Diese „Götterdämmerung“ ist voller Schönheit – ein musikalisches Fest von kathartischer Wirkung

Foto: Wilfried Hösl (c)
Richard Wagner, Götterdämmerung
Bayerische Staatsoper, München, 11. Februar 2018

Von Sebastian Koik

Nina Stemme. Der Name löst bei Wagner-Freunden schon auf dem Papier schönste Erinnerungen und größte Vorfreude aus. Und die große Dame des Wagner-Soprans erfüllt die höchsten Erwartungen auch an diesem Abend wieder. Ihre Stimme ist groß, kraftvoll und ausdrucksstark. Es fasziniert, sie Schwierigstes singen zu hören – mit einem Gefühl von Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit. Ihre Stimme beherrscht jeden Moment und hat von der höchsten bis zur tiefen Lage souveräne Autorität. Nina Stemme ist eine sensationelle dramatische Sopranistin und ist als Brünnhilde zusammen mit Catherine Foster die Weltspitze. „Richard Wagner, Götterdämmerung,
Bayerische Staatsoper“
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"Tristan und Isolde" in Berlin: Zwischen Andreas Schager und Anja Kampe mangelt es an Spannung und Chemie

Foto: Monika Rittershaus (c)
Staatsoper Unter den Linden
, Berlin, 11. Februar 2018
Richard Wagner, Tristan und Isolde
Daniel Barenboim, Dirigent
Dmitri Tcherniakov, Inszenierung/Bühne
Elena Zaytseva, Kostüme
Andreas Schager, Tristan
Anja Kampe, Isolde
Stephen Milling, König Marke
Ekaterina Gubanova, Brangäne

von Yehya Alazem

„Da ich nun aber doch im Leben nie das eigentliche Glück der Liebe genossen habe, so will ich diesem schönsten aller Träume noch ein Denkmal setzen“, schrieb Richard Wagner in seinem Exil in Zürich 1854 in einem Brief über „Tristan und Isolde“ an Franz Liszt.

Wo ist diese Liebe? Wer sind Tristan und Isolde? Was ist der eine dem anderen? Die Neuinszenierung von Wagners epischem Musikdrama „Tristan und Isolde“ von Dmitri Tcherniakov an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin ist jugendlich und enthusiastisch, aber komplett lieblos. „Richard Wagner, Tristan und Isolde,
Staatsoper Unter den Linden, Berlin“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 13. Februar 2018

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 13. Februar 2018

Berlin/ Staatsoper
Der faule Zauber namens Persönlichkeit
In Dmitri Tcherniakovs «Tristan»-Inszenierung brechen alle Dämme: Zusammen mit Daniel Barenboim zeigt der russische Regisseur eine Wagner-Deutung, die konsequent der metaphysischen Auflösung entgegenströmt.
Neue Zürcher Zeitung

Tristan liest Schopenhauer
Wie viel Philosophie steckt in Richard Wagners vertontem Liebesrausch? Sehr viel, jedenfalls in der Berliner Inszenierung des Russen Dmitri Tcherniakov, die am Sonntag in der Berliner Staatsoper Premiere feierte. Er zeigt das Musikdrama als Buddhismus-Meditation. Für den Regisseur gab es teils heftige Buhrufe, aber auch Dirigent Daniel Barenboim musste sich einiges an Protest anhören.
BR-Klassik

Schlag nach bei Schopenhauer
Daniel Barenboim und Dmitri Tcherniakov mit „Tristan und Isolde“ an der Berliner Staatsoper.
Wiener Zeitung

Sehnsucht und Liebe sehen anders aus
Große Premiere: Tristan und Isolde
Berliner Morgenpost

Heiteres Sterberaten
https://www.cicero.de/kultur/tristan-isolde-wagner-oper-berlin-premiere-kritik

Mit Wodka zur GroKo
https://kurier.at/kultur/tristan-premiere-mit-wodka-zur-groko/310.665.068

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"Il Barbiere di Siviglia" in Hamburg: Verdienter Jubel für alle Darsteller

Staatsoper Hamburg, 11. Februar 2018
Gioachino Rossini, Il Barbiere di Siviglia

Von Birgit Kleinfeld

Passte die Dramatik des „Eugen Onegin“ am Samstag perfekt zum trüben Wintergrau, so ließ Gioachino Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“ am Sonntag die spanische Sonne in den Gemütern der Zuschauer aufgehen. Rossinis Musik ist von den ersten Klängen der Ouvertüre an bis zum letzten Ton des vor Lebensfreude überschäumenden Finales ein Garant für gute Laune. Das vorwiegend junge Ensemble, darunter nicht weniger als fünf Rollendebütanten, tat ein weiteres. „Gioachino Rossini, Il Barbiere di Siviglia,
Staatsoper Hamburg“
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Elbphilharmonie: Große russische Stimmen entzünden feurige Begeisterung

Foto: Dittus (c)
Elbphilharmonie Hamburg
, 10. Februar 2018
Peter I. Tschaikowsky, Jolanthe / Lyrische Oper in einem Akt op. 69 – konzertante Aufführung in russischer Sprache
Chor und Orchester des Mariinsky Theaters
Dirigent Valery Gergiev

von Sebastian Koik

Die Elbphilharmonie kocht! Für eine glorreiche Leistung dankt das Publikum den Gästen mit tosendem Applaus und Jubel.

Es ist aber auch eine wunderbare Erfolgsformel: Orchester und Chor eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt – des Mariinsky Theaters aus St. Petersburg – treten im angesagtesten Konzertsaal der Welt auf! Was soll da schon schiefgehen? „Peter I. Tschaikowsky, Jolanthe
Elbphilharmonie Hamburg“
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Die MONTAG-PRESSE – 12. Februar 2018

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 12. Februar 2018

Berlin/ Staatsoper
„Tristan und Isolde“ erste große Premiere an Staatsoper
Süddeutsche Zeitung

Wien/ Staatsoper
Vom Stichwortgeber zum Star
Am Montag singt Jongmin Park erstmals Mozarts Figaro. Ein Gespräch mit dem 31-jährigen Ensemblemitglied aus Korea. Er macht von der Staatsoper aus Weltkarriere.
Die Presse „Die MONTAG-PRESSE – 12. Februar 2018“ weiterlesen

Eugen Onegin in Hamburg: Schwelgen in schönen Tönen und schönen Bildern

Staatsoper Hamburg, 10. Februar 2018
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Eugen Onegin

Von Birgit Kleinfeld

Liebe auf den ersten Blick, verpasste Chancen, Leichtsinn, tödliche Eifersucht und vor allem zu späte Einsicht sind die Themen, mit denen Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Oper „Eugen Onegin“ uns in ihren Bann zieht. Sobald sich der Vorhang öffnet, befinden wir uns mitten im Geschehen: An der Tür eines Wintergartens, der schon bessere Tage gesehen hat, stehen Iulia Maria Dan als Tatjana und Oksana Volkova als ihre jüngere Schwester Olga. Sie blicken in einen Garten, entführen uns mit ihrer traurigen Weise augenblicklich in ihre Welt. Nach einer fröhlichen Tanz- und Gesangseinlage der Bauern erscheint der alte Freund der Familie Lenski und bringt einen Fremden mit. „Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Eugen Onegin,
Staatsoper Hamburg“
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Die SONNTAG-PRESSE – 11. Februar 2018

Foto: Maxim Schulz (c)
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Pyeongchang/Bonn
Sopranistin der Oper Bonn sang die Olympia-Hymne
Bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang hat am Freitag eine Sopranistin aus dem Bonner Opernensemble gesungen. Die gebürtige Südkoreanerin Sumi Hwang trug die traditionelle olympische Hymne vor, wie das Theater Bonn mitteilte.
„Es ist wirklich eine einzigartige Sache. Die Hymne zu singen ist eine große Ehre, die man nur einmal im Leben hat“, erklärte die 32-Jährige, die seit 2014 Ensemblemitglied der Oper Bonn ist.
Musik Heute

Hamburg/ Elbphilhatmonie
Franz Schubert auf der Reise nach Hamburg
Kent Nagano und das Philharmonische Staatsorchester Hamburg präsentieren Franz Schuberts Schauspielmusik „Rosamunde“ mit dem neuen Text „Es kommt ein Schiff gefahren“ von Ulla Hahn. „Mozart auf der Reise nach Prag“ ist ein Mörike-Titel, der es zum geflügelten Wort gebracht hat. Vielleicht widerfährt es ja der jüngsten Reise Schuberts nach Hamburg so ähnlich? Zumindest in Hamburg und für die Besucher der Elbphilharmonie.
https://www.nmz.de/online/franz-schubert-auf-der-reise-nach-hamburg

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Wiener Staatsoper:
Eine Stunde Mozart entzückt die Kinder

Foto: Wiener Staatsoper / M. Pöhn; Wagner (c)
Wiener Staatsoper, 9.Februar 2018
DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER nach Wolfgang Amadeus Mozart

von Renate Wagner (der-neue-merker.eu)

Dass Zauberflöte Raum x~2man am Tag nach dem Opernball die „Zauberflöte für Kinder“ spielt, hat bereits Tradition und sie ist so überlaufen, dass die Staatsoper diesmal sogar zwei Vorstellungen ansetzte. Allerdings hatte die Grippewelle wohl zugeschlagen – Pamina war schon vorher umbesetzt worden, der rosa Zettel verkündete einen neuen Tamino und  Papageno. Der Stimmung des Nachmittags hat es nicht geschadet. Zauberflöte Pulbikum am Booden~1Wie immer ist der Saal nach dem Opernball noch nicht umgebaut und verläuft als eine Ebene zwischen Bühne und Zuschauerraum, die Zuschauerreihen stehen noch nicht, die Kinder sitzen rudelweise am Boden, Erwachsene dürfen in Logen, Balkon und Galerie zusehen. „Mozart, DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER,
Wiener Staatsoper“
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Die SAMSTAG-PRESSE – 10. Februar 2018

Foto: Wiener Staatsoper / M. Pöhn (c)
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Wien/ Opernball
Opernball-Protokoll: Mogst in mei Tuba greifen?
So war der Opernball im ORF: Nicht ducken, keine Angst haben! (Eine Vorliebe für gepflegte Peinlichkeit konnte nicht schaden).
Kurier

Zwischen Reichen, Superreichen und Megareichen
Sueddeutsche Zeitung

Die atembraubensten Roben des Opernballs
http://www.krone.at/1635725

München/ Bayerische Staatsoper:
Götterdämmerung
Kirill Petrenko verlässt München erst in zwei Jahren. Aber viele fangen schon jetzt an, um ihn zu trauern. Weil er diesen Wagner einfach so großartig dirigiert.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-goetterdaemmerung-1.3860613

„Götterdämmerung“ an der Bayerischen Statsoper: Wagner wäre verwundert – ganz positiv!
Münchner Abendzeitung „Die SAMSTAG-PRESSE – 10. Februar 2018“ weiterlesen