Schweitzers Klassikwelt 81: „O wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß"

Bild: © Hendrik Kranenberg, Friedrich Verlag

Personennamen in den Opern. Woher sie kommen und was sie bedeuten.

von Lothar und Sylvia Schweitzer

Es quält uns, wenn Orts- oder Personennamen einen höhnisch anlachen und nicht preisgeben wollen, was sie bedeuten.

„Ein Engel, Leonoren, der Gattin so gleich,
Der führt mich zur Freiheit ins himmlische Reich.“

Wenn wir den Namen Leonore hören, klingt in uns Florestans eindrucksvolle, wie gesangstechnisch schwierige Arie mit, in der sich seine Depression und Verzweiflung in Ekstase verwandelt. Es wird u.a. behauptet, in Eleonore stecke lateinisch alia, germanisch alja = anders, fremd drin, während für den zweiten Teil des Namens keine gesicherte Erklärung vorliegt. Wir hingegen sind der festen Überzeugung, der Name ist von den muslimischen Mauren nach Spanien gebracht worden und hat die schöne Bedeutung: Gott ist mein Licht. Die Silbe -el ist uns aus dem semitischen Sprachraum von den Namen Gabri-el (Gott ist mein Mann/mein Held/meine Kraft), Micha-el (Wer ist wie Gott) und Rapha-el (Gott heilt) geläufig. „Nur“ heißt im Arabischen Licht und das i ist das besitzanzeigende Fürwort „mein“. Bei Nuri denkt der Opernfreund automatisch an die gute Magd in „Tiefland“, das in den spanischen Pyrenäen spielt. „Schweitzers Klassikwelt 81: „O wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“  
klassik-begeistert.de, 7. Februar 2023“
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Vom Begehren nach Rache berauscht: An der Semperoper Dresden hebt sich erstmals der Vorhang für Giuseppe Verdis „Attila“

Foto: Timothy Oliver (Uldino), Georg Zeppenfeld (Attila), Tilmann Rönnebeck (Leone), Anna Smirnova (Odabella), Tomislav Mužek (Foresto), Sächsischer Staatsopernchor Dresden © Semperoper Dresden/Ludwig Olah

Giuseppe Verdi, Attila (Premiere)
Konzertante Aufführung

Dramma lirico in einem Prolog und drei Akten
Libretto von Temistocle Solera und Francesco Maria Piave

Jordi Bernàcer, Dirigent
André Kellinghaus, Chor
Gunda Mapache, Spielleitung
Benedikt Stampfli, Dramaturgie

Attila, König der Hunnen, Georg Zeppenfeld
Ezio, ein römischer General, Andrzej Dobber
Odabella, Tochter des Herrschers von Aquileia, Anna Smirnova
Foresto, Ritter aus Aquileia, Tomislav Mužek
Uldino, ein junger Bretone, Sklave Attilas, Timothy Oliver
Leone, ein alter Römer, Tilmann Rönnebeck

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper Dresden, 4. Februar 2023

von Pauline Lehmann

 

Nicht nur Richard Wagner, sondern auch sein im gleichen Jahr geborener und vielfach zum Antipoden stilisierter Zeitgenosse, Giuseppe Verdi, nimmt sich in seinem Opernschaffen der heidnischen Götterwelt und ihren Protagonisten an, wenn er in seiner neunten Oper den legendären Hunnenkönig der Völkerwanderungszeit im Namen des Gottes Wotan gegen das christliche Italien in den Krieg ziehen lässt. „Giuseppe Verdi, Attila
Semperoper Dresden, 4. Februar 2023 PREMIERE“
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Eine Zeitreise in die 80er: Karajans „Falstaff“ aus Salzburg kann noch immer begeistern

Resultat dieser Kombination ist eine Aufführung auf einsam hohem Niveau. Man trauert ein wenig der Zeit nach, als die Musik und die Sänger noch das eindeutige Primat in der Oper besaßen.

Giuseppe Verdi
Falstaff

Wiener Philharmoniker
Herbert von Karajan

C-major 761504

von Peter Sommeregger

Das akustische und filmische Erbe des Stardirigenten Herbert von Karajan ist sehr umfangreich. Karajan hat praktisch sein gesamtes Repertoire mehrfach für Ton- und Bildträger eingespielt. So ist er medial auch mehr als dreißig Jahre nach seinem Tod noch äußerst präsent.

Soeben ist sein Salzburger „Falstaff“ als Mitschnitt der Festspiele von 1982 auf Blu-ray erschienen. Diese neue Technik kann die Bildqualität so alten Materials nicht entscheidend verbessern, aber akustisch ist die Aufnahme von begeisternder Präsenz und Klarheit. „CD-Rezension: Giuseppe Verdi Falstaff, Herbert von Karajan und die Wiener Philharmoniker
klassik-begeistert.de, 6. Februar 2023“
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Die MONTAG-PRESSE – 6. Februar 2023

Foto: Staatsoper Berlin © Thomas Bartilla

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
Die MONTAG-PRESSE – 6. Februar 2023

Für das Theater gelebt und gestritten – Jürgen Flimm ist tot
Regisseur und Intendant Jürgen Flimm hat das deutsche Theater geprägt. Von 2006 bis 2010 leitete er auch die Salzburger Festspiele. Nun ist er im Alter von 81 Jahren gestorben.
Die Presse.com

Deutscher Regisseur und Intendant Jürgen Flimm 81-jährig gestorben
Er galt als prägender Regisseur für Sprech- und Musiktheater und leitete die Salzburger Festspiele.
Wiener Zeitung.at

Salzburger Festspiele setzen schwarze Fahne
„Zeichen der Trauer und der Dankbarkeit.“ Intendant Hinterhäuser: „Flimm hat die Salzburger Festspiele auf vielfache Weise geprägt.“
Wiener Zeitung.at

Nachruf auf Jürgen Flimm: Rebell, Zauberer, Menschendurchschauer
Jürgen Flimm gehörte zu den großen deutschen Theatermachern. Als Intendant feierte er große Erfolge in Köln, Hamburg und Berlin. Nun ist er mit 81 Jahren gestorben.
Tagesspiegel.de

Regisseur Jürgen Flimm stirbt mit 81 Jahren
Jürgen Flimm war einer der maßgeblichen Regisseure im deutschen Sprachraum. Nun ist der frühere Intendant unter anderem der Berliner Staatsoper Unter den Linden gestorben. Seine Regiekarriere begann er in München, und auch in Bayreuth inszenierte er.
BR-Klassik.de

Theaterkünstler Jürgen Flimm verstorben
Der Regisseur und Intendant starb am Samstag im Alter von 81 Jahren
Standard.at.story

Nachruf
«Immer auf Entdeckungsreise» – Regisseur Jürgen Flimm ist tot
NeueMusikzeitung/nmz.de

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Pathys Stehplatz (19) - Antonello Manacorda: So sollte "Don Giovanni" nicht mehr klingen

Philippe Sly und Kyle Ketelsen in »Don Giovanni« © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Don Giovanni, Wolfgang Amadeus Mozart

Barrie Kosky, Inszenierung
Antonello Manacorda, Musikalische Leitung

Wiener Staatsoper, 1. Februar 2023

von Jürgen Pathy

So langweilig kann Mozart klingen. Bereits nach den ersten Takten war klar, das wird sich ziehen wie Kaugummi. Das zu „überstehen“ wird eine Herausforderung – nicht die einzige vielleicht, die größte aber bestimmt. Mit so einem Gedanken bereits bei der Ouvertüre von Mozarts „Don Giovanni“ konfrontiert zu sein, sollte heutzutage eigentlich nicht mehr passieren. Viele Dirigenten beweisen das Gegenteil. Antonello Manacorda schafft es leider nicht. An der Wiener Staatsoper leidet die ganze Inszenierung an seiner Auslegung der Partitur. „Pathys Stehplatz (19): Don Giovanni, Wolfgang Amadeus Mozart
Wiener Staatsoper, 1. Februar 2023“
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Nolwenn Bargin: "Es gibt so viel in der Musik zu entdecken – das ist mein höchstes Ziel"

Nolwenn Bargin Flute, Photo: Marco Borggreve

Interview mit Nolwenn Bargin von Birgit Koß

Ich treffe Nolwenn Bargin in Berlin, wo sie im Piano Salon Christophori ihre neue CD „Philippe Gaubert Chamber Music“ vorstellt.

klassik-begeistert: Frau Bargin, eine CD zu dem Komponisten Philippe Gaubert zu veröffentlichen, er ist ja sozusagen ein Landsmann von Ihnen, auch wenn Sie als gebürtige Bretonin inzwischen eine Schweizerin geworden sind, war das schon länger Ihr Wunsch?

Nolwenn Bargin: Ja, die erste Begegnung mit Kompositionen von Gaubert war mit der „Fantaisie“; die habe ich sehr früh, ich glaube im Alter von fünfzehn, sechzehn kennengelernt. In dem gleichen Alter hatte ich – vielleicht ist das deutsche Wort nicht ganz richtig – einen Schock. Ich war bei ,,Pelléas et Mélisande“ von Debussy in der Opéra comique de Paris. Das Stück war dort seit dreißig Jahren nicht mehr aufgeführt worden und dann hörte ich diese Musik. Es war wunderbar, ich spürte, das ist etwas für mich. Doch erst kürzlich, ich war am Suchen nach Kammermusik mit Geige, habe ich „Médailles antiques“ von Gaubert mit Geige entdeckt. Ich hatte mich immer gewundert, dass es da so wenig Kammermusik-Stücke mit Geigegibt, denn ich liebe Geige. Damit hat es begonnen. Dann habe ich weiter gesucht, denn ich wollte nicht diese ewigen Flötensonaten spielen – wie alle Flötisten. Ich habe geschaut, was es für verschiedene Facetten von Gaubert gibt, um damit zu zeigen, dass dieser Komponist es verdient hat, bekannter zu werden. Ich liebe die Musik von Philippe Gaubert. „Interview mit Nolwenn Bargin
klassik-begeistert.de 5. Februar 2023“
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Die SONNTAG-PRESSE – 5. Februar 2023

Jürgen Flimm © Doris Spiekermann-Klaas, Staatsoper Berlin

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
Die SONNTAG-PRESSE – 5. Februar 2023

Regisseur und Intendant Jürgen Flimm gestorben
Jürgen Flimm war einer der maßgeblichen Regisseure im deutschen Sprachraum. Nun ist der frühere Intendant unter anderem der Berliner Staatsoper Unter den Linden gestorben.
https://www.merkur.de/deutschland/berlin/regisseur-juergen-flimm-gestorben-zr-92068712.html

Deutsche Oper Berlin: Simon Boccanegra
An der Deutschen Oper Berlin inszeniert Vasily Barkhatov Verdis Opernproblemkind Simon Boccanegra als kühl-klare Politoper. Der Fokus liegt einseitig auf den Machtmechanismen. Als Sänger beeindrucken George Petean in der Titelrolle, Liang Li als Fiesco und Michael Bachtadze als Paolo. Die Leistung von Maria Motolygina als Amelia wird von einem Mangel an Feinschliff beeinträchtigt.
https://konzertkritikopernkritikberlin.blog/2023/02/04/deutsche-oper-simon-boccanegra/

Der Rattle-Ring, Teil III: Ein Abend voller Volltreffer, nur Siegfried siegt nicht
Seit Tagen schaut die Münchner Konzert-Szene auf diesen einen Abend: Siegfried in der Isarphilharmonie. Der Rattle-Ring, Teil III. Ohne Bühnenbild, die Regie-Buhs à la Bayreuth bleiben uns (leider) erspart. Volle ist ein Volltreffer, Rattle gefeiert wie ein Bayern-Star. Schade, dass ausgerechnet die Titelrolle ein wenig hinten runterfällt.
Von Peter Walter
Klassik-begeistert.de

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Dornröschen: Neumeiers Ballette sind wie für die Seele geschaffen, sie reißen uns aus dem Alltag, lassen uns die Sorgen vergessen

Madoka Sugai, Alessandro Frola und das Ballettensemble (Foto: RW)

Wie sich Madoka Sugai der roten Rose des schwarz gekleideten Prinzen (Matias Oberlin) immer wieder, wie von ihr gebannt, nähert, zurückschreckt, aber von diesem Symbol der erwachenden Sexualität auch nicht loslassen kann, wird von Madoka Sugai umwerfend interpretiert.

Dornröschen                                                                                                                                  Ballett von John Neumeier nach Marius Petipa
Musik: Peter Tschaikowsky


Staatsoper Hamburg, 3. Februar 2023

von Dr. Ralf Wegner

Eine Prinzessin sticht sich an einer Spindel und fällt, geschützt von einer Dornenhecke, in einen langen Schlaf. Erst Jahre später erlöst sie ein mutiger Prinz. Dieses Märchen steckt tief im Weltgedächtnis, wurde zuletzt von den Gebrüdern Grimm, davor in Frankreich von Charles Perrault und noch früher ähnlich in anderen Kulturen nacherzählt. Auch die Psychologie hat dieses Märchen gedeutet, als Erwachen der weiblichen Sexualität, als Verweigerung einer aufgezwungenen Ehebindung oder als autoaggressive Reaktion auf eine seelisch-emotionale Verletzung. Das erinnert auch an die orientalische Erzählung über die Prinzessin Turandot, die sich wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine Urahnin mit einem seelischen Eispanzer umgürtet und erst durch die bedingungslose Liebe eines Prinzen Erlösung findet. „Dornröschen, Ballett von John Neumeier
Staatsoper Hamburg, 3. Februar 2023“
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Schammis Klassikwelt 9: “Wohin, wohin? Wohin seid ihr entschwunden?” Teil 2

Fotos: Iwan S. Koslowski und Sergei J. Lemeschew –
“befreundete Rivalen” des Bolschoi Theater Moskau

 

 

 

Das Bolschoi Theater in Moskau verfügte seit Ende der Zwanziger, und dies während mehr als dreißig Jahren, über zwei lyrische Tenöre, die zum absoluten Olymp des Gesangs gehören: Iwan Semjonowitsch Koslowski und Sergei Jakowlewitsch Lemeschew. Beide hatten einen ähnlichen Werdegang: sie stammen aus einfachen Familien, sangen in ihrer Kindheit jeweils in Chören, und kamen über die Theater der russischen Provinz schließlich an das Bolschoi Theater. Hier wurden sie zu “befreundeten Rivalen” und teilten sich viele Opernrollen.

von Jean-Nico Schambourg

Teil 2: Sergei Jakowlewitsch Lemeschew

Sergei Lemeschew wurde 1902 in Stare Knjazewo geboren, einem Dorfe im Gouvernement Twer. Er studierte am Konservatorium von Moskau bei N.C. Rajskis, später dann bei Stanislawski in der Gesangklasse des Bolschoi Theaters. Da er nicht kleine Nebenrollen in Opern singen wollte,  beschloss er zuerst an kleineren Häusern die großen Tenorrollen zu erlernen und Bühnenerfahrung zu bekommen. 1926 gab er sein Debut mit der Partie des Zaren Berendei in Rimsky-Korsakovs “Snegurotchka / Schneeflöckchen” in Swedlorsk, wo er die Nachfolge von Koslowski antrat, der Swedlorsk in Richtung des Bolschoi Theaters in Moskau verlassen hatte. Über Kharbin und Tiflis kam er dann 1931 an das Bolschoi Theater in Moskau, dem er mehr als 30 Jahre angehörte.

„Schammis Klassikwelt 9: “Wohin, wohin? Wohin seid ihr entschwunden?” Teil 2
klassik-begeistert.de, 29. Januar 2023“
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Der Rattle-Ring, Teil III: Ein Abend voller Volltreffer, nur Siegfried siegt nicht

Sir Simon Rattle © Astrid Ackermann

Seit Tagen schaut die Münchner Konzert-Szene auf diesen einen Abend: Siegfried in der Isarphilharmonie. Der Rattle-Ring, Teil III. Ohne Bühnenbild, die Regie-Buhs à la Bayreuth bleiben uns (leider) erspart. Volle ist ein Volltreffer, Rattle gefeiert wie ein Bayern-Star. Schade, dass ausgerechnet die Titelrolle ein wenig hinten runterfällt.  

Siegfried, WWV 86C, konzertante Aufführung
Musik und Libretto Richard Wagner

Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Sir Simon Rattle, Dirigent

Isarphilharmonie München, 03. Februar 2023

von Peter Walter

Der Sieger des Abends geht mit zerschlagenem Speer vom Platz: Ein Volltreffer ist der Bariton Michael Volle als Wanderer! Jeder einzelne Ton fegt die Musik vom Platz, seine Textverständlichkeit grenzt an ein rhetorisches Wunder. Im vollen Glanze klingt die Kunst der Wagner’schen Poeterei. Wotan dringt durch, seine einstige Machtbesessenheit hat diese mächtige Stimme auch in der Gestalt des Wanderers nie verlassen. Das ist ein Wanderer, das ist ein Wotan!

© Gisela Schenker, Michael Volle

Als Sternstunde glänzt auch der Dialog mit der Mutter seiner Kinder, Erda (Gerhild Romberger). Diese Altistin singt fast noch mächtiger als der Herrscher des Himmels! Aus den dunklen Tiefen ihrer Stimme füllt sie den Saal mit göttlichem Gesang… leider ist diese Rolle nach wenigen Takten schon wieder vorbei.

Gerhild Romberger (c) Dr. Regina Ströbl

Auch Brünnhildes Auftritt ist von nicht allzu langer Dauer. Doch das ewige Warten – zweieinhalb Aufzüge – hat sich gelohnt: Anja Kampe krönt sich neben Volle zur Königin des Abends. Ihren Siegfried singt sie völlig in Grund und Boden, hält das ganze Publikum in Atem. Mit dramatischer Dominanz feiert sie die Sonne und das Licht, als wäre hier die Welt aus den dunkelsten aller Zeiten auferstanden. Eine bebende Vorfreude auf ihre Götterdämmerung beherrscht schon jetzt mein Herz… und die ist noch nicht mal terminiert! Hoffentlich gibt es da keine Umbesetzung! „Siegfried, WWV 86C, konzertante Aufführung
Musik und Libretto Richard Wagner
Isarphilharmonie München, 03. Februar 2023“
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