Die MITTWOCH-PRESSE – 18. MÄRZ 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 18. März 2020

Foto: Polydor

Rene Kollo singt wieder Schlager
Rene Kollo ist für viele der ultimative „Heldentenor“, konnte er mit seiner unverkennbaren Stimme in zahlreichen Wagner Opern überzeugen. Doch Rene Kollo hat bereits zum Beginn seiner Karriere Schlager gesungen, und sagt nun erneut „Hello Mary Lou“. Mit „Meine große Liebe“ wird Rene Kollo in diesem Jahr auch ein neues Album, vollgepackt mit Schlagern und Hits die den 82-Jährigen bereits ein Leben lang begleiten, veröffentlichen.
https://www.schlagerportal.com/top-stories/rene-kollo-singt-wieder-schlager

Wikipedia.de schreibt:

René Kollo (bürgerlich René Viktor Kollodzieyski[1]) (* 20. November 1937 in Berlin) ist ein deutscher Opernsänger (Tenor), der insbesondere durch seine Partien in den Wagner-Opern bekannt wurde.

René Kollo entstammt einer Berliner Musikerdynastie (Großvater: Walter Kollo, Vater: Willi Kollo). Aus seiner von 1967 bis 1977 währenden Ehe mit der dänischen Schlagersängerin Dorthe Kollo entstammt seine Tochter Nathalie Kollo, die ebenfalls eine musikalische Karriere eingeschlagen hat. Von 1982 bis 2006 war René Kollo mit der Tänzerin Béatrice Bouquet verheiratet, mit der er drei Kinder hat: Florence und Magali und den Sohn Oliver Walter.

Nach dem Krieg besuchte Kollo das Carl-Hunnius-Internat in Wyk auf Föhr. Nach dem auf Föhr erlangten Schulabschluss besuchte er eine Fotoschule in Hamburg. Schon früh interessierten ihn Musik und das Dirigieren. Allerdings fing er erst Mitte der 1950er-Jahre an, selber Musik zu machen. Als Autodidakt spielte Kollo Schlagzeug, Kontrabass und Gitarre. Dabei trat er in damals üblichen Jazzkellern auf. In Berlin nahm er gleichzeitig bei Else Bongers Schauspielunterricht. Um seine Stimme auch für Musicalpartien zu schulen, nahm er stimmpädagogischen Unterricht bei der Opernsängerin Elsa Varena. Kollo wollte Schauspieler werden, kam aber in den 1950er-Jahren während seiner Ausbildung zum Gesang und wurde zunächst Schlagersänger. Bekannt wurde er über die Plattenfirma Polydor mit der deutschen Version von Hello Mary Lou (Original: Ricky Nelson). Bei diesem Label errang er 1961 mit Am Ende wird es Liebe sein einen weiteren Achtungserfolg. Beide Schlager sang er 1961 im Film So liebt und küßt man in Tirol, in dem er zudem eine kleine Nebenrolle als Barkeeper übernahm.

Mit Monika Grimm besang er 1962 die Single Das A und O/Du Casanova, du. René Kollo belegte bei den Deutschen Schlagerfestspielen 1963 mit dem Lied Meine große Liebe wohnt in einer kleinen Stadt den vierten Platz. 1964 und 1965 beteiligte sich der Sänger mit den Songs Wie vom Wind verweht und Alles Glück auf dieser Welt an den deutschen Vorentscheidungen zum Eurovision Song Contest.

Österreich
Theater rechnen nicht mit Wiedereröffnung Anfang April
Sowohl die Vereinigten Bühnen Wiens als auch die Bundestheater blicken schwierigen Zeiten entgegen.
Kurier

Bayreuth
Coronavirus: Noch Hoffnung bei den Bayreuther Festspielen
Auf dem Programm steht der „Ring“ des Österreichers Valentin Schwarz – Absage wäre „Supergau“.
Kurier

New York
Die MET zahlt Solisten nicht
The Metropolitan Opera Will Not Pay Contracted Soloists, Citing Force Majeure | Middle Class Artist
https://www.middleclassartist.com/post/the-metropolitan-opera-will-not-pay-contracted

Richard Wagners Urenkelin Katharina darf ihren „Lohengrin“ in Barcelona nicht aufführen
Barcelona/Leipzig/Bayreuth – Die geplante „Lohengrin“-Inszenierung von Katharina Wagner in Barcelona ist komplett abgesagt worden. Das teilte das Gran Teatre del Liceu auf seiner Homepage mit.
„Wir sind sehr betrübt“, sagte eine Mitarbeiterin der Bayreuther Festspielleitung der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bereits in der vergangenen Woche war die für diesen Donnerstag (19. März) geplante Premiere wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt worden.
Klassik-begeistert

Anmerkungen zur Jahrespressekonferenz der Deutschen Oper Berlin am 10. März 2020 … und kurz danach wurde das Haus an der Bismarckstraße geschlossen…
Deutsche Oper Berlin navigiert auf Sicht: wenig Prickelndes für 2020/21
Überschattet von der Verunsicherung durch das Corona-Virus findet an diesem trüben Vormittag die Jahrespressekonferenz der Deutschen Oper statt. Den wenigen erschienenen Journalisten verkünden Intendant Dietmar Schwarz und GMD Donald Runnicles ihre Pläne für die nächste Spielzeit. Große Überraschungen gab es dabei nicht, Premieren und Repertoire-Besetzungen bleiben im erwartbaren Bereich.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin.
Klassik-begeistert „Die MITTWOCH-PRESSE – 18. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 17. MÄRZ 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 17. MÄRZ 2020
Foto: Festspielhaus Bayreuth © Andreas Schmidt

Barcelona / Bayreuth
Katharina Wagners „Lohengrin“ in Barcelona komplett abgesagt
Barcelona/Leipzig/Bayreuth – Die geplante „Lohengrin“-Inszenierung von Katharina Wagner in Barcelona ist nun komplett abgesagt worden. Das teilte das Theater Liceu auf seiner Homepage mit. „Wir sind sehr betrübt“, sagte eine Mitarbeiterin der Bayreuther Festspielleitung. Schon in der vergangenen Woche war die für diesen Donnerstag (19. März) geplante Premiere wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt worden.
Münchner Abendzeitung

Österreich
Die Kultur steht still
Nun ist’s also auch aus mit der 100-Menschen-Regel, die in der vergangenen Woche immerhin kleineren Veranstaltern ermöglicht hat, Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen und Kinovorstellungen durchzuführen. Nun steht die Kultur als Ganzes still.
www.drehpunktkultur.at

Wien
Kulturstadträtin Kaup-Hasler: „Bitte um Geduld“

Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler über Maßnahmen für Kulturschaffende und Normalität in der Krise.
Wiener Zeitung

Wien/ Theater an der Wien
Christoph Waltz‘ „Fidelio“ wird gestreamt: Mit Fidelio im Filmstudio
Die abgesagte Premiere im Theater an der Wien wird in einer Fernsehfassung am Freitag nachgeholt. Dirigent Manfred Honeck über turbulente Zeiten
Der Standard

Graz
Oper zwischen Absagen und Abwarten
Als Maßnahme gegen das Coronavirus sind auch an der Grazer Oper alle Aufführungen abgesagt worden – davon betroffen ist auch die mit Spannung erwartete Premiere der Oper „Die Passagierin“. Für viele Künstler heißt es, abwarten, wann der Spielbetrieb weitergeht.
https://steiermark.orf.at/stories/3039262/

Erste Reihe virenfrei
Streaming gegen Corona: Wenn der Künstler zum Publikum kommt
Kulturtipps im Internet für die Zeit des Corona-Rückzugs
Der Standard

München
Die Bayerische Staatsoper am Wendepunkt
Der scheidende Intendant Nikolaus Bachler stellte das Programm für seine letzte Spielzeit vor –
https://www.nordbayern.de/kultur/bayerische-staatsoper-am-wendepunkt-1.9941192

Salzburg
Anstelle der Osterfestspiele: Was wir in der Karwoche in Salzburg erlebt hätten Bezahlartikel
Quasi im letzten Moment vor der Theater-Zwangspause konnte Christian Thielemann in Dresden noch Schönbergs „Gurre-Lieder“ dirigieren, die ein Vorgeschmack auf das Festival werden sollten – und nun zu einer Art Trostpflaster wurden.
Die abgesagten Osterfestspiele hatten zunächst einmal ein jämmerliches Vorspiel. Denn der von Landeshauptmann Haslauer erwählte künftige Leister des Festivals, Nikolaus Bachler, war sich nicht zu schade, in einem bösartigen Mail-Rundumschlag den derzeitigen kaufmännischen Geschäftsführer, Peter Ruzicka, zu attackieren.
https://www.diepresse.com/5785350/was-wir-in-der-karwoche-in-salzburg-erlebt-hatten

Regensburg
Stille Feier der Musik
Das Theater Regensburg beendet seinen Spielbetrieb mit einer imposanten Geisteraufführung, die auch in die Zukunft des Genres Oper weist: Die Gebrüder Teichmann unterlegen Monteverdis „L’Orfeo“ mit Techno, das Kollektiv „Hauen und Stechen“ macht daraus ein überbordendes Erlebnis
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/kritik-stille-feier-der-musik-1.4845059 „Die DIENSTAG-PRESSE – 17. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 16. MÄRZ 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 16. MÄRZ 2020
Anja Harteros, Jonas Kaufmann in „Andrea Chénier“, Bayerische Staatsoper, (c) W. Hösl

München
Nikolaus Bachler bringt ein starkes Finale
Die kommende Saison bringt Uraufführungen, einen neuen „Tristan“ mit Jonas Kaufmann und einen „Rosenkavalier“ mit dem künftigen Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski
Münchner Abendzeitung

Die Bayerische Staatsoper am Wendepunkt
Der scheidende Intendant Nikolaus Bachler stellte das Programm für seine letzte Spielzeit vor –
https://www.nordbayern.de/kultur/bayerische-staatsoper-am-wendepunkt-1.9941192

Nikolaus Bachler über Theater in Coronavirus-Zeiten

https://www.azonline.de/Welt/Kultur/Buehne/4170935-Staatsopernintendant-Nikolaus

Wer bezahlt die Künstler?
Viele Künstler bangen um ihre Gage. Über die Frage, ob das Coronavirus einen Fall von höherer Gewalt darstellt
Tagesspiegel

Österreich/Coronavirus
Kunststaatssekretariat lädt wegen Corona-Krise zum runden Tisch
Ulrike Lunacek zu Absagen und Schließungen: „Es kann durchaus sein, dass es länger dauert“ – Hilfsfonds für Musikbranche, Forderung nach zusätzlichen Mitteln für Museen
Der Standard

München/ Bayerische Staatsoper
Verdis „Masnadieri“ in München: Hauptsache, es wird schön gesungen
Giuseppe Verdis selten gegebene Oper „I Masnadieri“ wird zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper in München aufgeführt. Es ist ein Sängerfest.
Frankfurter Allgemeine

„Miserere“ von Gregorio Allegri… und die Folgen verletzten Urheberrechtes
Ich hoffe immer noch, dass ich eines Tages einem guten Ensemble beitreten und die mystische Erfahrung miterleben kann, während ich dieses wunderbare Werk „Miserere“ mitsinge. Vielleicht könnte man damit auch beten, um die schwierige Pandemie-Zeit zu überstehen…
von Jolanta Lada-Zielke aus Hamburg und Krakow
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-23-klassik-begeistert-de/

Hauters Hauspost 1: Plädoyer für die Menschheit – warum wir doch nicht aussterben sollten
Unseren Planten haben wir bald ruiniert. Wir versinken nicht nur im steigenden Meeresspiegel sondern auch im Hass aufeinander. Den letzten Orang-Utans fällen wir den Baum unterm Hintern weg und futtern dafür Nutella, bis die Diabetes kommt.
Barbara Hauter schreibt jeden Donnerstag ihre Hauspost.
https://klassik-begeistert.de/hauters-hauspost-1/ „Die MONTAG-PRESSE – 16. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2020

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Die SONNTAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2020
Wiener Staatsoper – Zuschauerraum. © Michael Pöhn

WIENER STAATSOPER: Streaming-Programm Sonntag und Montag
csm Architektur 20150916 OperOZelt 81274 1  0774e150a9
Copyright: Wiener Staatsoper

(Änderungen vorbehalten)

Beginn jeweils 19 h. Nur bei Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung ist der Beginn um 17 h

15. März 2020: Das Rheingold (Vorstellung vom 10. Jänner 2016)
Dirigent: Adam Fischer | Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
u. a. mit Tomasz Konieczny (Wotan), Boaz Daniel (Donner), Jason Bridges (Froh), Norbert Ernst (Loge), Jochen Schmeckenbecher (Alberich), Herwig Pecoraro (Mime), Ain Anger (Fasolt), Sorin Coliban (Fafner), Michaela Schuster (Fricka), Caroline Wenborne (Freia), Anna Larsson (Erda)

16. März 2020: Falstaff (Vorstellung vom 30. Jänner 2019)
Dirigent: James Conlon | Inszenierung: David McVicar
u. a. mit Carlos Álvarez (Sir John Falstaff), Simon Keenlyside (Ford), Jinxu Xiahou (Fenton), Herwig Pecoraro (Bardolfo), Ryan Speedo Green (Pistola), Michael Laurenz (Dr. Cajus), Olga Bezsmertna (Alice Ford), Hila Fahima (Nannetta), Monika Bohinec (Mrs. Quickly), Margaret Plummer (Meg Page)

Nach der Registrierung auf https://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=WjF1g_39ipJG&tid=2-1AmZjl-1H4v2w&link=lQ9N ist das Abonnement bis auf weiteres kostenlos buchbar. AbonnentInnen von https://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=WjF1g_39ipJG&tid=2-1AmZjl-1H4v2w&link=lQ9O bzw. KundInnen, die bereits Einzeltickets für die für die Zeit der Schließung geplanten Livestreams gekauft haben, werden direkt kontaktiert. Kontakt für alle Fragen zu diesem Angebot:  < https://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=WjF1g_39ipJG&tid=2-1AmZjl-1H4v2w&link=lQ9P > .

staatsoperlive.com

< https://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=WjF1g_39ipJG&tid=2-1AmZjl-1H4v2w&link=lQ8i >

Wie eine Seuche die Gesellschaft infiziert
Pest, Typhus, Cholera: Die viel schlimmeren Plagen von einst haben wir besiegt. Aber auch heutige Epidemien verändern die Gesellschaft. Der Staat muss sich mit allen Mitteln bewähren, und als Sündenbock dient die Globalisierung.
https://www.diepresse.com/5784611/wie-eine-seuche-die-gesellschaft-infiziert

Krefeld
Krefelds erste Geisteraufführung
Das gab es noch nie am Krefelder Theater: Am Sonntag, 15. März, kommt Antonin Dvoraks Märchenoper „Rusalka“ auf die Bühne. Die Premiere läuft anders als geplant: vor leeren Rängen. Das Theater bleibt bis einschließlich 30. März geschlossen – als Vorsichtsmaßnahme wegen des sich ausbreitenden Corona-Virus. Die Aufführung ist live im Internet zu sehen.
rp-online

Dortmund
„Stumme von Portici“: Wie sinnvoll sind „Geisterpremieren“?
Zwanzig Kritiker und reichlich Platz: Die Oper Dortmund lud zur ersten Premiere ohne Publikum. Einige weitere sollen anderswo folgen. Bizarr oder künstlerisch wohlbegründet? Regisseur Peter Konwitschny hält es für einen „ganz schönen Hammer“.
BR-Klassik.de

Ohne Kultur verkümmern wir Bezahlartikel
Netflix kann kein Kino, eine CD kein Konzert ersetzen. Kultur braucht Zuschauer und Zuhörer. Und diese brauchen Livemomente.
https://www.aargauerzeitung.ch/kommentare-aaz/ohne-kultur „Die SONNTAG-PRESSE – 15. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2020

Foto: © Teatro alla Scala / Paola Primavera

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Die SAMSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2020

Kulturwelt und Coronavirus: Dann eben digital
https://www.sueddeutsche.de/kultur/coronavirus-kultur-streaming-1.4841960

Corona legt Bayerns Kulturleben lahm: Was kommt auf Publikum, Künstler und Veranstalter zu?
BR-Klassik

Konzert abgesagt? Hier können Sie Klassik streamen!
Die Welt.de

Mailand
Coronavirus, morto Luca Targetti ex responsabile del cast alla Scala
Aveva 62 anni e da poco era risultato positivo al Covid-19, era in ospedale. Il ricordo del teatro milanese. Dominique Meyer: «Un mio amico per più di 20 anni»
Diesen Mann wird man doch in Wien wohl kennen : ein guter Freund von Dominique Meyer und sehr geschätzter Sänger-Agent, ex Casting-Chef der Scala. Er starb gestern mit 62 am Covid-19
https://milano.corriere.it/notizie/cronaca/20_marzo_13/coronavirus-morto-luca-targetti

Lieses Klassikwelt 25: Ohne Publikum
Was, wenn solche Notlösungen Schule machten und aus Sicherheitsgründen in Zukunft nur noch solche – nennen wir sie mal Online-Aufführungen – im Angebot stünden? Wenn echte Aufführungen mit Publikum auf einmal für immer der Vergangenheit angehören würden?
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-25-ohne-publikum-klassik-begeistert-de/

Berlin
Was für eine Geisteroper!
Weil in Berlin alle Opern und Theater dicht sind, überträgt der rbb „Carmen“ auf youtube. Das irritiert – und bringt zugleich ganz neue Einsichten.
https://taz.de/Kultur-in-Zeiten-des-Coronavirus/!5668355/

Moskau
Musikalische Höhenflüge in Moskau: Purcells „Dido und Aeneas“ im Bolschoi-Theater
Während die meisten Konzert- und Opernhäuser in Deutschland, Österreich und Deutschland auf unbestimmte Zeit wegen des Coronavirus geschlossen bleiben, kann man sich in Moskau noch an den Perlen des russischen Kulturlebens erfreuen. Dazu zählt auch Vincent Huguets träumerische Inszenierung von Purcells zeitlosem „Dido und Aeneas“, die im Bolschoi-Theater wiederaufgenommen wurde und vor allem ein Triumph von Orchester und Dirigent wurde.
Lukas Baake berichtet aus dem Bolschoi-Theater Moskau
Klassik-begeistert

Staatsoper Berlin: Carmen
Nun, da die Stimmen verstummen, die Instrumente schweigen und die Häuser schließen noch ein letzter Bericht aus der Berliner Staatsoper. Anita Rachvelishvili als vokal und szenisch üppige, mit Nuancen und feinen Freiheiten begeisternde Titelheldin, Michael Fabiano als schüchternscheuer, etwas neutraler José mit traumhaft fester Mittellage und Problemen in der Höhe, Lucio Gallo als selbstironisch souveräner, sängerisch aber nicht immer befriedigender Escamillo, Christiane Karg als überraschend makellose Micaëla und Barenboim als feuriger Impuls- und Input-Geber führen zu einer alles in allem aufregenden Carmen-Vorstellung Unter den Linden. Die besuchte Vorstellung war die vorletzte öffentliche vor der allgemeinen Schließung.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/03/12/

Salzburg
Osterfestspiele Salzburg wegen Coronavirus abgesagt
Das Festival hätte aber erst am 4.4. beginnen sollen
http://www.derstandard.at/story/2000115673123/osterfestspiele-salzburg-fuer-2020-wegen

Frankfurt
Oper und Schauspiel in Frankfurt schließen wegen Corona
https://www.fr.de/frankfurt/oper-schauspiel-frankfurt-schliessen-wegen-corona-13596660.html „Die SAMSTAG-PRESSE – 14. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 13. MÄRZ 2020

Foto: (c) OFS/Matthias Creutziger

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Die FREITAG-PRESSE – 13. MÄRZ 2020

New York
Auch die Met sperrt bis 31. März
Kinoübertragung „Der Fliegende Holländer“ abgesagt
https://www.metopera.org/user-information/coronavirus-updates/

Osterfestspiele Salzburg
Salzburger Osterfestspiele für 2020 abgesagt
Die Festspiele hätten nur einen Tag nach dem vorläufigen Ende des Verbotes größerer Veranstaltungen begonnen.
https://www.diepresse.com/5783827/osterfestspiele-salzburg-fur-2020-abgesagt

Osterfestspiele Salzburg abgesagt, Kinostart von „F9“ verschoben
Vereinigte Bühnen Wien rechnen mit Einnahmenverlusten durch Coronavirus von mehr als zwei Millionen Euro. Kinostart von „Fast & Furious 9“ um fast ein Jahr verschoben. In der Hamburger Elbphilharmonie spielte James Blunt ein gestreamtes Konzert ohne Publikum.
Kurier

Coronavirus: Immer mehr Bühnen stellen Spielbetrieb ein
Neue Musikzeitung/nmz.de

Kultur in Zeiten von Corona
https://www.dw.com/de/kultur-in-zeiten-von-corona/a-52718626

Deutsche Konzert- und Tourneeveranstalter bangen um ihre Existenz
https://bdkv.de/deutsche-konzert-und-tourneeveranstalter-bangen-um-ihre-existenz/

Notprogramm für die Kulturindustrie
Die Verbände der Film-, Musik und Verlagswirtschaft brauchen den „Katastrophenfonds“
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200312_OTS0064/notprogramm

Corona-Absagen: Kultur-Events für zuhause
Wiener Zeitung

Berlin
Staatsoper Berlin: Carmen

Nun, da die Stimmen verstummen, die Instrumente schweigen und die Häuser schließen noch ein letzter Bericht aus der Berliner Staatsoper. Anita Rachvelishvili als vokal und szenisch üppige, mit Nuancen und feinen Freiheiten begeisternde Titelheldin, Michael Fabiano als schüchternscheuer, etwas neutraler José mit traumhaft fester Mittellage und Problemen in der Höhe, Lucio Gallo als selbstironisch souveräner, sängerisch aber nicht immer befriedigender Escamillo, Christiane Karg als überraschend makellose Micaëla und Barenboim als feuriger Impuls- und Input-Geber führen zu einer alles in allem aufregenden Carmen-Vorstellung Unter den Linden. Die besuchte Vorstellung war die vorletzte öffentliche vor der allgemeinen Schließung.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2020/03/12

Hamburg/Staatsoper
Szenisch zu wenig: Vincenzo Bellinis „Norma“ an der Staatsoper Hamburg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Göttlicher Gesang zweier Priesterinnen
Den ganzen Tag fragte man sich, ob die Aufführung statt findet oder nicht. Die mangelhafte Informationspolitik des Hamburger Senats führte am Nachmittag zu Falschmeldungen in der Presse, es bestehe ein Verbot für Veranstaltungen mit über 1.000 Personen in Hamburg. Zum Glück informierte die Hamburgische Staatsoper auf Ihrer Webseite, dass die Veranstaltung wie geplant stattfindet. Also fand sie statt; und das ziemlich großartig.
Ulrich Poser berichtet aus der Hamburgischen Staatsoper
Klassik-begeistert „Die FREITAG-PRESSE – 13. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die DONNERSTAG-PRESSE – 12. MÄRZ 2020

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Foto: Wiener Staatsoper, (c) M. Pöhn

Vor 75 Jahren: Die Zerstörung der Wiener Staatsoper
Am 12. März 1945 fliegen die Amerikaner ihre schwersten Angriffe auf Wien. Die Staatsoper brennt, unter dem Philipphof sterben bis zu 300 Menschen.
Die Presse

Wien
Neue Premierentermine und weitere Absagen

Theater in der Josefstadt plant voraus, Kleintheater sperren teilweise zu. „Fidelio“ wird wahrscheinlich im ORF übertragen.
Wiener Zeitung

Die deutsche Kulturbranche trifft es hart
Wenn Konzerte oder Lesungen wegen des Coronavirus abgesagt werden, kann das im Kunstbetrieb existenzielle Folgen haben. Der deutsche Kulturrat fordert finanzielle Hilfe.
Die Zeit

Wien
Kulturabsagen wegen Corona: Was hat offen, was hat zu?
Welche Museen geschlossen haben, welche Kinos noch Tickets verkaufen: Die Absagen im Überblick.
Der Intendant der Wiener Festwochen geht davon aus, dass das Festival ab Mitte Mai wie geplant stattfinden kann.
Die Presse

Coronavirus trifft Kultur: Wer zahlt für Absagen, wer hält noch offen?
Zahlreiche Kulturinstitutionen machen nach dem Regierungserlass aufgrund des Coronavirus dicht. Das Publikum wird meist schadlos bleiben, die Veranstalter nicht
Der Standard

Wien
Verschlossene Türen vor Stephansdom und Museen
Die Vorsichtsmaßnahmen aufgrund von Covid-19 zeigen Wirkung: Enttäuschte Touristen vor dem Kunsthistorischen Museum und Einlass nur noch für maximal 100 Betende im Stephansdom.
https://www.diepresse.com/5782968/verschlossene-turen-vor-stephansdom-und-museen

Coronas Schatten lastet auf den freien Kunstschaffenden
Sänger, Musiker, bildende Künstler, Autoren: Selbstständige tragen den Kulturbetrieb. Die Coronamaßnahmen der Regierung sind für viele eine „Einkommenskatastrophe“.
Salzburger Nachrichten

Deutschland
Coronavirus – Kulturstaatsministerin verspricht Kultureinrichtungen und Künstlern Unterstützung
Grütters: „Auf unverschuldete Notlagen und Härtefälle reagieren“
https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin

Sommereggers Klassikwelt 26: Geraldine Farrar – die Amerikanerin an der Berliner Hofoper
Über das Privatleben der Sängerin ist wenig bekannt.. Eine 1916 mit dem Schauspieler Lou Tellegen geschlossene Ehe endete bereits 1923 mit einer Scheidung, angeblich wegen zahlreicher Seitensprünge des Ehemanns. Als Farrar zu ihrem Kommentar nach Tellegens Selbstmord 1934 gefragt wurde, bemerkte sie nur: „Warum sollte mich das interessieren?“
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
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Die MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2020

Foto: Staatsoper Unter den Linden, Berlin, © Marcus Ebener

Corona-Absagen werden für Künstler und Institutionen zum Geldproblem
Dünner Finanzpolster bei Künstlern, aber auch bei Institutionen könnte rasch zur großen Herausforderung werden.
Kurier

Berlin
Die Vorhänge bleiben unten!
Berlin schließt wegen Corona große Theater und Opern bis 19. April
Berliner Zeitung

Wegen Corona: Plácido Domingo sagt drei Auftritte an der Staatsoper Hamburg ab
Der in die Schlagzeilen geratene Weltstar Plácido Domingo – er hat 1,2 Millionen „Likes“ auf der sozialen Internetplattform Facebook – hat seine bevorstehenden drei Auftritte an der Staatsoper Hamburg als Simon Boccanegra in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper an diesem Dienstag abgesagt.
Klassik-begeistert

München/ Bayerische Staatsoper
I Masnadieri /Die Räuber: „Was kümmert’s den Mond, wenn ihn der Mops anbellt!“
von Tim Theo Tinn
https://onlinemerker.com/muenchen-bayerische-staatsoper-i-masnadieri „Die MITTWOCH-PRESSE – 11. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2020
Foto: © Felix Löchner, Bayerische Staatsoper

München/ Bayerische Staatsoper
Gothics im Geisterhaus
La Traviata, Aida, Rigoletto – Giuseppe Verdis Opern sind echte Kassenschlager in Opernhäusern weltweit. Es gibt aber doch Opern von ihm, die recht selten aufgeführt werden. Eine davon: „I Masnadieri“, Verdis Version von Schillers „Die Räuber“. In München wurde sie erst 2008 erstaufgeführt – am Gärtnerplatztheater. In der Staatsoper hatte sie nun in einer Neuinszenierung Premiere.
BR-Klassik

Mit Mama wäre das nicht passiert: „I Masnadieri“ in München
Männer drehen ohne Mutter durch: An der Bayerischen Staatsoper legt Regisseur Johannes Erath die Problem-Familie Moor aus Schillers „Räubern“ nicht auf die Couch, er setzt sie an den Tisch. Dort spukt es gewaltig, was nicht so recht zu Verdi passt.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/mit-mama-waere-das-nicht-passiert

Rollendebüt für Diana Damrau an Münchner Oper (mit 19 Fotos)
Die Bayerische Staatsoper zeigt zum ersten Mal in der Geschichte des Hauses die Verdi Oper „I Masnadieri“
Stuttgarter Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Untapeziert: RSB, Jurowski, Richard Goode spielen Mozart und Bruckners Fünfte. Sehnsucht nach dem Frühling …
76 ist ja kein Alter für einen Pianisten, und immerhin ist der Amerikaner Richard Goode jünger als die beiden Herren Joe B. und Bernie S., von denen einer im November 2020 zum 46. Präsidenten der USA gewählt werden wird. In den USA ist Goode eine ziemlich große Nummer, hierzulande fast unbekannt.
https://hundert11.net/untapeziert/

Wien/ Musikverein
Musikverein: Viel Effekt, doch wenig Tiefe Bezahlartikel
Händels Oratorium „Solomon“ im Zyklus des Concentus musicus.
https://www.diepresse.com/5781456/musikverein-viel-effekt-doch-wenig-tiefe

Ladas Klassikwelt 22: Geld regiert auch die Musikwelt
Die Musiker kamen oft ins Büro und fragten die Buchhalterin nach ihrem Gehalt, weil sich die Auszahlung verzögerte. Ich musste die Manager von Hotels, in denen unsere Dirigenten übernachteten, telefonisch beruhigen, dass wir sicher die Rechnung für den Aufenthalt des einen oder anderen Gastes bald bezahlen würden. Nur während der Konzerte, als die Musiker auf der Bühne spielten, dachte man keinen Augenblick über finanzielle Probleme nach, weil die Schönheit der Musik dominierte.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Hamburg
Bellinis „Norma“: Gelungene Premiere in Hamburg
https://www.ndr.de/kultur/Bellinis-Norma-Gelungene-Premiere-in-Hamburg

Hamburg/ Staatsoper
„Norma-Premiere: Musik: hui – Inszienierung: pfui… Note 6!!!
Die Inszenierung gehört sofort !!! wieder abgeschafft! Sie ist lieblos, kalt, billig und grausam! Sie ist eigentlich ein Witz. Befremdlich, dass die Hamburger Steuerzahler für so einen tumben Billig-Schrott Steuern zahlen müssen. Warum, lieber Herr Intendant Delnon mit Ihren bald 62 Jahren, lassen Sie so einen UN-SINN zu, den jede Produktionsklasse in HH umsonst installieren könnte?
Möchten Sie wieder mehr Gäste in Ihr oft sehr leeres Haus oder nicht? Seien Sie froh, dass Sie nicht den Ärger der liberalen Premierengäste in der Pause gehört haben.
Andreas Schmidt berichtet aus der Hamburgischen Staatsoper
Klassik-begeistert „Die DIENSTAG-PRESSE – 10. MÄRZ 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2020

Foto: Oper Graz, Chefdirigentin Oksana Lyniv, Intendantin Nora Schmid, Ballettdirektorin Beate Vollack © Oliver Wolf

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Die MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2020

Graz
Weibliche Intendanz: Graz ist eine Ausnahme
https://www.krone.at/2112544

Dresden/Bayreuth
„Ring“-Regisseur Schwarz: Richard Wagner ist der Zenit
Die Bayreuther Festspiele lassen den „Ring des Nibelungen“ 2020 von jungen Künstlern schmieden. Mit „Jugend forscht“ hat das aber nichts zu tun. Regisseur Valentin Schwarz und Dirigent Pietari Inkinen sind nicht unerfahren.
Donaukurier

Düsseldorf
„Mehrmals Leben“ oder „Die Göttin des Gemetzels“: Agneta Eichenholz ist die Düsseldorfer Salome
Wir erleben eine Empfindsamkeit und Feinfühligkeit gepaart mit einer erschreckenden, vom Intellekt gesteuerten Kaltblütigkeit. Und das mit einem absoluten Wohlklang, der keiner Metapher aus der Welt des Lichts oder aus dem Reich der Natur bedarf. Wir fühlen uns glücklich, schon vor Jahren in Frau Eichenholz eine Strauss-Sängerin vorausgesehen zu haben, die sich berühmten Vorgängerinnen anreiht, ohne diese zu kopieren.
Klassik-begeistert

Frankfurt
Mord im Cabaret
Monumentale Kleinkunst in hoch präziser Psychologie: Barrie Kosky inszeniert an der Oper Frankfurt „Salome“ von Richard Strauss.
Frankfurter Allgemeine

München/ Bayerische Staatsoper
Außerordentlicher Gesang – bemühtes Orchester- defizitäre Szene!
Zum Kurzbericht von Tim Theo Tinn

Stuttgart
Rigoletto
Stuttgart: Milliardenschweres Opernhaus der Reichen
https://www.freitag.de/autoren/hahalter/rigoletto

Wuppertal
Entlarvtes Glamour-Glimmer-Elend – Die Zeitlosigkeit von Pina Bauschs Brecht-Weill-Abend in Wuppertal
Neue Musikzeitung/nmz.de „Die MONTAG-PRESSE – 9. MÄRZ 2020“ weiterlesen