DIE FREITAG-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2026

Lena Kutzner © Marie Liebig

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DIE FREITAG-PRESSE – 25. SEPTEMBER 2026

Interview
Lena Kutzner: „Ich habe Glück, ich darf meinen Kopf behalten“
„Die deutsche Sopranistin Lena Kutzner zählt zu den profilierten Sängerinnen ihres Fachs. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt im deutschen und spätromantischen Repertoire, insbesondere in den großen Partien von Richard Wagner und Richard Strauss. Zu ihren zentralen Rollen gehören Isolde, Senta, Elsa, Elisabeth, Salome, Chrysothemis und Agathe. Nach ihrem festen Engagement am Staatstheater Meiningen (2021–2024), wo sie sich mit Partien wie Isolde, Senta, Elsa, Elisabeth und Salome nachhaltig profilierte, ist sie regelmäßig als Gast an bedeutenden Opernhäusern zu erleben. Wichtige Debüts führten sie u.a. an die Deutsche Oper am Rhein, das Theater Lübeck sowie an die National Opera Seoul, wo sie in der Spielzeit 2024/25 ihr Korea-Debüt als Elisabeth in Wagners Tannhäuser gab“.
Das Gespräch führten Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl
Klassik-begeistert.de

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Daniels Anti-Klassiker 40: Richard Strauss – Sinfonia domestica (1904)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Richard Strauss, weltbekannt für Kompositionen, wie „Also sprach Zarathustra“, „Ein Heldenleben“, „Don Juan“, „Tod und Verklärung“, für eine ganze Reihe von hochromantischen Liedern oder seine Opern „Rosenkavalier“, „Elektra“, „Salome“, „Ariadne auf Naxos“ und vieles mehr. Bei so einer Vita sollte man meinen, er gehört zu denjenigen Komponisten, denen alles gelang. Und doch gibt es da eine Hand voll Kompositionen, die irgendwie aus dem Groß der herausragenden Hinterlassenschaften herausfallen.

„Daniels Anti-Klassiker 40: Richard Strauss – Sinfonia domestica (1904)
klassik-begeistert.de, 25. September 2026“
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Die Wiener Symphoniker unter Katharina Wincor feiern 20 Jahre Exilarte

Katharina Wincor und die Wiener Symphoniker im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Foto: privat.

Vor 20 Jahren wurde der Verein exil.arte gegründet, vor 10 Jahren wurde er als Exilarte – Zentrum für verfolgte Musik in die mdw eingegliedert. Zum doppelten Jubiläum musizierten die Wiener Symphoniker und die Pianistin Mitra Kotte unter der Leitung von Katharina Wincor. Drei Werke von Wilhelm Grosz, darunter eine Uraufführung, und die Zweite Symphonie von Hans Winterberg standen auf dem Programm.

Wiener Konzerthaus, 23. September 2026


Wilhelm Grosz
Serenade op. 5 für großes Orchester
Tanz op. 7 für Orchester
Española – The Spanish Rhapsody op. 41 für Klavier und Orchester (Uraufführung)

Hans Winterberg
Symphonie Nr. 2 (Österreichische Erstaufführung)

Wiener Symphoniker

Mitra Kotte, Klavier
Katharina Wincor, Dirigentin

von Dr. Rudi Frühwirth

„Exilarte Jubiläumskonzert, Wiener Symphoniker
Wiener Konzerthaus, 23. September 2026“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2026

Blick vom Loggione; Foto Patrik Klein

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 24. SEPTEMBER 2026

Mailand
Klein beleuchtet kurz 77: Ein Italiener bringt deutsche Romantik ins Teatro alla Scala
Brahms und Schumann erklingen in den himmlischen Sphären der Mailänder Scala. Mit dem jungen weltweit gefragten und mehrfach ausgezeichneten italienischen Dirigenten Daniele Rustioni gelingt dem Chor und Orchester des Teatro alla Scala eine bemerkenswerte Melange aus Tradition und Harmonie.
Von Patrik Klein
Klassik-begeistert.de

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Klein beleuchtet kurz 77: Ein Italiener bringt deutsche Romantik ins Teatro alla Scala

Chor und Orchester des Teatro alla Scala; Foto Patrik Klein

Brahms und Schumann erklingen in den himmlischen Sphären der Mailänder Scala. Mit dem jungen weltweit gefragten und mehrfach ausgezeichneten italienischen Dirigenten Daniele Rustioni gelingt dem Chor und Orchester des Teatro alla Scala eine bemerkenswerte Melange aus Tradition und Harmonie

Teatro alla Scala, Mailand, 22. September 2026

Konzert mit dem Chor und Orchester der Mailänder Scala

Dirigent:  Daniele Rustioni
Chordirektor:  Alberto Malazzi

Johannes Brahms:  Akademische Fest-Ouvertüre, op. 80
Johannes Brahms:  Schicksalslied, op. 54
Robert Schumann:  Sinfonie Nr. 2 in C-Dur op. 61

von Patrik Klein

„Klein beleuchtet kurz 77: Deutsche Romantik im Teatro alla Scala
Teatro alla Scala, Mailand, 22. September 2026“
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Daniels Anti-Klassiker 39: Benjamin Britten – War Requiem (1962)

Benjamin Britten, London_Records 1968 publicity photo_for_Wikipedia

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

Einschneidende Erlebnisse in der Menschheitsgeschichte hinterlassen oft auch ihre Spuren in Kulturen und damit der Musik. Als solches ist auch der Bereich der Orchesterkompositionen voll mit Werken, die sich auf Katastrophen, menschliche Dramen und Kriege beziehen. Meistens wird damit auch eine besondere Bedeutung verbunden – eine herausragende Stellung, die oft synonym mit Qualität gesetzt wird. Dass dies nicht automatisch immer einhergehen muss, soll heute an einem Beispiel diskutiert werden, das ab und an sogar als Ursprung für ein ganzes Genre bezeichnet wird: Die Rede ist von Benjamin Brittens War Requiem.

von Daniel Janz

„Daniels Anti-Klassiker 39: Benjamin Britten – War Requiem (1962)
klassik-begeistert.de, 24. September 2026“
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130 Jahre Theater des Westens! Ein Fan schwelgt zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem

Peter Plate und Ulf Leo Sommer © Ferran Casanova

2026 feiert eines der traditionsreichsten und schönsten Theater Deutschlands seinen 130. Geburtstag – unter dem Motto: “Die Bretter, die Berlin bedeuten.”

Der Hundertdreißigste ist kein runder, aber ein bemerkenswerter Geburtstag für ein Theater. Ein Fan schwelgt zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem.

von Ralf Krüger

Mit einem Märchen begann vor 130 Jahren die Geschichte eines Theaters. Und es grenzt schon an ein Wunder, dass dieses innen wie außen so prachtvolle Haus die Zeiten überdauert hat und noch immer seine Gäste als Theaterbesucher empfangen kann. Wie viel Geld für Renovierung und Erhaltung im Laufe der Jahrzehnte dafür in die Hand genommen wurde, mag man sich kaum vorstellen.

„130 Jahre Theater des Westens!
Theater des Westens, 23. September 2026“
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Mit Nombulelo Yende besitzt die Oper Frankfurt einen Diamanten im Sopranfach

Petr Sokolov und Nombulelo Yende © Xiomara Bender

Als Übernahme der Tiroler Festspiele Erl spielt die Oper Frankfurt Tschaikowskis Oper „Mazeppa“. Unter der exzellenten Leitung von Karsten Januschke begeistert ein homogenes Sängerensemble, aus dem allerdings Nombulelo Yende als Marie hervorsticht. Nombulelo Yende (geboren 1991) ist die rund fünf Jahre jüngere Schwester von Pretty Yende (geboren 1985, ebenfalls Sopranistin, Welt-Star). Der Regisseur Matthew Wild inszeniert das Werk als Fehde zwischen zwei mafiösen Gruppen mit politischem Hintergrund und stellt die Frage, wieso es Populisten immer wieder gelingt, sich auf dem Rücken des einfachen Volkes ihre Machtkämpfe auszutragen.

Oper Frankfurt, 20. September 2026

Peter I. Tschaikowski (1840-1893)
MAZEPPA
Oper in drei Akten und sechs Bildern

Text von Viktor P. Burenin und Peter I. Tschaikowski nach Alexander S. Puschkin

Musikalische Leitung: Karsten Januschke

Inszenierung: Matthew Wild
Bühne & Kostüme: Herbert Muraurer

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Kinderchor der Oper Frankfurt (Leitung: Manuel Pujol)

von Jean-Nico Schambourg

„Peter I. Tschaikowski (1840-1893), Mazeppa
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2026

Petr Sokolov und Nombulelo Yende © Xiomara Bender

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2026

Frankfurt
Mit Nombulelo Yende besitzt die Oper Frankfurt einen Diamanten im Sopranfach
Als Übernahme des Tiroler Festspiele Erl spielt die Oper Frankfurt Tschaikowskis Oper „Mazeppa“. Unter der exzellenten Leitung von Karsten Januschke begeistert ein homogenes Sängerensemble, aus dem allerdings Nombulelo Yende als Marie hervorsticht. Der Regisseur Matthew Wild inszeniert das Werk als Fehde zwischen zwei mafiösen Gruppen mit politischem Hintergrund und stellt die Frage, wieso es Populisten immer wieder gelingt, sich auf dem Rücken des einfachen Volkes ihre Machtkämpfe auszutragen.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

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Daniels Anti-Klassiker 38: Giacomo Puccini – „Nessun dorma“ aus „Turandot“ (1926)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Im Fundus der Klassischen Musik gibt es viel zu viele Werke, die im gesellschaftlichen Bewusstsein vergessen oder in den Hintergrund gerückt sind. Finden solche Werke den Weg zurück zu breiter Beachtung, ist das eigentlich begrüßenswert. Doch leider ist damit heutzutage häufig eine Überrepräsentation, wenn nicht sogar ein medialer Verschleiß verbunden. Nehmen wir beispielsweise Griegs Peer Gynt Suite und wir werden uns erinnern, dass sie heute, im frühen 21. Jahrhundert dem modernen Trend erliegt, ein Stück so oft zu wiederholen, bis es keiner mehr hören mag. Und so handelt auch dieser Beitrag von einem Werk, das im Sinne dieses Trends seit einigen Jahren malträtiert wird. Die Rede ist von der „Nessun dorma“-Arie aus Giacomo Puccinis Oper „Turandot“.
„Daniels Anti-Klassiker 38: „Nessun dorma“ aus „Turandot“ (1926)
klassik-begeistert.de, 23. September 2026“
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