DIE SAMSTAG-PRESSE, 19. JÄNNER / JANUAR 2019

Foto: Theater an der Wien (c)
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Wien/ Theater an der Wien
„King Arthur als Kindertraum(a)“
Das Theater an der Wien widmete die erste Premiere im neuen Jahr Henry Purcells Semi-Opera „King Arthur“. Es handelte sich um die Übernahme einer Produktion der Staatsoper Unter den Linden Berlin aus dem Jahr 2017 in teils veränderter Besetzung.
http://www.operinwien.at/werkverz/purcell/akinga2.html
Flüchtiger Zauber
Szenischer Klamauk mit magischen Inseln bei „King Arthur“ im Theater an der Wien.
Wiener Zeitung

Linz/ Landestheater
„Elektra“: Genialer Wahnsinn, Husarenritt und ein Debüt für alle
Richard Strauss’ Meisterwerk nach einem Libretto von Hugo von Hofmannsthal feiert am Samstag im Musiktheater Premiere.
Oberösterreichische Nachrichten

Von Rache besessen
Seinen Richard Strauss-Zyklus setzt das Landestheater Linz mit „Elektra“ fort. Am Samstag, 19. Jänner, 19.30 Uhr wird Premiere gefeiert.
www.tips.at

München/ Gärtnerplatztheater
Martha“ oder Der Markt zu Richmond
Veredelt, fein und sinnig – feinsinnig
https://onlinemerker.com/muenchen-gaertnerplatztheater-martha-oder-der-markt-zu-richmond/

Wien/ Staatsoper
„Ich will nichts Banales!“: Neue Kinderoper von Elisabeth Naske
Eine neue Kinderoper mutet den kleinen Zuschauern große Themen wie Freiheit und Gleichheit
Salzburger Nachrichten

Berlin
Philharmonie Berlin: die Berliner Philharmoniker unter Mariss Jansons. Solist ist Jewgeni Kissin
Kissin spielt 30 Jahre nach seinem ersten Auftritt bei den Philharmonikern – damals unter Karajan – unvergleichlich das Liszt-Konzert Nr. 1. Trifonow wirkt bei Liszt moderner, Kissin aber erfüllter. Mariss Jansons zeigt mit „Also sprach Zarathustra“, dass er seinen Strauss wie kaum ein anderer kennt. Jansons dirigiert mit langer Leine, die Philharmoniker danken es ihm mit beispiellosem Einsatz.
https://konzertkritikopernkritikberlin.wordpress.com/2019/01/18

Berlin
Philharmonie Berlin: Spätromantische Ohrwürmer mit Marisss Jansons und Jewgenij Kissin
Die auftrumpfende Fanfare, mit der Richard Strauss“ Zarathustra eingeleitet wird, holt das Publikum an diesem regnerischen, grauen Berliner Wintertag schlagartig aus depressiver Stimmung in den C-Dur-Himmel. Mariss Jansons zelebriert diese Tondichtung äußerst beseelt, lässt die Musik atmen, schafft wunderbar gleitende Übergänge zwischen den einzelnen Passagen, und die Berliner Philharmonikern folgen willig seiner breit angelegten Interpretation des Werkes. Das fein ziselierte Tanzlied wird zum beglückenden Höhepunkt einer das Herz erwärmenden Aufführung. Mit dem Violinsolo brilliert der junge Konzertmeister Noah Bendix-Balgley, und das gesamte Orchester zeigt sich in konzentrierter Höchstform.
Peter Sommeregger berichtet aus der Philharmonie Berlin.
Klassik-begeistert

Wien/ Musikverein
Die Spannung der Stille
Michael Tilson Thomas dirigierte Mahlers Neunte Symphonie mit den Wiener Philharmonikern im Musikverein.
Wiener Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
Ultraschall 2019: Tag 2 im Heimathafen Neukölln
Kurz vor Mitternacht sitzt eine Cellospielerin allein auf der Bühne. Mögen die Augen des Hörers allmählich zufallen, so öffnen sich noch einmal die Ohren am Ende dieses zweiten Ultraschall-Tages im Heimathafen Neukölln. Und die Herzen. Sollte tatsächlich irgendwer auch anno 2019 noch die elende Phrase rauskloppen, neue Musik wär eine verkopfte Angelegenheit, so müsste man ihn umgehend in ein Rezital der französischen Cellistin Séverine Ballon schicken. Denn das ist eine Erfahrung mit Haut und Haar, vom Scheitel bis zur Sohle, vom Ohr direkt ins Herz.
https://hundert11.net/ultraschall2019-2/

Halle
Perspektivenwechsel Teil Zwei: „L’Africaine“ nicht nur von Meyerbeer an der Oper Halle
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin/ Staatsoper
Musikalisch reizvolles Maskenmusiktheater: „Himmelerde“ an der Staatsoper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

München
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Christoph von Dohnányi dirigiert Ives, Ligeti und Tschaikowsky
Münchner Abendzeitung

Nürnberg
„Ball im Savoy“ am Staatstheater Nürnberg/ Heute Premiere „Ball im Savoy
Ohrwürmer und Augenzwinkern
Die Operette „Ball im Savoy“ von Paul Abraham kam am 23. Dezember 1932 erstmals in Berlin auf die Bühne. Wenige Monate später, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde das Stück abgesetzt. Der emanzipatorische Inhalt der Operette war im Hitler-Deutschland nicht erwünscht, zumal Musik und Text von Juden stammten. Am Staatstheater Nürnberg feiert am 19. Januar eine Neuinszenierung der Operette Premiere. Die Macher wollen den frivol-frechen Geist der 1930er Jahre wiederaufleben lassen.
BR-Klassik

Neue CD: Damrau, Kaufmann und Deutsch mit Hugo Wolf
Münchner Abendzeitung

Düsseldorf
All the world’s a stage: Xerxes as a comedy of backstage rival
bachtrack

Florenz
Maggio Musicale Fiorentino 2019 Review: Der Fliegende Holländer
http://operawire.com/maggio-musicale-fiorentino-2019-review-der-fliegende-hollander/

London
Opera Review: Queen of Spades at Royal Opera House
https://www.express.co.uk/entertainment/theatre/1073769/queen-of-spades-royal

Opera Review: La Traviata at Royal Opera House
https://www.express.co.uk/entertainment/theatre/1073776/la-traviata-royal-opera

Leeds
‚Bringing things to life is what opera is all about‘: Robert Howarth on a ‚Magic Flute‘ with a difference
https://theartsdesk.com/opera/bringing-things-life-what-opera-all-about-robert

New York
Metropolitan Opera 2018-19 Season Review: Aida (Jan. 2019 Cast)
http://operawire.com/metropolitan-opera-2018-19-season-review-aida-jan-2019-cast/

The lights are out in Allemonde: Miller’s dull staging of Pelléas et Mélisande returns
bachtrack

Sydney
Review: Turandot, Opera Australia
https://performing.artshub.com.au/news-article/reviews/performing-arts/david-barmby

Ballett/Tanz

München
Bayerisches Staatsballett: Gnadenfrist für Sergej Polunin

Das Staatsballett distanziert sich vorsichtig von Sergej Polunin, hält aber vorerst an seinen Auftritten fest
Münchner Abendzeitung

Sprechtheater

Wien
Was soll aus dem Volkstheater werden? Fünf Stimmen aus der Theaterszene
Das Wiener Volkstheater sucht eine neue künstlerische Leitung und ein neues Profil. Welches Theater fehlt in der Stadt? Soll das Ensemble erhalten bleiben?
Der Standard
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Unter’m Strich

Stuttgart
Initiative schlägt Opern-Neubau in Stuttgart vor
In der Diskussion um die Zukunft der Kulturmeile in der Landeshauptstadt spricht sich die Bürgerinitiative „Aufbruch Stuttgart“ für einen Opern-Neubau aus.
Sueddeutsche Zeitung

Wien/ Staatsoper
Die etwas (sehr) alternative Kritik: Inzest-Skandal an Staatsoper! Sieglinde träumt von Geschwisterliebe

Der „Ring des Nibelungen“ an der Staatsoper geht am Sonntag mit der „Götterdämmerung“ zu Ende. Künstlerin Verena Dengler mit der etwas anderen Opernkritik –
Der Standard

London
Darf ein 97-Jähriger noch hinter das Steuer?
Der Ehemann der Queen, Prinz Philip, hat den Autounfall offenbar selbst verursacht. Wie der Buckingham Palace mitteilte, soll der 97-Jährige am Steuer gesessen sein.
Heute.at

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Die FREITAG-PRESSE – 18. JÄNNER / JANUAR 2019

Foto: © Matthias Creutziger
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18. JÄNNER / JANUAR 2019

Dresden
Mit Thielemann werden auch Wiederaufnahmen festspielreif

Christian Thielemann demonstriert erneut seinen Rang als Wagner-Interpret – mit dem „Fliegenden Holländer“ an der Semperoper: etwa, indem er seine Sächsische Staatskapelle dazu animiert, die vom Komponisten geforderten orchestralen Extreme voll auszukosten.
Die Presse

Salzburg
Reden wir über Geld mit Markus Hinterhäuser: „Geld ist kein Garant“
Markus Hinterhäuser ist Intendant der Salzburger Festspiele. Der Pianist über sein studentenhaftes Leben, Opernkarten für 440 Euro und warum er keinen wochenlangen Karibikurlaub ertragen könnte.
Sueddeutsche Zeitung

Wien/ Staatsoper
Das Fürchten nicht gelernt
Glanzvoller „Siegfried“ an der Wiener Staatsoper – mit einer Ehrung für Wotan.
Wiener Zeitung
Wotan“ Konieczny zum Kammersänger gekürt
Salzburger Nachrichten

Basel
Kampf mit der Akustik
Das Sinfonieorchester Basel ist auf Deutschland- und Schweiztournee mit dem weltberühmten Startenor Jonas Kaufmann. Zurück von einigen großen Konzertsälen in München und Hamburg gab es am Mittwoch ein Heimspiel auf dem Dornacher Hügel im Großen Saal des Goetheanums mit Gustav Mahlers großsinfonischem Liederzyklus „Das Lied von der Erde“.
https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.basel-kampf-mit-der-akustik. „Die FREITAG-PRESSE – 18. JÄNNER / JANUAR 2019“ weiterlesen

Philharmonie Berlin: Spätromantische Ohrwürmer mit Mariss Jansons und Jewgenij Kissin

Foto: Peter Meisel (c)
Philharmonie Berlin,
17. Januar 2019
Richard Strauss
  Also sprach Zarathustra op.30
Franz Liszt  Klavierkonzert Nr. 1 Es-dur
Richard Wagner  Ouvertüre zur Oper Rienzi
Jewgenij Kissin Klavier
Mariss Jansons Dirigent
Berliner Philharmoniker

von Peter Sommeregger

Die auftrumpfende Fanfare, mit der Richard Strauss‘ Zarathustra eingeleitet wird, holt das Publikum an diesem regnerischen, grauen Berliner Wintertag schlagartig aus depressiver Stimmung in den C-Dur-Himmel. Mariss Jansons zelebriert diese Tondichtung äußerst beseelt, lässt die Musik atmen, schafft wunderbar gleitende Übergänge zwischen den einzelnen Passagen, und die Berliner Philharmoniker folgen willig seiner breit angelegten Interpretation des Werkes. Das fein ziselierte Tanzlied wird zum beglückenden Höhepunkt einer das Herz erwärmenden Aufführung. Mit dem Violinsolo brilliert der junge Konzertmeister Noah Bendix-Balgley, und das gesamte Orchester zeigt sich in konzentrierter Höchstform. „Jewgenij Kissin, Mariss Jansons, Berliner Philharmoniker,
Philharmonie Berlin“
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"Siegfried": Tomasz Konieczny glänzt als neuer Kammersänger an der Wiener Staatsoper

Tomasz Konieczny als „Wanderer“- Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Wiener Staatsoper, 16. Januar 2019
Richard Wagner, Siegfried

Tomasz Konieczny glänzt als Wanderer im „Siegfried“ – und ist jetzt Kammersänger

von Karl Masek (onlinemerker.com)

Nach der „24. Aufführung in dieser Inszenierung“ von Sven-Eric Bechtolf in der Bühnenausstattung und den Kostümen von Rolf und Marianne Glittenberg (man kann sich auf „praktikables Bebildern einer Stückvorlage fürs Repertoire“ einigen – nicht mehr, aber auch nicht weniger) gab es auf offener Bühne eine besondere Festlichkeit: Die Ernennung von Tomasz Konieczny zum Kammersänger. Der am 10. Januar 1972 in Lodz (Polen) Geborene studierte zunächst Schauspiel in Warschau und Dresden. Erst dann ging es mit dem Singen los. Nach Engagements in Posen (Nozze-Figaro), Leipzig, Mannheim, Stuttgart u.a.  debütierte Konieczny am 27.4. 2008 an der Wiener Staatsoper in dieser „Siegfried“-Inszenierung bei der Premiere als Alberich und war seither in 23 der 24 Aufführungen dabei (14x Alberich, 9x Der Wanderer). Insgesamt hat das international renommierte Ensemblemitglied (etliche Male auch kurzfristig einspringend) bisher 164 Aufführungen (21 Rollen) gesungen, wie Direktor Meyer in seiner Laudatio betonte.

Auch an diesem Ehrenabend war Konieczny als Der Wanderer ein Wagner-Singschauspieler, wie ihn sich jedes Haus von Format nur wünschen kann. Große Bühnenpräsenz, eine Stimme von riesiger Dimension, eherner Kraft, großer dynamischer und ausdrucksmäßiger Bandbreite, schier grenzenloser  Belastbarkeit und unverwechselbarer Charakteristik. Und nach diesem „Ring“-Durchlauf geht es im Februar gleich weiter mit dem „Mandryka“ in Arabella … „Richard Wagner, Siegfried, Tomasz Konieczny, Stephen Gould,
Wiener Staatsoper“
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 17. JÄNNER / JANUAR 2019

FOTO: © Sony Music Entertainment Harald Hoffmann
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Hamburg
Elbphilharmonie: Was sich nach Jonas Kaufmann jetzt ändert
In der Elbphilharmonie hört man nichts
Hamburger Abendblatt
Jonas-Kaufmann-Eklat:In der Elbphilharmonie hört man nichts
Die Welt.de
Eklat in Elbphilharmonie: Publikum verlässt Jonas-Kaufmann-Konzert
Wegen schlechter Akustik haben Konzertbesucher zuerst rebelliert, dann den Saal verlassen –
Der Standard
Jonas Kaufmann feiert im KKL die ekstatische Lebenslust
War das nun ein Starkonzert eines Tenors oder ein sinfonisches Liederkonzert? Für Jonas Kaufmann und das Basler Sinfonieorchester war es das Zweite, beim Publikum fällt die Antwort weniger eindeutig aus.
https://www.tagblatt.ch/kultur/ekstatische-lebenslust-ld.1085424

Wien/ Opernball
Anna Netrebko eröffnet den Wiener Opernball
Es ist bereits der dritte Auftritt von Netrebko am Opernball. Heuer singt sie „Il bacio“ von Luigi Arditi und „O soave fanciulla“ aus „La Boheme“.
Die Presse

Ein Mozart für morgen
Ist das die Zukunft der Oper: nicht mehr bloß zuhören, zuschauen, sondern mittendrin sein im Geschehen und in der Musik? Jan Schmidt-Garre inszeniert für die 360-Grad-Kamera.
Frankfurter Allgemeine

Ultraschall Berlin: Eröffnungskonzert mit dem DSO unter Sylvain Cambreling
Im Großen Saal des Rundfunkhauses eröffnet das Deutsche Symphonie-Orchester die 20. Ausgabe des Neue-Musik-Festivals. Auf dem Programm stehen jeweils rund 20-minütige Werke von Charlotte Seither, Philippe Boesmans und Joanna Wozny. Alle drei Werke stammen aus den Jahren um 2010. Besonderen Eindruck macht Archipel der polnischen Komponistin Wozny. Bei gedämpfter Dynamik entfaltet sich ein kokonhaft eingesponnenes Werk, das dennoch von schwer zu beschreibender Eleganz ist. Doch auch Boesmans‘ spielerisches Konzert für zwei Klaviere, interpretiert vom Grau Schumacher Piano Duo, und Seithers frei fließendes Recherche sur le fond überzeugen.
Konzert- und Opernkritiken Berlin „Die DONNERSTAG-PRESSE – 17. JÄNNER / JANUAR 2019“ weiterlesen

Kunde, Salsi, Serjan: Phantastische Stimmen adeln "Andrea Chénier" in Wien

Tatjana Serjan, Gregory Kunde. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn (c)
Wiener Staatsoper, 15. Januar 2019
Umberto Giordano, Andrea Chénier

von Johannes Marksteiner

Viele Jahre hat es gedauert, bis die Wiener Staatsoper endlich wieder eine Bestbesetzung für diese Oper gefunden hat. Fast vier Jahrzehnte hat die Inszenierung von Otto Schenk schon auf dem Buckel, dennoch ist sie keinen Moment langweilig. Ein Methusalem wie die „Tosca“ möge uns noch lange erhalten bleiben, vor allem, wenn diese Hochspannung von Beginn bis zum Schluss herrscht.

Gregory Kunde in der Titelrolle war ein Erlebnis für sich. Man möge nicht die Einschränkung „…für sein Alter…“ anwenden, das wäre sehr ungerecht. Mit wieviel Kraft er diese Partie meistert, auch die lyrischen Momente betont, und mit welch herrlicher Höhe er aufwartet, das sucht seinesgleichen. Ihm zur Seite stand mit Tatjana Serjan als Maddalena eine ausgezeichnete Partnerin auf der Bühne. Ihre warme, enorm kräftige Stimme, die in allen Höhenlagen äußerst präsent war, ließ keinen Wunsch offen. Auch Luca Salsi als Gerard sang in bestechender Form. Sein nobler Bariton ist auch für diese Partie ideal. „Umberto Giordano, Andrea Chénier,
Wiener Staatsoper“
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Die MITTWOCH-PRESSE – 16. JÄNNER 2019

Kristina Opolais, Vittorio Grigolo. Foto:  Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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Wien/ Staatsoper:
Viel Luft nach oben in der Engelsburg
Kristine Opolais und Vittorio Grigolo erstmals als „Tosca“-Paar an der Staatsoper.
Wiener Zeitung

London/ Royal Opera House
„Pique Dame“ in London: Dem Meister über die Schulter schauen
Wer schon immer P.I. Tschaikowsky beim Komponieren zusehen wollte, hat in der Londoner „Pique Dame“ jetzt die Möglichkeit dazu.
Salzburger Nachrichten

„Der Kontrapunkt im „Opernfreund“
Hilfe, Hilfe, wir hören unseren Jonas nicht!
na sowas…!
Da kaufen sich die Fans von Jonas Kaufmann (nomen est omen 😉für sündteures Geld in der weltbesten aller besten Philharmonien, jenem Archipel göttlicher Akustik – die Hamburger Elbphilharmonie ist gemeint – Karten auf hinten liegenden Plätzen, die eigentlich für Chöre vorgesehen sind bzw. wo man – was durchaus nicht uninteressant ist bei Orchesterkonzerten – den Blick auf Gesicht, Aktion und Mimik des Dirigenten hat. Da dieser nicht singt, hat das keine akustischen Konsequenzen.
https://www.deropernfreund.de/kontrapunkt-6.html

Berlin/ Staatsoper
Mit zahlreichen ästhetischen Querverweisen –
Uraufführung von Beat Furrers „Violetter Schnee“ an der Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de
Beat Furrers neue Oper „Violetter Schnee“: Keine Wärme. Nirgends
Uraufführung an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Das Libretto steuerte Händl Klaus bei –
Der Standard
«Violetter Schnee» in Berlin: Die Erde hat genug von uns Menschen
Beat Furrers neues Bühnenwerk «Violetter Schnee», das jetzt an der Berliner Staatsoper uraufgeführt wurde, entwirft auf den Spuren von Stanislaw Lems «Solaris» und Lars von Triers «Melancholia» ein kühles Bild vom Ende der Welt.
Neue Zürcher Zeitung
Bilder der Kälte
Beat Furrers Oper wurde in Berlin uraufgeführt
Wiener Zeitung „Die MITTWOCH-PRESSE – 16. JÄNNER 2019“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 15. JÄNNER 2019

Foto: Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg Sony Classical
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Hamburg/ Elbphilharmonie
Störendes Publikum
Nie wieder Elbphilharmonie? Jonas Kaufmann kritisiert Klang
Hamburger Abendblatt

Elbphilharmoniekonzert von Jonas Kaufmann hat Folgen
Hamburger Abendblatt

Berlin/ Staatsoper
„Violetter Schnee“ an der Berliner Staatsoper: Herrn Furrers Gespür für die Apokalypse
Schnee ohne Ende und darin fünf eingeschlossene Menschen. Dieses Szenario könnte man im Moment in den Alpen vermuten – doch auch an der Berliner Staatsoper herrscht derzeit Extremwetter: in Beat Furrers apokalyptischer Oper „Violetter Schnee“. Am 13. Januar 2019 war die Uraufführung.
BR-Klassik

Oper „Violetter Schnee“ in Berlin: Harmloser Untergang im Schneegestöber
DeutschlandfunkKultur

Bilder der Kälte
Wiener Zeitung

Furrers Apokalypse im Schnee
Die Presse

Starker Schneefall auf schwaches Libretto
Einen reichlich verrätselten Abend bietet die Berliner Staatsoper Unter den Linden mit der Uraufführung des Auftragswerkes von Beat Furrer, dem renommierten Schweizer Komponisten. Das etwa hundert Minuten dauernde Werk gibt sich unendlich bedeutungsschwanger, löst aber den nicht wirklich erkennbaren Plot nicht auf.
Peter Sommeregger berichtet aus der Staatsoper Unter den Linden.
Klassik-begeistert

„Konzertgänger in Berlin“
Lilapokalüpptisch: Beat Furrers „Violetter Schnee“ an der Staatsoper Unter den Linden
Gibts heutzutage eigentlich was Langweiligeres als Apokalypsen? Hat schon seinen Grund, dass das Genre gänzlich vom Blockbuster aufgesogen scheint. Auf der Opernbühne schien Ligeti schon 40 Jahren mit Le Grand Macabre, der das Breughelland heimsucht, alles zur Apokallüpse gesagt zu haben. Nun aber legt Beat Furrer mit seiner neuen Oper Violetter Schnee, einem Auftragswerk der Staatsoper Unter den Linden, noch eine apokalyptische Vision vor. Die spielt kurioserweise auch im Breughelland, aber ist eher bierernste Tiefgründelei als feuchtfröhliche Höllenfurzfarce. So rein vom reizvoll Musikalischen her bemüht man sich aber ganz gern, mittiefzugründeln.
https://hundert11.net/lilapokaluepptisch-beat-furrers-violetter-schnee-an-der-staatsoper „Die DIENSTAG-PRESSE – 15. JÄNNER 2019“ weiterlesen

Wiener Konzerthaus: Musikalische Abenteuerreise nach Russland

Foto: Kai Bienert (c)
Wiener Konzerthaus
, 13. Jänner 2019
Mariinsky Orchester
Dirigent: Valery Gergiev

Peter Iljitsch Tschaikowsky:
Symphonie Nr. 2 in c-moll op. 17 „Kleinrussische“
Symphonie Nr. 5 in e-moll op. 64

von Herbert Hiess

Valery Gergiev wird am 2. Mai 2019 66 Jahre alt; ist also in einem Alter, in dem gemäß Udo Jürgens „erst das Leben anfängt“. Oder in einem Alter, in dem sich andere schon gemächlich in den (hoffentlich verdienten) Ruhestand zurückziehen.

Nicht so der ossetische Maestro, der 1977 den Herbert-von-Karajan-Wettbewerb in Berlin gewann. Der Mann hat ein Termin- und Arbeitspensum, bei dem sogar gestählte Persönlichkeiten locker in einen hochgradigen Burnout fallen würden. Gergiev bewältigt nicht nur dieses fast unmenschliche Pensum; er schafft es noch, sich immer weiter zu steigern und dem Publikum Sternstunden zu bescheren. „Valery Gergiev, Mariinsky Orchester, Peter Iljitsch Tschaikowsky,
Wiener Konzerthaus“
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Staatsoper Unter den Linden: Starker Schneefall auf schwaches Libretto

Foto: Monika Rittershaus (c)
Staatsoper Unter den Linden, Berlin,

Violetter Schnee
Uraufführung am 13. Januar 2019
von Beat Furrer (Musik) und Klaus Händl (Text)

von Peter Sommeregger

Einen reichlich verrätselten Abend bietet die Berliner Staatsoper Unter den Linden mit der Uraufführung des Auftragswerkes von Beat Furrer, dem renommierten Schweizer Komponisten. Das etwa hundert Minuten dauernde Werk gibt sich unendlich bedeutungsschwanger, löst aber den nicht wirklich erkennbaren Plot nicht auf. „Beat Furrer (Musik) und Klaus Händl (Text), Violetter Schnee, Staatsoper Unter den Linden, Berlin“ weiterlesen