Sommereggers Klassikwelt 63: Traian Grosavescu – ein Stern, der früh verglühte

von Peter Sommeregger

Der spätere Opernsänger Traian Grosavescu wurde am 21. November 1895 im rumänischen Lugoj, damals noch zur Österreichisch-Ungarischen Donau-Monarchie gehörig, geboren. Sein 125. Geburtstag ist eine gute Gelegenheit, sich dieses so tragisch früh verstummten Künstlers zu erinnern.

Sein musikalisches Talent wurde früh erkannt und er erhielt bereits in seinem Heimatort Unterricht in einem Chor. Neben einem in Budapest begonnenen  Jurastudium besuchte er auch die dortige Musikakademie und ließ seine Stimme ausbilden. Der erste Weltkrieg unterbrach seine Studien, die er schließlich 1919 abschließen konnte. „Sommereggers Klassikwelt 63
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Die DIENSTAG-PRESSE – 24. NOVEMBER 2020

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 24. NOVEMBER 2020

Foto: Elbphilharmonie, Hamburg, Rolltreppe © Michael Zapf

Macht uns Musik in Moll traurig?
Weckt Musik Emotionen? Und funktioniert das bei uns allen immer gleich? Der Musikwissenschaftler Günter Kleinen hat die Effekte untersucht und findet, dass empathische Menschen besonders empfänglich sind.
https://www.spektrum.de/frage/macht-musik-in-moll-traurig/1765462

Schweizers Klassikwelt 21: Renée Fleming – Die Biografie meiner Stimme (1. Teil)
Was für ein Unterschied zwischen der Autobiografie der Ira Malaniuk und jetzt Flemings (Geburtsjahrgang 1959) ebenfalls selbstverfasster Lebensbeschreibung! Im ersteren Fall lasen wir über die sicher mit gerechtfertigtem Stolz vorgebrachte Aneinanderreihung erfolgreicher Opernabende, hier staunen wir über die bezwingende Art von Ehrlichkeit ihre zu überbrückenden Schwierigkeiten im Kunstgesang nicht zu verheimlichen. In so manchen Absätzen und Zeilen steckt obendrein ein Hauch von Poesie.
Lothar Schweitzer berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert

ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“: Neuproduktion „Le nozze di Figaro“ aus dem Theater an der Wien exklusiv vorab im TV
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201123_OTS0106/orf-iii-reihe-wir

Bundesländer-Theater setzen Lebenszeichen: „Wir sind bereit“
Die Gruppe österreichischer Intendanten und Intendantinnen beschwört den „Theatervirus“, zeigt sich solidarisch, trägt die Maßnahmen mit und möchte, sobald es vom Infektionsgeschehen her vertretbar ist, wieder spielen dürfen.
Kleine Zeitung

München
Bayerische Staatsoper: Montagsstück V: LA BOHEME
Asher Fisch; Rachel Willis Sorensen; Jonas Kaufmann
Kostenloser Stream am 30.11.
https://www.staatsoper.de/stueckinfo/montagsstueck-v-la-boheme/2020-11-30-20-15

München
Hänsel und Gretel im Gärtnerplatztheater: Überwältigende Sehnsucht
Anthony Bramall dirigiert „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck als Livestream aus dem Gärtnerplatztheater.
Münchner Abendzeitung

Wien Modern
Komponist Matthias Kranebitter: So klingt das tägliche Leben
Der Österreicher wurde mit dem „Erste Bank Kompositionspreis“ bei Wien Modern geehrt.
Kurier

„Das Alter spielt nicht immer eine Rolle“
Schon mit fünfzehn Jahren dirigierte Andrés ­Orozco-Estrada – und fühlt sich nun „erwachsen“, wie der 42-Jährige im Interview erklärt.
https://www.concerti.de/interviews/andres-orozco-estrada/

Markus Poschner: „Wir sind humanrelevant“
Markus Poschner, der in Frankfurt schon am Sonntag Frank Martins „Zaubertrank“ hätte dirigieren sollen, über das Coronajahr, fruchtlose und wichtige Diskussionen und eine sehr ungewöhnliche Schweizer Tristan-und-Isolde-Variante.
Frankfurter Rundschau

Köln
Opern-Mitarbeitende: Intendantin Meyer soll bleiben
Oberbürgermeisterin Reker hatte vergangene Woche gesagt, sie halte eine neue Handschrift für den Neustart im sanierten Opernhaus am Offenbachplatz für entscheidend und schlage deshalb einen Wechsel an der Spitze der Oper vor.Die Opern-Mitarbeitende haben Unterschriften gesammelt und weitere von Unterstützenden angekündigt.
https://www.radiokoeln.de/artikel/opern-mitarbeitende-intendantin

Bayern
Neue Künstlersoforthilfen: Ein einfacher Antrag
Das Kunstministerium arbeitet an einer Neuauflage der Künstlersoforthilfe. Anfang Dezember sind erste Anträge möglich.
Münchner Abendzeitung

Jekaterinenburg
„Be@thoven“: Beethovenfest am Ural
In der Kulturmetropole Jekaterinenburg startet heute ein internationales Beethovenfest – unter verschärften Hygieneregeln. Die DW ist Medienpartner.
https://www.dw.com/de/bethoven-beethovenfest-am-ural/a-55698130 „Die DIENSTAG-PRESSE – 24. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die MONTAG-PRESSE – 23. NOVEMBER 2020

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Die MONTAG-PRESSE – 23. NOVEMBER 2020

Foto: Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien, Hamburg. Daniel Reinhardt (c)

Deutschland
Hamburgs Kultursenator Brosda ist neuer Präsident des Bühnenvereins
Neue Musikzeitung/nmz.de

Lieben Musiker ihre Dirigenten? Bezahlartikel
Im Falle von Christian Thielemann und den Philharmonikern beantworten die Orchestermitglieder diese Frage zumindest musikalisch mit einem unüberhörbaren „Ja“.
https://www.diepresse.com/5901049/lieben-musiker-ihre-dirigenten

Hannover
Deutsche Theaterpreise verliehen „Der Faust“ für Regisseur Martin G. Berger und seine „Ariadne“ in Weimar
https://www.mdr.de/kultur/themen/theaterpreis-faust-verleihung-william-forsythe100.html

Berlin
Die „Wagner-Perspektiven“ des DSO: dank Pandemie für den Papierkorb geplant
Bei einem Rest im Livestream zeigten sich Extreme des Düsteren und Glitzernden. Die „Götterdämmerung“ ist kombiniert mit anderen Stücken.
Berliner Zeitung

Was uns verloren geht, wenn uns die Kunst verloren geht
Die Existenz der Veranstaltungsbranche steht auf dem Spiel. Es drohen Verarmung, Verödung, Verblödung. Und noch viel mehr. Ein Kommentar.
Tagesspiegel

Der Pianist und Komponist Wilhelm Kempff: Musik muss erlebt werden
DeutschlandfunkKultur

Steirerin zeigt: Hören, wie es Beethoven tat
https://www.krone.at/2281354 „Die MONTAG-PRESSE – 23. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Kommerz schlägt Kunst: Jonas Kaufmann sagt prestigereiche Radioaufnahme in Paris ab...

… und promoted seine peinliche Weihnachts-Doppel-CD

Opéra national de Paris, 20. November 2020
Foto: © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Der Münchner Jonas Kaufmann, 51, scheint sich mal wieder verausgabt zu haben. Oder hat er keinen Bock mehr auf ernsthafte Musik? Kann er sie nicht mehr (passabel) darbieten? Meidet er unnötige Anstrengungen? Hat er Bedenken, sich in seiner derzeitigen Verfassung anspruchsvollen Radiohörern zu präsentieren? Oder alles zusammen?

Der Tenor, dem nichts wichtiger erscheine als Ruhm, Reichweite und Rubel, wie ein Kulturjournalist es formulierte, hat jetzt eine prestigereiche Produktion aus der Pariser Oper für France Musique von Richard Wagners „Die Walküre“, dem zweiten Teil des „Rings des Nibelungen“, abgesagt. Ihn als Siegmund ersetzen wird Stuart Skelton – was stimmlich gesehen eine Verbesserung ist. Die Opéra national de Paris hat diese Personalie am 18. November verkündet.

Eigentlich sollte der „Ring“ unter der Leitung von Philippe Jordan, directeur musical der Opéra national de Paris, mit allem Drum und dran in der Opéra Bastille ab dem 23. November erklingen. Corona ließ alle Aufführungen im November obsolet werden. Jetzt werden drei von vier Teilen Ende November in der Opéra Bastille aufgenommen, der dritte Teil (Siegfried) kommt Anfang Dezember unter Dach und Fach im Auditorium de Radio France.

Die Aufnahme der „Walküre“ ist mittlerweile seit dem 24. November unter Dach und Fach. „Jonas Kaufmann sagt prestigereiche Radioaufnahme in Paris ab
Opéra national de Paris, 20. November 2020“
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Die SONNTAG-PRESSE – 22. NOVEMBER 2020

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Die SONNTAG-PRESSE – 22. NOVEMBER 2020
Foto: Bogdan Roscic, Wiener Staatsoper (c)

WIENER STAATSOPER MIT PLAN Bfür den Fall, dass der 7.12.20 nicht halten sollte:

Auszug aus „Die Presse“: Für den Fall, dass der Spielbetrieb der Wiener Staatsoper am 7.12. nicht wieder aufgenommen werden kann, gibt es einen „Plan B“: Netrebko, Beczala & Co singen für die Kameras.

Die Wiener Staatsoper verfügt seit einigen Jahren über einen technisch gut funktionierenden Streaming-Dienst, der Oper in HD-Qualität ins Netz bringt. Die Neuproduktion von Hans Werner Henzes „Das verratene Meer“wird vom Streaming profitieren und auf jeden Fall gespielt – im Ernstfall gibt es eine Premiere am 15. Dezember.

Bogdan Roscic ist im ORF bekanntlich bestens vernetzt und nützt dies auch. Bei eingängigeren Titeln ist, wie schon in der vergangenen Spielzeit, der ORF mit von der Partie: Am 10. würde man Massenets „Werther“ mit Piotr Beczala in der Titelpartie senden, am 13. „Tosca“ mit Anna Netrebko, das Wiener Rollendebüt der Künstlerin.

Auch für den geplanten „Rosenkavalier“, den der neuen Musikdirektor Philippe Jordan mit Krassimira Stoyanova und Günther Groissböck neu einstudieren soll, hat im ORF-Programm bereits einen Sendeplatz zwischen Weihnachten und Neujahr… (Zitat Ende)

Österreich
8,1 Millionen: Meiste Zusatzmittel für Staatsoper
Von allen kulturellen Bundesinstitutionen (Theater und Museen) erhielt die Wiener Staatsoper ob der Corona-Einschränkungen die meisten Mittel.
Oberösterreichische Nachrichten

Berlin/ Staatsoper
Matthias Schulz bleibt vorerst bis 2024 an der Staatsoper
Der Vertrag des Intendanten Matthias Schulz wurde von der Berliner Opernstiftung um vier Jahre verlängert.
Berliner Morgenpost

Deutschland
Wegen Corona: Kunstvermittler in der Krise
In Deutschland arbeiten 1,3 Millionen Menschen in Kulturberufen, mehr als ein Drittel davon selbstständig. Dazu gehören auch Kunstvermittler, die zum Beispiel Museumsführungen anbieten. Aktuell haben viele von ihnen keine Arbeit – und nur wenig Geld.
BR-Klassik.de

Il Teatro di San Carlo in streaming
A Novembre e Dicembre 2020 il Teatro di San Carlo offre gratuitamente al proprio pubblico una programmazione di Concerti e Danza trasmessi in Streaming. I nostri spettacoli saranno presto disponibili sui nostri canali social, in modalità streaming e VOD.
https://www.teatrosancarlo.it/it/pages/streaming-novembre-dicembre

Testen Sie Ihr Wissen im Klassik-Quiz – Folge 15
Im letzten Quiz überschritten wir immer weitere Landesgrenzen in Richtung Osten. Auch diesmal geht es um Grenzüberschreitungen: Crossover lautet das Stichwort. Viel Spaß mit unseren fünf Fragen zu Grenzgängerinnen und Grenzgängern – garantiert ohne Weihnachtsalben!
Guido Marquardt testet Ihr Klassikwissen
https://klassik-begeistert.de/das-klassik-quiz-folge-15/

Mein Lieblingswerk der Oratorienliteratur: Das „Stabat Mater“ von Antonín Dvořák
Trostlos finde ich das derzeitige Leben ohne Livemusik, untröstlich bin ich, weil die Coronakrise vielversprechenden jungen Talenten den Karrierestart vermasselt. Und doch weiß ich aus den Biografien von Komponisten, dass deren Leben meist ungleich schwereren Heimsuchungen ausgeliefert war, als wir sie derzeit erleben. So musste Antonín Dvořák erleben, dass binnen kurzer Zeit seine ersten drei Kinder verstarben. Doch seine Antwort auf den dreifachen Schicksalsschlag war seine wunderbar Trost spendende Vertonung des mittelalterlichen Texts vom Schmerz der Gottesmutter unter dem Kreuz. Hierfür gliederte er die in Latein verfasste Dichtung in zehn Abschnitte, die musikalisch eigenständige Sätze bilden. Lediglich am Ende schließt sich der Kreis mit einem Rückgriff auf den Klagegesang des Anfangs, der dann jedoch bald einem freudigen Hymnus weicht.
Lorenz Kerscher berichtet über seine Lieblingsmusik
Klassik-begeistert

Trier
„Man muss die Zeit nutzen“
Der Höhenflug beim Trierer Theater hat durch die coronabedingte Schließung einen Dämpfer erfahren. Dennoch fällt die Bilanz der Spielzeit 2019/20 positiv aus.
Trierer Volksfreund

Hamburger Kulturschaffende fordern Öffnung von Kultureinrichtungen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin
Die Verzweiflung eines Isolierten
Kirill Petrenko dirigiert Schostakowitschs „8. Sinfonie“ und erkennt Parallelen zur aktuellen Situation
https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/die-verzweiflung-eines-isolierten „Die SONNTAG-PRESSE – 22. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 21. NOVEMBER 2020

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Die SAMSTAG-PRESSE – 21. NOVEMBER 2020

Foto: Anna Netrebko, © SF / Marco Borrelli

Wien
Staatsoper-Notplan: Stream und TV
Wann der Spielbetrieb der Wiener Staatsoper wieder aufgenommen werden kann, steht in den Sternen. Nun gibt es einen „Plan B“: Anna Netrebko, Piotr Beczala & Co singen für die Kameras.
https://www.diepresse.com/5900294/staatsoper-notplan-stream-und-tv

München
Geisterkonzert: Oksana Lyniv debütiert beim BRSO „Ein leerer Konzertsaal ist wie eine leere Kirche
BR-Klassik.de

Meine Lieblingsmusik (47): Eine Barbiere-Gala „deliziosa“
In einem kurzen Video lädt Staatsopernintendant Georges Delnon die Zuschauer ein, dieses Galakonzert sowohl am Tag seiner ersten Aufführung (15. 11.) als auch in den nächsten zwei Wochen anzusehen. Unter der Leitung von Maestro Alessandro De Marchi führen drei Sänger die temperamentvollsten Arien aus Rossinis Opern auf. Alle gehören zum Ensemble der Staatsoper Hamburg. Für die Mezzosopranistin Kristina Stanek ist es die erste Saison, der Tenor Oleksiy Palchykov ist seit 2017 und der Bariton Kartal Karagedik seit 2015 dort engagiert.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus der Staatsoper Hamburg (Livestream)
Klassik-begeistert

Lieses Klassikwelt 62: Von Sammlern, Minimalisten und kuriosen Erinnerungen
Viele nutzen die Lockdown-Zeiten, um auszumisten und Dinge zu ordnen. Und mit vielen dieser Objekte, die man nochmal in die Hand nimmt oder ausrangiert, verbinden sich Erinnerungen, schöne und weniger schöne, lustige und traurige. Im Laufe von Jahren hat sich in so manchen Haushalten allerhand angesammelt, allein an Büchern, Tonaufnahmen, Videos oder Katalogen. Allerdings trifft man in jüngeren Generationen auch zunehmend auf Leute, die sich besser fühlen, wenn sie wenig besitzen, ihre Bücher – einmal gelesen – weiterreichen oder verschenken. Oder von vornherein nur noch Ebooks lesen.
Kirsten Liese berichtet aus ihrer Klassikwelt
Klassik-begeistert

Nürnberg
Konzertsaal-Aus: Dirigentin Joana Mallwitz sorgt sich um Nürnbergs kulturelle Zukunft
Nürnbergs erfolgreiche Generalmusikdirektorin Joana Mallwitz ist über das Aus für für den Konzertsaal wie viele andere aus der Kulturszene entsetzt. Auch über eine mögliche Vertragsverlängerung in Nürnberg denkt die junge Dirigentin der Staatsphilharmonie schon nach.
Nordbayern.de

Wien/ Theater an der Wien
Alfred Dorfer vor Operndebüt: „Ich bin quasi mit Mozart aufgewachsen“
„Figaro“-Inszenierung des Satirikers am 29. November im ORF III zu sehen – „Das Schlimmste für mich an der Oper sind dumme Regieideen“
https://www.oe24.at/newsfeed/alfred-dorfer-vor-operndebuet-ich-bin „Die SAMSTAG-PRESSE – 21. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Die FREITAG-PRESSE – 20. NOVEMBER 2020

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Die FREITAG-PRESSE – 20. NOVEMBER 2020

Foto: The Metropolitan Opera New York, Metopera (c)

Amerikas Opern und Corona : Misstöne an der Met
Die Corona-Krise hat Amerikas Opernhäuser lahmgelegt. Auf Staatshilfe ist nicht zu hoffen, und in New York wird über Gehälter gestritten. Da gibt manch ein Musiker seinen Beruf auf.
Frankfurter Allgemeine

Grazer Oper stellt nun den Probenbetrieb ein
https://www.krone.at/2279606

Hamburg
Sie ist der Anlass
Wenn Hellen Kwon singt, kleben die Ohren an ihren Stimmbändern. Sie singt mit nahezu vibratofreier Stimme, kann das Vibrato aber auch künstlerisch einsetzen. Ihre Stimme zeichnet ein gelbgoldfarbenes, weiches Timbre aus. Trotz ihrer großen Stimmkraft und hohen Tragfähigkeit bis in die oberen Ränge klingt die Stimme nie stumpf, hart oder gar schneidend.
Hellen Kwon gab 1985 unter der Intendanz von Rolf Liebermann ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper. Dort habe ich sie erstmals im Juni 1988 als Königin der Nacht gehört und in den folgenden drei Jahrzehnten wohl mehr als 80 Mal in 35 verschiedenen Partien. Überwiegend war sie der Anlass, um das Opernhaus aufzusuchen; nie wurde ich enttäuscht.
Von Dr. Ralf Wegner
Klassik-begeistert

Hengelbrock: „Es gibt viele Leute, die Antidepressiva nehmen“
Der Chef des Freiburger Balthasar-Neumann-Chors und -Ensembles, Thomas Hengelbrock, schildert die Corona-Situation aus seiner Sicht.
ndr/Kultur/musik

Überall Wahn! – im Kult um Wagner
Er inspirierte nicht nur Hitler, sondern auch Kommunisten, Frauenrechtlerinnen, Zionisten und Schwule: „Die Welt nach Wagner“ von Alex Ross zeigt in befreiender Breite, welche Kräfte die Musikdramen des „heiligen Monstrums“ freisetzen.
http://www.diepresse.com/5899537/uberall-wahn-im-kult-um-wagner

Bielefeld
„Eine Großstadtsymphonie mit vielen Akteuren“
Das Theater Bielefeld bringt Alfred Döblins Jahrhundertroman „Berlin Alexanderplatz“ als Oper auf die Bühne
Westfalen-Blatt

Theater und Corona: Präsident des deutschen Bühnenverbands über die Krise der Bühnen
Kurz vor seiner Ablöse erklärt Ulrich Khuon, Theaterintendant und Präsident des deutschen Bühnenvereins, warum man in der Pandemie anders auf Theaterhäuser schauen sollte und was eine Bühnenvorstellung mit Fußballstadien gemeinsam hat
Wiener Zeitung

Sommereggers Klassikwelt 62: Fanny Hensel, die verhinderte Komponistin
Am 14. November dieses Jahres konnte die Musikwelt den 215. Geburtstag Fanny Hensels, geb. Mendelssohn-Bartholdy begehen. Geboren in Hamburg als Enkelin des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn erhielt sie wie ihre Geschwister eine solide musikalische Ausbildung, was damals für Kinder aus gehobenen Gesellschaftskreisen durchaus üblich war.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert

Ein früher Gipfelstürmer
Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise“ gilt allgemein als Mount Everest der Gattung des Kunstliedes. Generationen von Sängern sämtlicher Stimmlagen haben sich daran versucht und wurden an dem Gelingen ihrer Interpretation gemessen. Die berühmtesten Liedsänger wie Hans Hotter oder Dietrich Fischer-Dieskau haben sich ein Künstlerleben lang mit diesen Liedern beschäftigt, sie auch mehrfach für die Schallplatte eingespielt.
Peter Sommeregger bespricht aktuelle CD-Erscheinungen
Klassik-begeistert

Köln
Opernintendantin Meyer: „Die Pandemie wir uns bis zum Ende der Spielzeit im Sommer begleiten“
https://www.report-k.de/Kultur/Buehne/Opernintendantin-Meyer-Die-Pandemie

„Wien modern“: Konzert für einen Kompositionspreisträger ohne Applaus
Das Festival Wien modern musste nach dem ersten Wochenende ins Internet abwandern. Dort wurde auch das Klangforum-Konzert mit drei Uraufführungen live übertragen.
Wiener Zeitung

Linz
Würdigungspreis für Michi Gaigg
Wiener Zeitung

Dresdner Philharmonie feiert ihr 150-jähriges Jubiläum mit einem Festkonzert live im Radio und im Stream
https://www.lifepr.de/pressemitteilung/dresdner-philharmonie/Dresdner-Philharmonie „Die FREITAG-PRESSE – 20. NOVEMBER 2020“ weiterlesen

Sie ist der Anlass: Hellen Kwon, Sopran, Weltklasse-Sängerin im Ensemble der Staatsoper Hamburg

Wenn Hellen Kwon singt, kleben die Ohren an ihren Stimmbändern. Sie singt mit nahezu vibratofreier Stimme, kann das Vibrato aber auch künstlerisch einsetzen. Ihre Stimme zeichnet ein gelbgoldfarbenes, weiches Timbre aus. Trotz ihrer großen Stimmkraft und hohen Tragfähigkeit bis in die oberen Ränge klingt die Stimme nie stumpf, hart oder gar schneidend.

von Dr. Ralf Wegner
Foto: Michael Klaffke

Hellen Kwon gab 1985 unter der Intendanz von Rolf Liebermann ihr Debüt an der Hamburgischen Staatsoper. Dort habe ich sie erstmals im Juni 1988 als Königin der Nacht gehört und in den folgenden drei Jahrzehnten wohl mehr als 80 Mal in 35 verschiedenen Partien. Überwiegend war sie der Anlass, um das Opernhaus aufzusuchen; nie wurde ich enttäuscht. Sie sagte nie ab, jedenfalls nicht, dass ich mich daran erinnere. Sie war immer in Topform, wenn auch in manchen Rollen überzeugender als in anderen.

Als Salome (2014) überwältigte und fesselte sie von der ersten bis zur letzten Minute. Im Schlussgesang lag ihre Stimme weit über dem (nicht gerade leisen) Orchester, ihre Stimme klang strahlend und ohne Schärfe, blühte auf und jubelte „Du hättest mich geliebt“. Ihre Stimme und ihre kongruente, auch physisch bemerkenswerte Darstellung traf mitten ins Herz und erschütterte die Seele.

Ein Jahr später sang sie noch die Chrysothemis und 2016 die Herodias, seitdem wurde sie häufiger nur noch in kürzeren Partien wie der 1. Dame in der Zauberflöte, der 5. Magd (Elektra) oder als Gerhilde (Walküre) eingesetzt. Auch in diesen Rollen übertraf sie mit ihrer Stimme noch die anderen Sängerinnen an Strahlkraft und stimmlichem Ausdruck. In dieser Saison hätte sie Micaela (Georges Bizet, Carmen) singen sollen, schade, dass Corona einen Strich durch die Rechnung machte, ich hätte sie gerne gehört.

„Hommage an die Sopranistin Hellen Kwon
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 19. NOVEMBER 2020

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Foto: Karel Mark Chichon und Elīna Garanča, (c) Askonas Holt

Unrest in Las Palmas over Garanca’s husband
Scherzo reports that there are public demands for the sacking of the British conductor Karel Mark Chichon, artistic director of the Gran Canaria Philharmonic Orchestra. He is accused of nepotism by engaging his wife the star mezzo-soprano Elena Garanca.
https://slippedisc.com/2020/11/unrest-in-las-palmas-over-garancas-husband/

Wiener Philharmoniker auf Corona-Tournee: »Wir haben bewiesen: Es geht«
Ein europäisches Spitzenorchester fliegt mitten in der Pandemie nach Asien. Wie das? Der Erste Geiger Daniel Froschauer und Kontrabassist Michael Bladerer berichten von ihren Erfahrungen.
Der Spiegel

Paris
Running the Paris Opera Was Never Going to Be Easy. But Come On.
Alexander Neef has taken on one of the most prestigious jobs in culture amid a pandemic, labor strikes and internal unrest.
https://www.nytimes.com/2020/11/18/arts/music/paris-opera-alexander-neef.html

Dresden
Vom Kruzianer zum Weltstar – der Bassist Rene Pape
Mit Video
https://www.mdr.de/tv/programm/video-lebenslaeufe-rene-pape-100

Bielefeld
Theater Bielefeld: „Berlin Alexanderplatz“ erstmals als Oper
Die Zeit.de

Wie gerecht ist der Orchesterbetrieb? Die Corona-Krise macht ein Zwei-Klassen-System sichtbar
Wer in staatlichen Institutionen festangestellt ist, genießt finanzielle Absicherung – freiberufliche Musikerinnen und Musikern dagegen haben es schwer.
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Die MITTWOCH-PRESSE – 18. NOVEMBER 2020

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Foto: Klaus Florian Vogt, Wilfried Hösl (c) / Bayerische Staatsoper

Wie locker, leicht Diana Damraus Stimme klingt – Klaus Florian Vogt macht Mut mit der poetischsten Liedzeile des Abends: „auf uns sinkt des Glückes stummes Schweigen“
Rezension des Videostreams: Montagsstück III – Zueignung. Ich empfinde es als ungewöhnlich, denkwürdig neu, schön, ein „großes Orchester“ (im Stream) zu sehen und live zu hören! Die Strauss’sche Zueignung beginnt mit seinem Hornkonzert. Ein alertes lebendiges Hornsignal.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Interview mit dem Gärtnerplatztheater-Chef Josef Ernst Köpplinger
Ich bin wütend. Wenn ich Eyeliner und Spitzenunterwäsche kaufe, ist das systemrelevant. Und daher erlaubt. Meinen Verstand mit der Oper „Die Kluge“ und mein Herz mit einem Ballett wie „Undine“ zu füttern, gilt als irrelevanter Freizeitspaß und ist daher unmöglich. Mein Lieblingstheater, das Haus am Münchner Gärtnerplatz, muss geschlossen bleiben. Dabei hat es nachweislich noch keine Infektion in einem Spielhaus gegeben. Zu gut sind die Sicherheitsvorkehrungen in den Theatern. Im Gärtnerplatztheater saßen wir – mit Maske natürlich – so isoliert und von der Lüftungsanlage mit Frischluft umweht, dass ich mich erheblich sicherer fühlte als in der U6. Wenn ich schon so wütend bin – wie muss es da dem Intendanten des Gärtnerplatztheaters gehen? Josef Ernst Köpplinger, seit Spielzeit 2012/13 Staatsintendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz, München hatte Zeit für ein Gespräch mit mir.
Exklusiv von Barbara Hauter, Journalistin, München
Klassik-begeistert

Köln
Stadt Köln will Vertrag mit Opern-Intendantin Meyer nicht verlängern
Die Stadt Köln will den 2022 auslaufenden Vertrag von Opernintendantin Birgit Meyer nicht verlängern. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe) aus mehreren Quellen übereinstimmend erfuhr, hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker diese Entscheidung Meyer in einem persönlichen Gespräch bereits mitgeteilt. Als Grund machte sie dem Vernehmen nach geltend, dass nach einer Amtszeit von zehn Jahren ein Wechsel an der Spitze dem Opernhaus guttun werde. Meyer selbst wollte am Montag der Zeitung auf Anfrage lediglich bestätigen, dass es Gespräche mit der Oberbürgermeisterin gegeben habe.
https://www.presseportal.de/pm/66749/4764912

Gars/ Kamp
Eine junge Kraft für den Garser Opernbetrieb
David Hemetsberger leitet Oper Burg Gars GmbH und ist für den Konzertbetrieb auf der Burg verantwortlich.
Niederösterreichische Nachrichten

Frankfurt
Vom Aussterben bedroht
Denkmalschützer fordern den Erhalt der Theater-Doppelanlage am Frankfurter Willy-Brandt-Platz. Sie haben das Gebäude nun auf eine „Rote Liste“ gesetzt und dem Magistrat einen Brief geschrieben.
Frankfurter Allgemeine

Der Bayerische Musikrat hat einen neuen Präsidenten: Marcel Huber zeigt sich tatkräftig
Die Entscheidung war eindeutig: Am Wochenende wurde Marcel Huber einstimmig vom Bayerischen Musikrat zum Vorsitzenden gewählt. In den schwierigen Corona-Zeiten kommen auf den Tierarzt und Politiker besondere Herausforderungen zu, die der begeisterte Laienmusiker entschlossen angehen will.
BR-Klassik.de „Die MITTWOCH-PRESSE – 18. NOVEMBER 2020“ weiterlesen