärger auf Twitter Luft gemacht. Sie hat – wie viele andere – zwei Fotos gesehen, die in den Sozialen Netzwerken gegenübergestellt werden. Einmal eine volle Lufthansa-Maschine und einmal das erschreckend leere Staatstheater Wiesbaden – wo nur 200 statt 1041 Besucher einem Konzert lauschen. Was einem Luftfahrtunternehmen erlaubt ist, soll also der Kultur verboten sein?
Münchner Merkur

Nordhausen
Nordhäuser Theater plant virenfrei voraus
Von Lehár über Wagner zu Ehrenfellner: Das Theater Nordhausen wartet in Corona-Zeiten mit Paukenschlägen für die Spielzeit 2020/21 auf.
https://www.tlz.de/kultur/nordhaeuser-theater-plant-virenfrei-voraus-id229160196.html

Musikempfehlung für zu Hause: Wichtige Impulsgeber der polnischen Romantik
Der polnische Star-Tenor Piotr Beczała präsentiert mit dem Pianisten Helmut Deutsch Lieder von Stanisław Moniuszko und Mieczysław Karłowicz.
Tagesspiegel „Die SAMSTAG-PRESSE – 23. MAI 2020“ weiterlesen

Lieses Klassikwelt 36: Eberhard und Lenchen

von Kirsten Liese

Nichts mehr ist wie es einmal war, wenig von dem übrig, was mir einmal etwas bedeutete. Deshalb haben schöne Erinnerungen an Vergangenes für mich großes Gewicht.

Die langjährige Freundschaft meiner Familie mit Eberhard Finke  – von 1950 bis 1985 Erster Solocellist der Berliner Philharmoniker –  ist ein Teil dieser kostbaren Erinnerungen. Meine heutige Klassikwelt ist ihm gewidmet, er wäre am 19. Mai 100 Jahre alt geworden. Ich bin froh, dass er die aktuelle große Krise nicht mehr miterleben muss,  zugleich vermisse ich ihn und seine liebe Frau Rosemarie sehr. Er war ein ausgesprochen feiner, nobler Mensch,

Die Bekanntschaft begann, als ich ungefähr zehn Jahre alt war. Damals hatte sich meine Mutter mit Anfang 40 verspätet ihren Traum erfüllt,  das Cellospiel zu erlernen. Ihr erster Lehrer war ein Schüler von Eberhard und stellte den Kontakt her, als es darum ging, ein gutes Instrument zu kaufen. Man war sich sympathisch, und so blieb es nicht bei einer einmaligen Begegnung. „Lieses Klassikwelt 36: Eberhard und Lenchen,,
klassik-begeistert.de“
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Die FREITAG-PRESSE – 22. MAI 2020

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Die FREITAG-PRESSE – 22. MAI 2020
Foto: Michael Volle (c) Bayreuther Festspiele

Wiesbaden
Oper Wiesbaden: Die Frist ist um
Michael Volle und Gabriela Scherer probieren in Wiesbaden aus, wie viel Oper im Augenblick möglich ist.
Wie viel Oper möglich ist, ohne den dafür erforderlichen Apparat direkt zum Einsatz zu bringen, probierte das Staatstheater Wiesbaden jetzt mit Richard Wagners „Fliegendem Holländer“, Richard Strauss’ „Arabella“, dem Bariton Michael Volle, der Sopranistin Gabriela Scherer und der Pianistin Julia Okruashvili aus.
https://www.fr.de/kultur/musik/oper-wiesbaden-frist-13771403.html

Salzburg
Helga Rabl-Stadler: „Wenn wir spielen, gibt es den ,Jedermann“ Bezahlartikel
Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, im „Presse“-Interview: Wie man just in der Covid-19-Pandemie ein Zeichen setzen will. Über 26 bewegte Saisonen mit sechs Intendanten. Und dass ihr die Kühnheit der Gründer besonders Mut macht.
Die Presse

Graz/ styriarte
Recreation spielt im Juni wieder vor Publikum
Nach der Zwangspause aufgrund der CoV-Krise wird das Grazer Orchester Recreation im Juni wieder live spielen. Die Zuschaueranzahl ist auf 100 beschränkt, statt wie geplant zweimal spielt das Orchester nun aber zehn Mal.
https://steiermark.orf.at/stories/3049531/

Österreich
Neue Kulturstaatssekretärin hofft auf Verständnis Anschobers
Andrea Mayer setzt sich für weitere Erleichterungen ein.
Wiener Zeitung

Auch im Burgenland: Die Kultur „sperrt auf“
Erste Häuser im Land sind bereits geöffnet. Im Hintergrund läuft auch wieder die Planung von Veranstaltungen.
BVZ.at

Etwa 1000 Euro für die Sopranistin
Um ihren Traum vom Singen als Beruf leben zu können, nimmt Laura auch völlig unmusikalische Nebenjobs an. Laura ist 30 und singt, seit sie drei Jahre alt ist. Seit ihrem Studienabschluss als Sängerin und Gesangspädagogin 2014 arbeitet sie als freiberufliche Sopranistin und steht regelmäßig auf Opern- und Konzertbühnen.
https://www.jetzt.de/wie-viel-verdient/wie-viel-verdient-eine-sopranistin „Die FREITAG-PRESSE – 22. MAI 2020“ weiterlesen

Dresdner Festspielklänge mit Wehmut und Zuversicht

Dresdner Musikfestspiele, 16. / 17. Mai 2020

Foto: Semperoper Dresden, © Matthias Creutziger

von Pauline Lehmann

Ein Hauch des frühsommerlichen Dresdner Festspielfeelings weht an diesem Wochenende durch die Studios, Wohnzimmer und Küchen auf der ganzen Welt. Das Onlinefestival der Dresdner Musikfestspiele ist wie ein kurzer Blick hinter den Vorhang, es erinnert an vergangene Festspielmomente und birgt zugleich eine Vorfreude auf die kommende Saison – unter hoffentlich besseren Vorzeichen.

Kunst und Kultur brauchen ein Podium, sie atmen durch gemeinsame Momente und Erlebnisse. Abgesehen von den finanziellen und existenziellen Nöten der freischaffenden Künstler, ist eine lebendige Kulturszene auch für das menschliche Miteinander unentbehrlich. Kunst und Kultur sind ein Lebenselixier, eine kreative Quelle für das gesellschaftliche Zusammenleben und zugleich ein Spiegel für einen reflexiven Blick. „Dresdner Festspielklänge mit Wehmut und Zuversicht
Dresdner Musikfestspiele, 16./17. Mai 2020“
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. MAI 2020 (Christi Himmelfahrt)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. MAI 2020

Foto: Anna Netrebko in Laxenburg, Niederösterreich (c) Instagram

Anna Netrebko findet Corona-Kultureinschränkung „dumm“
Publikumseinschränkung im Opernbereich „müsse verschwinden“, heißt es auf dem Instagram-Auftritt der Sängerin.
Kurier

Wien
Klassik begeistert: Yury Revichs Opfer für den guten Zweck
Die Corona-Krise zwingt viele der freischaffenden Künstler in die Knie; das quasi Auftrittsverbot bringt neben den Künstlern auch die Veranstalter in die sogenannte Bredouille. Und zwingt die besten Leute zu performanceartigen Auftritten, die irgendwie mehr das Auge als die Ohren erfreuen. Manche können/müssen sich damit abfinden. Ich nicht – daher ausnahmsweise eine Beschreibung in der von mir vehement abgelehnten Ich-Form.
Es berichtet Herbert Hiess
https://klassik-begeistert.de/yury-revich-spendenkonzert-stephansdom-wien/

Österreich
Der Kultur „mit heißem Herzen zugetan“: Andrea Mayer wurde angelobt
Bundespräsident Van der Bellen ernannte seine frühere Kabinettschefin zur Staatssekretärin für Kunst und Kultur
https://www.derstandard.at/story/2000117609084/der-kultur-mit-heissem-herzen

Andrea Mayer als neue Kulturstaatssekretärin angelobt
https://www.diepresse.com/5816253/andrea-mayer-als-neue

Wien
Plagiatsvorwurf gegen Christoph Waltz‘ „Fidelio“-Inszenierung
Die Presse

Der Waltz-„Fidelio“: Ist das Kunst, oder war das geklaut?
Ist die „Fidelio“-Produktion am Theater an der Wien in der Regie von Christoph Waltz (bekanntlich eines der ersten Corona-Opfer und als Geister-Oper von ORF, fidelio und arte übertragen) eine große Lüge? Hat der Bühnenbildner und Architekt Frank Barkow seine opulente, weiße Helix-Treppe nur geklaut?
https://crescendo.de/der-waltz-fidelio-ist-das-kunst-oder-war-das-geklaut

Kultur: Garanca und Gutenstein abgesagt
Am Mittwoch sind weitere Absagen von Kulturveranstaltungen bekannt gegeben worden: Sowohl die Raimundspiele Gutenstein als auch das Konzert „Klassik unter Sternen“ auf Stift Göttweig mit der Mezzosopranistin Elina Garanca wurden auf 2021 verschoben.
https://noe.orf.at/stories/3049608/

Wien
Trotz Coronakrise soll Café Oper Tickethalle weichen
In dem Cafè in der Wiener Staatsoper war sogar Tom Cruise zu Gast – und es war ein Treffpunkt für Wiener, Opernliebhaber und Künstler. Bereits im Jänner protestierten die Mitarbeiter. Jetzt soll der Umbau zur Tickethalle fixiert sein.
https://www.heute.at/s/trotz-coronakrise-soll-cafe-oper-tickethalle-weichen-100083238 „Die DONNERSTAG-PRESSE – 21. MAI 2020 (Christi Himmelfahrt)“ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 36: Birgit Nilsson – Bigger than life

Den stärksten Eindruck hinterließ eine Siegfried-Aufführung mit ihr und Jean Cox, bei der sie ein Schluss-C in den Raum stellte, das atemberaubend mächtig und trotzdem wunderschön war. Wer das gehört hat, kann mit heutigen Wagner-Sängerinnen einfach nicht glücklich werden.

von Peter Sommeregger

Die am 17. Mai 1918 als einziges Kind eines Bauern im schwedischen Vastra Karup geborene ‎Märta Birgit Svensson sollte nach den Vorstellungen ihrer Eltern einen klar vorgezeichneten Weg einschlagen: einen Bauern heiraten und selbst Bäuerin sein. Es müssen die Gene ihrer Musik liebenden, und selbst gerne singenden Mutter gewesen sein, die in der jungen Birgit die Oberhand gewannen und sie einen Weg einschlagen ließen, der sie später bis auf olympische Höhen der Gesangskunst führen sollte. „Sommereggers Klassikwelt 36: Birgit Nilsson – Bigger than life“ weiterlesen

Yury Revichs Opfer für den guten Zweck

von Herbert Hiess

Die Corona-Krise zwingt viele der freischaffenden Künstler in die Knie; das quasi Auftrittsverbot bringt neben den Künstlern auch die Veranstalter in die sogenannte Bredouille. Und zwingt die besten Leute zu performanceartigen Auftritten, die irgendwie mehr das Auge als die Ohren erfreuen. Manche können/müssen sich damit abfinden. Ich nicht – daher ausnahmsweise eine Beschreibung in der von mir vehement abgelehnten Ich-Form.

Der österreichische Geiger russischer Herkunft wird heuer 29 Jahre alt und studierte an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien MUK (früher das Konservatorium der Stadt Wien) Violine. Das großartige Institut, wo ich selbst studierte, ist offenbar eine „Kaderschmiede“ für Geiger. Nicht nur Yury Revich bekam in diesem Haus den musikalischen Impetus; auch Nikolaj Znaider und Julian Rachlin wurden dort zu Weltstars geformt.

Wenn man Yury mit seinem Instrument in diesen irgendwie beeindruckenden und bedrückenden Videos sieht und hört, erkennt man einen musikalischen Weltstar. Und natürlich ist er beeindruckend. Gleichzeitig bedrückend ist für mich zumindest der Zustand der „neuen Normalität“, wie man so oft zu hören bekam. „Yury Revich, Spendenkonzert,
Stephansdom Wien“
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Die MITTWOCH-PRESSE – 20. MAI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 20. MAI 2020

Foto: Tomasz Konieczny in der Polnischen Botschaft in Wien, (c) Andreas Schmidt

10 Fragen an Tomasz Konieczny: „Ich sehe nach vorne mit großer Hoffnung… Ja, die Welt wird nach der Krise besser“
Dieses Interview entstand während dreier spannender Tage in der Polnischen Botschaft im schönen Wien-Hietzing. Die wunderbare Gastgeberin, Frau Botschafterin Jolanta Roza Kozlowska, ermöglichte dem polnischen Bass und Bassbariton gemeinsam mit seinem in Wien lebenden Pianisten Lech Napierala in einem wunderbaren Salon mit Steinway-Flügel seelenreiche und nachhaltige Proben und Aufnahmen – vor allem von russischen und polnischen Liedern.
Erfrischende und kreative Gespräche mit Frau Botschafterin Kozlowska sowie der Hietzinger Bezirksvorsteherin Magistra Silke Kobald ließen erahnen, dass in nicht ferner Zukunft neue kreative und spannende Kulturprojekte in diesem gesegneten Gemeindebezirk für Aufsehen sorgen werden.
Tomasz Konieczny ist am 10. Januar 1972 in Łódź (Lodsch) geboren, der mit knapp 700.000 Einwohnern drittgrößten polnischen Stadt nach Warschau und Krakau.
Interview: Andreas Schmidt
Klassik-begeistert

Österreich
Aufatmen in der Kulturbranche
Die Kür Andrea Mayers zur Kunst- und Kulturstaatssekretärin findet in der Branche einhellige Zustimmung. Freischaffende loben die Wahl ebenso wie die Leitenden der großen Kulturtanker von Wien bis Bregenz. Mit ihrer Ansage, als oberste Priorität für eine rasche finanzielle Krisenhilfe einzutreten und umgehend die Modalitäten zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebs klären zu wollen, konnte sie zusätzlich punkten.
https://orf.at/stories/3166327/

„I hob a Freude an Kunst und Kultur“

„Einen echten Profi“ habe er gefunden, so Vizekanzler Werner Kogler heute Dienstag, als er Andrea Mayer als neue Staatssekretärin für Kunst und Kultur vorstellte. „Krisenfest“, sei sie, „professionell, kompetent und engagiert“. Und: „Sie wird überzeugen, weil sie sich auskennt.“
DrehpunktKultur

Andrea Mayer: „Ich kenne alle Player“
Die neue Staatssekretärin genießt als ehemalige Spitzenbeamtin das Vertrauen der Künstler. Ihre Verhandlungsposition ist aber keine einfache.
https://www.diepresse.com/5815804/andrea-mayer-ich-kenne-alle-player

Bass Günther Groissböck: Da schießt er fort über Land und Meer
Günther Groissböck gibt den ersten Liederabend im wiedereröffneten Wiesbadener Staatstheater.
Frankfurter Rundschau „Die MITTWOCH-PRESSE – 20. MAI 2020“ weiterlesen