Sommereggers Klassikwelt 84: ein Leben mit Höhen und Tiefen – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor

Als einem der prägenden Dirigenten Berlins sollte ihm ein bleibendes Gedenken sicher sein.

von Peter Sommeregger

Der 21. April dieses Jahres ist der 150. Geburtstag des Dirigenten und Komponisten Leo Blech. Aus diesem Anlass soll an dieser Stelle einmal mehr an seine große Bedeutung für das Berliner Musikleben des vergangenen Jahrhunderts erinnert werden. Kaum eine andere Musikerbiographie des 20. Jahrhunderts kennt so viele Höhen und Tiefen, während der Nazi-Diktatur musste Blech sogar um sein Leben fürchten. „Sommereggers Klassikwelt 84 – Leo Blech, der Preußische Generalmusikdirektor
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021

Foto: Anna Netrebko, zurück in Wien, studiert für ein DGG-Projekt „Isoldes Liebestod“ ein – in ihrer Wohnung im 1. Wiener Gemeindebezirk. © Instagram.

Österreich
Wiederöffnung der Kultur: 50-Prozent-Belegung wahrscheinlich
Ab Mitte Mai soll der Kultur-Lockdown enden: Veranstaltungen mit 50 Prozent Raumkapazität werden kolportiert, Eintrittstests kommen verpflichtend.

Salzburg
Salzburger Festspiele: Philosoph Julian Nida-Rümelin hält Eröffnungsrede
Der deutsche Intellektuelle wird am 25. Juli in der Felsenreitschule über das Thema „Eine humanistische Utopie“ sprechen.
Der Standard.at

Pragmatischer Humanist
Der Philosoph und Autor Julian Nida-Rümelin wird am 25. Juli in der Felsenreitschule die Festrede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele halten. Er sagt: „Der moderne Mensch kann nicht ohne Utopie leben, andererseits wird er durch den Utopismus gefährdet. Ein pragmatischer Humanismus ist die Alternative in unübersichtlichen Zeiten.“
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspiele/15021-pragmatischer-humanist

Selbstreflexion im Gefängnis oder Erlösung durch Freiheit
Tätowierte Sträflinge werfen sich für Modemagazine in Pose. Ein Spiegel unserer Gesellschaft? – Kirill Serebrennikovs Parsifal in der Staatsoper.
https://www.bohema-wien.com/musik/selbstreflexion-im-gefaengnis-oder-erloesung

Wien
Kuss als Erlösung
Der doppelte Parsifal: Der russische Regisseur und Dissident Kirill Serebrennikov inszeniert Wagner aus der Ferne – und stellt Jonas Kaufmann in der Titelrolle ein Schauspieldouble an die Seite.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/parsifal-wiener-staatsoper-jonas-kaufmann-1.5270284

Strafkolonie Montsalvat
Kirill Serebrennikow darf seine Heimat wegen einer Bewährungsstrafe nicht verlassen. Jetzt hat er Richard Wagners „Parsifal“ in Wien per Videoschalte aus Russland inszeniert.
Frankfurter Allgemeine

Wiens Parsifal: Der Regisseur kritisch betrachtet
TTT meint zum Wiener Parsifal
https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-parsifal-serebrennikov-kritisch-betrachtet/

Kein Stein bleibt auf dem anderen. „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper
Nichts konnte ihn stoppen. Kein Corona, keine Verurteilung und kein Ausreiseverbot. Obwohl Kirill Serebrennikov in Russland festsitzt, brachten er und sein Team an der Wiener Staatsoper die lange ersehnte Neuinszenierung von „Parsifal“ auf die Bühne. Und die kann sich sehen lassen! Bei Serebrennikov bleibt kein Stein auf dem anderen. Passend zu seinen Lebensumständen, verlegt er die Gralsburg kurzerhand in eine Haftanstalt.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Frankfurt
Metamorphosen von Richard Strauss im Livestream Oper Frankfurt
Frankfurt live.com „DIE MITTWOCH-PRESSE – 21. APRIL 2021“ weiterlesen

Kein Stein bleibt auf dem anderen: „Parsifal“ an der Wiener Staatsoper – Serebrennikov inszeniert ein gewaltiges Spektakel

Parsifal wird von Jonas Kaufmann, der diese Partie gut kennt, nur teilweise überzeugend geboten. Mittellage und Ausdruck sind seine Stärken. Solange es nicht zu schwindelerregend in die Höhe führt, scheint auch die Strahlkraft gelegentlich zurück. Allerdings hat Kaufmann immer wieder gewaltig zu kämpfen. Gut, dass er nicht allzu viel zu tun hat.

Foto: Jonas Kaufmann. © Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

„DER KLANG WIRD ZUM RAUM“

Wiener Staatsoper, 11. April 2021 (Stream bei ARTE Concert vom 18. April)
Richard Wagner, Parsifal

von Jürgen Pathy

Nichts konnte ihn stoppen. Kein Corona, keine Verurteilung und kein Ausreiseverbot. Obwohl Kirill Serebrennikov in Russland festsitzt, brachten er und sein Team an der Wiener Staatsoper die lange ersehnte Neuinszenierung von „Parsifal“ auf die Bühne. Und die kann sich sehen lassen! Bei Serebrennikov bleibt kein Stein auf dem anderen. Passend zu seinen Lebensumständen, verlegt er die Gralsburg kurzerhand in eine Haftanstalt.

„Richard Wagner, Parsifal
Wiener Staatsoper, 11. April 2021 (Stream bei ARTE Concert vom 18. April)“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 20. APRIL 2021

Wiener Philharmoniker. Foto: © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

Wiener Philharmoniker zu Recht geimpft
Die Optik war nicht die beste: Am Freitag ist über Medienberichte ans Licht gekommen, dass 95 Mitglieder der Wiener Philharmoniker eine erste Impfung erhalten haben; die Rede war von einer Vorreihung. Suboptimal auch, wie das Orchester mit der Aufregung umging: Am Sonntag hieß es am Rande einer Konzert-Aufzeichnung, die Emotionen seien fehl am Platz. Seit Pandemiebeginn habe man an vorderster Front für die Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs gekämpft; um da weiterzumachen und Terminverpflichtungen einzuhalten.
Wiener Zeitung

Philharmonikern geht das G’impfte auf: Kulturgutschutz auf Wienerisch
Die Philharmoniker und die Stadt Wien müssen sich wegen der Impfvorreihung des Orchesters viel Kritik gefallen lassen. Nicht ganz zu Unrecht.
Der Standard.at

Auch die Wiener Philharmoniker laden Journalisten ein
Niemals verstummen soll die grandiose Musik, die dieses einzigartige Orchester zum Erklingen bringt. Da hat sich gezeigt, wie sich die akribische Arbeit von Franz Welser-Möst ausgezahlt hat.
Klassik-begeistert.de

Philharmoniker im Musikverein: Frühlingserwachen im Garagendunkel
Das Orchester unter Franz Welser-Möst mit Schubert und Strauss im Musikverein
Der Standard.at

Wiener Philharmoniker: Strauss’ klingende Homestory
Das Orchester und Franz Welser-Möst erfreuten mit der „Symphonia Domestica“.
Wiener Zeitung

Salzburg/ Pfingstfestspiele
Pfingstwunder kann kommen
Finden die Festspiele Pfingsten heuer statt? Die Entscheidung fällt spätestens am 30. April. Die Proben für die szenische Produktion „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ haben jedenfalls begonnen. Die Salzburger Festspiele gratulieren Cecilia Bartoli zum Opera News Award.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/pfingstfestspiele/15017-pfingstwunder-kann-kommen

Wien/ Staatsoper
„Parsifal von Kirill Serebrennikov nach Richard Wagner“
Die Wiener Staatsoper hat nach vier Jahren schon wieder einen neuen „Parsifal“ im Repertoire. Die Gralsritter leben jetzt nicht mehr in einer Irrenanstalt, sondern in einem Gefängnis. Die Aufführung wurde ohne Publikum aufgezeichnet und per ARTE Concert bzw. vom ORF gestreamt.
http://www.operinwien.at/werkverz/wagner/aparsif19.htm

Aus einem Gralsgefängnis
An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert
Neue Musikzeitung/nmz.de

Parsifal étoilé capté à Vienne : héros dédoublé, souvenirs prisonniers
Olyrix.com

Premierenkritik – Wagner mit Jonas Kaufmann an der Wiener Staatsoper Parsifal im Doppelpack
BR-Klassik.de

„Weißt Du, was Du sahst?“
Die Wiener Staatsoper streamte ihren neuen „Parsifal“
https://volksblatt.at/weisst-du-was-du-sahst/

Der „Parsifal“-Triumph der Elīna Garanča                                                                In herausfordernden Zeiten wie der Pandemie der Gegenwart laden sich Kulturevents mit noch mehr Bedeutung auf als sonst. Der neue Wiener „Parsifal“ in der Erzählart des russischen Dissidenten Kirill Serebrennikov hat in der Lesart des Wagner’schen „Bühnenweihspiels“ einige Überraschungen gebracht. Allerdings, so darf man behaupten, durchaus im Sinne des Komponisten. Herausragend in jeder Hinsicht in dieser Inszenierung, die eine Gesellschaft in Gefangenschaft zum Zentrum hatte: Elīna Garanča. Sie sang erstmals die Kundry. Und sie überzeugte darin nicht nur stimmlich in atemberaubender Weise.
https://orf.at/stories/3209631/

Elīna Garanča mordet und leidet als Kundry
Die Mezzosopranistin präsentierte sich in Wagners „Parsifal“ an der Staatsoper in Bestform
Der Standard.at

Daniels Anti-Klassiker 8: Edvard Grieg, „In der Halle des Bergkönigs“ aus der Peer-Gynt-Suite (1888 – 1891)
Erinnern Sie sich noch an den Werbespot aus dem Jahr 2009, der mit einer Frau beginnt, die jene Melodie, dieses vorsichtige mit leichtem Unbehagen behaftete Heranschleichen vor sich hin pfeift? Wenn ja, dann ist sicher auch die Erinnerung noch präsent, wie jede Person, die mit ihr oder einem bereits „Infizierten“ in Kontakt kommt, ebenfalls in das Pfeifen dieser Melodie mit einstimmt. Eine Musik, die sich ausbreitet, wie ein Virus. Was könnte aktueller sein?
Daniel Janz knüpft sich populäre Klassiker vor
Klassik-begeistert.de

Köln/ Philharmonie
Manfred Honeck und das WDR Sinfonieorchester kämpfen mit (etwas zu viel) Power gegen das Corona-Vergessen an
Unsere Konzertkultur hat es gerade nicht leicht. Notgedrungen leere Konzertsäle, durch Ausgangssperren eingeschränkte Reisemöglichkeiten, aufgezwungene Reduzierung des Personals auf der Bühne… wenn dann auch noch ein Dirigent ausfällt, steht gleich der ganze Veranstaltungsbetrieb auf der Kippe. So geschehen an diesem Freitag und Samstag in Köln, wo eigentlich Joana Mallwitz (35) dieses Konzert hätte leiten sollen. Glücklicherweise fand sich mit Manfred Honeck (62) aber ein Ersatz, um den ohnehin schon auf einen Stream reduzierten Konzertabend in einem Kraftakt zu retten.
Daniel Janz berichtet live aus der Kölner Philharmonie
Klassik-begeistert.de

Klassik-Woche 16/2021
Philharmonischer „Spritzer“, Thielemann schüttet den Rubikon zu, und Gerhaher hadert mit dem Gericht
https://crescendo.de/meinung/crescendo-klassikwoche/

 

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Manfred Honeck und das WDR Sinfonieorchester kämpfen mit (etwas zu viel) Power gegen das Corona-Vergessen an

Kölner Philharmonie, 17. April 2021

WDR Sinfonieorchester
Manfred Honeck, Dirigent
Mathis Kaspar Stier, Fagott

Antonín Dvořák – Zigeunermelodien op. 55, Bearbeitung für Streicher, Harfe und Schlagzeug von Manfred Honeck und Tomáš Ille

André Jolivet – Konzert für Fagott, Streichorchester, Harfe und Klavier

Ludwig van Beethoven – Sinfonie Nr. 6 op. 68 in F-dur – “Pastorale”

von Daniel Janz

Unsere Konzertkultur hat es gerade nicht leicht. Notgedrungen leere Konzertsäle, durch Ausgangssperren eingeschränkte Reisemöglichkeiten, aufgezwungene Reduzierung des Personals auf der Bühne… wenn dann auch noch ein Dirigent ausfällt, steht gleich der ganze Veranstaltungsbetrieb auf der Kippe. So geschehen an diesem Freitag und Samstag in Köln, wo eigentlich Joana Mallwitz (35) dieses Konzert hätte leiten sollen. Glücklicherweise fand sich mit Manfred Honeck (62) aber ein Ersatz, um den ohnehin schon auf einen Stream reduzierten Konzertabend in einem Kraftakt zu retten. „WDR Sinfonieorchester, Manfred Honeck, Mathis Kaspar Stier,
Kölner Philharmonie, 17. April 2021“
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DIE MONTAG-PRESSE – 19. APRIL 2021

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DIE MONTAG-PRESSE – 19. APRIL 2021

Jonas Kaufmann. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Wien/ Staatsoper
„Parsifal“ an der Staatsoper: Heilssuche im Häfen
Regisseur Kirill Serebrennikov opfert erzählerische Kohärenz für starke Bilder. Sängerisch bleibt kaum ein Wunsch offen.
Wiener Zeitung

„Parsifal“ in Wien: Harsche Bilder, herausragende Besetzung
Aufzeichnung der Premiere mit Weltklasse-Besetzung in der Wiener Staatsoper vom 11. April 2021 bei Arte Concert (18. April 2021)
Richard Wagner: Parsifal
Klassik-begeistert.de

„Parsifal“-Kritik: Zur Oper wird hier die Zeit – Bezahlartikel
Richard Wagners Bühnenweihfestspiel in Starbesetzung und Neudeutung an der Wiener Staatsoper
https://kurier.at/kultur/parsifal-kritik-zur-oper-wird-hier-die-zeit/401354504

„Parsifal“ für alle
Gesellschaft, Gefangenschaft, Erlösung
Wenn ein Spätwerk einen Sinn haben soll, dann wohl den, dass es die Summe aller Leistungen und offenen Fragen ist. Richard Wagners „Parsifal“ trifft dieser Befund punktgenau. An seinem „Parsifal“ entzündet sich noch die Gegenwart. Aus gutem Grund.
https://orf.at/stories/3209097/

Der ganz neue Weg des Parsifal
https://orf.at/stories/3209428/

Impfdiskussion um die Wiener Philharmoniker: „komplexer als man denkt“
Bei einem Konzert thematisierte das Orchester die Impfvorreihung.
Kurier.at

Impfstreit
Philharmoniker reagieren gereizt auf die „Neiddebatte“
Geschäftsführer Michael Bladerer verteidigte die Impfvorreihung der Wiener Philharmoniker mit deren Vorreiterposition
Der Standard.at

Wien
Chorprobe trotz Corona – mit FFP-2-Zertifikat
https://kurier.at/kultur/chorprobe-trotz-corona-mit-ffp-2-zertifikat/401354444

Der Schlauberger 44: Dann lasst sie doch baumeln – Seelische Qualen überall
Am liebsten mag ich Ratgeberseiten. Sie erweitern den Horizont. Meine größte Freude ist zum Beispiel, wenn ich am 20. Dezember lese: „Weihnachten steht vor der Tür.“ Überraschung! Und wenn der ADAC im dicksten Schneesturm verkündet: „Es ist Winter!“
Reinhard Berger berichtet über die Kuriositäten der Deutschen Sprache
Klassik-begeistert.de

 

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„Parsifal“ aus Wien: Harsche Bilder, herausragende Stimmen

Aufzeichnung der Premiere mit Weltklasse-Besetzung in der Wiener Staatsoper vom 11. April 2021 bei Arte Concert (18. April 2021)
Richard Wagner: Parsifal

Foto: Jonas Kaufmann und Elīna Garanča, M. Pöhn ©

Jonas Kaufmann (Parsifal)

Elīna Garanča (Kundry)

Ludovic Tézier (Amfortas)

Georg Zeppenfeld (Gurnemanz)

Wolfgang Koch (Klingsor)

Stefan Cerny (Titurel)

Inszenierung   Kirill Serebrennikov, Evgeny Kulagin

Dirigent   Philippe Jordan

von Peter Sommeregger

Nur vier Jahre nach der letzten Neuinszenierung leistet sich die Wiener Staatsoper einen neuen „Parsifal“. Mit Kirill Serebrennikov wählte man einen Regisseur, der aus politischen Gründen in Russland festgehalten wird und die Regiearbeit daher nur virtuell, via Skype und Smartphone leisten konnte. Über Sinn und Unsinn solcher Konstellationen lässt sich trefflich streiten, das Resultat jedenfalls ist nicht nur optisch suboptimal, um es freundlich auszudrücken. „Richard Wagner: Parsifal
Aufzeichnung der Premiere in der Wiener Staatsoper vom 11. April 2021 bei Arte concert (18. April 2021)“
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„Der Schneesturm“ in München: eine echte und tolle Teamleistung!

Bayerische Staatsoper, München, Livestream, 17. April 2021
Rezension des Videolivestreams: Der Schneesturm, Ballett

von Frank Heublein

Gestern hatte das Handlungsballett „Der Schneesturm“ nach einer kurzen Erzählung Alexander Puschkins im Nationaltheater München seine Premiere.

Worum geht es?

Marja lebt in einem Haus mit ihren Eltern, Zofe und Knecht. Sie tut sich schwer, in dieses Leben zu fügen. Sinnbildlich dafür ist eine übergroße Schneekugel. Diese präsentabel zu halten gelingt ihr im Verlauf des ersten Aktes immer weniger. Ihr Geliebter Vladimir wird von den Eltern abgelehnt. Marja wiederum wird belastet von Menschen, die mit ihr im Haus wohnen. Die zeigt sich in einer nächtlichen Albtraumszene.

Marja und Vladimir beschließen heimlich zu heiraten. In der vereinbarten Nacht tobt ein Schneesturm. Es bleibt unklar, ob Vladimir es überhaupt schafft zur Kirche. Ein anderer, ein Soldat namens Burmin hingegen sucht dort Schutz. Im ersten Akt bleibt es im Dunkeln was in dieser Nacht in der Kirche passiert ist. Doch Vladimir ist verzweifelt, meldet sich zum Militär und zieht in den Krieg. Darüber erleidet Marja einen wütenden Zusammenbruch. Der erste Akt endet mit der Nachricht, dass Vladimir auf dem Schlachtfeld umgekommen ist. „Der Schneesturm, Ballett, Bayerische Staatsoper, München, Livestream, 17. April 2021“ weiterlesen

Der Schlauberger 44: Dann lasst sie doch baumeln – Seelische Qualen überall

Tritt den Sprachpanschern ordentlich auf die Füße! Gern auch unordentlich. Der Journalist und Sprachpurist Reinhard Berger wird unsere Kultur nicht retten, aber er hat einen Mordsspaß daran, „Wichtigtuer und Langweiler und Modesklaven vorzuführen“. Seine satirische Kolumne hat er „Der Schlauberger“ genannt.

von Reinhard Berger

Am liebsten mag ich Ratgeberseiten. Sie erweitern den Horizont. Meine größte Freude ist zum Beispiel, wenn ich am 20. Dezember lese: „Weihnachten steht vor der Tür.“ Überraschung! Und wenn der ADAC im dicksten Schneesturm verkündet: „Es ist Winter!“ „Der Schlauberger 44: Dann lasst sie doch baumeln – Seelische Qualen überall“ weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 18. APRIL 2021

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Wiener Philharmoniker geimpft. Vorreihung für freie Künstler „Schlag ins Gesicht“
Wirbel gibt es um die Vorreihung von 95 Mitgliedern der Wiener Philharmoniker bei der Corona-Impfung. Die Stadt bestätigte die Aktion und begründete sie damit, dass das Orchester spielfähig bleiben müsse. Denn bei internationalen Spielverpflichtungen ist vertraglich eine Impfung der Philharmoniker vorgesehen – Ansonsten drohen Vertragsstrafen. Diese Impf-Vorreihung bezeichnet die IG Freie Theaterarbeit als „Schlag ins Gesicht“ aller anderen Künstler. Auch aus der Autorenszene kommt Kritik.
https://www.krone.at/2392102

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 36
Lösen wir zunächst einmal die kleine Personenkette auf, die in der letzten Woche zur korrekten Antwort auf die Preisfrage führen sollte: Zunächst wurde auf einen indischen Sitar-Virtuosen angespielt, der den bereits namentlich genannten Philip Glass stark beeinflusst hat. Da landet man wohl schnell und richtigerweise bei Ravi Shankar. Dann ging es weiter mit Shankars Zusammenarbeit mit einem Komponisten, der fast 90 Jahre alt wurde – eine Anspielung auf das Konzert für Sitar & Orchester mit André Previn aus dem Jahr 1999. Und Previn, 2019 kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorben, war von 2002 bis 2006 in fünfter Ehe verheiratet mit einer Instrumentalistin, nach deren Vornamen er 2002 ein Konzert für Violine benannte. Nun, das Konzert heißt „Anne-Sophie“, und spätestens jetzt ist es klar: Anne-Sophie Mutter war die gesuchte Person und die korrekte Lösung auf unsere Preisfrage. Herzlichen Glückwunsch an Anne Reddiger aus Aichtal, die diese Schnitzeljagd korrekt auflöste und sich nun über eine Überraschungs-CD freuen darf!
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-36/

Oper im Fernsehen: Eine geflügelte Sünderin und ein Erlöser feiern TV-Opernpremieren
Am Sonntag finden zwei Neuproduktionen den Weg auf den Bildschirm: „Thaïs“ aus dem Theater an der Wien und „Parsifal“ aus der Staatsoper.
Der Standard.at

Corona-Notlösungen
(Nicht-)Premiere: Wie Burgtheater und Staatsoper stufenweise herzeigen
Die Pandemie wirft Fragen nach der „richtigen“ Premiere auf: „Richard II.“ als Burg-Gastspiel in Bregenz, ORF-Ausstrahlung vom Staatsopern-„Parsifal“
Der Standard.at

Wien/ Staatsoper
„Parsifal“ für alle. Gesellschaft, Gefangenschaft, Erlösung
Wenn ein Spätwerk einen Sinn haben soll, dann wohl den, dass es die Summe aller Leistungen und offenen Fragen ist. Richard Wagners „Parsifal“ trifft dieser Befund punktgenau. An seinem „Parsifal“ entzündet sich noch die Gegenwart. Aus gutem Grund. Für Wien hat der russische Dissident Kirill Serebrennikov unter schwierigsten Umständen eine Fassung erstellt, die nicht nur wegen Elīna Garanča und Jonas Kaufmann ein ganz neues Publikum fesseln könnte. Der Club Gralsritter, das ist hier eine eingesperrte Gesellschaft – ob wegen Coronavirus oder aus politischen Gründen. Eine Inszenierung mit Sprengkraft und Bestbesetzung, der der ORF ein gesamtes Themenwochenende widmet.
https://orf.at/stories/3209097/

Erl/ Tirol
Festspielsommer in Erl mit Wagner-Schwerpunkt
Brigitte Fassbaender inszeniert neuen „Ring“. Auch Franui und die Klavierkonzerte Beethovens sind zu hören.
Wiener Zeitung

Unmut in der Szene über Impfvorteil für Philharmoniker
IG Freie Theaterarbeit spricht von „Schlag ins Gesicht aller anderen Künstler*innen und Kulturschaffenden“
https://kurier.at/kultur/unmut-in-der-szene-ueber-impfvorteil-fuer-philharmoniker/401354594

Altenburg/ Gera
Festschrift „150 Jahre Theater Altenburg“ offenbart auch bittere Wahrheiten
https://www.mdr.de/kultur/theater/buch-hundertfuenfzig-jahre-theater-altenburg-100.html

Ausstieg aus dem Förderkarussell
Das Berliner Festival für aktuelles Musiktheater, „BAM!“ soll nicht weiter gefördert werden. Obwohl man nicht alles immer fördern kann, ist das ein Fehler.
Berliner Zeitung

Wien/Vereinigte Bühnen
Franz Patay: „Wir haben genügend Arbeit, man sieht sie nur nicht“
Der Chef der Vereinigten Bühnen Wien über die Kosten des gegenwärtigen Stand-by-Betriebs und die Akkordarbeit im Kartenbüro
Kurier.at „DIE SONNTAG-PRESSE – 18. APRIL 2021“ weiterlesen