DIE SAMSTAG-PRESSE – 3. AUGUST 2024

Der Idiot 2024 © SF-Bernd-Uhlig

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 3. AUGUST 2024

Salzburger Festspiele
„Der Idiot“: Verlorene Seelen, großes Drama
Kritik. Triumph in Salzburg: „Der Idiot“ des polnischen Komponisten Mieszysław Weinberg imponiert als brillant inszeniertes Gefühlschaos leidender Menschen. „Nastassya. 25 Jahre. Sie verlässt ihn. Er tötet sie.“ So bündig könnte wie Regisseur Krzysztof Warlikowski es zu Beginn auf die Wand projizieren lässt, könnte man „Der Idiot“ natürlich zusammenfassen. Zu sehen und hören bekommt man bei Warlikowski freilich die episch erzählte Geschichte von vier Menschen, die sich gleich in zwei Liebesdreiecken verfangen. Es ist ein Gefühlschaos aus verzehrender Leidenschaft, verfehltem Edelmut, Entsagung und Hass, in dem sich der Epileptiker Fürst Myschkin, sein impulsiver Freund Rogoschin, die unstete Schönheit Nastassja und die völlig überforderte Aglaja aufreiben.
KleineZeitung.at

Nachtkritik „Der Idiot“: Ein Empath verzweifelt an der Gefühlskälte
Musiktheater des späten 20. Jahrhunderts als Publikumserfolg: Den Salzburger Festspielen gelingt dieses Kunststück. Die Premiere der Neuproduktion von Mieczysław Weinbergs Oper „Der Idiot“ wurde am Freitag bejubelt.
SalzburgerNachrichten.at

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DIE FREITAG-PRESSE – 2. AUGUST 2024

III. Aufzug: Catherine Foster (Brünnhilde) © Enrico Nawrath

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DIE FREITAG-PRESSE – 2. AUGUST 2024

Bayreuth
Kritik Wiederaufnahme „Siegfried“: Neue Helden für Bayreuth

„Wandel und Wechsel liebt, wer lebt.“ Dieses oft zitierte Motto des Göttervaters Wotan könnte beinahe sinnbildlich über der aktuellen „Ring“-Produktion der Bayreuther Festspiele stehen. Im dritten Jahr präsentiert sich die Inszenierung unter anderem mit einer rundum erneuerten Tenor-Riege. Wobei natürlich vor allem der erste Bayreuther Siegfried von Klaus Florian Vogt mit Spannung erwartet wurde.
BR-Klassik.de

Das Gold wechselt den Besitzer: Bei den Bayreuther Festspielen überzeugt Siegfried in erster Linie musikalisch
Selbst wer bis jetzt aufmerksam der Inszenierung gefolgt ist, wir an diesem Abend besonders stark gefordert. Viele Fragen werden aufgeworfen, einige Ungereimtheiten stören hier die in weiten Teilen faszinierende Inszenierung. Auch an diesem Abend begeistert Simone Young mit ihrer Lesart der Partitur. Wieder ist alles stimmig. Die Transparenz, die Tempi, die fein herausgearbeiteten Motive. Das Festspielorchester spielt, wie an den vorausgegangenen Abenden, auf höchstem Niveau.
Von Axel Wuttke
Klassik-begeistert.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 1. AUGUST 2024

https://commons.wikimedia.org/wiki

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 1. AUGUST 2024

Paris: Eröffnung der Olympischen Spiele
Die Macht der Musik: Was wir von Céline Dion lernen können
Es gibt sie tatsächlich – die ikonografischen Augenblicke der Zeitgeschichte, die sich in unser Gedächtnis einbrennen und doch immer wieder bildgewaltig hervorspringen, während andere Erinnerungen zunehmend verblassen. Einen solchen Moment konnte man am Abend des 26. Juli erleben, als unmittelbar nach der magisch anmutenden Entzündung des olympischen Feuers die Kamera zu einer Plattform des Eiffelturmes schwenkte und das Chanson „L’Hymne à l’amour“ von Édith Piaf  erklang – die „Hymne auf die Liebe“, für die Paris steht wie keine andere Stadt der Welt. Doch je näher die Kamera heranfuhr, desto ungläubiger war das Durchsicken der Erkenntnis, das dort auf der Plattform des berühmten Wahrzeichens der Stadt tatsächlich die kanadische Sängerin Céline Dion stand und sich das Herz aus dem Leib sang.
Von Dr. Holger Voigt
Klassik-begeistert.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. JULI 2024

Parsifal 2024 © Enrico Nawrath

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 31. JULI 2024

Bayreuth
„Die Wunde ist’s, die nie sich schließen will!“ – „Parsifal“ in Bayreuth 2024
100 Jahre „Zauberberg“! Was für eine wundervolle Idee, vom Sanatorium „Berghof“ in Davos, zum Jubiläum eine Delegation der Lungenkranken-Station nach Bayreuth zu entsenden, um das seelenvolle „Parsifal“–Vorspiel mit keuchenden Geräuschen aus dem Siechenhaus zu bereichern! Nein, Thomas Mann wäre nicht amüsiert gewesen, und einen störenden Klingelton hätte selbst ein schreibender Visionär nicht vorausahnen mögen. Doch lassen wir die Publikumsschelte – es waren offenbar viele Neulinge am 27. Juli auf dem Grünen Hügel, um den „Parsifal“ in der Inszenierung von Jay Scheib mit Beifall bereits nach dem heiligen 1. Akt zu bedenken…
Von Dres. Regina und Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

Bayreuth
Der Kampf um das Gold geht in die zweite Runde: Auch „Die Walküre“ begeistert bei den Bayreuther Festspielen
Der Regisseur gibt mit seiner Sichtweise an diesem Abend dem Publikum einige Rätsel auf. Allerdings lassen sich diese, bei genauem Nachdenken und Reflektieren, sehr wohl in den Ring-Kontext einfügen. Immer vorausgesetzt, man lässt sich auf Neues ein und beschäftigt sich damit. Andererseits schafft er immer wieder geradezu magische Momente, in denen man den Atem anhält und deren Intensität überwältigt.
Von Axel Wuttke
Klassik-begeistert.de

„Die Walküre“: Die Sänger sind sensationell
Bei den Wiederaufnahmen von „Rheingold“ und „Walküre“ in Bayreuth unter der Leitung von Simone Young zeigt sich eine Weltelite der Sänger. Michael Spyres und Vida Miknevičiūtė sind als Siegmund und Sieglinde sensationell.
FrankfurterAllgemeine.net

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 30. JULI 2024

Bayreuth © Enrico Nawrath

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 30. JULI 2024

Bayreuther Festspiele wieder ausverkauft
Die Bayreuther Festspiele sind Deutschlands exklusivstes Opern-Event, Tickets galten als Heiliger Gral. 2023 dann ein kleiner Schock: Sie waren nicht ausverkauft. Jetzt kann das Festival aufatmen.
SueddeutscheZeitung.de

Bayreuth
Mit störender 3-D-Brille in Bayreuth
Tobias Kratzers kultige „Tannhäuser“-Regie bewegt mit Nathalie Stutzmann am Pult trotz unausgeglichener Besetzung. Jay Scheibs „Parsifal“-Inszenierung mit Augmented Reality ist szenisch zäh, aber musikalisch flüssig – mit grandiosem Gurnemanz. Jubel mitten in der „Tannhäuser“-Ouvertüre? Sind Zirkussitten eingerissen auf dem Grünen Hügel? Dort, wo die Wagnerianer strenger Observanz auf sakrale Ruhe während der Aufführung pochen, auch wenn sie mit ihren laut zischenden Psts mehr stören als die Schwätzer, die sie damit tadeln wollen?
DiePresse.com

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 27. JULI 2024

Bayreuther Festspiele 2024 © Enrico Nawrath

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 27. JULI 2024

Bayreuth
„Tristan und Isolde“in Bayreuth: Stupides Stehtheater mit Brüllattacken
von Jörn Florian Fuchs:Die Bayreuther Festspiele eröffnen mit einem Flop: Thorleifur Örn Arnarsson hat „Tristan und Isolde“ inszeniert. Eigentlich gibt es interessante Dinge aus Bayreuth zu berichten. Eine lokale Bäckerei bietet einen zuckerbombastischen „Tristan-Krapfen“ an, im Wagner-Museum Villa Wahnfried werden wundervolle Kuriositäten ausgestellt, wie eine Zahnbürste des Meisters samt seinem hochkariösen Milchzahn. Die deutsche Kulturstaatsministerin Claudia Roth bekommt…
SalzburgerNachrichten.at

Bayreuth
In der Rumpelkammer der Erinnerung – Richard Wagners „Tristan und Isolde“ in Bayreuth
neuemusikzeitung/nmz.de

Kritik – „Tristan und Isolde“ bei den Bayreuther Festspielen: Tristan im Trödelladen
BR-Klassik.de

Jetzt mal ganz langsam (Bezahlartikel)
In Bayreuth wurden die Wagner-Festspiele mit Thorleifur Örn Arnarssons Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ eröffnet. Die hinterlässt ein bisschen Ratlosigkeit.
zeit.de

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DIE FREITAG-PRESSE – 26. JULI 2024

Bayreuther Festspiele 2024 ©Enrico Nawrath

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DIE FREITAG-PRESSE – 26. JULI 2024

Bayreuth: Jubel für die Sängerstars nach „Tristan und Isolde“
Wagners „Handlung in drei Aufzügen“ ist ein Seelendrama fast ohne äußere Aktion, das diesmal besonders statisch und düster wirkte. Das Publikum feierte ersatzweise die Solisten, vor allem Andreas Schager und Camilla Nylund in den Titelrollen
br.de

Bayreuther Festspiele: Thorleifur Örn Arnarsson inszeniert „Tristan und Isolde“
Sendung „Fazit“ von Jörn Florian Fuchs über die Premiere der Festspieleröffnungs-Neuinszenierung
deutschlandfunkkuktur.de

Tristan und Isolde: conducted by Semyon Bychkov (Sneak Peek)  Ein Video. 1 Stunde/52 Minuten
Zum Video

Bayreuth
Bayreuth geht es gut
Allem Krisengerede zum Trotz haben die Bayreuther Festspiele einen Überschuss erwirtschaftet und sind auch wieder ausverkauft. Im nächsten Jahr kehrt Christian Thielemann zurück.
FrankfurterAllgemeine.net

Nach Hänsel-und-Gretel-Idee: Claudia Roth feiert Einzigartigkeit der Bayreuther Festspiele
BR-Klassik.de

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. JULI 2024

Foto: Bayreuther Festspiele

BAYREUTH: HEUTE ERÖFFNEN DIE FESTSPIELE 2024

Musical-Experte Davids macht 2025 die „Meistersinger“!

bay

Auf der Pressekonferenz wird bekanntgegeben: Matthias Davids inszeniert neue „Meistersinger“, Yuval Sharons blauer „Lohengrin“ kommt zurück, Valentin Schwarz’ „Ring“ läuft noch ein Jahr länger. Aber wer 2026 den „Ring“ macht, bleibt noch ein Geheimnis.

Den gesamten Beitrag finden Sie unter
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 25. JULI 2024)

Quelle: onlinemerker.com

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 25. JULI 2024

Bayreuth
Auftakt mit Wagners „Tristan und Isolde“
Bayreuth ohne Drama? Das gibt es nicht. Doch während sich diesmal im Festspielhaus selbst alle relativ ruhig auf die anstehenden Festspiele vorbereiten, sorgt Kulturstaatsministerin Claudia Roth mit einer Grundsatzdiskussion für Wirbel. Am 25. Juli feiern die Bayreuther Festspiele mit der Premiere von „Tristan und Isolde“ die diesjährige Eröffnung. Regie führt erstmals der Isländer Thor Arnarsson. Was die Nordlichter mit Richard Wagner zu tun haben und warum sich niemand dem Sog dieser Musik entziehen kann, erfahren Sie hier.
BR-Klassik.de

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. JULI 2024

Thorleifur Örn Arnarsson © Daniel Vogl

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 24. JULI 2024

Bayreuth
„Ich glaube an die großen Bilder“: Thorleifur Örn Arnarsson über seine Bayreuther „Tristan“-Regie
Mehr Klischee geht fast nicht: In seiner kleinen isländischen Behausung nahe eines Vulkans ereilte Thorleifur Örn Arnarsson ein Anruf aus Bayreuth. Und nun ist er verantwortlich für die Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“, mit der am 25. Juli die Festspiele eröffnet werden. Der 46-Jährige, Sohn einer Regisseurin und eines Schauspielers, stammt aus Reykjavik, studierte in Berlin Regie, war fest engagiert in Wiesbaden und an der Berliner Volksbühne, kam also übers Schauspiel zur Oper.
MuenchnerMerkur.de

Bayreuth
Bayreuther Festspiele – Hokus pokus Holderbusch
Eine Sekunde vor Beginn der Bayreuther Wagner-Festspiele am 25. Juli geschieht gelegentlich noch etwas Unangenehmes. Auf der Brust eines russischen Holländers zeigt sich ein nur halbwegs überkritzeltes Hakenkreuz aus vergangenen Black-Metal-Zeiten. Aus dem Mund eines Lohengrin kommt in der Generalprobe das Wort „Führer“ („Seht da den Herzog von Brabant! / Zum Führer sei er euch ernannt!“). An dieser Stelle nämlich und erst recht in Bayreuth wird aus Gründen der Diskretion und zur Vermeidung von Missverständnissen heute (seit 1945) häufig, meistens das Wort „Schützer“ gesungen.
FrankfurterRundschau.de

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. JULI 2024

© Studio Iris – Grafenegg Kulturbetriebsges.m.b.H.

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 23. JULI 2024

Grafeneggg
Die Filharmonie Brno zelebriert Smetanas 200. Geburtstag in Grafenegg
2024 ist ein österreichisches Jubiläumsjahr, das völlig durch Anton Bruckners 200. Geburtstag dominiert wird. Dabei droht der Jubiläumstag des tschechischen Komponisten Friedrich Smetanas unterzugehen. Grafenegg hat löblicherweise in einem seiner ersten Konzerte im Jubiläumsjahr diesen Komponisten gewürdigt. Und so nebenbei beging im April Maestro Russell Davies seinen 80er.
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Lieber Markus Hinterhäuser,
Die Salzburger Festspiele beginnen, der Intendant hat Hausverbot im Café Bazar. Axel Brüggemann wartet auf ihn und schreibt ihm eine Postkarte – aus Gründen.
backstageclassical.com

Wenn Teodor Currentzis bei Bach das Licht abdreht
Bei der Ouverture spirituelle im Haus für Mozart zeigte der wegen seiner lukrativen Russland-Verbindungen umstrittene Dirigent seine Qualitäten als Gestalter
DerStandard.at/story

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