Starke Frauen in russischer Provinz: Anna-Maria Kalesidis begeistert als Katja Kabanowa

Theater Freiburg, 27. Januar 2018
Leoš Janáček, Katja Kabanowa
Philharmonisches Orchester Freiburg
Opernchor des Theater Freiburg
Musikalische Leitung     Fabrice Bollon
Regie                                      Tilman Knabe
Dikoj                                       Juan Orozco
Boris                                       Harold Meers
Kabanicha                            Anja Jung
Tichon                                   Roberto Gionfriddo
Katja                                       Anna-Maria Kalesidis
Kudrjasch                             Joshua Kohl
Warwara                               Inga Schäfer

von Leah Biebert

Gebrechliche Mütterchen in Kopftüchern, aufgebrezelte Mädchen in hautengen Jeans. Ein Obdachloser sammelt Müll am Flussufer, man trinkt Wodka und raucht Zigaretten. Ein allzu klischeehaftes Bild der russischen Provinz ist es, das dem Theaterbesucher an diesem Samstagabend in Freiburg vermittelt wird. Die Inszenierung von Leoš Janáčeks dreiaktiger Oper Katja Kabanowa wirkt trotz unkonventioneller Lichteffekte ideenlos, was aber vor allem die weiblichen Darsteller durch ihr großartiges Spiel wieder wettzumachen wissen. „Leoš Janáček, Katja Kabanowa,
Theater Freiburg“
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Ein Orchester so divers wie die unterschiedlich bunten Kleidungsstücke der Mitspieler

Foto: M. Schulz (c)
Elbphilharmonie
, Kleiner Saal, 27. Januar 2018
Elbphilharmonie Familienorchester
Dirigentin: Christine Philippsen
Moderation: Sven Holger Philippsen

  • Elb‘ und Fluth (2017), Christoph Kalz (*1977)
  • Eine Steppenskizze aus Mittelasien (1880), Alexander Borodin (1833-1887), Bearb.: Ch. Kalz
  • Walzer Nr. 2 (ca. 1956), Dmitri Schostakowitsch (1906-1975), Arr.: Thomas Stapf
  • Allegro con fuoco/ „Aus der Neuen Welt“ (1894), Antonin Dvorak (1841-1904), Arr.: Thomas Stapf, Bearb.: Ch. Kalz
  • Musik aus dem Film How to train a dragon (2010), John Powell (1963), Arr.: Sean O’Loughlin, Bearb.: Ch. Kalz

von Ricarda Ott

„Musik hören ist gut, selbst Musik machen ist besser!“ Frei nach diesem Motto kamen am Samstagnachmittag die mittlerweile 82 Mitglieder des Familienorchesters der Elbphilharmonie mit ihrer künstlerischen Leiterin Christine Philippsen im Kleinen Saal zusammen und präsentierten ein vielseitiges musikalisches Programm. Es spielten Jung und Alt – das älteste Mitglied ist Mitte 70, das jüngste 8 –, also Kinder, Eltern und Großeltern, Freunde und Verwandte: wahrlich ein großes, generationenübergreifendes Familienorchester mit individueller Erfahrung am Instrument und in jedem Fall ganz viel Spaß am Musizieren. „Elbphilharmonie Familienorchester,
Elbphilharmonie, Kleiner Saal“
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Die SONNTAG-PRESSE – 28. Januar 2018

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Dresden
Keine Zeit für Proben: Riesen-Krach vor dem SemperOpernball
Star-Dirigent Christian Thielemann fordert „personelle Konsequenzen“
Bild.de

Salzburg/ Mozartwoche
„Entführung aus dem Serail“ bei der Mozartwoche Salzburg
Klamauk mit oberflächlichem Mozart
Heute vor 262 Jahren wurde Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg geboren, die Stiftung Mozarteum gedenkt dem berühmten Sohn der Stadt traditionell mit einer Festspiel-Woche. Gestern begann die Mozartwoche 2018 unter dem Motto „Vergebung und Vergeltung“ mit einer Neuproduktion des Singspiels „Die Entführung aus dem Serail“, inszeniert von Andrea Moses und dirigiert von René Jacobs.
BR-Klassik

Wien/ Staatsoper
Der französische Faust birgt Überraschungen
Gounods Goethe-Veroperung in der zweckmäßig unaufdringlichen Inszenierung Nicolas Joels eint souveräne Stilisten, teuflische Draufgänger, beherzte Ensemblesänger und eine zartfühlende Debütantin.
Die Presse

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Die SAMSTAG-PRESSE – 27. Januar 2018

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Wien/ Staatsoper
Der Teufel steckt nicht im Detail
„Faust“ an der Wiener Staatsoper: eintönig anzusehen, aber facettenreich musiziert.
Wiener Zeitung

Berlin
Wasserschaden in Deutscher Oper: „Es war die Reinigungsfirma“
Die Ursache für den Wasserschaden in der Deutschen Oper kurz vor Weihnachten scheint gefunden. Das teilte das Haus am Freitag mit.
Tagesspiegel

Putzkräfte verursachen Wasserschaden
Berliner Morgenpost

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Madama Butterfly in München ist ein wertvoller Publikumserfolg

Foto: Hösl (c)
Bayerische Staatsoper, München, 24. Januar 2018
Giacomo Puccini: Madama Butterfly

von Tim Theo Tinn

Diese Inszenierung aus dem Jahre 1973 wurde vom Rezensenten vor etwa 25 Jahren einige Male beobachtet. Diese Fassung war schon damals in die Jahre gekommen, ambitionsfrei, aber handwerklich sauber vom ehemaligen Regieassistenten/Spielleiter Wolf Busse auf die Bühne gebracht: eine saubere Plattform im heute hausbacken wirkenden Farbambiente der 1970er-Jahre – braun bis ocker mit einem aufwendigen naturalistischen japanischen Haus in Nagasaki um 1900. „Giacomo Puccini: Madama Butterfly,
Bayerische Staatsoper“
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Die FREITAG-PRESSE – 26. Januar 2018

Foto: M. Pöhn (c)
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Salzburg/ Mozartwoche
Mozartwoche: Geburtstagsfest des Wunderknaben
Torte, Glühwein und Ständchen zum Geburtstag: Wolfgang A. Mozart wird in Salzburg gefeiert. Auch Eva Menasse gratuliert –
Der Standard

Wien/ Staatsoper
Don José, braver Soldat mit großer Stimme
Eine „Carmen“ mit sieben Rollendebüts: Piotr Beczala triumphierte als Don José; Margarita Gritskova in der Titelrolle beeindruckte vor allem darstellerisch. Just bei der „Habanera“ hatte sie aber gesangliche Probleme.
Die Presse

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Kölner Philharmonie: Scharfe Klänge aus Estland wissen zu überzeugen

Kölner Philharmonie, 21. Januar 2018
Viktoria Mullova
Violine
Estnisches Festivalorchester
Paavo Järvi Dirigent
Johannes Brahms – Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (1878)
Arvo Pärt – Cantus in memoriam Benjamin Britten (1977, rev. 1980) für Streichorchester und Glocke
Dmitrij Schostakowitsch – Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54 (1939)

von Daniel Janz

Zum Jahr des 100-jährigen Bestehens Estlands bietet das Estnische Festivalorchester in der Reihe der „Meisterkonzerte“ in Köln eine ganz besondere Gastvorstellung. Mit großen Werken der Vergangenheit und Gegenwart im Gepäck verbreiten die Musiker neben einem Hauch estnischen Patriotismus auch große Leidenschaft in der Metropole am Rhein. Dabei zeichnet sie neben einem herausragenden Ruf auch ein ganz besonderer Klang aus. „Viktoria Mullova, Estnisches Festivalorcher, Paavo Järvi,
Kölner Philharmonie“
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 25. Januar 2018

Foto: Wiener Staatsoper / Pöhn (c)
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Österreich feiert von Einem
Vor 100 Jahren wurde der Komponist Gottfried von Einem geboren, der in Salzburg seine Weltkarriere startete
https://www.sn.at/kultur/oesterreich-feiert-einem-23367016

Gottfried von Einem: Das ist eine böse Zeit
Frankfurter Rundschau

Wien/ Staatsoper
„Carmen“: Ein Stierkampf mit der lähmenden Routine
Starbesetzte „Carmen“ mit Jean-Christophe Spinosi am Dirigentenpult an der Wiener Staatsoper –
Der Standard

Sinnesfreuden in vergilbten Bildern
Carmen“ mit Piotr Beczała an der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung

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Gottfried von Einem erklingt in zwei Wiener Opernhäusern

Theatermuseum, Wien
100. Geburtstag von Gottfried von Einem – Pressegespräch,
24. Januar 2018

von Jürgen Pathy

Was haben die ehrwürdige Wiener Staatsoper und das kleine, aber feine Theater an der Wien in diesen Tagen und Wochen gemeinsam? Beide Wiener Opernhäuser lassen mit Neuproduktionen zweier erfolgreicher Opern des österreichischen Komponisten Gottfried von Einem aufhorchen, der heute seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Der am 12. Juli 1996 verstorbene Gottfried von Einem zählt zu den bedeutenden „Componisten“ – wie er sich selbst bezeichnete – des 20. Jahrhunderts. „100. Geburtstag von Gottfried von Einem“ weiterlesen

Romantischer András Schiff in der Elbphilharmonie: Musik ist Musik!

Elbphilharmonie, Hamburg, 22. Januar 2018
Cappella Andrea Barca
Schaghajegh Nosrati Klavier
Sir András Schiff Klavier und Leitung
Johann Sebastian Bach, Konzert für zwei Klaviere c-Moll BWV 1060
Wolfgang Amadeus Mozart, Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Johann Sebastian Bach, Konzert für zwei Klaviere c-Moll BWV 1062
Ricercare a 6 / Musikalisches Opfer BWV 1079
Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491

von Sebastian Koik

Sir András Schiff spielt gerne ganz ohne Pedal. Einer seiner Lehrer war der Cembalist George Malcolm. Dieser brachte seinem Schüler bei, Legato allein mit den Händen zu spielen, ohne den Einsatz von Pedalen. Das Haltepedal stand Bach auf keinem seiner Instrumente zur Verfügung. András Schiff ist der Meinung, dass Musik durch zu großen Pedaleinsatz beschädigt werden kann. Teilweise spielte er radikal ohne Pedaleinsatz, inzwischen ist er da nicht mehr ganz so streng – solange es gut klingt. „Sir András Schiff, Cappella Andrea Barca,
Elbphilharmonie, Hamburg“
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