Rheingold 2026 © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
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DIE MONTAG-PRESSE – 8. JUNI 2026
Wien/Staatsoper
Das Rheingold in Wien: Ein glänzender Aufbruch ins Verderben
Wenn Götter bauen, wird es teuer. Im Rheingold müssen die Herrscher Walhalls bald erkennen, dass selbst göttliche Macht nicht vor offenen Rechnungen schützt. Was als Streit um den Lohn für eine Burg beginnt, setzt jene Katastrophe in Gang, die den gesamten Ring des Nibelungen bestimmen wird. In der Wiener Staatsoper wurde dieser Auftakt nun mit langem Applaus bedacht – und das durchaus verdient. Denn die Aufführung erwies sich als musikalisch packender Einstieg in Wagners monumentalen Kosmos.
Von Kathrin Schuhmann
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