Romely Pfund: „Ich habe von Anfang an diese Frau-/Mann-Diskussion abgelehnt“, Teil I

Romely Pfund © Bernd Lasdin

Als eine der ersten Frauen in Deutschland erhielt die gebürtige Dresdnerin 1976 einen Vertrag als Dirigentin. Später wurde sie GMD an verschiedenen Orchestern des Landes. Romely Pfund erhielt im Laufe ihrer Karriere mehrere Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpomnern. Bei etlichen Gastspielen arbeitete sie mit zahlreichen renommierten Orchestern und Solisten zusammen. Ihre letzte Wirkungsstätte war das Theater Lübeck. Kurz vor dem Festkonzert zu ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum am 9. Mai im dortigen Großen Haus gab die sympathische Künstlerin „Klassik begeistert“ ein Interview.


Dr. Regina Ströbl im Gespräch mit der Dirigentin Romely Pfund

klassik-begeistert: Liebe Frau Pfund, am 9. Mai 2026 feiern Sie mit einem großen Festkonzert Ihr 50. Bühnenjubiläum als Dirigentin. Das ist ein wunderbarer Anlass, Ihre spannende Karriere Revue passieren zu lassen. Sie sind gebürtige Dresdnerin und stammen aus einer Musikerfamilie. War da die entsprechende Karriere schon vorgeplant oder haben Sie daran gedacht, etwas ganz anderes zu machen? „Interview: kb im Gespräch mit Romely Pfund, Dirigentin, Teil I
klassik-begeistert.de, 6. Mai 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 7. MAI 2026

 

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 7. MAI 2026

Günther Groissböck ist kein Wiener. Punkt.
Günther Groissböck ist ein großartiger Opernsänger, auch als Interpret von Kunstliedern hat er sich bereits profiliert. Von Wienerliedern sollte er sich aber vielleicht besser fernhalten. Annageln kannst es net, die Zeit Günther Groissböck, Neue Wiener Concert Schrammel.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 7. MAI 2026“ weiterlesen

In Berlin können selbst Vampire einen nicht mehr erschüttern

Dracula © Nico Moser

Ein kleines Berliner Musical-Theater lockt in diesen Tagen mit dem Bekanntesten aller Vampire, dem Grafen Dracula. Sein Schöpfer, der irische Schriftsteller Bram Stoker, verortete ihn in der rauen Bergwelt der Karpaten. Er ließ ihn tagsüber in den unterirdischen Gewölben seiner alten Schloss-Kapelle ruhen und gab ihm drei untote Frauen und ein Rudel Wölfe als Gesellschaft.

Als dann ein junger Londoner Rechtsanwalt die Szenerie betritt, beginnt eine unheilvolle Geschichte. Und genau die kann man jetzt in einer schaurig-schönen „Grusical“-Inszenierung miterleben.

Dracula – Das Musical

Musik von Frank Wildhorn
Buch und Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton
Deutsche Fassung von Herwig Thelen

Broadway-Premiere am 19. August 2004 am Belasco Theatre
Europäische Premiere am 23. April 2005 am Theater St.Gallen

Tournee 2026:

Regie: Alex Balga
Choreographie & Co-Regie: Natalie Holtom
Musikalische Leitung: Simon Münzmay

BlueMax Theater Berlin, 3. Mai 2026

von Ralf Krüger

Zwei aufwärts führende Treppen, die oben über eine Galerie miteinander verbunden sind, deuten das Innere des Schlosses an. Die Stimmung ist eher düster, jedoch wird der Gast vom Hausherrn mit größter Freundlichkeit begrüßt. Jonathan Harker ist im Auftrag seiner Kanzlei nach Transsilvanien gereist, um Dracula eine Londoner Immobilie zu übertragen. Schon bald bemerkt der junge Mann, dass hier vieles nicht mit rechten Dingen zugeht.

„Dracula – Das Musical, Musik von Frank Wildhorn
BlueMax Theater Berlin, 3. Mai 2026“
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Thomas de Hartmanns „Esther“ erlebt ihre Uraufführung auf CD

CD/Blu-ray Besprechung:

Thomas de Hartmann
Esther

Bournemouth Symphony Orchestra
Kirill Korabits

Pentatone PTC  5187 424

von Peter Sommeregger

 Dieses Werk des aus der Ukraine stammenden, 1956 verstorbenen Komponisten hat eine berührende Vorgeschichte. Die Oper entstand in Paris während der Besatzung der Nazis, de Hartmann, obwohl selbst kein Jude, wurde Zeuge des sich entfaltenden Holocausts. Er sah darin eine historische Parallele zur Figur der biblischen Esther. Nach dem Drama Jean Racines schrieb er selbst das Libretto für die Oper, deren szenische Uraufführung bis heute nicht erfolgt ist. „Thomas de Hartmann Esther, Kirill Korabits Dirigent
klassik-begeistert.de, 6. Mai 2026“
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Günther Groissböck ist kein Wiener. Punkt.

CD/Blu-ray Besprechung:

Günther Groissböck ist ein großartiger Opernsänger, auch als Interpret von Kunstliedern hat er sich bereits profiliert. Von Wienerliedern sollte er sich aber vielleicht besser fernhalten.

Annageln kannst es net, die Zeit

Günther Groissböck
Neue Wiener Concert Schrammeln

Gramola 99329

von Peter Sommeregger

Es ist bereits die zweite Produktion dieser Art, die der Bass Günther Groissböck alten und neuen Wiener Liedern widmet. Der Sänger interpretiert nur zwei Drittel der zwölf enthaltenen Lieder, den Rest bestreitet das Ensemble Neue Wiener Concert Schrammeln ohne den Solisten. „Günther Groissböck, Neue Wiener Concert Schrammeln
klassik-begeistert.de, 6. Mai 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 6. MAI 2026

Bayreuth © Enrico Nawrath

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 6. MAI 2026

Bayreuth
Am Freitag starten die Gluck Festspiele 2026 in Bayreuth
Die Gluck Festspiele entdecken im zweijährigen Turnus das musikalische Werk Christoph Glucks unter der Intendanz des renommierten Alte Musik-Spezialisten Michael Hofstetter mit hohem künstlerischem Anspruch neu.
kulturfreak.de

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Rudis Klassikwelt 9: Der Philosoph Konrad Paul Liessmann spricht über Verdis “Otello”

Die Reihe “Oper und Philosophie” mit Konrad Paul Liessmann (re.) wird von Ö1 Opern-Redakteur Michael Blees (li.) produziert © ORF/Joseph Schimmer

In der Reihe “Apropos Oper” des ORF-Senders Ö1 gestaltet Konrad Paul Liessmann vier Sendungen unter dem Motto “Oper und Philosophie”, jeweils am ersten Sonntag des Monats. Liessmann, Philosoph und Opernliebhaber, bringt den philosophischen Kern der großen Opern zur Sprache, untersucht aber auch den Einfluss der Kunstgattung Oper auf das Denken so mancher großen Philosophen. In der jüngsten Sendung vom 3. Mai 2026 erforscht Liessmann das Prinzip des absolut Bösen, radikal verkörpert in der Figur des “Jago” in Verdis “Otello”.

 Oper und Philosophie
Der Geist des Musiktheaters am Fallbeispiel von Giuseppe Verdis “Otello”

 Sonntag, 3. Mai 2026, 15h05, ORF, Ö1

https://oe1.orf.at/programm/20260503/831497/Oper-und-Philosophie

Musikbeispiele: Studioaufnahme aus dem Jahr 1973, mit Jon Vickers als Otello, Mirella Freni als Desdemona und Peter Glossop als Jago. Chor der Deutschen Oper Berlin, Berliner Philharmoniker, Leitung: Herbert von Karajan.

von Dr. Rudi Frühwirth

“Mit einem Aufschrei des Universums, der sich greller und härter nicht denken lässt, beginnt Verdis Oper ‘Otello’”. Das schreibt der Musikwissenschafter Stefan Kunze über die Eingangsszene der Oper in seinem Essay Der Verfall des Helden. Über Verdis “Otello”.

„Rudis Klassikwelt 9: Konrad Paul Liessmann spricht über Verdis “Otello”
klassik-begeistert.de, 5. Mai 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 5. MAI 2026

Jennifer Panara © Edyta Dufaj

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 5. MAI 2026

St.Gallen
Ein flotter Vierer: Barbara-David Brüesch inszeniert Così fan tutte in St.Gallen
„Wetten, dass ihr die Freundin des anderen ins Bett bekommt?“ – Das ist die Ausgangsfrage von Così fan tutte, eine Wette auf Gegenseitigkeit, die zwei Pärchen an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen wird, da die Frauen sich als untreu erweisen und die Männer, die dieses Spiel beginnen, es ohnehin schon sind. Die St.Galler Premiere zeigte, dass dieser unter diversen Aspekten nicht ganz unproblematische Stoff sich verblüffend gut auf die Bühne bringen lässt.
Von Julian Führer
Klassik-begeistert.de

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Zubin Mehtas 90er: Ein wacher Geist bezwingt den Körper

Zubin Mehta © Monika Rittershaus

Konzert zum 90. Geburtstag von Zubin Mehta

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 40 g-moll

Ludwig van Beethoven: 7. Symphonie A-Dur

Staatskapelle Berlin
Zubin Mehta Dirigent

Staatsoper Unter den Linden, 3. Mai 2026

von Peter Sommeregger

Am Ende eint alle im Publikum der Wunsch, dass dies eine Würdigung, aber noch kein Abschied sein möge.

Die Prominentendichte im Publikum dieses Konzertes war ungewöhnlich hoch, auffällig unauffällige Männer in blauen Anzügen und weißen Hemden waren zum Schutz des anwesenden Bundeskanzlers eingesetzt, der nebst anderer Polit-Prominenz zu diesem besonderen Konzert erschienen war. „Konzert zum 90. Geburtstag von Zubin Mehta
Staatsoper Unter den Linden, 3. Mai 2026“
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DIE MONTAG-PRESSE – 4. MAI 2026

Christian Thielemann © Matthias Creutziger

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DIE MONTAG-PRESSE – 4. MAI 2026

Wien/Musikverein
Pathys Stehplatz 62: Thielemann macht den Unterschied
Christian Thielemann ist der Game Changer. Sein Beethoven steht nicht bei allen hoch im Kurs. Die Einspielung mit den Wiener Philharmonikern hat polarisiert. Während die einen zu viel Sumpf verorten, sehnen sich die anderen danach, was man als Synonym dafür nennen kann. Fleisch mit Sauce, nennt Thielemann es selbst. Mit der Staatskapelle Berlin hatte er in Wien lange danach gesucht.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

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