DIE DONNERSTAG-PRESSE – 9. APRIL 2026

Foto © SF/Matthias Horn

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 9. APRIL 2026

Cecilia Bartoli wurde für die Leitung der Salzburger Festspiele angefragt, doch sie lehnte das Angebot ab.
Ihr Statement : „Vor einigen Tagen hat mich der Vorstand der Salzburger Festspiele gebeten, die Leitung der Festspiele als Interims-Generaldirektorin zu übernehmen. Obwohl ich mich durch dieses Vertrauen zutiefst geehrt fühle, lassen es meine derzeitigen künstlerischen Verpflichtungen leider nicht zu, dass ich parallel dazu eine so große Verantwortung übernehme. Lang leben die Salzburger Festspiele!“

Salzburg
Salzburger Festspiele: Ausgerechnet Karin Bergmann muss es wieder retten
Erstaunliche Wendung im Intendanz-Drama: Karin Bergmann übernimmt interimistisch von Markus Hinterhäuser, der über ihre geplante Berufung stolperte.
Kurier.at

Karin Bergmann und Salzburger Festspiele: „Ich bin Brückenbauerin für zwei Sommer“
Interim-Intendantin Karin Bergmann gesteht „Gewissenskonflikte“ ein. Und sie verspricht, „den Blick auf die Kunst zu richten“.
SalzburgerNachrichten.at

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Kommentar zum Opernspielplan 2026/27 der Hamburgischen Staatsoper

Hamburgische Staatsoper Außenansicht Seite Nacht © Niklas Marc Heinecke

von Dr. Ralf Wegner

Es hat sich bewahrheitet, die Staatsoper zieht um in ein Zirkuszelt, zumindest für mehrere Monate. Euphemistisch wird die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr erwähnt: Die Haltestelle Luruper Chaussee befinde sich direkt vor der „Kuppel“. Vergessen wird, dass dieser irgendwo im Hamburger Nordwesten liegende, im allgemeinen wohl völlig unbekannte Veranstaltungsort über keinen U- oder S-Bahnanschluss, sondern nur über eine Bushaltestelle verfügt. Nun gut, für John Neumeiers Sommernachtstraum werden wir dieses Manko in Kauf nehmen. „Kommentar: Opernspielplan Saison 2026/27
Hamburgische Staatsoper, 7. April 2026“
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Auf den Punkt 87: Über Aprilscherze und Pausen-Nervenkitzel an der Hamburgischen Staatsoper

Hamburgische Staatsoper: Lila Parkettfoyer mit neuer Bilderwand sowie Foyer im 4. Rang (Foto: RW)

Hamburgische Staatsoper, Spielzeit 2025/2026

Stellen sie sich vor, Sie wollen mit dem IC 709 Clara Schumann von Berlin nach München reisen. Abfahrt laut Fahrplan 10:33 Uhr. Weil Sie gerne in Ruhe daheim frühstücken, statt sich am Bahnhof ein Franzbrötchen mit schlechtem Kaffee hinunterzuspülen, sind Sie wie immer auf den letzten Drücker am richtigen Gleis. Sagen wir 10:27 Uhr. Doch der Zug ist bereits um 10:15 Uhr abgefahren. Begründung der Bahn: So gewährleisten wir eine pünktliche Ankunft am Zielbahnhof wie im Fahrplan ausgewiesen.  Das wäre doch mal einen Aprilscherz wert …

von Jörn Schmidt

… aber Aprilscherze sind out, sagt Andreas Schmidt, der Herausgeber von klassik-begeistert. Daher hat er auch die eigentliche Folge 87 nicht veröffentlicht. Ich hatte getitelt: „klassik-begeistert geht an die Börse.“ Andreas fand das als Aprilscherz urkomisch. Hat er jedenfalls gesagt …Aber was, wenn das jemand ernst nimmt?  Nicht auszudenken, das zöge einen Shitstorm nach sich … Die Idee zu dem IC-Aprilscherz kam mir übrigens unweit des Bahnhofs Hamburg Dammtor, an der Hamburgischen Staatsoper. Was war passiert? „Auf den Punkt 87: Aprilscherze und Pausen-Nervenkitzel
Hamburgische Staatsoper, 8. April 2026“
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Bachs Matthäus-Passion erklingt voller Leben in St. Marien zu Flensburg

Foto: de.wikipedia.org

St. Marien, Flensburg, 3. April 2026

Johann Sebastian Bach, Matthäus-Passion

Flensburger Bach-Chor
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Leitung: Matthias Janz

von Carsten Ingwersen

Die Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach am Karfreitag in St. Marien zu Flensburg geriet zu einem der raren Konzerte, die einem den Atem und ein wenig die Sprache rauben.

Der Chor sang in allen Stimmgruppen präzise und homogen. Die große Emotionalität des Werkes mit seinen sanften Chorälen des innigen Glaubens bis hin zu den Turbachören, in denen der Chor den Aufruhr im Volk ausdrückt und besonders das dynamische Wogen zwischen den Stimmgruppen im komplexen Chor „Sind Blitze, sind Donner“ wurden so souverän gebracht, dass man nicht anders konnte, als sich vollkommen ergriffen zu fühlen. Auch sprachlich sangen Chor und Solisten mit einer Präzision, die ein Mitlesen im Programmheft überflüssig machte. „J.S. Bach, Matthäus-Passion, Flensburger Bach-Chor, Elbipolis, Matthias Janz
St. Marien, Flensburg, 3. April 2026“
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Argentiniens Barockmeister baut ein Labyrinth aus Klang

CD/Blu-ray Besprechung:

Leonardo García-Alarcón
La Passione di Gesù

Alpha Classics, Alpha1211

von Dirk Schauß

Leonardo García-Alarcón, der argentinische Magier am Pult und am Cembalo, legt mit seiner Komposition La Passione di Gesù ein Werk vor, das den Hörer nicht nur fordert, sondern ihn regelrecht in einen Strudel intensiver Gefühle und emotionaler Wucht zieht. Es ist keine bloße Vertonung biblischer Verse, sondern eine kluge, mitunter humorvoll-ironische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Verrats. Dieses spannende Werk ist nun als Doppel-CD bei Alpha Classics erschienen. „CD/Blu-ray Besprechung: Leonardo García-Alarcón, La Passione di Gesù
klassik-begeistert.de, 8. April 2026“
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DIE MITTWOCH-PRESSE – 8. APRIL 2026

Salzburger Festspiele © Luigi Caputo

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 8. APRIL 2026

Salzburg
Bergmann wird neue Festspielintendantin
Die Salzburger Festspiele bekommen erstmals eine Intendantin: Karin Bergmann soll interimistisch die Nachfolge von Markus Hinterhäuser antreten. Das gab das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Dienstagnachmittag bekannt. Der Beschluss im Kuratorium war einstimmig. Bergmann wird damit ab sofort zur Interimsintendantin bestellt. Dem Beschluss gingen laut Aussendung des Kuratoriums in der Karwoche und über die Osterfeiertage vertrauliche Gespräche voraus.
salzburg.orf.at

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Mahlers „Lied von der Erde“ erklingt erstmals auf Originalinstrumenten

CD/Blu-ray Besprechung:

Gustav Mahler
Das Lied von der Erde

Marie-Nicole Lemieux
Andrew Staples
François-Xavier Roth
Les Siècles

HMM 902740

von Peter Sommeregger

Der Komponist Gustav Mahler konnte dieses Werk, ebenso wie seine
9. Symphonie, selbst nicht mehr hören, Bruno Walter leitete 1911 und 1912 die jeweiligen Uraufführungen. „CD/Blu-ray Besprechung: Gustav Mahler, Das Lied von der Erde
klassik-begeistert.de, 7. April 2026“
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Michal Sedláčeks Ballett ist eine großartige Neuinterpretation des antiken Medea-Mythos

Ayana Kamemoto (Medea) mit dem Ensemble beim Schlussapplaus (RW)

Alle Protagonisten überzeugten darstellerisch und gingen tänzerisch an ihre physischen Grenzen. Inhalt und Form sind in diesem Ballett kongruent. Michal Sedláček gelang hier ein künstlerisches Meisterwerk, welches Bestand haben wird. 

Medea, Ballett und Choreographie von Michal Sedláček

Musik vom Band: Samuel Barber, Les Tambours du Bronx, Apocalyptica

Bühnenbild und Lichtdesign: Matthias Hönig
Kostümbild: Olo Krizová

Ballett Halle, Opernhaus Halle, 6. April 2026

von Dr. Ralf Wegner

Medea hilft Jason, das Goldene Vlies zu rauben. Beide müssen aus Kolchis fliehen, gelangen schließlich mit ihren beiden Kindern nach Korinth in den Herrschaftsbereich von Kreon. Der will seine Tochter Glauke mit Jason verheiratet sehen. Jason verlässt Medea, diese tötet die gemeinsamen Kinder. So schildert es, kurzgefasst, Euripides. Modern ausgedrückt, ein Mann verlässt seine Frau zugunsten einer Jüngeren, kann ihr aber nicht die Kinder lassen. „Medea, Ballett und Choreographie von Michal Sedláček
Ballett Halle, Opernhaus Halle, 6. April 2026“
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Albrechts Monographie würdigt nicht nur den Pianisten Friedrich Gulda

Buchbesprechung:

Rüdiger Albrecht
Friedrich Gulda
Pianist – Musiker – Freigeist

et+k

von Peter Sommeregger

Mehr als ein Vierteljahrhundert liegt der Tod des berühmten Pianisten Friedrich Gulda bereits zurück. Ungebrochen ist sein Nachruhm, aber auch die Legendenbildung um seine kontroverse Persönlichkeit. So gesehen kommt Rüdiger Albrechts tief schürfende Monographie zur rechten Zeit, ehe Guldas Name zu verblassen droht. „Buchbesprechung: Rüdiger Albrecht, Friedrich Gulda Pianist – Musiker – Freigeist
klassik-begeistert.de, 7. April 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 7. APRIL 2026

BPhil OFS Mahler 8 © Monika Rittershaus

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 7. APRIL 2026

Salzburg/Osterfestspiele
Petrenko verzaubert mit Mahler 8 zur Salzburg-Begrüßung
Nach 12 Jahren Baden-Baden sind die Berliner Philharmoniker zurück in Salzburg und schenken der österreichischen Festspielstadt eine sensationelle Mahler 8 zur Begrüßung. Unter der Leitung von Kirill Petrenko glänzte der Mahler-Klang differenziert und ausdrucksvoll im Festspielhaus und sorgte für ein einzigartiges Musikerlebnis.
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Highlights der Spielzeit 2026/27 an der Bayerischen Staatsoper: Die Jagd auf Karten für Wagners „Ring“ und „Tannhäuser“ mit Jonas Kaufmann hat begonnen
16 Stunden Wagners „Ring“ in einer einzigen Woche,   Jonas Kaufmanns Hausdebüt als „Tannhäuser“ und  dann noch das München-Comeback von Anna Netrebko: Warum es sich lohnt, den Bestellzettel für die nächste Saison an der Bayerischen Staatsoper bald auszufüllen.
SueddeutscheZeitung.de

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