DIE FREITAG-PRESSE - 26. MÄRZ 2021

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DIE FREITAG-PRESSE – 26. MÄRZ 2021

Foto: Anna Netrebko im Oberen Belvedere, Wien, © Instagram

Paris
Konzertabsagen: Frankreich schockiert über Tod eines Musikers
Aus Verzweiflung über die Pandemie schied der Cembalist François Grenier aus dem Leben. Der Tod des 39-jährigen erschüttert Frankreich und löste in der Presse eine breite Debatte über die aktuellen psychischen Belastungen von Kulturschaffenden aus.
BR-Klassik.de

Musikalische Liebesboten par excellence
Kammermusik von Wagner und Mahler? Haben davon nicht Generationen von Liebhabern dieser Komponisten geträumt? Diesen scheinbar unerfüllbaren Wunsch lässt das Voyager Quartet Wirklichkeit werden. Andreas Höricht, der an der Viola zu erleben ist, hat das Vorspiel zu „Tristan und Isolde“, die fünf Wesendonck- Lieder und einzelne Symphonie-Sätze Gustav Mahlers für vier Streichinstrumente neu instrumentiert.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
http://klassik-begeistert.de/cd-tipp-wagner-mahler-boten-der-liebe-voyager-quartet/

Österreich
Experten befürchten jetzt: „Werden April im Lockdown verbringen“
Experten kritisieren, dass Maßnahmen nicht reichen werden. Sechs Tage seien zu kurz und kommen zu spät – Werden den April im Lockdown verbringen – Von Laer: „Eher spät und eher kurz“
Kurier.at

Für Samstag geplanter Künstlerprotest in Wien abgesagt
Die für Samstag in Wien geplante Protestaktion „Kunstgebung“, mit der auf den anhaltenden Lockdown im kulturellen Sektor aufmerksam gemacht werden sollte, wurde abgesagt. Grund dafür sind die am Mittwoch bekannt gegebenen Verschärfungen im Osten Österreichs. Die veranstaltende Plattform „Dialog der Kreativität“ unterstrich aber die schon bisher geäußerten Forderungen nach einer Öffnungsperspektive. „Wir lassen uns nicht den Schwarzen Peter zuschieben“, so Gernot Kranner.
Kleine Zeitung

Wien
Bis Ostern kein Schnitzler!
Auch mir wird das Thema langweilig, aber jetzt formiert sich Widerstand gegen die systematische Erwürgung der Kunst. Das Verfassungsgericht ist gefragt. Und: Unschönes aus der Volksoper.
https://www.news.at/a/bis-ostern-kein-schnitzler-11952325

Johannespassion“ als Stream aus dem Stephansdom
Ganz im Zeichen von Hoffnung und Zuversicht steht jener Livestream aus dem Stephansdom, der am Samstag um 20.30 Uhr die Osterwoche einläutet: Dann nämlich erklingt Bachs „Johannespassion“ in einer Besetzung der Wiener Staatsoper direkt in den Wohnzimmern.
https://religion.orf.at/stories/3205561/

Linz
Dreijährige TV-Kulturkooperation zwischen ORF III und OÖ Theater und Orchester GmbH
Jährlich mindestens zwei Kulturhighlights aus Oberösterreich: 2021 „Der Böse Geist Lumpazivagabundus“ und Live-Open-Air mit Bruckner Orchester Linz
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210325_OTS0095/dreijaehrige-tv

Salzburg
Salzburger Landestheater 2021/22 zwischen Wachen und Träumen
https://www.puls24.at/news/entertainment/salzburger-landestheater-202122-zwischen

Düsseldorf
Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg: Fünf Opernshop-Konzerte im Stream ab Samstag, 27. März 2021
Theaterkompass.de „DIE FREITAG-PRESSE – 26. MÄRZ 2021“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. MÄRZ 2021

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DIE DONNERSTAG-PRESSE- 25. MÄRZ 2021

Die schönste deutsche Stadt an der Elbe Auen….

Hohe Inzidenz: Nach Ostern Pilotversuch in bayerischen Theatern
Ungeachtet der „dritten Welle“ setzt Kunstminister Bernd Sibler auf eine „Öffnungsperspektive“: Im Rahmen eines Modellprojekts soll in „bis zu drei“ Kulturhäusern nach den Feiertagen die Wirksamkeit neuer Testkonzepte ausprobiert werden.
BR-Klassik.de

Österreich
Bilanz zu Kulturkonferenz mit Staatssekretärin Mayer: April noch nicht aufgegeben
In Reaktion auf den offenen Protestbrief der Kunst- und Kulturszene, den mehr als 1.500 Kunst- und Kulturschaffende sowie 350 Kultureinrichtungen unterzeichneten, fand gestern auf Einladung von Staatssekretärin Andrea Mayer eine Videokonferenz mit 50 Vertretungen aus der Kunst und Kultur statt. Unsere Bilanz zur Kulturkonferenz mit Staatssekretärin Andrea Mayer.
https://www.igkultur.at/artikel/Kulturkonferenz-Mayer-April

Festivals setzen auf Open Air und Herbst
Wegen der angespannten CoV-Lage werden nun für den April geplante Veranstaltungen abgesagt. Viele Kulturfestivals setzen aber auf Sommer und Herbst. So entwickelte etwa das KlassikFestival im Schloss Kirchstetten (Bezirk Mistelbach) Open-Air-Konzerte.
https://noe.orf.at/stories/3095978/

Wien/ Staatsoper
Kammersänger Peter Wimberger gestorben
Sang 900 Abende an der Wiener Staatsoper.
https://kurier.at/kultur/kammersaenger-peter-wimberger-gestorben/401330259

München
Staatsoper-Livestream: Stummfilm mit schönstem Ton
Bayerische Staatsoper: Gioachino Rossinis „Il Signor Bruschino“ als Livestream inszeniert von Marcus H. Rosenmüller im Nationaltheater.
Münchner Abendzeitung

Stummfilm“ mit Supersound: Rossinis Il Signor Bruschino an der Bayerischen Staatsoper
bachtrack

Vereinigte Bühnen Wien: Theater an der Wien im TV und Radio
Drei Produktionen der Vereinigten Bühnen Wien werden demnächst im TV und Radio präsentiert.
https://www.stadt-wien.at/wien/news/vereinigte-buehnen-in-tv-und-radio.html

München
Vergänglichkeit und Kitsch: Barrie Koskys neuer Rosenkavalier in München
bachtrack

Riccardo Muti mit Appell zur „Rettung unserer Theater und Musiker“
„Unsere Musiker sind weltweit unserer Stolz, doch viele von ihnen verhungern regelrecht“, betonte der Dirigent.
Wiener Zeitung

Berlin
Lederer: „Wir üben für später“
Berlin ging zuletzt voran. Nach einem Jahr in der Zwangspause traten die Philharmoniker vor 1000 Zuschauern auf und auch am Berliner Ensemble wurde gespielt. Doch über Ostern sind alle Kultureinrichtungen dicht. Berlins Kultursenator Klaus Lederer trägt diese Beschlüsse mit, verweist aber auch auf die bisherigen Erkenntnisse dieses Testlaufs.
https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202103/24/540395.html „DIE DONNERSTAG-PRESSE- 25. MÄRZ 2021“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE - 24. MÄRZ 2021

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. MÄRZ 2021

Foto: Elīna Garanča©

Wien/ Parsifal-Neuinszenierung
„Elīna Garanča, woran erkennen Sie einen Idioten?“
Elīna Garanča gibt an der Wiener Staatsoper ihr Rollendebüt als Kundry im „Parsifal“. Mit uns hat der Superstar über Wagner, skurrile Rollen und ihre Hoffnung auf eine bessere Post-Corona-Welt gesprochen.
Die Bühne.at

Wien
Johannespassion aus dem Stephansdom unterstützt Künstler
Kathpress.at

Wien
„Kunstgebung“! Künstler demonstrieren am Samstag in Wien
Es soll mehr ein Stationentheater als eine Demonstration im konventionellen Sinne werden. Das Ziel ist jedenfalls klar: auf die Nöte der Branche aufmerksam zu machen.
https://www.diepresse.com/5955756/kunstler-demonstrieren-am-samstag-in-wien

Frankreich
Theaterbesetzungen gehen weiter, die Künstler protestieren
Der Standard

Erl/ Tirol
Osterfestspiele Erl nur via Bildschirm zu sehen
Veranstaltungen vor Publikum in Tirol spät abgesagt, zwei Übertragungen bleiben als Trost. Grazer Festival Psalm übersiedelt samt und sonders ins Internet.
Wiener Zeitung

München/ Bayerische Staatsoper
Die Zeit läuft Amok, solang das Schicksal es so will –
Der Rosenkavalier ist unterschrieben als Komödie für Musik in drei Aufzügen. Dramatische Handlungswirren werden in guten Komödien unausweichlich mit der Lebensweisheit garniert, dass alles einen Preis hat, auch das Glück. Und das Schicksal, egal wie schlimm es mittendrin zuschlägt, am Ende einer Komödie ist es hell und häufig überglücklich.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Der alternde Amor
Der uralte Amor, der hat was. In die Jahre gekommen, der Gute, aber doch noch recht kraft- und wirkungsvoll und bei aller Gebrechlichkeit so verspielt wie eh und je. Konfetti! Im neuen Münchener Rosenkavalier bietet er als im Libretto so nicht vorgesehene Figur doch das stärkste Bild für das Hauptthema des Abends – die Zeit. Die Zeit, das „sonderbar Ding“. Marlis Petersen im Rollendebüt als Marschallin besingt sie zauberhaft mit ihrer klaren, gleichwohl vollen und außerdem makellos geführten Stimme, in der neben der Melancholie ein Augenzwinkern aufblitzt. In jedem Moment lässt sie uns hören, was dieser Fürstin durch Herz und Kopf geht, färbt sie den Ton übermütig, nachdenklich, strahlend. Und ihr Spiel passt dazu: sinnlich, etwas naiv, sehr frisch trotz der ersten Alterszeichen. Nicht zu vergessen ihr unwiderstehliches Lachen – wer schmölze bei diesen so effektvoll eingesetzten Grübchen nicht dahin!
Von Sandra Grohmann
Klassik-begeistert.de

München/ Bayerische Staatsoper/ Montagsstück
Wo Rache zum süßen Ende führt
Rezension des Videostreams: Montagsstück XVIII: Il signor Bruschino ossia Il figlio per azzardo
Film ab! Regisseur Marcus H. Rosenmüller verpackt diesen Einakter in Stummfilmambiente. Sepiafarbenes und nicht mehr ganz neues Filmmaterial. So kommt der Stream bei mir zuhause an. Auch Ausstattung und Makeup sind wie im Stummfilm.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de „DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. MÄRZ 2021“ weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE - 23. MÄRZ 2021

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. MÄRZ 2021

© Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper – Nationaltheater

Barrie Kosky dreht an der Uhr
Ein neuer „Rosenkavalier“, inszeniert von Regiestar Barrie Kosky und dirigiert vom künftigen Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski: Das hätte eigentlich der Höhepunkt der Saison an der Bayerischen Staatsoper werden sollen. Doch Corona macht Theater mit Publikum vorerst noch unmöglich. Und so war auch diese Premiere nur mit reduzierter Orchesterbesetzung im Videostream und im Radio zu erleben. Trotz allem: Ein beglückender Abend, der sicher zwischen Ironie und Kitsch, Slapstick und Tiefsinn balanciert. Die Zeit, dieses „sonderbar Ding“, vergeht wie im Flug.
Klassik-begeistert.de

Barrie Koskys neuer Rosenkavalier in München: Würdig!
Die Münchner Rosenkavalier-Inszenierung von Otto Schenk in den wunderbaren Bühnenbildern von Jürgen Rose, die bereits 1972 ihre Premiere hatte, war eine Ikone des Repertoires. Aber nach nahezu 50 Jahren schien eine Neuinszenierung unvermeidlich. Angesichts einer inzwischen völlig veränderten Theaterästhetik befürchteten nicht Wenige, einen wenig ansprechenden Ersatz für die so geschätzte Produktion zu erhalten.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Amor hält die Uhren an: ein neuer «Rosenkavalier» – live an der Bayerischen Staatsoper
Schon vor seinem Antritt als Generalmusikdirektor hat Vladimir Jurowski in München seine erste Strauss-Premiere geleitet. Konnte er die per Live-Stream und im Fernsehen übertragene Feuerprobe bestehen?
Neue Zürcher Zeitung

Der neue „Rosenkavalier“ an der Münchner Staatsoper
Grandios: Barrie Kosky inszeniert die Strauss-Oper an der Bayerischen Staatsoper
https://www.pnp.de/nachrichten/kultur/Der-neue-Rosenkavalier-an-der

„Der Rosenkavalier“ in München: Jedes Ding hat seine Zeit
Frankfurter Rundschau

ORF-Player: „Der Rosenkavalier“
https://oe1.orf.at/player/20210322/631495/1616429883000

Münchens neuer „Rosenkavalier“: Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein
Viel Glück, viel Schwein auf einmal: An der Staatsoper München löst die zauberhafte, saftige Neuinszenierung von Barrie Kosky den schönheitstrunkenen Vorgänger ab.
Augsburger Allgemeine

Eroica mit großem Ernst: Riccardo Muti und sein Luigi Cherubini Orchester spielen ein Gedenkkonzert in Bergamo
Das prächtige Teatro Donizetti allein, das aussieht wie ein kleines Geschwisterchen der nicht weit entfernten Mailänder Scala, wäre schon eine Reise wert. Wenn, ja wenn denn endlich wieder normales kulturelles Leben dort einkehren könnte!
Kirsten Liese berichtet aus Bergamo
Klassik-begeistert.de

12 Monate – und alle schauen weg!
Vor kurzem gab es auf Facebook einen gutgemeinten Post: Die Kultur hätte die Pandemie natürlich überlebt, so wie sie auch viel schlimmere Krisen überstanden hat, und nichts, auch nicht die Politik, würde sie beenden können. Es gab sofort beistimmende Worte der Leserschaft. Das war sehr berührend, aber: Beipflichten können hier nur die Konsumenten, weniger die Ausführenden.
https://opernmagazin.de/12-monate-und-alle-schauen-weg/

Österreich
Öffnungen bei stabiler Lage nach Ostern
Weiter regionale Corona-Maßnahmen
Der mit Spannung erwartete Gipfel von Bund und Ländern zur weiteren Bekämpfung der Corona-Pandemie hat kaum greifbare Ergebnisse gebracht. Weder kommt es vorerst zu Lockerungen noch zu Verschärfungen.
https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/lockdown-oeffnungen-bei-stabiler-lage

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. MÄRZ 2021“ weiterlesen

DIE MONTAG-PRESSE - 22. MÄRZ 2021

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DIE MONTAG-PRESSE – 22. MÄRZ 2021

Foto: Philharmonie Berlin, © Schirmer

Berlin
Das Glück sitzt im Auditorium
Berlin geht voran. Nach einem Jahr in der Zwangspause traten die Philharmoniker vor 1000 Zuhörern auf. Kirill Petrenko gab als Dirigent den größten der Aufpeitscher.
Sueddeutsche Zeitung

München
„Der Rosenkavalier“ (Regie: Barrie Kosky)
TV-Kritik – Vladimir Jurowski ließ die reduzierte Orchesterfassung von Eberhard Kloke an der Bayerischen Staatsoper musizieren
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/der-rosenkavalier-regie-barrie-kosky

Erste Eindrücke vom Rosenkavalier-Stream
von TTT
https://onlinemerker.com/muenchen-bayerische-staatsoper-premiere-der-rosenkavalier-erste-eindruecke-vomstreaming-vom-21-3-2021/

Paris
Französische Kulturministerin Bachelot: Corona nach Opernbesuch
Heftige Debatte über das Infektions-Risiko in Theatern: Ministerin Roselyne Bachelot gab am späten Samstagabend bekannt, unter Atemproblemen zu leiden und positiv auf Covid-19 getestet worden zu sein. Tags zuvor war sie noch in der Oper gewesen.
BR-Klassik.de

Bogdan Roščić: „Das Wiener Publikum lässt sich nichts vormachen“
Bezahlartikel
Das erste Jahr des Wiener Staatsoperndirektors Bogdan Roščić ist von einem geschlossenen Haus geprägt. Ein Interview über den Wert von Theater, über Corona und über praktische Inszenierungen.
Kleine Zeitung

Wien
Opern-Bass Jewgenij Nesterenko starb in Wien an Corona
Der Sänger erlag im 84. Lebensjahr dem Virus, berichtet die „Presse“
https://kurier.at/kultur/opern-bass-jewgenij-nesterenko-starb-in-wien-an-corona/401272701

Niederösterreich
Stadttheater Wiener Neustadt soll modernisiert werden
Das Stadttheater Wiener Neustadt wird in den kommenden Jahren baulich modernisiert und organisatorisch neu aufgestellt. Die Wiedereröffnung ist zum 230-Jahre-Jubiläum im Herbst 2024 angepeilt. Das Haus soll zu einem „weiteren Hotspot der Landeskultur“ werden, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bei der Präsentation der Pläne gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) und Marie Rötzer, der künstlerischen Leiterin des Landestheaters Niederösterreich.
Salzburger Nachrichten

„Wir befinden uns in einer Zeit großer Veränderungen“
William Garfield Walker gewann seine ersten beruflichen Engagements im Alter von 16 Jahren mit dem Mississippi Symphony Orchestra. Er studierte Cello bei Richard Hirschl vom Chicago Symphony Orchestra, bevor er sein Studium am Royal College of Music in London und an der Musik- und Kunstuniversität der Stadt Wien (MUK) abschloss, wo er von Vladimir Fedoseyev auf sein Diplomkonzert vorbereitet wurde. Zuvor war er der Dirigent beim Aspe Music Festival, sowie der Chefdirigent des Moonlight Symphony Orchestra, der Royal College of Music Oratorio Society. Im Alter von 20 Jahren gründete er die Virtuoso Philharmonic of Chicago. Er arbeitete mit Ensembles zusammen wie Berliner Sinfonietta, Bratislava Symphony Orchestra, Cabrillo Festival Orchestra, Janáček Philharmonic Ostrava, klassischen Solisten von London, das Mississippi Symphony Orchestra, das Orquesta Reino de Aragón, das Bacau Philharmonic Orchestra, die Astrakhan State Opera und das Ballet Theatre Orchester und die Taurida-Staatssinfonie des Leningrader Gebiets. Im März 2020 verabschiedeten das Repräsentantenhaus und der Senat von Mississippi einstimmig eine Resolution „Lob des musikalischen Genies von William Garfield Walker“.
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit dem Dirigenten William Garfield Walker
https://klassik-begeistert..de/interview-mit-william-garfield-walker/ „DIE MONTAG-PRESSE – 22. MÄRZ 2021“ weiterlesen

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DIE SONNTAG-PRESSE – 21. MÄRZ 2021

Foto: Die schönste deutsche Stadt an der Elbe Auen….

München
Der Rosenkavalier“ im Livestream: „Komödie ist immer schwieriger“
Barrie Kosky spricht im AZ-Interview über den neuen „Rosenkavalier“ im Nationaltheater und seinen auch trotz Corona unerschütterlichen Optimismus.
Münchner Abendzeitung

Sängerin Marlis Petersen im Gespräch
BR-Klassik.de

Die fünf besten Momente im „Rosenkavalier“. Vom Glück und Leid der Liebe
Was der österreichische Dichter Hugo von Hofmannsthal dem bajuwarischen Komponisten Richard Strauss zur Vertonung übergeben hat, gehört zu den klügsten und feinsinnigsten Libretti überhaupt – inhaltlich und sprachlich. An verschiedenen Stellen der Oper greift der Klangzauberer aus Garmisch in seine Lieblingsschublade: Sie trägt das Etikett „Tränendrüse“ – auf die hat er es beim Publikum abgesehen. Innerhalb der gut dreistündigen Oper mindestens fünf Mal – voilà:
BR-Klassik.de

Wien
Thielemann gräbt frühe Bruckner-Schätze aus

Der Dirigent Christian Thielemann setzt sein Bruckner-Projekt mit den Wiener Philharmonikern fort – inklusive der falsch gereihten „Nullten“ und der ebenso unbekannten „Studiensymphonie“. Im Interview erzählt er, was es dabei zu entdecken gibt.
https://www.diepresse.com/5954147/thielemann-grabt-fruhe-bruckner-schatze-aus

Kulturlockdowns in Europa
Zwischen Widerstand und nackter Verzweiflung – Kein Ende des Kultur-Lockdowns in Sicht? Bei uns vielleicht. Anderswo wird bereits wieder gespielt. Oder auch mit ziemlicher Heftigkeit protestiert.
Kleine Zeitung „DIE SONNTAG-PRESSE – 21. MÄRZ 2021“ weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE - 20. MÄRZ 2021

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. MÄRZ 2021

Foto: Bayerische Staatsoper, © W. Hösl

München
Premiere an der Bayerischen Staatsoper
Ein neuer „Rosenkavalier“ für München
BR-Klassik.de

Bayern
Große Enttäuschung: Bayerns Kinos und Theater bleiben dicht
Wegen der steigenden Corona-Zahlen wird es in Bayern am kommenden Montag keine Lockerungen geben. Theater, Kinos, Konzertsäle und auch die Außengastronomie bleiben zu. In der Kulturszene stößt die Entscheidung auf Unverständnis.
BR-Klassik.de

Bayerischer Verfassungsgerichtshof: Popularklage gegen Kultur-Schließungen
Prominente Musiker haben am Donnerstag beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eine Popularklage gegen die coronabedingten Schließungen kultureller Einrichtungen erhoben. Nicht nur die vier Initiatoren des breit aufgestellten Bündnisses „Aufstehen für die Kunst“ – die Sänger Christian Gerhaher, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke und Kevin Conners sowie der Dirigent und Organist Hansjörg Albrecht – gehen damit gerichtlich gegen die Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung vor, auch die Münchner Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter tritt nun als Klägerin auf.
Sueddeutsche Zeitung

Coronavirus: München lockert nicht
Die Hoffnungen auf einen baldigen Biergartenbesuch oder eine Theatervorstellung sind vorerst erloschen. Das lasse die Entwicklung des Infektionsgeschehens einfach nicht zu, teilt OB Dieter Reiter mit. Bei Gastronomen und Kulturschaffenden ist die Enttäuschung groß.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-corona-oeffnungen-reiter-absage-1.5239720

 

ORF III am Wochenende: „Wir spielen für Österreich“ zeigt Thielemanns Philharmoniker-Konzert mit Bruckners 3. Symphonie
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20210319_OTS0105/orf-iii-am-wochenende

 

Bayern
Große Enttäuschung: Bayerns Kinos und Theater bleiben dicht
Wegen der steigenden Corona-Zahlen wird es in Bayern am kommenden Montag keine Lockerungen geben. Theater, Kinos, Konzertsäle und auch die Außengastronomie bleiben zu. In der Kulturszene stößt die Entscheidung auf Unverständnis.
BR-Klassik.de

Bayerischer Verfassungsgerichtshof: Popularklage gegen Kultur-Schließungen
Prominente Musiker haben am Donnerstag beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eine Popularklage gegen die coronabedingten Schließungen kultureller Einrichtungen erhoben. Nicht nur die vier Initiatoren des breit aufgestellten Bündnisses „Aufstehen für die Kunst“ – die Sänger Christian Gerhaher, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke und Kevin Conners sowie der Dirigent und Organist Hansjörg Albrecht – gehen damit gerichtlich gegen die Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung vor, auch die Münchner Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter tritt nun als Klägerin auf.
Sueddeutsche Zeitung

Coronavirus: München lockert nicht
Die Hoffnungen auf einen baldigen Biergartenbesuch oder eine Theatervorstellung sind vorerst erloschen. Das lasse die Entwicklung des Infektionsgeschehens einfach nicht zu, teilt OB Dieter Reiter mit. Bei Gastronomen und Kulturschaffenden ist die Enttäuschung groß.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-corona-oeffnungen-reiter-absage-1.5239720

Salzburg/ Mozarteum
Montag macht das Mozarteum wieder dicht
„Ich möchte die Welle brechen“, sagt Elisabeth Gutjahr, die Rektorin der Universität Mozarteum. Dort ist ja ein Cluster aufgetaucht, mit – Stand Donnerstag 18. März – 32 Infizierten und glücklicherweise nur einer Erkrankung.
DrehpunktKultur.at

Künstler in Frankreich
„Wir sterben, aber nicht auf der Bühne“
Die französischen Theaterbesetzungen weiten sich aus, doch die Forderungen der Protestierenden sind sehr unterschiedlich.
Sueddeutsche Zeitung

Tomasz Koniecznys Wagner-Festspiele: Über eine beeindruckende Vergangenheit, eine problematische Gegenwart und eine hoffnungsvolle Zukunft
Tomasz Konieczny braucht man unseren Lesern nicht vorzustellen. In dem von Jürgen Pathy geführten Interview hat er bereits sein neues Projekt – das Baltic Opera Festival – erwähnt. Dieses soll eine Reaktivierung der Wagner-Festspiele sein, die 1909-1944 an der Waldoper (Opera Leśna) in Zoppot stattfanden; jedoch in einer neuen, internationalen Form. In der Zwischenzeit hat mir Tomasz das Buch Einhard Luthers „Die Zoppoter Waldoper. Das Bayreuth des Nordens“ empfohlen, das eine äußerst wertvolle Informationsquelle über die Geschichte des Zoppoter Festivals darstellt. Nach der Lektüre habe ich beschlossen, mit Tomasz darüber zu sprechen, was er aus der alten Tradition übernehmen und was er Neues einführen möchte.
Jolanta Łada-Zielke im Gespräch mit dem Wagnersänger Tomasz Konieczny
https://klassik-begeistert.de/tomasz-koniecznys-wagner-festspiele-interview/

Amusement à la Louis XIV: Diese Barockoper macht Spaß
Zur Hochzeit Ludwig des XIV. von Frankreich, des „Sonnenkönigs“, mit einer spanischen Prinzessin, die 1660 in Paris stattfand, komponierte der damals höchst erfolgreiche Komponist Francesco Cavalli eine Festoper, „Ercole amante“. Aufgeführt wurde sie allerdings erst zwei Jahre nach der Eheschließung, verschiedene widrige Umstände waren dafür verantwortlich.
Peter Sommeregger bespricht aktuelle DVDs
https://klassik-begeistert.de/francesco-cavalli-ercole-amante-dvd-rezension/

Daniels Anti-Klassiker 4: Richard Wagner – „Siegfriedidyll“ (1870)
Kommen wir heute zu einem Beweis dafür, dass manche Kompositionen ohne ihre Bezugsquellen nicht funktionieren. Richard Wagner, seit jeher als König der Opernwelt glorifiziert, dürfte wie kein anderer die Epoche der Hochromantik geprägt haben. Legendär sind seine Opern Der Ring des Nibelungen, Tristan und Isolde, Der fliegende Holländer, Lohengrin… die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Reine Instrumentalwerke sind hingegen nur wenige überliefert – eines davon ist das Siegfriedidyll.
Daniel Janz geht mit überbewerteten Klassikern ins Gericht
https://klassik-begeistert.de/daniels-anti-klassiker-4-richard-wagner-siegfriedidyll-1870/ „DIE SAMSTAG-PRESSE – 20. MÄRZ 2021“ weiterlesen

DIE FREITAG-PRESSE - 19. MÄRZ 2021

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DIE FREITAG-PRESSE – 19. MÄRZ 2021

© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Corona-Fall an Wiener Staatsoper: „Parsifal“-Aufzeichnung verschoben
https://www.vienna.at/corona-fall-an-wiener-staatsoper-parsifal-aufzeichnung-verschoben/6930674

Um die Sicherheit aller Beteiligten garantieren zu können, setzt die Wiener Staatsoper nach einem positiven COVID-19 Fall im Ensemble die Proben zu Richard Wagners Parsifal bis Anfang kommender Woche aus.

Die für 1. April geplante Aufzeichnung der Neuproduktion unter der Regie von Kirill Serebrennikov und dem Dirigat von Philippe Jordan, mit Jonas Kaufmann in der Titelpartie, Elīna Garanča als Kundry, Ludovic Tézier als Amfortas, Georg Zeppenfeld als Gurnemanz und Wolfgang Koch als Klingsor wird deswegen verschoben.

Dadurch verschieben sich auch die geplante Übertragung auf Ö1, der Sendetermin des Schwerpunktes rund um den Mythos Parsifal, der für 5. April auf ORF 2 geplant war, sowie der Ausstrahlungstermin der Gesamtaufnahme auf ORF III.

In Abstimmung mit dem ORF werden nun neue Aufzeichnungs- und Ausstrahlungstermine festgelegt und gesondert bekannt gegeben.

New York
Met-Orchester in der Krise
Die Musiker nehmen nun doch Verhandlungen mit dem Management des New Yorker Opernhauses auf.
Wiener Zeitung

München/ Bayerische Staatsoper
Lustvolles Spiel im Spiel
Wann die Staatsoper wieder vor Publikum inszenieren wird, ist noch nicht klar. Bis dahin gibt es die Premieren weiterhin als Stream im Netz – in dieser Woche den „Rosenkavalier“.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-bayerische-staatsoper-rosenkavalier-1.5234178

Nächste Kultur-Öffnungsschritte in Bayern gestoppt
Mutige Pläne im Münchner Volkstheater, in der Bayerischen Staatsoper oder in der Schauburg für ein Ende von fast fünf Monate Lockdown sind vergeblich gewesen.
https://www.sn.at/kultur/allgemein/naechste-oeffnungsschritte-in-bayern-gestoppt-101261677

Wiesbaden
»Maifestspiel-Specials« und Ersatzprogramm im Mai 2021
Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am 16. März 2021 beschlossen, die Internationalen Maifestspiele 2021 wegen der Corona-Pandemie nicht gänzlich ausfallen zu lassen, sondern mit »Maifestspiel-Specials« und einem Ersatzprogramm möglich zu machen. Besonderer Kooperationspartner ist in diesem Jahr die Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden, die mit der begleitenden Sonderausstellung »Vorhang auf!« auf das 125-jährige Jubiläum der Internationalen Maifestspiele blickt.
https://kulturfreak.de/programmvorstellung-der-internationalen-maifestspielen-2021

Tim Theo Tinn’s „Plädoyer zur Kraft werkimmanenter surrealer Inszenierungen“ Teil 8. Musiktheater: „Phantasmen möglicher Zukunft oder tagesaktueller Morast?
„Ward dem Esel zu wohl…? Weil halt! Ist Musiktheater wert, was es kostet?“
Online-Merker.com

Sommereggers Klassikwelt 79: Yehudi Menuhin, der Welt-Geiger
Als der weltberühmte Geiger Yehudi Menuhin Anfang März 1999 nach einem Schwächeanfall in ein Berliner Krankenhaus eingeliefert wurde, nahm die Presse davon kaum Notiz. Allerdings starb Menuhin dann am 12. März und danach gab es kaum ein Medium, das diesem Ausnahmekünstler keinen ausführlichen Nachruf gewidmet hätte.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/sommereggers-klassikwelt-79-yehudi-menuhin-der-welt-geiger/

Rising Stars 2: Katharina Konradi – Sopranglanz aus östlicher Ferne
Als 2019 der neue Bayreuther Tannhäuser übertragen wurde, kam anstelle des Hirtenjungen eine bezaubernde junge Frau mit dem Fahrrad auf die Szene und ließ das Publikum aufhorchen: Eine so schöne, klare Sopranstimme hatte man an dieser Stelle der Oper noch gar nicht erwartet. Auch ich wurde bei dieser Gelegenheit auf die 1988 geborene Künstlerin aufmerksam, die als 15-jährige aus dem fernen Kirgisistan nach Hamburg gekommen war. Wenn man sie völlig akzent- und fehlerfrei sprechen hört, möchte man kaum glauben, dass sie als russische Muttersprachlerin erst einmal Deutsch lernen musste. Nach ihrem Abitur studierte sie in Berlin und München Gesang, schloss dies 2016 mit dem Master ab und gewann im gleichen Jahr den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs. Schon seit 2015 war sie Ensemblemitglied am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und wechselte dann ab 2018 an die Hamburgische Staatsoper.
Lorenz Kerscher berichtet über die Rising Stars der Klassik
https://klassik-begeistert.de/rising-stars-2-katharina-konradi-sopranglanz-aus-oestlicher-ferne/

CD
Lise Davidsen schöpft aus dem Vollen
Mit Spannung wurde das zweite Solo-Album des norwegischen Shootingstars Lise Davidsen erwartet. Ihre erste CD, die ausschließlich den Komponisten Richard Wagner und Richard Strauss gewidmet war, zeigte die Sängerin bereits auf einem hohen stimmlichen und stilistischen Niveau. In der Zwischenzeit hat Davidsens Karriere mächtig an Fahrt aufgenommen, Debüts in Bayreuth und der New Yorker Metropolitan Opera wurden erfolgreich absolviert. Hätten wir keine Pandemie, wäre auch in der laufenden Saison viel Interessantes von der Sängerin zu hören gewesen. So muss sich ihre wachsende Fan-Geimeinde „nur“ mit einer neuen CD zufrieden geben.
Peter Sommeregger bespricht aktuelle CDs
https://klassik-begeistert.de/cd-rezension-lise-davidsen-beethoven-wagner-verdi/

Das gestürzte Genie: James Levine gestorben
Für die einen war er eine schillernde Figur der Klassikwelt, für die anderen ein sexuell übergriffiger Machtmensch. Erneut daher die Frage, inwieweit die Musik des Dirigenten noch zu feiern ist.
Frankfurter Rundschau

Wien
Unter Wahnsinnigen: Der feurige Engel am Theater an der Wien
bachtrack

Graz
Grazer Kulturschaffenden fehlt das Publikum
https://steiermark.orf.at/stories/3095239/

Berlin
Oper „Francesca da Rimini“ : Es kann ja auch mal die Frau dem Mann eine Rose schenken
Frankfurter Allgemeine

Berlin
Ensemble Zafraan erreicht in der digitalen Konzertreihe „UA Berlin“ die 1930-er Jahre
Neue Musikzeitung/nmz.de

Sängerin Vera Little
Die „schwarze Carmen“ von Berlin
DeutschlandfunkKultur

Leipzig
Leipzig lässt Oper und städtische Theater weiter geschlossen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Dessau
Das Anhaltische Theater Dessau ist spielbereit!
Wochenspiegel.de

Köln
Musical contrasts from Fabien Gabel and the Gürzenich Orchester Köln
bachtrack

Bamberg
75 Jahre Bamberger Symphoniker „Schweigen und genießen“
BR-Klassik.de

Pianist Bruno Leonardo Gelber wird 80
Mitreißender Schwung und feiner Klangsinn
BR-Klassik.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
OperaVision to Stream Sofia Opera’s “Attila”
https://operawire.com/operavision-to-stream-sofia-operas-attila/

New York
Metropolitan Opera Orchestra Accepts Temporary Paychecks
https://operawire.com/metropolitan-opera-orchestra-accepts-temporary-paychecks/

Pittsburgh
Manfred Honeck returns to form in PSO digital concert
https://www.post-gazette.com/ae/music/2021/03/17/Manfred-Honeck-PSO-Front-Row

Sydney
The Phantom of the Opera is coming to the Sydney Opera House
https://www.limelightmagazine.com.au/news/the-phantom-of-the-opera

Melbourne
Echo and Narcissus / Cassandra (Victorian Opera)
Greek myths get a contemporary makeover in this world premiere double bill.
https://www.limelightmagazine.com.au/reviews/echo-and-narcissus-cassandra-victorian-opera/

Sleazy saxophone and Strong direction bring new operas to life
https://www.smh.com.au/culture/opera/sleazy-saxophone-and-strong-direction-bring-new

Feuilleton
Opera Meets Film: How Wagner’s “Das Rheingold” Explores David’s Awakening in “Alien: Covenant”
https://operawire.com/opera-meets-film-how-wagners-das-rheingold-explores-davids-awakening

Audio streaming 3: follow the money
https://bachtrack.com/de_DE/feature-audio-streaming-follow-the-money-march-2021

Obituary
James Levine obituary
Acclaimed conductor forced to quit the Metropolitan Opera in New York after a series of sex abuse allegations
https://www.theguardian.com/music/2021/mar/18/james-levine-obituary

Karlsruhe
„Nicht immer kuschelig“: Operndirektorin Nicole Braunger über die Zukunft in Karlsruhe Bezahlartikel
Rheinpfalz.de

Ballett/Tanz

Wien
ImPulsTanz hält an Festival im Sommer fest – mit Meg Stuart u.a.
Das Wiener Tanzfestival soll von 15. Juli bis 15. August stattfinden. Der Vorverkauf startet am 18. Mai.
Der Standard.at

Rock/ Pop

Nova-Rock-Veranstalter: „Kosten bleiben bei mir hängen“
Das Musikfestival Nova Rock wurde Anfang der Woche abgesagt. Hier erzählt Veranstalter Ewald Tatar, wie es jetzt mit Konzerten und Festivals weitergeht
Der Standard

Literatur

Berühmter Dichter als Hassprediger. Die dunklen Seiten des Heinrich von Kleist
Bis heute werden die Texte des romantischen Dramatikers in Schulen gelesen. Dabei gehören seine blutrünstigen Werke zum Unangenehmsten, was der Nationalismus seiner Epoche hervorbrachte.
Der Spiegel.de

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Museum für Hollywoodstar Hedy Lamarr in Wien geplant
Einst vergessen, hat sich Hollywoodstar und Erfinderin Hedy Lamarr in den vergangenen Jahren dank Theaterstücken, Dokumentationen und Ausstellungen wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit katapultiert. Dass dem auch so bleibt, dafür kann künftig das Jüdische Museum Wien sorgen: Das Haus hat den Nachlass der 2000 verstorbenen US-Schauspielerin mit österreichischen Wurzeln angekauft – dank der Unterstützung des amerikanischen Freundeskreises des Museums.
Salzburger Nachrichten

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Unter’m Strich

Griechenland plant trotz hohen Infektionszahlen Lockerungen
In dem Land sind die Corona-Zahlen so hoch wie nie zuvor. Nun wird vermutet, dass manche Verbote ausgerechnet zu einem Anstieg der Fälle führten, weil sich die Menschen zunehmend privat in Wohnungen träfen, statt draussen zu sein. Zu den neusten Entwicklungen weltweit
Neue Zürcher Zeitung

Kurz sprach in Berlin über Lockerungs-Pläne
Am Donnerstag traf Kurz noch Bundespräsident Steinmeier und Gesundheitsminister Spahn.
Kurier

Kanzler bei krone.tv
Kurz: „Im Sommer haben wir die Pandemie besiegt!“
https://www.krone.at/2368039

Ema hält an Astra-Zeneca-Impfstoff fest
Die europäische Arzneimittelbehörde Ema hat sich für die weitere Nutzung des Impfstoffs von Astra-Zeneca ausgesprochen. Es werde aber eine Warnung vor möglichen seltenen Blutgerinnseln in Hirnvenen bei den möglichen Nebenwirkungen aufgenommen.
Frankfurter Allgemeine

Österreich
Anschober: Ema hat eine klare Entscheidung getroffen
https://www.krone.at/2369239

Große Empörung bei der Polizei: Impf-Start wird abgesagt
Gesundheitsministerium verlagert Impfstoff-Reserven. Verschiebung um über einen Monat. Erster Corona-Toter bei der Exekutive
Kurier

Putin antwortet auf Bidens „Mörder“-Vorwurf: „Bleiben Sie gesund!“
Sollte sich US-Präsident Biden für seine Aussage nicht entschuldigen, könnten weitere Schritte folgen, so die Drohungen aus Moskau
Der Standard

INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. MÄRZ 2021)

Quelle: onlinemerker.com

INFOS DES TAGES (FREITAG, 19. MÄRZ 2021)

WIENER STAATSOPER SETZT NEUEN TERMIN FÜR AUFZEICHNUNG VON »PARSIFAL«

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© Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Um die Sicherheit aller Beteiligten garantieren zu können, setzt die Wiener Staatsoper nach einem positiven COVID-19 Fall im Ensemble die Proben zu Richard Wagners Parsifal bis Anfang kommender Woche aus.

Die für 1. April geplante Aufzeichnung der Neuproduktion unter der Regie von Kirill Serebrennikov und dem Dirigat von Philippe Jordan, mit Jonas Kaufmann in der Titelpartie, Elīna Garanča als Kundry, Ludovic Tézier als Amfortas, Georg Zeppenfeld als Gurnemanz und Wolfgang Koch als Klingsor wird deswegen verschoben.

Dadurch verschieben sich auch die geplante Übertragung auf Ö1, der Sendetermin des Schwerpunktes rund um den Mythos Parsifal, der für 5. April auf ORF 2 geplant war, sowie der Ausstrahlungstermin der Gesamtaufnahme auf ORF III.

In Abstimmung mit dem ORF werden nun neue Aufzeichnungs- und Ausstrahlungstermine festgelegt und gesondert bekannt gegeben.

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Max Emanuel Cenčić erhält den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021

Countertenor Max Emanuel Cenčić ist mit dem Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021 ausgezeichnet. Max Emanuel Cenčić und sein Bayreuth Baroque Team brachten es mitten im Coronajahr 2020 fertig, sein Barockmusikfestival in Bayreuth mit umfangreichem Programm so wie geplant und ohne eine einzige Veranstaltung absagen zu müssen, über die Bühne zu bringen. Dafür wurde dem Countertenor und Festivalintendant am 11. März 2021 vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. der Ehrenpreis in der Kategorie „Klassik“ zugesprochen.

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Max Emanuel Cencic (links). Foto: Youtube

Der Begründungstext der Jury unter der Leitung von Manuel Brug dazu wie folgt:
Normalerweise bekommt diesen Ehrenpreis ein einziger Klassikkünstler, für sein »Lebenswerk«. Bei Max Emanuel Cenčić, gebürtig aus Kroatien, inzwischen längst eingemeindeter Wiener mit Zweitwohnsitz in Madrid, scheint es sich freilich um eine multiple Persönlichkeit zu handeln. Schon als Sechsjähriger begeisterte er als strahlend kraftvoller Knabensopran mit der Arie der Königin der Nacht. Und wandelte sich stimmbruchlos nach einem Intermezzo bei den Wiener Sängerknaben – sogar in der »Zauberflöte« von George Solti ist er dabei – in einen Sopranisten, später dann in einen Countertenor, der in schwierigsten Fachpartien mit extrovertierter Persönlichkeit imponiert. Auch auf vielen CDs, die er sich von Anfang an selbst organisiert hat. Außerdem ist er: Regisseur, Plattenproduzent, Agenturbesitzer, Impresario – und neuerdings Intendant des Festivals »Bayreuth Baroque«, welches das glamourös restaurierte Markgräfliche Opernhaus mit Da-Capo-Arien belebt. Wieder überrascht Max Emanuel Cenčić mit Exzellenz und Innovation. Ein Preis für alle Cenčićs ist da mehr als gerechtfertigt! Manuel Brug’s Laudatio auf Max Emanuel Cenčić wie folgt: https://www.youtube.com/watch?v=2J6fQq8qfYg

In der verbleibenden Saison 2020/21 stehen noch herausragende Projekte des Countertenors bevor, darunter eine Neuproduktion von Dalbavies »Le Soulier« an der Pariser Oper (Hausdebüt), die Titelpartie in einer Neuproduktion von Hasses »Cajo Fabrizio« sowie Rossinis »La Donna del Lago« beim Festival in Saaremaa, wo der Künstler die herausfordernde Partie des Malcolm singen und wieder selbst inszenieren wird. Im Sommer 2021 widmet sich Max Emanuel Cenčić ganz der künstlerischen Vorbereitungen für sein Festival »Bayreuth Baroque«, wo von 1.-14. September 2021 zwei von ihm inszenierte Opernproduktionen mit ihm in tragenden Partien gezeigt werden.

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DORTMUND: FRÜHLING 2021 findet statt!
Operngala FRÜHLING am 31. März 2021 im Konzerthaus Dortmund

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Foto: Oper/ Konzert Dortmund

Auch wenn die Corona-Pandemie die Welt weiterhin in ihren Klauen hält, lassen sich die Oper Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker davon nicht abschrecken, den Frühling in diesem Jahr zu begrüßen. Gemäß aller Corona-Schutzverordnungen wird am Mittwoch, 31. März 2021, die festliche FRÜHLING-Operngala ab 20 Uhr aus dem Konzerthaus Dortmund live gestreamt. Mit dabei sind die Solistinnen und Solisten des Dortmunder Opernensembles sowie der Dortmunder Opernchor.

Die Oper Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker begrüßen am Mittwoch, 31. März 2021, ab 20 Uhr den Frühling. Mit der Operngala FRÜHLING wollen die beiden Sparten des Theater Dortmund Zuversicht, Ausdauer aber auch Lebensfreude in Pandemie-Zeiten vermitteln.
Nicht Corona-Blues, sondern die Ouvertüre aus „Der Wildschütz oder die Stimme der Natur“ von Albert Lortzing, kein Lockdown-Miesepeter, sondern der Walzer „Frühlingsstimmen“ op. 410 von Johann Strauß (Sohn) stehen auf dem Programm.
Daneben sind die schönsten Arien, Duette und Chöre aus der Welt der Oper zu hören. Neben Wolfgang Amadeus Mozarts „Register-Arie“ aus „Don Giovanni“ oder der Arie des Blondchens „Durch Zärtlichkeit und Schmeicheln“ aus „Die Entführung aus dem Serail“ erklingen „Vesti la giubba“ aus „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo, wie der Gefangenenchor aus „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven.

Mit dabei sind Sooyeon Lee, Anna Sohn, Hyona Kim, Sungho Kim, James Lee, Mandla Mndebele, Morgan Moody, Denis Velev sowie die Herren des Chores der Oper Dortmund.

Der Stream unter www.theaterdo.de ist kostenlos und bis zum 1. April 2021, 23.59 Uhr abrufbar.

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WIESBADEN: »Maifestspiel-Specials« und Ersatzprogramm im Mai 2021

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat am 16. März 2021 beschlossen, die Internationalen Maifestspiele 2021 wegen der Corona-Pandemie nicht gänzlich ausfallen zu lassen, sondern mit »Maifestspiel-Specials« und einem Ersatzprogramm möglich zu machen. Besonderer Kooperationspartner ist in diesem Jahr die Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden, die mit der begleitenden Sonderausstellung »Vorhang auf!« auf das 125-jährige Jubiläum der Internationalen Maifestspiele blickt.

In der Pressekonferenz am 17. März stellte Intendant und Künstlerischer Leiter Uwe Eric Laufenberg gemeinsam mit seinem Team die Pläne für das Programm vor.
https://www.staatstheater-wies…9yn4OT8KU0ar7RjjHK0FfhgxY
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EINLADUNG / TANZPERFORMANCE MUK / live STREAM 22.3.21

ARTICULATION
Performance der Absolvent*innen 2021 des Studiengangs Zeitgenössischer und Klassischer Tanz an der MUK.

Choreografien von
Jasmin Avissar / Esther Balfe / Doris Uhlich & Manfred Aichinger

Articulation - kultursommerwien

Tänzer*innen: Katharina Alram, Sophie Borney, Flora Boros, Milena Kapfer, Lea Karnutsch, Melina Papoulia, Shirin Rieser, Nicholas Sambou sowie Nikoline Flaata (Erasmusstudierende).

Montag, 22.3.2021 20:00
MuTh, Konzertsaal der Wiener Sängerknaben

Der Abend wird als Live Stream um 20:00 aus dem MuTh gesendet!
Link:
https://www.youtube.com/channel/UCwlsHqp6jXfEYdRsnkHlFTw

Niki Selimov

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THEATER HOF: Theater Hof streamt „Othello“ am letzten März-Wochenende

Einmal im Monat lädt das Theater Hof seit Februar zu einer digitalen Aufführung ein. Nach dem begeistert aufgenommenen Debüt mit „Kanzlist Krehler“ geht es am letzten März-Wochenende gleich weiter mit dem nächsten „Drama on demand“. Diesmal steht Shakespeares Schauspiel „Othello“ in der Inszenierung von Intendant Reinhardt Friese auf dem digitalen Spielplan.

Othello | Theater Hof
Das Foto (Fotograf: Harald Dietz) zeigt Antje Hochholdinger als Othello (links) und Alrun Herbing als Desdemona (rechts).

Die Hofer „Othello“-Version denkt den klassischen Stoff um Zugehörigkeit und Ausgrenzung neu: In Reinhardt Frieses brandaktuellem Interpretationsansatz ist Othello als lesbische Frau ein tolerierter Fremdkörper in der Männerwelt der venezianischen Marine. Als Textfassung dient die sprachlich moderne Neuübertragung von Miriam Schwan, die das Theater Hof eigens in Auftrag gegeben hat.
Einige Zuschauer kamen in der letzten Spielzeit, kurz vor Beginn des ersten Lockdowns, noch in den Genuss, die so außergewöhnliche wie sinnliche Inszenierung live im Großen Haus zu sehen; vielen hat allerdings Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht, und sie mussten ihre Karten zurückgeben oder umtauschen.

Dafür bekommen nun alle Theaterfreunde von Freitag, 26.03., 19.30 Uhr bis Sonntag, 28.03., 19.30 Uhr die Gelegenheit, „Othello“ zu sehen – kostenlos und so oft sie möchten.

Besuchen Sie dafür einfach die Homepage www.theater-hof.de. Dort wird, wie beim letzten Mal, direkt auf der Startseite ein Link bereitstehen, der nur angeklickt werden muss, um die digitale Aufführung zu starten.
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HEUTE: ORF III am Freitag: „Wir spielen für Österreich“ präsentiert Nestroy-prämiertes Stück „Dunkel lockende Welt“ aus dem Werk X

Außerdem: „So ein Theater“ mit Kristina Sprenger in Komödie „Katzenzungen“ aus dem Stadttheater Berndorf und „Kultur Heute“ mit „#WeAreMusical“-Talk

Wien (OTS) – Die für die Romy 2021 nominierte Reihe „Wir spielen für Österreich“ präsentiert am Freitag, dem 19. März 2021, um 22.15 Uhr das Krimi-Stück „Dunkel lockende Welt“ aus dem Werk X, das 2020 mit dem Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Off-Produktion“ ausgezeichnet wurde. Davor zeigt ORF III die Komödie „Katzenzungen“ mit Kristina Sprenger aus dem Stadttheater Berndorf 2014. Bereits am Morgen liefert „ORF III AKTUELL“ (9.30 Uhr) die wichtigsten Nachrichten des Tages.

Im Vorabend lädt „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) gemeinsam mit den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) im Rahmen der Rubrik „#WeAreMusical“ zur „Talk Time“. Im Gespräch mit Intendant Christian Struppeck im Wiener Ronacher bieten die Musicalstars der VBW persönliche Einblicke in ihr Leben während der Corona-Krise und berichten, wie sie die Zeit der geschlossenen Theaterbühnen bestmöglich nutzen. Zum Abschluss gibt jeder Gast eine individuelle Interpretation seines Lieblingsliedes aus dem VBW-Musicalrepertoire zum Besten – dieses Mal mit Barbara Obermeier.

Zum Auftakt des Theaterabends zeigt „So ein Theater“ um 20.15 Uhr Kristina Sprengers Debüt als Intendantin am Stadttheater Berndorf 2014: Miguel Mihuras Komödie „Katzenzungen“ in der Regie von Alexander Kuchinka. Der ewige Junggeselle Vinzenz von Leschanz (Hubert Wolf), ein schüchterner Katzenzungenfabrikant, lernt in Wien die aufgeweckte Stupsi (Kristina Sprenger) kennen. In seiner blinden Begeisterung bemerkt er nicht, dass er seiner Mutter (Sophia Grabner) und Tante (Lotte Ledl) eine Prostituierte als zukünftige Ehefrau vorstellt.

„Wir spielen für Österreich“ führt um 22.15 Uhr in die „Dunkel lockende Welt“ aus dem Werk X. In dem Krimi-Stück des Tiroler Dramatikers Händl Klaus zieht die junge Ärztin Corinna (Constanze Passin) aus ihrer Bleibe aus. Bei der Wohnungsübergabe verwickelt ihr Vermieter Joachim (Wojo van Brouwer) sie in ein Gespräch, bis sein Auge auf einen seltsamen Gegenstand fällt: Einen kleinen menschlichen Zeh, der in der Ecke liegt. Inszeniert wurde das 2020 mit dem Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Off-Produktion“ ausgezeichnete Stück von Nurkan Erpulat.
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Der Österreichische Vorlesetag 2021. Ganz Österreich setzt ein Zeichen für die Bedeutung des (Vor)Lesens

Vorlesetag.eu – Vorlesetag EU Webseite

 Von Märchen bis Doku, von Privat bis zum Unterrichtsminister – auch Covid-19 konnte die Kraft des (Vor)Lesens nicht stoppen: Mehr als 3.460 registrierte Vorlesungen bedeuten eine Rekord-Beteiligung und sind ein starkes Zeichen für die Bedeutung des (Vor)Lesens. Der Österreichische Vorlesetag wurde heuer wie im Vorjahr pandemiebedingt sowohl virtuell als auch „analog“ abgehalten.

 Wer gut lesen kann, hat bessere Chancen in Bildung und Beruf. Der erste Schritt zum Erfolg ist dabei das regelmäßige Vorlesen. Eine aktuelle Vorlesestudie der „Stiftung Lesen“ zeigt, dass schon 15 Minuten Vorlesezeit am Tag ausreichend sind, damit Kinder später einmal passionierte Leser werden. Gleichzeitig ermöglicht uns das Vorlesen soziale Kontakte zu pflegen, sowohl im Nahbereich als auch dank digitaler Performance auf Distanz.

DER ÖSTERREICHISCHE VORLESETAG | look! - das Magazin für Wien
Copyright: Echo-medienhaus

Lesen ist Auszeit für die Seele

Der Österreichische Vorlesetag wurde von vielen lesebegeisterten Privatpersonen genutzt, um dem Alltag für einen kurzen Augenblick zu entfliehen und eine willkommene Auszeit zu genießen.

Zusätzlich haben sich zahlreiche öffentliche Institutionen wie Kindergärten, Horts, Schulen, die Lerncafés der Caritas, das Rote Kreuz, Senior*innenheime und Politiker*innen der Initiative für mehr und besseres Lesen verschrieben.

 Prominente Vorleser*innen

Neben Privatpersonen und öffentlichen Institutionen haben prominente Persönlichkeiten den Österreichischen Vorlesetag 2021 unentgeltlich durch eine Vorlesung unterstützt:

Dompfarrer Toni Faber, die Schauspieler*innen Topsy Küppers, Mercedes Echerer, Konstanze Breitebner, Susanna Hirschler, Hans Sigl, Christoph Fälbl, Reinhard Nowak, die Journalist*innen und Autor*innen Uschi Pöttler-Fellner, Angelika Hager, Dieter Chmelar, John Strelecky, Stewart O’Nan, Theresa Prammer, Johanna Setzer, Tarek Leitner, Dr. Alexander Wrabetz (Generaldirektor des ORF), Dr. Heinz Faßmann (Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung), Dr. Michael Ludwig (Bürgermeister von Wien), Prof. Mag. Heinrich Himmer (Bildungsdirektor der Stadt Wien), u.v.m.

Diese besonderen Vorlesungen sind seit 18. März ab 9 Uhr und innerhalb der nächsten Wochen auf der Website www.vorlesetag.eu unter dem Reiter „SPECIALS“ abrufbar.

 Aktuelle Themen wurden zum Vorlesen herangezogen

So wurde der Österreichische Vorlesetag etwa dafür genutzt, folgende aktuelle Themen in die Lese-Events einfließen zu lassen:

  • In der Kunstmühle in St. Marein in der Steiermark haben die Schauspieler-Großeltern Köhlmeier „Märchen in Zeiten der Pandemie!“ für ihre Enkelkinder geschrieben und vorgelesen.
  • Schulen im Burgenland stellten das Jubiläum „100 Jahre Burgenland“ ins Zentrum ihres persönlichen Vorlesetages.
  • Als verbindendes Element zwischen verschiedenen Kulturen wurde der Österreichische Vorlesetag etwa im Museum der Völker in Schwaz in Tirol genützt. Hier wurden Märchen aus Äthiopien vorgelesen.
  • Ebenso wurden im Bacherpark in Wien Märchen aus zahlreichen Kulturen der Welt erzählt.
  • Auch das Jüdische Museum in Wien trug mit einer Lesung für kleine und große Leute bei: „Der Hut des Krämers Ephraim“ von Alexander Kostinskij.
  • Von 9 bis 12 Uhr hat auch das Schulradio des BG/BRG in Freistadt selbst erwählte Geschichten vorgelesen.

Der Kreativität, das Lesen wieder attraktiv für alle Altersgruppen zu machen, waren dabei keinerlei Grenzen gesetzt:

  • Zahlreiche weitere Schulen im ganzen Land haben den Vorlesetag dazu genutzt, um Schüler*innen sowie Lehrer*innen einander vorlesen zu lassen.
  • Zudem wurden auch einige Vorlese-Rätsel-Rallys gestartet, bei denen Kinder Ausschnitte aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen durften und die Mitschüler*innen in der anschließenden Pause jeweils die entsprechenden Bücher dazu suchen konnten.
  • Andere Lehreinrichtungen haben mehrere Disziplinen miteinander verbunden: Die Kinder bekamen etwa zuerst vorgelesen und sollten das Ende der Geschichte dann aus der eigenen Fantasie heraus zeichnen.

Auf diese Weise hat das bundesweite Event erfolgreich den Spagat zwischen Lehr- bzw. Lerndisziplin und Unterhaltung geschafft.

Prominente Unterstützer*innen

Johanna Schenk, Projektleiterin des Österreichischen Vorlesetags 2021, kommentiert das Event mit einem kleinen Dankeschön an die zahlreichen Unterstützer*innen: „Im Namen des Teams rund um den Österreichischen Vorlesetag möchte ich mich ganz besonders bei den Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken, ohne die dieses Projekt nicht hätte stattfinden können.“

In alphabetischer Reihenfolge:

Accenture, Austrian Power Grid, Bank Austria, Bauer Medien, BFI Wien, Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport; Felberbrot, FH Wien, Münze Österreich, ÖBB, ORF, Österreichische Post, Stadt Wien, Volkshochschulen Wien, vormagazin, Wien Holding und Wiener Städtische Versicherung.

Das Vorlesebuch

Gemeinsam sind wir weniger allein – unter diesem Motto wurde auch dieses Jahr ein Vorlesebuch mit Kurzgeschichten namhafter Autor*innen publiziert, das jede*r, die oder der seine Vorlesung auf der Website www.vorlesetag.eu registrierte, vorab gratis zugesandt bekommen hat. Österreichischer Vorlesetag – alle Informationen zur bundesweiten Initiative:

https://vorlesetag.eu/

https://www.facebook.com/vorlesetag.eu/
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ORF: „Bürgeranwalt“ über anhaltende Kritik an der Covid-19-Impfanmeldung

 Am 20. März um 18.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung „Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 20. März 2021, um 18.00 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Arbeitslos wegen einer Augenkrankheit – warum wird eine Umschulung nicht finanziert?

Frau H. aus Oberösterreich hat Asthenopie, eine Augenerkrankung, die Schmerzen verursacht und die Sehkraft stark verschlechtert. Deshalb kann die Diplomsozialarbeiterin nicht mehr in ihrem gelernten Beruf arbeiten und benötigt eine Umschulung. Doch die Pensionsversicherungsanstalt befindet, dass Frau H. ihr erlernter Beruf weiterhin zumutbar ist. Volksanwalt Bernhard Achitz hat sich des Falles angenommen und diskutiert darüber mit einem Vertreter der PVA.

Anhaltende Kritik an der Covid-19-Impfanmeldung

Nach wie vor haben viele ältere Menschen mannigfaltige Probleme beim Impf-Anmeldesystem und ersuchen ihre Beschwerden öffentlich zu machen. Warum kann man sich den Impfstoff nicht aussuchen? Warum gibt es keine bundeseinheitliche Vorgangsweise? Warum fühlt sich niemand für Fehler im Online-System zuständig?

Auftragsvergabe von Teststraßen – wurde ein privates Labor benachteiligt?

Das Land Vorarlberg hat den Auftrag für den Betrieb von Teststraßen für die „Gratistests“ an das Rote Kreuz vergeben. Private Labors fühlten sich dabei übergangen. Daraufhin wurde der „Betrieb von Teststraßen“ im Februar ausgeschrieben. Doch auch an den Ausschreibungskriterien gibt es Kritik.

Betriebsunterbrechungsversicherungen – was sagt das Höchstgericht?

Viele Unternehmen haben „Betriebsunterbrechungsversicherungen“ abgeschlossen. Versichert sind dabei typischerweise auch Schäden durch „Seuchen oder Epidemien“. Mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie haben sich aber einige rechtliche Fragezeichen aufgetan – etwa, ob ein verordnetes „Betretungsverbot“ überhaupt einer „Betriebsschließung“ gleichzusetzen ist oder wie sich das neue Covid-19-Maßnahmengesetz auf das alte Epidemiegesetz auswirkt. Mittlerweile hat sich der Oberste Gerichtshof zu diesen Begriffen geäußert.

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Die gefährlichsten Städte Deutschlands. Berlin sicherer als Kassel?

 Kriminalität und wahre Verbrechen, die man einst nur in großen Metropolen für möglich hielt, sind für die Stadt der nordhessischen Region Alltag. Laut Statistik zählt Kassel im konkreten Städtevergleich pro 100.000 Einwohner:innen die meisten schweren Delikte wie Mord und Totschlag,  dicht gefolgt von Bremerhaven und Pforzheim – und machen sie deshalb aktuell zu den gefährlichsten Städten Deutschlands. Im Vergleich: In der Hauptstadt Berlin gab es in diesem Verhältnis nur 2,9 Fälle. Wäre Kassel so groß wie Berlin, läge die Opferzahl bei derselben Mord- und Totschlagrate bei über 414 Fällen.

DIE DONNERSTAG-PRESSE- 18. MÄRZ 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE- 18. MÄRZ 2021

James Levine ist tot

Der Dirigent James Levine ist mit 77 Jahren gestorben. Das teilte sein persönlicher Arzt mit. Levine war ein vielseitiger Dirigent, viele hielten ihn für den besten der Welt. Eine grosse Zeit seines Lebens verbrachte James Levine an der New Yorker Metropolitan Opera. Von 1976 bis 2016 wirkte er dort als musikalischer Direktor und Dirigent.

ZUM TOD VON JAMES LEVINE

(Nachruf von Heinrich Schramm-Schiessl, onlinemerker.com)

Er war das „Internationale Gesicht der Metropolitan Opera“, denn nahezu alle weltweit ausgestrahlten TV-Übertragungen der berühmten Samstag-Nachmittag-Matineen des Hauses wurden von ihm dirigiert.

Geboren 1943 in Cincinnati bestimmte die Musik bereits in frühester Kindheit– seinen ersten Klavierunterricht erhielt im Alter von vier Jahren – sein Leben. Nachdem er bereits in frühen Jugendjahren erfolgreich bei Konzerten auftrat und sich eine Pianistenkarriere abzeichnete, interessierte er sich bald für den Dirigentenberuf und studierte u.a. bei Jean Morel. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde er von keinem Geringeren als George Szell entdeckt, der ihn zum Cleveland-Orchestra holte.

1970 debutierte er als Operndirigent mit „Aida“ an der Welsh-National Opera in Cardiff und mit „Tosca“ an der San Francisco Opera. Nach dem Tod Szell’s wechselte er an die Metropolitan Opera New York und debutierte dort 1971 ebenfalls mit „Tosca“. 1972/73 war er dort zunächst Gastdirigent und später Chefdirigent. Nach dem Rücktritt von Rafael Kubelik wurde er 1974 Musikdirektor. Er dirigierte alle bedeutenden Werke der Opernliteratur, setzte sich auch für zeitgenössische Werke ein und leitete zahlreiche Uraufführungen amerikanischer Komponisten.

Bald begann auch seine internationale Karriere, im Laufe der er als Dirigent nahezu aller wichtigen Klangkörper auftrat. Von 1982-1998 war mit Unterbrechungen bei den Bayreuther Festspielen tätig und dirigierte dort „Parsifal“ und den „Ring“.

Seine Tätigkeit in Österreich begann 1975 bei den Salzburger Festspielen mit einem Konzert des London Symphony Orchestras. Bereits 1976 gestaltete er gemeinsam mit dem unvergessenen Jean-Pierre Ponnelle eine Produktion von „La clemenza di Tito“ in der Felsenreitschule und machte dieses als schwierig geltende Werk erstmals bei den Festspielen zu einem Publikumserfolg. Zu einem absoluten Festspielhit wurde die Produktion der „Zauberflöte“ – abermals unter der Regie von Ponnelle – die unter seiner Leitung bis 1986 am Spielplan blieb. Weitere Opernproduktionen in Salzburg waren  „Idomeneo“ (mit Luciano Pavarotti), „Les Contes d’Hoffmann“ (mit Plácido Domingo) und „Moses und Aron“, alle ebenfalls in der Regie von Ponnelle. 1986 übernahm er von Herbert von Karajan die Leitung von „Le nozze di Figaro“ in jener Ponnelle-Regie, die wir seit kurzem auch in Wien wieder im Repertoire haben. Dazu kamen noch regelmäßige Konzerte mit den Wiener Philharmonikern und er trat außerdem als Liedbegleiter von Christa Ludwig, Jessye Norman und Kathleen Battle auf. Bis 1993 war er regelmäßig an der Salzach tätig. 2002 kehrte er nochmals für zwei Konzerte des Met-Orchesters zurück.

Seine Tätigkeit in Wien beschränkte sich leider nur auf Konzerte mit den Wiener Philharmonikern von 1982 bis 2002. An der Wiener Staatsoper dirigierte er nur 1982  dreimal „Otello“ (mit Mirella Freni und Plácido Domingo), wobei man mit diesen Aufführungen nicht wirklich glücklich wurde.

Ich selbst erlebte mit ihm neben diversen Konzerten in Wien und Salzburg sämtliche Opernproduktionen in Salzburg, die allesamt wunderschöne Aufführungen waren. Insbesonders seine Mozart-Interpretationen gehörten mit zu den besten, die man in Salzburg erlebt hat.

Levine hat eine ungemein große Anzahl von Ton- und Bildträgern aufgenommen, wobei seine Met-Produktionen nahezu komplett dokumentiert sein dürften.

In den letzten Jahren seiner Tätigkeit war er an den Rollstuhl gefesselt und 2018 beendete die Met im Zuge der in den USA besonders exzessiven #Me-too-Bewegung, offenbar unter dem Druck ihrer Sponsoren, die Zusammenarbeit.

Am 9. März ist James Lewine in Palm Springs gestorben.

H.S.S. „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 18. MÄRZ 2021“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE- 17. MÄRZ 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:

Foto (Instagram © ) Der chilenische Tenor mit Partnerin Kristīne Opolais

Der Tenor Jonathan Tetelman, in Chile geboren sowie in den USA aufgewachsen, erhielt seine Ausbildung am Mannes College sowie der Manhattan School of Music in New York.

Wien/ Theater an der Wien
Andrea Breth inszeniert Prokofjew oder Grau glühendes Grauen
Musikalisch packend, szenisch intensiv: Prokofjews „Der feurige Engel“ im Theater an der Wien.
Wiener Zeitung

„Der feurige Engel“ hob im Theater an der Wien ab
Sergei Prokofjews selten gespielter, psychisch aufgeheizter „Feuriger Engel“ ist ein Werk, das in seinem übersteigerten Charakter von der Offenheit lebt, ob man hier einer Psychose oder religiöser Erleuchtung beiwohnt. Was läge da näher, als bei einer Inszenierung das ganze Geschehen in einer Psychiatrie anzusiedeln? Diesen Weg wählt nun Andrea Breth bei ihrer Aufzeichnungspremiere für das Theater an der Wien. Doch manchmal ist das Nahliegendste nicht das Beste.
https://volksblatt.at/der-feurige-engel-hob-im-theater-an-der-wien-ab/

Prokofjew in der geschlossenen Abteilung
Als Psychiatriedrama inszeniert Andrea Breth den „Feurigen Engel“ mit Aušrinė Stundytė und Bo Skovhus. Was nicht vor Publikum gezeigt werden darf, wird für DVD und TV gefilmt – und ist am 27. März auf Ö1 zu hören.
https://www.diepresse.com/5952200/prokofjew-in-der-geschlossenen-abteilung

Berlin/ Deutsche Oper
Zandonais „Francesca da Rimini“: Saftiger Verismo an der Deutschen Oper Berlin
Livestream aus der Deutschen Oper Berlin, 14. März 2021
von Peter Sommeregger
Riccardo Zandonais 1914 uraufgeführte Oper „Francesca da Rimini“ erscheint nach ursprünglicher Popularität inzwischen immer seltener auf den Spielplänen der großen Opernhäuser. Das mag zum Teil daran liegen, dass für die Titelrolle zwingend eine Sopranistin zur Verfügung stehen muss, die abgesehen von den erheblichen stimmlichen Anforderungen auch schauspielerisches Talent und Charisma mitbringen muss.
Klassik-begeistert.de

Berlin
Kritik – „Francesca da Rimini“ an der Deutschen Oper Berlin: Die Rache der Powerfrau
BR-Klassik.de

Zunächst als Livestream-(Vor-)Premiere: Zandonais „Francesca da Rimini“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

Keine weiteren Lockerungen in Berlin
Keine Überraschung
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berliner-senat-verschiebt-die-lockerungen-auf-li.146509

München
Wiederaufnahme des Spielbetriebes am Gärtnerplatztheater ab 26. März 2021
https://www.lifepr.de/inaktiv/staatstheater-am-gaertnerplatz/Wiederaufnahme-des

München
Der Beginn einer grossen Ära? Simon Rattles Antritt in München – Registrierung erforderlich
Neue Zürcher Zeitung

Bayreuth
Bayreuth Baroque findet 2021 vom 1.-14. September statt
https://www.lifepr.de/inaktiv/barock-festspiele-bayreuth-ggmbh/Bayreuth-Baroque-findet

Zürich
Opernhaus Zürich: STREAMING-REIHE «SOUVENIRS» – LEGENDÄRER «DON GIOVANNI»
Die Aufzeichnung ist von Freitag, 19. März, 18 Uhr bis Sonntag, 21. März, 24 Uhr als Video on Demand auf der Website des Opernhauses kostenfrei abrufbar.
Theaterkompass.de

Wien
Kultur beim Palais: Auch heuer wieder „Sommer Rhapsodie im Garten“
Konzerte, Kabarett und Literatur finden von 19. Juli bis 18. August im Park des Gartenpalais Liechtenstein statt.
Wiener Zeitung.de

Links zu englischsprachigen Artikeln

Streams
Metropolitan Opera Marks 1 Year of Free Streams and an Empty House With a Week of Fan Favorites https://www.playbill.com/article/metropolitan-opera-marks-1-year-of-free-streams

Sydney Opera House to present free livestreams of Dream, a live Shakespeare re-imagination
https://www.theaureview.com/arts/sydney-opera-house-to-present-free-livestreams-of-dream

Opera Parallele Announces EVEREST as Graphic Novel Opera Film For Summer 2021
https://www.broadwayworld.com/san-francisco/article/Opera-Parallele-Announces

LA Opera’s New Digital Short BROWN SOUNDS Premieres March 26
https://www.broadwayworld.com/los-angeles/article/LA-Operas-New-Digital-Shorts

Berlin
A “poem of blood and lust” reconsidered: Deutsche Oper Berlin’s Francesca da Rimini
bachtrack.de

Bergen
Edward Gardner conducts a sharp La clemenza di Tito live from Bergen
bachtrack

Mailand
Teatro alla Scala Extends Riccardo Chailly’s Contract
https://operawire.com/teatro-alla-scala-extends-riccardo-chaillys-contract/

New York
The Met Opera’s Musicians, Unpaid Since April, Are Struggling
https://www.nytimes.com/2021/03/15/arts/music/metropolitan-opera-pandemic.html

Salt Lake City
Utah Opera to return live with “La tragédie de Carmen”
https://utahartsreview.com/2021/03/utah-opera-to-return-live-with-la-tragedie-de-carmen/

San Francisco
The Ring in San Francisco – Deep Immersion in Wagner’s World Thanks to Alex Ross, Tony Kushner & Clifford “Kip” Cranna
https://operawire.com/the-ring-in-san-francisco-deep-immersion-in-wagners-world

Los Angeles
The Best and Worst of the 2021 Grammy Awards
Megan Thee Stallion owned the stage, struggling indie venues got a much needed spotlight and the event proved a pandemic awards show doesn’t have to look like a video conference.
https://www.nytimes.com/2021/03/15/arts/music/best-worst-grammys.html

Feuilleton
Q & A: Soprano Keng Li on the Challenges of “La Traviata” & Her Operatic Debut at Weiwuying
https://operawire.com/q-a-soprano-keng-li-on-the-challenges-of-la-traviata-her-operatic

Recordings
Schubert’s Women: a recital of poetry and song
https://operatoday.com/2021/03/schuberts-women-a-recital-of-poetry-and-song/

Sprechtheater

Wien
Theater Drachengasse streamt eine groteske Dystopie
Sandra Schüddekopf inszeniert Yael Ronens „(R)Evolution. Anleitung zum Überleben im 21. Jahrhundert“.
Wiener Zeitung

Berlin
Die Volksbühne und Metoo. Etwas bewegt sich
Staatliche Ballettschule, Film- und Fernsehakademie, jetzt die Volksbühne: Alte Machtstrukturen brechen auf. Übergriffe und Missbrauchsfälle werden schneller sanktioniert.
https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-volksbuehne-und-metoo-etwas-bewegt-sich/27011232.html

Literatur

Franz Schuh: „Ich gestehe, dass ich sehr grantig bin“
Zum Geburtstag ein neues Buch und ein Gespräch über Wolfgang Schüssel, Heinz Conrads und den Laptop des Finanzministers
https://kurier.at/kultur/buch/franz-schuh-ich-gestehe-dass-ich-sehr-grantig-bin/401217456

Siegburg/ NRW
Stadt schreibt Adalbert Stifter zweimal falsch auf Schild
https://www.diepresse.com/5952162/stadt-schreibt-adalbert-stifter-zweimal-falsch-auf-schild

Film

Oscar-Nominierungen: „Mank“ deutlicher Favorit
Bei den 93. Oscars geht David Finchers Drama mit zehn Nominierungen in den Bewerb, auch die österreichische Koproduktion „Quo vadis, Aida?“ ist dabei
https://www.derstandard.at/story/2000125050982/oscar-nominierungenmank-mit-10-nominierungen

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Unter’m Strich

Medien in der Coronakrise
 Die Corona-Berichterstattung wird zunehmend negativ bewertet – Immer mehr Verständnis für Proteste und Demonstrationen in der Bevölkerung – Demo-Sympathisanten nutzen im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt klassische Medien seltener, teilen aber häufiger Corona-Informationen in sozialen Medien
https://www.gallup.at/de/unternehmen/studien/2021/die-rolle-der-medien-in-der-krise/

Österreich ließ sich 1,5 Millionen Dosen von Johnson & Johnson entgehen
Die Debatte um Österreichs Impfstoff-Bestellungen geht weiter. Nach der Aufregung über die versäumte Gelegenheit eines Nachkaufs von rund 100.000 Dosen aus dem Hause Pfizer/Biontech, wurden am Dienstag lanciert, dass das Gesundheitsministerium auch mehr Impfstoff des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson hätte bestellen können.
Oberösterreichische Nachrichten

Zeit für eine Frei-Corona-Kultur
Anhänger der Frei-Corona-Kultur (FCK) haben es derzeit doppelt schwer. Gemeint sind Menschen, die einfach gerne mit anderen Menschen Zeit im Freien verbringen.
https://www.profil.at/oesterreich/zeit-fuer-eine-frei-corona-kultur/401219112

„Weil er 18 wurde, darf mein Sohn nicht trainieren“
Eine Mutter eines jungen Fußballers verzweifelt. Ihr Sohn darf trotz Lockerungen nicht trainieren. Der Grund: Er wurde kürzlich achtzehn Jahre alt.
https://www.heute.at/s/er-wurde-erst-18-mein-sohn-darf-nicht-trainieren-100132793

„Abkopplung von der Realität“: Kahn attackiert Alaba-Berater
Der künftige Vorstandschef der Münchner lobt zwar den ÖFB-Star, kritisiert aber seinen Berater Pini Zahavi.
Kurier.at

Europa ist der Konkurrenz nicht gewachsen
Gerade im Umgang mit einer globalen Herausforderung wie dieser Pandemie hätte die EU die Überlegenheit einer staatenübergreifenden Gemeinschaft beweisen müssen. Welches Fazit ergibt sich aus dem Scheitern?
Neue Zürcher Zeitung

Könnte Aspirin ein wirksames Corona-Medikament sein?
Eine neue Studie aus Israel zeigt, dass die Einnahme von Aspirin das Infektionsrisiko mit Corona senken könnte.
https://k.at/explainer/studie-aspirin-corona-medikament/401220114?utm_campaign=cleverpush-1615904419&utm_conte

Österreich
36 % zeigen großes Verständnis für Corona-Demos
Umfrage Gallup-Institut
Der Standard

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 17. MÄRZ 2021)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 17. MÄRZ 2021)

BAYERISCHE STAATSOPER: Online-Premiere DER ROSENKAVALIER am 21.3.2021

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Foto: Bayerische Staatsoper/ Wilfried Hösl

Am Sonntag, den 21. März, wird die Online-Premiere von Richard Strauss’ Der Rosenkavalier ab 15:30 Uhr ausgestrahlt. Die Premiere wird live zeitversetzt auf STAATSOPER.TV, BR KLASSIK, BR KLASSIK CONCERT und ARTE.TV übertragen.
Ab dem 22. März ist die Neuproduktion als Video-on-Demand kostenfrei für 30 Tage auf STAATSOPER.TV erhältlich.

Zum Werk

Der Rosenkavalier von Richard Strauss und seinem Textdichter Hugo von Hofmannsthal ist eine „Komödie für Musik“, welche als ein Sittenbild des Rokokos und als ein melancholisches Stück in die Vergänglichkeit dieser Zeit gilt. Die Feldmarschallin und ihr junger Liebhaber Octavian werden durch die Ankunft des Baron Ochs von Lerchenau in ihrer Zweisamkeit gestört. Der Baron unterbreitet der Feldmaschallin seine Heiratsabsichten: Er möchte die Tochter des reichen Neuadligen Faninal, die junge Sophie, ehelichen. Die Feldmaschallin schlägt vor, Octavian als Brautwerber für den Baron zu Sophie zu schicken. Mit einer silbernen Rose soll er den Heiratswunsch unterbreiten. Octavian und Sophie verlieben sich und bringen alle Hochzeitspläne durcheinander. Der Baron wird durch eine List Octavians in einen Skandal verwickelt, das junge Paar findet zueinander und die Feldmarschallin gibt ihren Segen.

Wie Strauss an Hoffmansthal schrieb, ließ sich die Musik zu Der Rosenkavalier „komponieren wie Öl und Butterschmalz“. Tatsächlich wirkte die Komposition nach Elektra und Salome für viele Zeitgenossen wie ein Rückschritt in die Spätromantik. „Strauss wurde tatsächlich von seinen früheren Verehrern und Freunden wegen seiner Hinwendung zum romantischen Stil verschmäht,“ sagt Dirigent Vladimir Jurowski im Interview mit Max Joseph. „Er hat sie aber eigentlich alle an der Nase herumgeführt. Wer wirklich aufmerksam zuhört, erkennt die Dissonanzen im Rosenkavalier auf Schritt und Tritt.“

Für die Premiere wird die Oper in einer Fassung von Eberhard Kloke erklingen. Das Arrangement kommt der Orchesterbesetzung von Strauss’ Ariadne auf Naxos nahe und zeigt den Rosenkavalier als Konversationsstück, in dem die Instrumentierung zur Textverständlichkeit beiträgt.

Zur Inszenierung

Barrie Kosky, der zuletzt an der Bayerischen Staatsoper Agrippina (2019) inszenierte, zollt in seiner Inszenierung den oft kaum rezipierten Quellen des Werks, wie der französischen Operette L’ingenu libertin von Claude Terrasse und Louis Artus Tribut. Kosky sieht die drei Akte des Rosenkavaliers als separate Einheiten, die er aus der Perspektive einer jeweils anderen Figur zeigt.

Die Rokoko-Fantasie von Strauss und Hoffmannsthal verwandelt er in eine Art surreale, opulente Reise durch das Zeitempfinden und die Perspektiven der Feldmarschallin, Sophie und Octavian, die sich zum Schluss vereinen. Mit seiner Inszenierung bereichert er die Bilder der bisherigen Münchner Inszenierungsgeschichte des Werkes um neue Aspekte.
Im Gespräch mit Dramaturg Nikolaus Stenitzer beschreibt Barrie Kosky seine Vision und das Konzept seiner Inszenierung genauer. Das Gespräch aus dem Programmbuch können Sie hier im pdf-Format downloaden.

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BERLIN/ Staatsoper: Mozarts LE NOZZE DI FIGARO als Online-Premiere am 1. April auf MEZZO TV und auf der Webseite der Staatsoper sowie im Rahmen des Berliner Pilotprojekts Testing als Live-Vorstellung am 2. April mit getestetem Publikum – der Vorverkauf beginnt am 18. März um 12 Uhr

Am 1. April feiert Wolfgang Amadeus Mozarts LE NOZZE DI FIGARO in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim als Stream auf MEZZO TV und auf der Webseite der Staatsoper Unter den Linden www.staatsoper-berlin.de Premiere.

Am 2. April wird es in der Staatsoper Unter den Linden eine Live-Vorstellung vor getestetem Publikum geben. Die Vorstellung findet im Rahmen des Pilotprojekts Testing der Senatsverwaltung für Kultur und Europa statt, bei dem die logistische Machbarkeit von Veranstaltungen in Verbindung mit SARS-CoV-2-Antigen-Tests geprüft wird. Der Vorverkauf für die Vorstellung beginnt am 18. März um 12 Uhr. Die Tickets sind zu einem Einheitspreis von 25 Euro über die Webseite der Staatsoper erhältlich. Die Tickets sind personalisiert und können nicht weitergegeben werden.

Alle Besucherinnen und Besucher müssen am Tag der Veranstaltung einen SARS-CoV-2-Antigen-Test in einem der teilnehmenden Testzentren durchlaufen. Bei Eintritt weisen die Besucherinnen und Besucher ihr tagesaktuelles negatives Test-Ergebnis, ihr personalisiertes Ticket sowie ihren Personalausweis vor. Die SARS-CoV-2-Antigen-Testung ist für das Publikum im Rahmen des Pilotprojekts kostenfrei. Die Besucherinnen und Besucher erhalten nach dem Ticketkauf einen Link zu den teilnehmenden Testzentren und buchen dort eigenständig ihren Testtermin. Während der Veranstaltung sind das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln vorgeschrieben.
Weitere Informationen: https://www.staatsoper-berlin.de/de/staatsoper/news/berliner-pilotprojekt-testing.182/

Regisseur Vincent Huguet, der gemeinsam mit GMD Daniel Barenboim die drei Da-Ponte-Opern Mozarts als einen zusammenhängenden Zyklus angelegt hat, siedelt die Handlung in den 1980er Jahren an, in einem Ambiente, das wesentlich vom Stil und von der Atmosphäre jener Zeit lebt.
Obwohl LE NOZZE DI FIGARO ein Musterbeispiel einer musikalischen Komödie ist, besitzt dieses Meisterwerk des Opernrepertoires einen Charakter, der weit über dieses Genre hinausweist. Menschlich-Allzumenschliches wird in ihm thematisiert, das Humane in seiner Ganzheitlichkeit zur Darstellung gebracht, mit einer enormen Bandbreite unterschiedlichster Emotionen. Mozart lässt seine Figuren so sein, wie menschliches Denken, Handeln und Fühlen von Natur aus ist – leicht und schwer, heiter und ernst, humorvoll und melancholisch, einschließlich zahlreicher anderer Facetten.

Zum Ensemble gehören Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva, Rollendebüt), Nadine Sierra (Susanna), Emily D’Angelo (Cherubino), Katharina Kammerloher (Marcellina), Gyula Orendt (Graf Almaviva, Rollendebüt), Riccardo Fassi (Figaro), Siegfried Jerusalem (Don Curzio), Stephan Rügamer (Basilio), Maurizio Muraro (Bartolo), David Oštrek (Antonio) sowie Liubov Medvedeva (Barbarina), die zum von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung geförderten Internationalen Opernstudio gehört. Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Das Bühnenbild hat Aurélie Maestre entworfen, die Kostüme stammen von Clémence Pernoud.

LE NOZZE DI FIGARO
Commedia per musica in vier Akten (1786)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Online-Premiere am 1. April 2021 auf MEZZO TV und www.staatsoper-berlin.de
Live-Vorstellung am 2. April 2021 vor getestetem Publikum im Rahmen des Pilotprojekts Testing der Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung.

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Seit Sonntag den Opernfreunden ein Begriff: Jonathan Tetelman (erlebt in „Francesca da Rimini“ in Berlin)

Bild
Der chilenische Tenor mit (Lebens?)partnerin Kristīne Opolais

Der Tenor Jonathan Tetelman, in Chile geboren sowie in den USA aufgewachsen, erhielt seine Ausbildung am Mannes College sowie der Manhattan School of Music in New York.

www.jonathantetelman.com

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Deutsche Oper Berlin: FRANCESCA DA RIMINI am 4. April vor Publikum im Rahmen des „Berliner Pilotprojekts Testing“

Nach der enthusiastisch aufgenommenen Streamingpremiere von Carlo Rizzis und Christof Loys Interpretation der Rarität FRANCESCA DA RIMINI von Riccardo Zandonai freuen wir uns, am 4. April um 18 Uhr eine Vorstellung der Oper vor Publikum anbieten zu können. Der
Online-Vorverkauf dafür startet am 18. März um 9 Uhr, die Tickets kosten 25 €.
Damit ist die Deutsche Oper Berlin Teil des Berliner Pilotprojekts Testing, mit dem ein Testlauf für die Öffnung von Kultur- und Wirtschaftsveranstaltungen für ein getestetes Publikum durchgeführt werden soll. Deshalb ist es für alle Zuschauer bindend, sich am Tage der Veranstaltung in einem der kooperierenden Zentren auf das Coronavirus testen zu lassen – dies gilt auch für bereits Geimpfte oder Genesene.

Zum Procedere:
Alle Besucher*innen erwerben im Vorverkauf ein personalisiertes Ticket und müssen am Tag der Veranstaltung einen SARS-CoV-2-Antigen-Test in einem der teilnehmenden Testzentren durchlaufen. Bei Eintritt weisen die Besucher*innen ihr tagesaktuelles negatives Test-Ergebnis, ihr personalisiertes Ticket sowie ihren Personalausweis vor. Die SARS-CoV-2-Antigen-Testung ist für das Publikum im Rahmen des Pilotprojekts kostenfrei. Die Besucher*innen erhalten nach dem Ticketkauf einen Link zu den teilnehmenden Testzentren und buchen dort eigenständig ihren Testtermin. Während der Veranstaltung sind das Tragen eines medizinischen Mund-Nasenschutzes oder einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der geltenden Hygieneregeln vorgeschrieben.

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Digitaler Frühling an der Bühne Baden

Mit voller Energie startet die Bühne Baden in den Frühling.
Obschon noch ungewiss, wie die Pandemiesituation sich entwickeln wird, setzen wir ein starkes künstlerisches Signal über die digitalen Kanäle:

Nach den erfolgreichen Streams MARIZA & CO IN CONCERT und TRAVIATA & CO IN CONCERT, bei denen wir uns über einen großen Zuspruch freuen durften, gibt es nun eine Fortsetzung dieser Programmschiene.

  • Wir beginnen mit
    DER MESSIAS, Oratorium von Georg Friedrich Händel
    3., 19:30 Uhr – 5.4., 19:30 Uhr, Stream Bühne Baden

    Händels Oratorium ist ein absoluter Klassiker der Barockmusik und gehört zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik des Abendlandes. Passend zur Karwoche steht die Heilsgeschichte Jesu im Zentrum des Werkes, dessen wohl berühmteste Komposition das ergreifende HALLELUJAH darstellt.
    Ein wunderbares Solistenquartett bestehend aus Cornelia Horak, Bea Robein, Krzysztof Borysiewicz, Carlos Moreno Pelizari und der Chor der Bühne Baden werden unter der Leitung von Franz Josef Breznik und dem Orchester der Bühne Baden dieses Meisterwerk zum Leben erwecken.
  • Ausstrahlung ORF III: DOLLY & CO IN CONCERT unter dem Titel WIR SPIELEN FÜR ÖSTERREICH – DIE WELT DES MUSICALS!
    März 2021, 20:15 Uhr, ORF III
  • DOLLY & CO IN CONCERT
    4., 19:30 Uhr – 16.4., 19:30 Uhr, Stream Bühne Baden

Die DarstellerInnen von HALLO, DOLLY!, Patricia Nessy, Juliette Khalil, Valerie Luksch, Caroline Zins, Ricardo Frenzel Baudisch, Andreas Steppan, Artur Ortens, Matthias Trattner, Martin Fischerauer singen Highlights aus den Musicals HALLO, DOLLY!, MY FAIR LADY und Eigenkompositionen von Martin Fischerauer (Moderation: Franz Josef Koepp).
Es spielt das Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Franz Josef Breznik.

  • Last, but not least wiederholen wir
    TRAVIATA & CO IN CONCERT
    4., 19:30 Uhr – 23.4., 19:30 Uhr, Stream Bühne Baden
    Der große Meister Giuseppe Verdi steht im Mittelpunkt dieses Konzerts.
    Die SolistInnen der geplanten Oper LA TRAVIATA – Sebastian Reinthaller, Jay Yang, Bea Robein, Reinhard Alessandri und Thomas Zisterer präsentieren ein „best of“ der schönsten Nummern aus LA TRAVIATA und DON CARLOS.
    Auch der Chor der Bühne Baden ist an diesem Abend dabei und zeigt sein Können mit Klassikern wie „Aus dem Zirkus von Madrid“ (LA TRAVIATA), „Triumphmarsch“ (AIDA), „Brindisi“ (LA TRAVIATA) und „Va pensiero“ (NABUCCO).
    Es spielt das Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Michael Zehetner.

Die Online-Konzerte sind auf www.buehnebaden.at und www.youtube.com/buehnebaden
abrufbar.

Der April steht im Zeichen der Bühne Baden!
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OPER FRANKFURT: Kurzfilm zu Nur wer die Sehnsucht kennt – Tschaikowski-Lieder inszeniert von Christof Loy ist freigeschaltet. TRAILER

Der Kurzfilm (Trailer)  von Thiemo Hehl zur Online-Premiere von Nur wer die Sehnsucht kennt – Tschaikowski-Lieder inszeniert von Christof Loy im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

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https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=228

Thiemo Hehl (* 1971) arbeitet seit 1996 in München, Berlin und Hannover in den Bereichen Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilm sowie Werbung und Videoclips. Von 2006 bis Juli 2010 war er als Leiter der Dokumentarfilm-Produktionsfirma filmtank stuttgart (Zweigniederlassung der filmtank GmbH) tätig. In dieser Funktion war er Produktionsleiter bei diversen Dokumentarfilmen (u.a. Die Frau mit den 5 Elefanten von Vadim Jendreyko, der u.a. den Schweizer Filmpreis gewann und für den Deutschen Filmpreis 2010 nominiert war). Er ist Autor des Drehbuches zum Dokumentarfilm Die singende Stadt über den Alltag eines Opernhauses. Dieser Film wird anhand der Inszenierung von Wagners Parsifal von Calixto Bieito an der Staatsoper Stuttgart erzählt und lief 2011 bundesweit im Kino; zudem wurde er auf 3sat ausgestrahlt. Von 2008 bis Ende der Spielzeit 2013/14 erstellte Thiemo Hehl die Premieren-Trailer der Staatsoper Stuttgart. In gleicher Funktion arbeitet er seit 2010 für die Oper Frankfurt, seit 2012 bzw. 2014 für das Theater und Orchester der Stadt Heidelberg sowie seit 2015 für das Nationaltheater Mannheim und das Theater Koblenz. Weitere Informationen finden Sie unter www.thiemohehl.de

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Wiederaufnahme des Spielbetriebes am Gärtnerplatztheater ab 26. März 2021

Gärtnerplatz München: Schmuckplatz im Glockenbachviertel wiederhergestellt

Nach fast fünf Monaten eröffnet der Bayerische Ministerrat den Theaterbetrieben eine Perspektive, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Das Staatstheater am Gärtnerplatz hat einen angepassten Spielplan ab dem 26. März 2021 erarbeitet. Dieser sieht gleich zu Beginn drei Premieren vor, darunter das Musical »Non(n)sens«, sowie Ende  April die bereits letztes Jahr geplante Uraufführung der Oper »Schuberts Reise nach Atzenbrugg«.
Umfassende und erprobte Hygienerichtlinien sorgen dabei für größtmögliche Sicherheit des  Publikums. Diese Maßnahmen werden ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 ergänzt durch tagesaktuelle Schnelltests, die vor Einlass in das Theater nachgewiesen werden müssen.

Vorverkaufsstart für alle Vorstellungen im März und April ist am 22. März um 10.00 Uhr.

Die erste Vorstellung wird am Freitag, 26. März die Premiere von Gian Carlo Menottis  spannungsgeladener Kammeroper »Das Medium« sein. Das Stück über Scharlatanerie,  Zynismus und psychische Abgründe findet unter der Regie von Maximilian Berling auf der
Studiobühne statt.

Es folgt am Mittwoch, 31. März die Premiere des Broadway-Musical-Hits »Non(n)sens« von Dan Goggin in der Inszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger. Die himmlische  Komödie, die gewissermaßen der Vorläufer des berühmten »Sister Act« ist, kam 1985 in New  York heraus und wurde dort neun Jahre am Stück gespielt.

Das Programm »Primadonnen – die Diven vom Gärtnerplatz« war jüngst im Live-Stream zu  erleben, am 4. April ist nun die Premiere vor Publikum angesetzt.

Weitere Vorstellungen im April sind das Ballett »La Strada« von Marco Goecke, Gioachino Rossinis Oper »La Cenerentola« sowie das Konzert »Straus & Strauss & Co.«, die alle ebenfalls bereits im Live-Stream zu sehen waren und sehr hohe Aufrufe erzielten.

Detaillierte Informationen zu Spielplan und Preisen sind auf der Website des Gärtnerplatztheaters unter www.gaertnerplatztheater.de zu finden. Tickets für alle Vorstellungen vom 26. März bis 30. April 2021 sind ab 22. März ausschließlich telefonisch und online erhältlich
unter Tel 089 2185 1960 oder www.gaertnerplatztheater.de
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Bayreuth Baroque 2021 takes place from 1-14 September

Nachtkritik: "Carlo il Calvo" bei Bayreuth Baroque | Audio | BR-KLASSIK | Bayerischer Rundfunk
Max Emanuel Cenčić, Franco Fagioli. Foto: Falk von Traubenberg

In 2020, Bayreuth Baroque was one of the few festivals in Europe that was able to realise its programme as announced – against all odds of the Corona pandemic. And this year, too, the festival presents jewels of baroque opera at the UNESCO World Heritage Site Margravial Opera House from 01 – 14 September.

As a first highlight of this year’s edition, Nicola Porpora’s opera “Carlo il Calvo” will return with performances on 1, 3 and 5 September. With Julia Lezhneva, Franco Fagioli, Max Emanuel Cenčić and Bruno de Sá, the world-class cast of the previous year could be engaged again. The opera rediscovery in Max Emanuel Cenčić’s production was acclaimed throughout Europe last year and was recently voted “Best New Production of 2020” by the readers of the French online magazine ForumOpéra.

Bayreuth Baroque took place for the first time in the Corona Year 2020. In each case, 200 spectators were able to experience the performances live and on site. In addition, countless viewers worldwide were reached through the Festival’s online edition, Bayerischer Rundfunk and Mezzo TV.
In March, the Festival’s Artistic Director Max Emanuel Cenčić was awarded the Honorary Prize of the German Record Critics for his artistic work. The presentation of this award and the laudation will take place during the 2021 Festival.

The complete Festival programme and the start of advance ticket sales for Bayreuth Baroque 2021 will be announced by May.

For more Information please have a look at www.bayreuthbaroque.de/

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„Stuttgart goes live“: der zweite Schulterschluss zwischen Stuttgarter Kulturinstitutionen

Das Staatsorchester Stuttgart schafft in Kooperation mit anderen Kulturinstitutionen eine digitale Kulturbühne und ruft zu Spenden auf. Das Publikum ist zur Interaktion eingeladen. OB Dr. Frank Nopper übernimmt die Schirmherrschaft.

Ein Schulterschluss verschiedenster Kulturinstitutionen im digitalen Raum: Im Rahmen einer zweiten Ausgabe von „Stuttgart goes live“ kooperiert das Staatsorchester Stuttgart erneut mit anderen Kulturinstitutionen und bringt unterschiedlichste Genres zwischen E- und U-Musik, bildender Kunst, Literatur, Jazz, Pop, Elektro und sinfonischer Musik an einem Abend zusammen. Dabei werden am Montag, 22. März, ab 19 Uhr verschiedene Livestreams angeboten, darunter eine Übertragung aus der Liederhalle Stuttgart. Unter Leitung von Generalmusikdirektor Cornelius Meister erklingen Werke von Manuel de Falla, Kaija Saariaho und Franz Schubert. Ermöglicht wird der Livestream des Staatsorchesters von der LBBW, dem Digitalpartner der Staatsoper Stuttgart.

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart Dr. Frank Nopper übernimmt die Schirmherrschaft des Projekts: „Stuttgarts kulturelle Vielfalt erwacht wieder zum Leben: Endlich können die Künstlerinnen und Künstler wieder zeigen, was in ihnen steckt. Endlich können die Stuttgarterinnen und Stuttgarter wieder erleben, was Strahlkraft und Vielfalt unserer Kulturszene ausmacht. Stuttgart goes live ist hoffentlich der erste Schritt zur neuen Normalität.  Bis wir alle künstlerische Darbietungen wieder in echt und analog erleben dürfen, ist dieser Abend ein wichtiger Stimmungsaufheller und Hoffnungsschimmer am Corona-Himmel, sowohl für die Kunstschaffenden aller Sparten als auch fürs Publikum.“

Bereits um 18.30 Uhr bietet das Kunstmuseum Stuttgart eine virtuelle Führung durch die Ausstellung WÄNDE | WALLS. Im Anschluss an das Sinfoniekonzert gestalten dann Musiker*innen des Staatsorchesters zusammen mit dem BIX Jazzclub ein Programm, das Klassik und Jazz miteinander verbindet. Dabei erklingt u. a. das Streichquartett von Maurice Ravel in einer Version mit Jazz-Combo. Anschließend präsentiert das Pop-Büro Region Stuttgart aus dem Laboratorium den Singer-Songwriter Tiemo Hauer, bevor der Abend mit Supreme Resident DJ Eric Bee, präsentiert vom Club Kollektiv, live aus dem Perkins Park ausklingt. Das Literaturhaus Stuttgart ist zu Gast mit einer exklusiven Vorschau auf das Hörbuch Paris. Das Hörbuch ist ein literarisches und musikalisches Portrait von Paris. Marit Beyer liest Werke von Rainer Maria Rilke. Olivia Trummer spielt Werke von Erik Satie. Malte Prokopowitsch führt Regie. Das Hörbuch erscheint im DerDiwan Hörbuchverlag. Der kostenfreie Stream ist unter http://www.staatsoper-stuttgart.de/live zu empfangen und mit der Bitte um Spenden an die Künstler*innensoforthilfe Stuttgart und den Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung verbunden. Bereits bei der ersten Ausgabe von Stuttgart goes live Ende 2020 sammelte das Staatsorchester Stuttgart für die Künstler*innensoforthilfe und erzielte nach Angaben der Initiative über 10.000 € an Spenden.

In der Pause des Sinfoniekonzerts steht außerdem der deutsche Slam-Poet Sebastian 23 auf der Bühne. Der studierte Philosoph begeistert seit 2002 mit deutschsprachigem Poetryslam und wurde vielfach ausgezeichnet. Zudem soll es für das Publikum die Möglichkeit geben, sich virtuell zu begegnen: „Wie schon bei unserem Opernball vor wenigen Wochen wird sich das Publikum nun auch in den Konzertpausen virtuell begegnen und miteinander austauschen können — von Wohnzimmer zu Wohnzimmer. Wer mag, kann die häusliche Jogginghose in eine festliche Abendgarderobe tauschen. Wer aber nicht gesehen werden möchte, kann selbstverständlich auch ganz anonym das Konzert verfolgen. Seit nunmehr einem Jahr steht für das Staatsorchester und mich die Solidarität mit den Freischaffenden aus den verschiedensten Künsten, nicht nur der klassischen Symphonik, an erster Stelle. Daher verbinden wir ein weiteres Mal ein Sinfoniekonzert mit verschiedenen anderen musikalischen Genres und sammeln dabei für die Künstlersoforthilfe und die Deutsche Orchesterstiftung“, so Generalmusikdirektor Cornelius Meister.

Programm des Staatsorchesters Stuttgart:

Manuel de Falla – El amor brujo (Suite)
Kaija Saariaho – Terra Memoria
Franz Schubert – Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Die Große“

Musikalische Leitung Cornelius Meister
Staatsorchester Stuttgart

Ablauf „Stuttgart goes live“:
18.30 Uhr         Virtuelle Führung durch die Ausstellung WÄNDE | WALLS
Kanal des Kunstmuseums Stuttgart auf Instagram

19 Uhr             Livestream des Staatsorchesters Stuttgart (Liederhalle)
Musikalische Leitung: Cornelius Meister

Slam Poetry: Sebastian23

Ca. 21.30 Uhr  Livestream aus dem BIX Jazzclub  Band in the BIX & Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart

Ca. 22 Uhr       Livestream des Pop-Büro Region Stuttgart  Tiemo Hauer aus dem Laboratorium

Ca. 22.30 Uhr  Supreme Livestream präsentiert vom Club Kollektiv  DJ Eric Bee aus dem Perkins Park

Alle Streams: http://www.staatsoper-stuttgart.de/live

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich

Informationen zur Künstler*innen Soforthilfe Stuttgart: www.kuenstlersoforthilfe-stuttgart.de

Informationen zum Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung: https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/spendenaufruf/
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GALLUP-INSTITUT: Medien in der Coronakrise

(16. 3. 2021) Die Corona-Berichterstattung wird zunehmend negativ bewertet – Immer mehr Verständnis für Proteste und Demonstrationen in der Bevölkerung – Demo-Sympathisanten nutzen im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt klassische Medien seltener, teilen aber häufiger Corona-Informationen in sozialen Medien

Der Beitrag der Medien zur Pandemiebewältigung fällt aus Sicht der Bevölkerung im Jahresvergleich zunehmend geringer aus. Verstärkt setzt sich die Ansicht durch, dass die Darstellung der Pandemie in der Berichterstattung zur Zuspitzung der Lage geführt habe. Das zeigen die Ergebnisse des jüngsten Gallup Corona-Barometers*, durchgeführt in Kooperation mit dem Medienhaus Wien.

Waren im März 2020 nur 13% der Österreicher der Ansicht, die Medien verbreiten Panik und tragen zur Eskalation der Krise bei, sind es mittlerweile 26%. Der Anteil jener, die den Medien einen konstruktiven Beitrag zur Krisenbewältigung attestieren, sank im gleichen Zeitraum von 25% auf 13%. Etwas mehr als die Hälfte (57%) sehen die Rolle der Medien differenziert.

Mehr als ein Drittel der Österreicher (36%) gibt an, sehr großes oder großes Verständnis für diese Protestbewegungen zu haben, im November 2020 waren es noch 29%.

Verglichen mit der Gesamtbevölkerung zeigt das Informationsverhalten der Befürworter von Demonstrationen einige Besonderheiten: Die klassischen Medien werden seltener zur Corona-Information genutzt, vor allem Zeitungen (44% vs. 57% Bevölkerungsdurchschnitt). Häufiger wird hingegen auf Social Media zurückgegriffen (36% vs. 29%), auch die Partizipation an Nachrichten fällt höher aus (36% vs. 22%). Bei einem insgesamt niedrigeren Informationsstand über die Pandemie werden die Nachrichten von den Demo-Befürwortern häufiger vermieden (55% vs. 36% sehr häufig oder häufig).

* 1000 Personen repräsentativ für die (webaktive) österreichische Bevölkerung 16+
(Methode: „Computer Assisted Web Interviewing“ im Gallup Onlinepanel, durchgeführt vom 18. – 22. Februar 2021)