Die DONNERSTAG-PRESSE – 7. MAI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 7. MAI 2020
G. Verdi, Il Trovatore – Verona – Anna Netrebko
(c) Foto: Instragram

Arena von Verona plant Galaabende
Saison zwar auf 2021 verschoben, aber Galaabende sollen im August stattfinden.
Auf den Tribünen sollen 3000 Zuschauer Anna Netrebko und Plácido Domingo lauschen können.
Wiener Zeitung

Die Fortsetzung des Repertoires mit anderen Mitteln
Auch in corona-bedingten Streaming-Zeiten bleiben die Opernhäuser ihren Images treu. Wagnisse geht niemand ein.
Wiener Zeitung

Vorhang auf und viele Fragen offen!
„Im Grunde war das Theater schon vor der Krise ein gefährlicher Ort“
Theater zeigen derzeit viel clevere Internet-Bühnenkunst. Aber die große Frage bleibt: Wann und wie könnte ein Spielbetrieb unter verschärften Hygienevorschriften neu beginnen?
Der Spiegel

Streaming allein genügt nicht: Will Kultur im Netz bestehen, muss sie Mehrwert schaffen – für die Zuschauer und für die Künstler
Kurz vor Ausbruch der Corona-Krise hat sich der Medientheoretiker Holger Noltze in seinem Buch «World Wide Wunderkammer» kritisch mit der Vermittlung von Kultur im Internet befasst.
Neue Zürcher Zeitung

Marina Abramović: „Ist es das wert, alles der Liebe zu opfern?“
Marina Abramović verbrachte die vorigen Wochen in München (und Fuschl). Der „Presse“ erzählte die Grande Dame der Performance über ihre Callas-Oper, die Anschuldigungen, Satanistin zu sein, und die virtuelle Zukunft der Kunst.
Die Presse

So viel Klang und Zeit er braucht: Wolfgang Rihms Jugendwerke für Orgel
Die neueste Edition des Komponisten präsentiert Werke, die er zwischen 1966 und 1970 schrieb – im Alter von 14 bis 18 Jahren. Mit ihnen gelangt man nicht nur chronologisch zu den Quellen seines Schaffens.
Berliner Zeitung

St. Margarethen
Kartenverkauf startet: Hoffen auf nächste Saison
Die Premiere sowie alle Aufführungen der Puccini- Oper „Turandot“ im Steinbruch in St. Margarethen mussten auf das nächste Jahr verschoben werden. Der künstlerische Direktor der Oper im Steinbruch, Daniel Serafin, blickt aber zuversichtlich in die nächste Saison. Der Kartenverkauf für 2021 hat bereits begonnen.
https://www.krone.at/2148780

Wien/ Staatsoper
Patricia Nolz: „Fast wie von Engeln inszeniert!“
Patricia Nolz, 25, Mezzosopranistin aus Neidling, sprach mit Michaela Fleck über Engel, Kirschen, Träume und Bach.
Niederösterreichische Nachrichten

Rachmaninoff, mon Amour – Teil 7
Der in Hamburg lebende Journalist und Publizist Harald N. Stazol liebt klassische Musik, Oper und Ballett. Besonders schätzt er die Musik des russischen Komponisten Sergei Wassiljewitsch Rachmaninoff (* 20. Märzjul./ 1. April 1873greg. auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; † 28. März 1943 in Beverly Hills, Kalifornien, USA). Dies ist der siebte und letzte Teil einer Serie über den Ausnahmemusiker.
https://klassik-begeistert.de/rachmaninoff-mon-amour-teil-7-klassik-begeistert-de/

10 Fragen an die Sopranistin Anna Lichorowicz: „Der morgendliche Vogelgesang ist Balsam für meine künstlerische Seele“
Die polnische Sopranistin Anna Lichorowicz ist Solistin an der Oper Breslau (Opera Wrocławska). 2007 absolvierte sie mit Auszeichung ihr Gesangsstudium der Musikhochschule in Krakau. Dort wurde sie 2018 zum Doktor der Kunst promoviert. Zu ihren Solo-Leistungen zählen über 400 Opernrollen und rund 500 Konzertauftritte.
Jolanta Lada-Zielke führte das Interview.
Klassik-begeistert

Interview – 10 Fragen an die Opern-Damenschneiderin Ester Tigoue: Mir kann es gar nicht wild genug sein“
Ester Tigoue hat die großen Sänger der Welt eingekleidet – Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Anna Netrebko. Ihr Fazit: „Keiner der Großen benimmt sich bei uns divenhaft oder zickig.“ Und sie schmunzelt: „Sie wollen ja auch, dass wir gute Arbeit machen und sie gut aussehen.“
Barbara Hauter berichtet aus München.
Klassik-begeistert

Meine Lieblingsoper 23: „Lohengrin” in der Mondlandschaft von Keith Warner
„Tränen liefen mir übers Gesicht. Warum, fragte ich mich, warum kannte ich diese Musik vorher nicht? Das ist das Schönste, was ich je gehört habe. Ich denke, es war so für mich gedacht, dieses Werk nicht anderswo, sondern hier im Festspielhaus zum allerersten Mal mitzuerleben und mich von der dortigen Akustik verzaubern zu lassen.“
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus Hamburg
http://klassik-begeistert.de/meine-lieblingsoper-23-lohengrin-von-richard-wagner/

Meine Lieblingsoper 24: Mozarts COSÌ FAN TUTTE
Hätte mir jemand in meiner frühen Stehplatz-Zeit an der Wiener Oper prophezeit, Così fan tutte würde eines Tages zu meinen Lieblingsopern zählen, ich hätte ihn ausgelacht. Gerade erst hatte ich die Musikdramen Richard Wagners kennengelernt, schwelgte gleichzeitig in Strauss’schen Kantilenen. Mozart, nun ja, der gehörte natürlich irgendwie dazu, aber als einmal eine Walküren-Aufführung abgesagt werden musste und dafür Don Giovanni angesetzt wurde, war ich richtig verbittert.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
http://klassik-begeistert.de/meine-lieblingsoper-24-mozarts-cosi-fan-tutte/ „Die DONNERSTAG-PRESSE – 7. MAI 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 6. MAI 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 6. MAI 2020

Foto: Tobias Moretti, Jedermann,
© Tourismus Salzburg / G. Breitegger

Salzburg/ Festspiele
„Jedermann“ vor maskiertem Mini-Publikum?
Fast alle Sommerfestivals wurden infolge der Corona-Krise abgesagt. Nur die Salzburger Festspiele, die dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern, warten mit der Hiobsbotschaft. Hat Intendant Markus Hinterhäuser etwas in der Hinterhand?
Frankfurter Rundschau

Gefühlvolle Botschaften“ für potentielle Gäste
Verbindliche Aussagen zu den Festspielen lässt sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer derzeit natürlich nicht entlocken. So war es auch in einem Pressegespräch zum Thema Sommertourismus heute Dienstag (5.5.). Dass es Festspiele – in welcher Form auch immer – geben werde, hat Haslauer unlängst angedeutet.
DrehpunktKultur

Wien/ Theater an der Wien
„Signale der Hoffnung“ im Theater an der Wien 2020/21
Intendant Geyer präsentierte 13 Premieren für 2020/’21, Regiedebüt von Alfred Dorfer.
Kurier

„Der ,Figaro“ passt perfekt zu Alfred Dorfer“

Roland Geyer präsentiert am heutigen Dienstag seine vorletzte Saison am Theater an der Wien. Mit der „Presse“ sprach er über die Abgrenzung zu Roščić‘ Staatsopernprogramm, ein „Tristan-Experiment“ und das Worst-Case-Szenario.
https://www.diepresse.com/5809140/der-figaro-passt-perfekt-zu-alfred-dorfer

Roland Geyer: „Die Zeichen stehen gut“
Der Chef des Theaters an der Wien stellt seine nächste Opernsaison vor – und glaubt an die Pläne.
Wiener Zeitung

Theater an der Wien: Vor Abendrot – Die Saison 2020/21
Das Opernhaus der Stadt Wien präsentiert in seiner fünfzehnten Saison 13 Premieren, davon 11 Neuproduktionen
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200505_OTS0125/theater

Notfalls zwei Wochen Opernquarantäne
Roland Geyer, Intendant des Theaters an der Wien, über die kommende „wackelige“ Saison und ihre Umsetzungsprobleme
Der Standard

Bamberger Symphoniker: Wissenschaftler messen Aerosolausstoß
Wissenschaftler untersuchen bei den Bamberger Symphonikern durch die Messungen von Luftströmen, wie viele Aerosole Posaune, Klarinette oder auch Horn ausstoßen. Die Schwebstoffe gelten gerade in Zeiten von Corona als besonders risikoreich.
BR.Klassik.de

Bayerische Staatsoper
Christian Gerhaher & Gerold Huber

Coronakrise 5. Montagskonzert aus dem leeren Nationaltheater München
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/christian-gerhaher-gerold-huber
Christian Gerhaher singt Schubert und Dvorák
Christian Gerhaher und Gerold Huber im Montagskonzert der Bayerischen Staatsoper
Münchner Abendzeitung

Piotr Beczala: „Opernregie ist wie essen“
Gespräch mit Piotr Beczala über seine ersten Verismo-Erkundungen, die Corona-Quarantäne und Inszenierungen, die bloß satt machen.
Münchner Merkur

„Die MITTWOCH-PRESSE – 6. MAI 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 05. MAI 2020

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Die DIENSTAG-PRESSE – 05. MAI 2020

Foto: BAYERISCHE STAATSOPER: JONAS KAUFMANN SINGT „DICHTERLIEBE“ („Ein Jüngling liebt ein Mädchen“), (c) Instagram – Link weiter unten

Niederösterreich
Wachau Festspiele und operklosterneuburg verlegt
Bereits erworbene Karten behalten Gültigkeit und „Der Wachauer Jedermann“ ist nicht betroffen.
Wiener Zeitung

Konzerte trotz Corona. Wie wird die „neue Normalität“ im Konzert?
Keiner weiß, wann es wieder normale Konzerte geben wird. Veranstalter, Intendanten und Musiker suchen Lösungen, um auch während der Corona-Pandemie Konzerte zu ermöglichen. Nach dem 6. Mai will sich auch die Bundesregierung darüber Gedanken machen, wie Kultureinrichtungen schrittweise geöffnet werden können. Klar ist: Es muss Pläne, Vorgaben, Richtlinien geben. Wie sehen die aus? BR-KLASSIK fragt Intendanten, Virologen, Musikermediziner, Veranstalter und Orchester. Für letztere sieht es besonders schlecht aus.
BR-Klassik

Countergesang
Franco Fagioli: „Du vollendest und du verstehst deine Stimme erst auf der Bühne“
Frankfurter Rundschau

Wie Beethoven für die Nazi-Propaganda vereinnahmt wurde
Im Zweiten Weltkrieg nutzten die Nationalsozialisten Beethovens Musik systematisch für ihre politischen Zwecke. Danach haben Diktatoren und Freiheitskämpfer weltweit gleichermaßen seine Werke für sich entdeckt.
https://www.dw.com/de/wie-beethoven-f%C3%BCr-die-nazi-propaganda

Berlin
AURIO Musikverlag: Eine neue verlegerische Idee geht an den Start…
Vom jungen Pianisten und Komponisten Sebastian Bund stammt der Einfall, für verschiedene Instrumente Notenmaterial außerhalb des bekannten Repertoires zu Einzel-Editionen zusammenzustellen, die Interessierte im Abonnement erwerben können. Damit entfällt die oft mühsame und zeitraubende Suche in Bibliotheken und Archiven für die Musiker – sie erhalten originelle Werke speziell für ihr Instrument, entweder als Print-Ausgabe oder PDF.
Als erstes erscheinen Ausgaben mit fünf bis sechs Werken für Klavier, Flöte und Klarinette in diesen Tagen, fortgesetzt wird das Programm ab Juli mit Editionen für Violine, Cello und klassische Gitarre. In Zukunft werden vier Mal im Jahr Ausgaben für jedes Instrument erscheinen, die sowohl im Abonnement, als auch als Einzelausgaben bezogen werden können.
von Peter Sommeregger, Berlin
Klassik-begeistert

Heiteres in der Corona-Zeit: Gute-Laune-Tipps für Klassik-Fans – Teil 2
Wenn Tasten hüpfen, hüpft das Herz
Wie viel wiegt eigentlich eine Beethoven-Sinfonie? Zwei Pfund? Zehn Kilo oder gar einen Zentner? Manche Leute sagen, klassische Musik sei schwere Musik. Dieses Vorurteil werde ich widerlegen und Ihnen die Leichtigkeit, die Fröhlichkeit, die Unbekümmertheit der Musik nahebringen. Aus meinem Klassikarchiv habe ich Heiteres ausgesucht, das die Seele streichelt und in den harten Zeiten der Coronakrise Optimismus verbreitet.
Von Reinhard Berger
Klassik-begeistert

München
Kinderprogramm zur Verkauften Braut der BSO
Oper im Pappkarton zu Die verkaufte Braut
http://www.staatsoper.de/media/content/PDFs/Sonstiges/SpielOper

Graz/ styriarte
Wohnzimmer und Partitur gut aufgeräumt
Gerade jetzt, da die Salzburger Festspiele auf der Kippe stehen, ist es interessant, sich umzusehen, wie andere Festivals mit der Situation umgehen. Zum Beispiel die Styriarte. Dort hat man sich am Donnerstag (30.4.) online mit einem Originalbeitrag als Live-Stream zu Wort gemeldet: mit der Uraufführung einer Corona-Meditation von Gerd Kühr.
DrehpunktKultur

Wien
Ein zeitgemäßer „Fidelio“ für Millionen Online-Besucher
Bis zum 11. Juli kann man auf der Arte-Mediathek Beethovens Oper „Fidelio“ aus dem Theater an der Wien verfolgen, wo sie 1805, noch unter dem Namen „Leonore“, uraufgeführt wurde.
https://www.wsws.org/de/articles/2020/05/04/fide-m04.html

Who is…? Graf Harrach und Neapels Blockflöten-Waisen
https://bachtrack.com/de_DE/reportage-graf-harrach-blockfloete-neapel-mai-2020

Vor 100 Jahren wurden die Städtischen Bühnen Nürnberg gegründet
https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/vor-100-jahren-wurden-die

„Die DIENSTAG-PRESSE – 05. MAI 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 04. MAI 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 04. MAI 2020

Foto: Die weltbeste Sopranistin Anna Netrebko, Russin mit österreichischem Pass, zu Besuch in Laxenburg (Niederösterreich) vor den Toren Wiens. (c) Instagram. Auf dem Video, siehe unten, ist  auch ihr Sohn zu sehen. Anna Netrebko wohnt derzeit mit Ihrem Ehemann Yusif Eyvazov (Star-Tenor) und ihrem Sohn in ihrer Dachgeschosswohnung im Herzen Wiens.

Berlin/ Komische Oper
Ist alles schwarz, traurig, schwer? Nein!
Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper, zeigt, wie man die Corona-Depression überwinden kann. Er unterstützt die Künstler seines Hauses – und hat trotz aller Widrigkeiten seinen Humor nicht verloren.
Berliner Zeitung

München
Trauer um Georg Hörtnagel: Außenseiter unter den Konzertveranstaltern
Der Konzertveranstalter Georg Hörtnagel ist am 1. Mai im Alter von 93 Jahren gestorben. Bekannt wurde er mit seiner Konzertdirektion Hörtnagel, die er in den 1960er-Jahren gründete. Ursprünglich war Hörtnagel aber selbst Musiker, bevor ein Schicksalsschlag seine Karriere beendete.
BR-Klassik.de

In Paris bleibt alles „flou“
Die Kulturnation Frankreich vergisst bei Covid die Sorge um die Kultur: Catherine Deneuve und Isabelle Huppert sind empört. Mehr als hundert Kulturschaffende richten in Le Monde einen dringenden Appell an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, weil die französische Regierung nichts Konkretes angekündigt hat, um das Überleben des öffentlichen und privaten Kulturbetriebs während und nach der Lockdown-Zwangspause zu sichern.
https://taz.de/Kulturprotest-in-Frankreich/!5679451/

11. Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch abgesagt
Im Zuge der aktuellen Corona-Verordnung des Freistaates Sachsen können die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch in diesem Jahr nicht stattfinden. Eine Durchführung des vom 2. bis 5. Juli 2020 geplanten Festivals unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygienevorgaben ist in der Konzertscheune Gohrisch, dem alljährlich für das Festival hergerichteten Veranstaltungsort, leider nicht möglich.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Meine Lieblingsoper / 22: „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss
Wenn zum Schluss die Stimmen schweigen und das Orchester den wunderbaren symphonischen Schluss spielt, ist die Wirkung bei jeder Aufführung anders. Ein froh machendes, ein beglückendes, manchmal ein selig machendes Erlebnis. Schön ist es, eine Oper mit immer reiferen Augen erleben zu dürfen. Als Fünfzehnjährige(r), Dreißigjährige(r) ist man für viele Dinge noch blind. Kann man als Jugendlicher, um ein Beispiel zu geben, die Aussprache Wotans mit Brünnhilde wirklich schon begreifen. Heute schämen wir uns nicht mehr unsere Rührung zuzugeben, wenn wir in der Schlussszene hören: „Ich sage dir, nun hebt sich erst das Leben an für dich und mich.“
von Lothar Schweitzer, Wien
Klassik-begeistert

CD-Besprechung
Eine faszinierende transepochale Entdeckungsreise: Víkingur Ólafsson bringt Debussy und Rameau zusammen
„Gibt es Bindungen, die über historische Epochen und Aufführungskonventionen hinausreichen und alles miteinander verknüpfen – bis in unsere Gegenwart? Nach dem Hören dieser CD muss man das eindeutig bejahen.“
Dr. Holger Voigt berichtet aus Hamburg
Klassik-begeistert

Ladas Klassikwelt 30: Die Götter sind unter uns – Teil II
„In einer anderen Inszenierung mag Walhalla wie die Wall Street aussehen, Siegfried ist ein Hippie und Wotan der Leiter eines großen Konzerns. Aber ich beschloss, diese Geschichte so einfach wie möglich zu erzählen.“
Ein Gespräch mit dem Regisseur Tankred Dorst (1925-2017)
Jolanta Lada-Zielke berichtet jeden Montag aus ihrer Klassikwelt.
http://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-30-die-goetter-sind-unter-uns-teil-ii/

Corona-Existenzkrise am Broadway Ins Herz getroffen
Die Coronakrise hat katastrophale Folgen für New Yorks Broadway. Während sich anderswo erstes Leben regt, werden die Theater noch lange geschlossen bleiben. Zehntausende Menschen stehen vor dem Nichts.
Der Spiegel „Die MONTAG-PRESSE – 04. MAI 2020“ weiterlesen

Die SONNTAG-PRESSE – 3. MAI 2020

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Die SONNTAG-PRESSE – 3. MAI 2020

Berlin/ Philharmonie
Trauer und Hoffnung
Das Europakonzert der Berliner Philharmoniker hätte in Israel stattfinden sollen. Nun wurde es in Kammerbesetzung im Fernsehen übertragen. Ein fulminantes Erlebnis.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/klassik-trauer-und-hoffnung-1.4893973

LESEN SIE BITTE AUCH DEN WUNDERBAREN BEITRAG AUS DEM ONLINEMERKER.COM WEITER UNTEN!

Bregenz/ Festspiele
Verschiebung ist „Plan B“
Festspiel-Präsident Metzler: Vor halbleeren Rängen zu spielen keine Option. Können die Bregenzer Festspiele aufgrund der Corona-Einschränkungen nicht in vollem Umfang stattfinden, sollen sie komplett auf das Jahr 2021 verschoben werden. Das erklärte Festspielpräsident Hans-Peter Metzler gegenüber den „Vorarlberger Nachrichten“ (Samstagausgabe). Vor halbleeren Rängen zu spielen sei für ein „demokratisches Festival“ keine Option.
Wiener Zeitung

Matthias Goerne über Beethovens Lieder
Münchner Abendzeitung

„Es ist eine Katastrophe“
Das Rheingau Musik Festival, eines der größten Europas, fällt aus. Intendant Michael Herrmann blickt skeptisch in die Zukunft.
Frankfurter Allgemeine

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: Kultur als Lebensmittel – gerade in der Corona-Krise
DeutschlandfunkKultur.de

Bayreuth
Der Wagner-Schock
Die Festspielleiterin Katharina Wagner fällt längerfristig aus. Es ist das nächste Drama auf dem Grünen Hügel.
Der Spiegel

Lieses Klassikwelt 33: Schule
Am Montag öffnen neben größeren Geschäften und Friseuren wieder die Schulen. Es wäre wohl allzu schön, wenn damit auch die mannigfachen Probleme, die das deutsche Bildungssystem schon lange vor dem Shutdown belasteten, hinweggefegt wären
„Ich weiß, wovon ich rede, habe ich doch selbst Schulmusik studiert und mein Referendariat schon anno 1991 nach einem halben Jahr abgebrochen. Bis heute habe ich diesen Schritt nicht bereut.“
von Kirsten Liese, Berlin
https://klassik-begeistert.de/lieses-klassikwelt-33-schule-klassik-begeistert-de/

CD
Rattles Ringen um Wagners „Ring“
„Diese beiden ersten Teile des Rings profitieren von der hervorragenden Qualität des Orchesters, die Sängerbesetzung zumindest der Walküre ist äußerst problematisch. Sollte dieses Ring-Projekt tatsächlich weitergeführt werden, müsste eine überzeugendere Besetzung gefunden werden. Und Sir Simon Rattle sollte sich selbst vielleicht die Frage stellen, ob er sich mit Wagner-Dirigaten einen Gefallen tut.“
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
Klassik-begeistert

Meine Lieblingsoper 21: „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss, Teil 1 – der Abend der Leonie Rysanek
Der Familienrat hat es beschlossen. Zwischen den Feiertagen der Weihnachtszeit gehen wir in die Oper. Meine Tante mit Sinn für Ausgefallenes suchte „Ariadne auf Naxos“ aus. Wir füllten fünf der damals sechs Sitze der Loge aus. Ich bin gerade eben zehn Tage Opernfan, aber für italienisches Repertoire. Jeden Tag hatte ich mir bis zu zehnmal „Una furtiva lagrima“ mit Mario Lanza aufgelegt.
Lothar Schweitzer/Wien
Klassik-begeistert „Die SONNTAG-PRESSE – 3. MAI 2020“ weiterlesen

Gstaad Menuhin Festival & Academy 2020 abgesagt

Foto: Gstaad Festival Orchestra, Sol Gabetta © Raphael Faux

Auch das Gstaad Menuhin Festival wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Alle für diesen Sommer dort geplanten Konzerte und Veranstaltungen sind abgesagt. Die Festivalleitung reagierte damit auf einen Regierungsbeschluss, der Großveranstaltungen in der Schweiz bis Ende August untersagt. Das diesjährige Festival-Motto „Wien“ soll 2022 nachgeholt werden.

Folgende Mitteilung hat das Festival herausgegeben:

„Zum ersten Mal in der 64-jährigen Festival-Geschichte sehen sich Verwaltungsrat und Festivalleitung gezwungen, alle für den Sommer 2020 geplanten Konzerte und Veranstaltungen von Gstaad Menuhin Festival & Academy abzusagen. 

Der Bundesrat hat am 29. April die Durchführung von Grossanlässen mit mehr als 1’000 Besuchern bis Ende August 2020 verboten. Durch diese Vorgabe der Regierung werden unsere Konzerte im Festival-Zelt Gstaad nicht stattfinden können, doch auch die anderen Konzerte in den malerischen Kirchen des Saanenlandes und Pays d’Enhaut sind von den Pandemie-Folgen betroffen. Es werden weiterhin Einschränkungen aufgrund von Hygienemassnahmen und Reisebeschränkungen bestehen, und ein Ansteckungsrisiko kann unter keinen Umständen in Kauf genommen werden. „Absage der 64. Ausgabe von Gstaad Menuhin Festival & Academy – «WIEN»“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 02. MAI 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 02. MAI 2020
Foto: Philharmonie Berlin, © Schirmer

Europakonzert der Philharmoniker: Eine unerschöpfliche Welt im Kleinen
Die Berliner Philharmoniker spielen ihr jährliches Europakonzert im reduzierten Rahmen und erinnern an die Krise an den Außengrenzen des Kontinents
Tagesspiegel

Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker. Philharmonie Berlin, 1. Mai 2020
Kirill Petrenko, Dirigent
Pärt,Ligeti, Barber, Mahler
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin.
Klassik-begeistert

Bayreuth
Ausgebremst: Wie geht es weiter auf dem Grünen Hügel?
Die Erkrankung von Katharina Wagner trifft die Bayreuther Festspiele in einer Zeit, in der endlich mehr als nur ein Hauch von Aufbruch wehte auf dem Grünen Hügel. Dass die Chefin pausieren muss, sorgt für eine nie dagewesene Situation.
Münchner Abendzeitung

Wien/ Staatsoper
Roščić klärt auf: Lugner wird Donator, also doch Opernball-Loge möglich
Baumeister Richard Lugner kommt seinem 30. Opernball zum Greifen nahe. Der Staatsoperndirektor will ihn nicht ausschließen.
Kurier

Garmisch Partenkirchen
Richard-Strauss-Festival auf 2021 verschoben
Risiko für neue Infektionskette zu hoch.
Wiener Zeitung

Coronakrise Bald reißt der Geduldsfaden
Großveranstaltungen bleiben verboten. Was für Gottesdienste und den Fußball richtig ist, muss aber auch für die Kultur gelten
Münchner Abendzeitung

Sopranistin Petersen: Coronakrise ist „eine Zeit des Erwachens“. Bezahlartikel
Marlis Petersen. Die Ausnahmekünstlerin über die Corona-Pandemie und die Folgen für die Kunst.
Kurier

Meine Lieblingsoper 20: „Die Teufel von Loudun“ von Krzysztof Penderecki
Die Oper “Die Teufel von Loudun” von Krzysztof Penderecki (1934 – 2020) entstand 1968 im Auftrag der Hamburgischen Staatsoper für das 43. Welttreffen der Neutöner. Penderecki beendete gerade zweijährigen Lehrauftrag an der Folkwangschule in Essen, als ihn dieser Auftrag erreichte. Er komponierte seine erste Oper (oder so etwas in der Art) in 28 Tagen. Das Libretto (oder so etwas ähnliches) schrieb er gleich mit. Auf Deutsch.
Teresa Grodzinska berichtet aus Hamburg.
Klassik-begeistert „Die SAMSTAG-PRESSE – 02. MAI 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 01. MAI 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die FREITAG-PRESSE – 01. MAI 2020
Foto: Hartmut Haenchen © Riccardo Musacchio

Hartmut Haenchen: Außer an der Wiener Staatsoper akzeptieren alle Konzertorchester und Opernhäuser der Welt meine Materialien“
Er zählt zu den ganz Großen seines Fachs: Hartmut Haenchen, geboren am 21. März 1943 in Dresden, Träger des Bundesverdienstkreuzes, Dirigent des Jahres 2017 (Opernwelt) und gern gesehener Gast an den Opernhäusern in Berlin, Paris, Madrid und Genf. Als Zweijähriger erlebt er den Angriff der Alliierten hautnah – und erinnert sich noch an das Flammeninferno, erzählt der heute 77-Jährige in einem Interview.
von Jürgen Pathy, Wien
Klassik-begeistert

Die wollen doch nur spielen
Orchester und Opern drängt es aus der Isolation. Berlins Philharmoniker machen am 1. Mai den Anfang. Geplant sind geschrumpfte Sinfonien und Autokino-Opern
Die Welt.de

Gut Immling
Corona-Krise in Immling: „Es macht keine Freude sich Opern anzuhören, wenn alle Angst haben“
https://www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/immling-intendant-ludwig

Bayreuths neuer Wotan : Ich bin sicher kein LuxusmenschBezahlartikel
Günther Groissböck hätte bei den Bayreuther Festspielen den Wotan im neuen „Ring des Nibelungen“ singen sollen. Jetzt sitzt er im Tessin fest. Ein Gespräch über Schranken im Kopf und die schwäbische Hausfrau.
Frankfurter Allgemeine

Hauters Hauspost 5 …. Barbara Hauter berichtet aus München. Das Schlüsselbundtrauma und die Entdeckung meiner Stimme…
In den sensiblen Jahren der Pubertät wurde ich musikalisch von fliegenden Schlüsselbunden geprägt. Unser Musiklehrer zielte gut, erreicht damit bei mir aber vor allem eins: Ich wollte nie wieder singen. Mein letzter Bericht darüber hat Menschen bewegt. Übers Internet und Whatsapp erzählten mir einige Leser, wie es ihnen ergangen ist, von einfühlsamen Pädagogen und viel Freude im Unterricht. Mein Glaube an die positive Macht der Erziehung ist wieder hergestellt. Danke dafür.
Klassik-begeistert

Anja Harteros wirft Blitze der Eifersucht in den Saal und füllt die Staatsoper bis in die kleinsten Winkel mit Tosca-Emotionalität
Oper nur auf CD, YouTube oder im Stream. Konzerte ebenso. Viele Klassik-Begeisterte sehnen sich nach packenden, berührenden Live-Erlebnissen. Klassik-begeistert.de bringt deshalb Impressionen von Autorinnen und Autoren, die unsere Leserinnen und Leser am meisten berührt haben. Teil 6: Giacomo Puccini, Tosca in der Staatsoper Hamburg.
Von Sebastian Koik
Klassik-begeistert

Langes Klassikwelt 12: Jammerlappen-Pop.Frau Lange oder wie sie die Welt sieht…
Die Popmusik der letzten Jahre eröffnet eher selten fröhliche Fluchten aus dem Alltag. Heftiges Verliebtsein, einfach mal vor Glück schweben? Da muss man schon hinten im Plattenschrank kramen. Auch als Ventil für Frust, Zorn, Enttäuschung bietet sich der Mainstream-Pop kaum an. Seit längerer Zeit regiert resignierte Langeweile. Perfekt verpackt. Leidenschaft? Fehlanzeige. Was ist da los?
„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer“
Klassik-begeistert „Die FREITAG-PRESSE – 01. MAI 2020“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 29. APRIL 2020

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Die MITTWOCH-PRESSE – 29. APRIL 2020
Foto: Scala di Milano © Wikimedia Commons – Reinhard Möller

Mailand
Mailänder Scala plant die Wiedereröffnung im September
Mit Giuseppe Verdis „Requiem“ in Gedenken an die Toten der Corona-Krise
Kurier

Wien
Opernintendant Bogdan Roscic: Er shoppt lieber Altbewährtes
Die Welt.de

Neuer Chef der Wiener Staatsoper will kein „Auslastungsstreber“ sein
https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/wienerstaatsopernchef-erstes-interview-100.html

Wien
Roscic: Staatsoper „muss neue Leute entdecken“
„Das Haus spielt sehr viel, vielleicht mehr als jedes andere Opernhaus der Welt. Man muss 250 Abende Oper besetzen. Das geht gar nicht nur mit den paar ganz bekannten Namen. Da muss die Staatsoper, und das hat sie auch immer, und das werde ich ganz ausführlich fortsetzen, neue Leute entdecken“, sagte Roscic im Gespräch mit „Wien heute“
https://wien.orf.at/stories/3045786/

Vater der „Lustigen Witwe“: 150. Geburtstag von Franz Lehár
Wiener Zeitung

Bayreuth
Flieh des Ringes Fluch
Erst die Absage der diesjährigen Festspiele, dann die Nachricht vom krankheitsbedingten Ausfall der Chefin: Bayreuth sorgt sich um Katharina Wagner.
Tagesspiegel

Festspiel-Chefin Katharina Wagner „längerfristig erkrankt“
Keine Zeitung weiß Näheres bzw schreibt nicht darüber.
Kurier

Bayreuther Festspiele ohne Katharina Wagner?
Die Absage der Festspiele kam nicht überraschend. Schockierend ist die Nachricht, dass Festivalleiterin Katharina Wagner wegen einer Erkrankung ihre Arbeit nicht mehr wahrnehmen kann. Was bedeutet das für Bayreuth?
https://www.dw.com/de/bayreuther-festspiele-ohne-katharina-wagner/a-53269297

München/ Bayerische Staatsoper
Jonas Kaufmann singt Schumann im leeren Nationaltheater
Die Staatsoper nimmt ihre Montagskonzerte im Internet wieder auf
Münchner Abendzeitung

London
Das weltweit erste Drive-In-Opernhaus: Initiative der English National Opera im Zeichen des Corona-Virus
In den 50er-Jahren waren Drive-In-Kinos der letzte Schrei: Man konnte sich, komfortabel im eigenen Auto platziert, Blockbuster anschauen und dazu möglichst auch die Freundin im Arm halten; Snacks und Coca Cola wurden durchs Fenster gereicht. Heute gibt es in den Vereinigten Staaten – dem Ursprungsland der Drive-In-Kinos – von den ursprünglich 320 nur noch gerade 25 Kinos. Die stets innovative English National Opera (ENO) will nun die inzwischen fast legendäre Drive-In-Idee im Zeichen der Corona-Krise und des „social distancing“ wieder aufgreifen: Mit dem ersten Drive-In-Opernhaus der Welt. Im historischen, 1873 auf einer Anhöhe in Nord-London erbauten Alexandra Palace (benannt nach der damaligen Kronprinzessin – und späteren langlebigen Queen-Mother – Alexandra von Dänemark) sollen in den ersten drei Septemberwochen live Opernaufführungen auf einer eigens für diesen Zweck errichteten Bühne stattfinden, die man vom Auto aus miterleben kann – in Sicherheit vor Ansteckung. Geplant sind Plätze für 300 Autos – auch Fahrräder und Motorräder sollen zugelassen werden.
Dr. Charles E. Ritterband berichtet aus London.
Klassik-begeistert

Schweitzers Opernwelt 4 – Opernzitate
„Oft sind es ganz kurze Sätze, die in unsren Sprachgebrauch eingegangen sind und im Anlassfall automatisch gedacht und ausgesprochen werden. Wenn zum Beispiel das Mobiltelefon in Zeiten der Entspannung Töne von sich gibt. „Wer stört mir den Schlaf?“ Oder wenn Enkelsohn Aeneas gefährlich zu tollen beginnt: „Hast du Übermut?“ Er weiß bereits, dass diese ritualisierte Reaktion aus der Oper „Siegfried“ ist, wenngleich der Komponist ihm noch nichts sagt.“
von Lothar Schweitzer, Wien
https://klassik-begeistert.de/schweitzers-klassikwelt-4-opernzitate/

Meine Lieblingsoper/ Teil 19: „Die Frau ohne Schatten“
„Mir anvertraut“ – einfach himmlisch!
„Insgesamt bescherte die bislang jüngste Frau ohne Schatten unter Thielemann 2019 zum feierlichen Anlass in Wien Sternstunden. Feine Streichergespinste, durchsetzt von zärtlichen Cello-Soli und filigrane zärtliche Soli der ersten Violine wurden da hörbar und bescherten über weite Strecken ungemein sensitiv dargebotene Kammermusik. In den Momenten der drohenden Versteinerung des Kaisers baute sich die Musik monumental auf, und das markerschütternd mit Forteklängen von außergewöhnlicher Kompaktheit.“
von Kirsten Liese, Berlin
Klasssik-begeistert

„Die MITTWOCH-PRESSE – 29. APRIL 2020“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020

Foto: Elina Garanca nach der Met-Gala, (c) Instagram

New York
Zuhause bei Familie Weltstar: So war die Online-Gala für die New Yorker Oper
Unglaubliche Stardichte von Fleming bis Netrebko, von Kaufmann bis Alagna bei Benefiz-Onlinekonzert für die Metropolitan Opera.
Kurier

Netter, aber öder Versuch: die Met-Spendengala #theVoicemustbeheard
Die Welt.de

Bayreuther Festspiele: Leiterin „längerfristig erkrankt“
Die Bayreuther Festspiele müssen vorerst ohne ihre Chefin auskommen. Katharina Wagner sei „längerfristig erkrankt“ und könne ihr Amt als Leiterin der berühmten Richard-Wagner-Festspiele „bis auf Weiteres“ nicht ausführen, teilten die Festspiele heute mit
https://orf.at/stories/3163498/

Chefin der Bayreuther Festspiele längerfristig erkrankt
Tagesspiegel

Neuer Chef der Wiener Staatsoper: Auslastung ist nicht alles
Der designierte neue Chef der Wiener Staatsoper, Bogdan Roscic, hat bisherige Erfolgsmaßstäbe infrage gestellt. «Vielleicht ist das der größte Irrtum überhaupt, dass es bei einer Institution wie der Wiener Staatsoper darum gehen könnte, als Auslastungsstreber nie unangenehm aufzufallen», sagte der 56-jährige Roscic am Sonntagabend in einem ORF-Interview, das zugleich eine Programmpräsentation der neuen Spielzeit war.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Interessante Streams aus der Mailänder Scala
Plácido Domingo, Diana Damrau, Mariella Devia Headline Teatro alla Scala’s Streaming Options Through May 8
https://operawire.com/placido-domingo-diana-damrau-mariella-devia-headline-teatro

Rachmaninoff, mon Amour – Teil 6…
Er komponiert „nur“ drei Symphonien und vier Klavierkonzerte, aber am bemerkenswertesten in allem, was Rachmaninoff schreibt, erscheinen mir die “Symphonischen Tänze” und die “Variationen über ein Thema von Paganini” besonders bemerkenswert.
Es ist fast, als hätte sich der Meister sich nun völlig ins Schwebende, Freie, Losgelöste gewendet – auch wenn er seine ja fast aus dem Zarismus stammende Musiksprache konsequent fortsetzt. Aber – ähnlich Jean Sibelius – entwickelt er sich weiter, aber bei letzterem völlig abgekoppelt von Strömungen Europas, wobei zu bemerken ist, dass zumindest die Finnen erfassen, welch Genie da unter ihnen weilt, und so passiert das Parlament eine „Lex Sibelius“: Eine Apanage von 100 Finnmark in Gold. Seine letzte Symphonie verbrennt Sibelius im Garten, so wie die Gattin Charles Darwins sein letztes Werk; ich gebe zu, dass ich auch schon manches Sonnet und auch Visitenkarten verbrannt habe.
von Harald N. Stazol, Hamburg / Moskau
https://klassik-begeistert.de/rachmaninoff-mon-amour-teil-6-klassik-begeistert-de/

Ladas Klassikwelt 29: Die Götter sind unter uns – Teil I
Die neue Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ in Bayreuth wurde wegen der Corona-Krise abgesagt. Jedoch kann man sich an die früheren Produktionen der Tetralogie Wagners erinnern, die einen wichtigen Platz nicht nur in der Geschichte der Bayreuther Festspiele einnehmen. Im Jahr 2006, also zum 130-jährigen Jubiläum der Uraufführung des „ Rings“ am Grünen Hügel wurde die Inszenierung von Tankred Dorst präsentiert. Der Regisseur stand vor einer Herausforderung: Seine Interpretation sollte außergewöhnlich sein, aber auch die traditionellen Geschmäcker im Publikum ansprechen.
Jolanta Lada-Zielke berichtet jeden Montag aus ihrer Klassikwelt
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-29-die-goetter-sind-unter-uns-teil-i/ „Die DIENSTAG-PRESSE – 27. APRIL 2020“ weiterlesen