Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 11. APRIL 2020 – Karsamstag
Foto: „Parsifal“, Wiener Staatsoper, M. Pöhn (c)
„Parsifal“ im Netz: Karfreitagszauber via Bildschirm
Richard Wagners österlicher Opern-Fixtermin ist derzeit mannigfach als Stream vorhanden.
Wiener Zeitung
Rom
Kultur-Stillstand: Intendant von Roms Opernhaus kürzt sich Gehalt temporär
Leitungsvertrag bis 2025 verlängert. Das römische Opernhaus hat die Verlängerung des Vertrags seines Intendanten Carlo Fuortes um weitere fünf Jahre bis 2025 beschlossen. Im Amt bestätigt wurde auch der künstlerische Direktor Alessio Vlad. Wegen der Coronakrise wurden die Theatermitarbeiter neun Wochen lang auf Kurzarbeit gestellt. Während dieser Zeit halbiert sich Fuortes das Gehalt.
Wiener Zeitung
Frankfurt
Bernd Loebe: „Und wenn es jeden Tag ein Lunchkonzert für 50 Leute ist“
Intendant Bernd Loebe über die Situation an der Oper Frankfurt, über Möglichkeiten, sehr schnell in die Pantoffeln zu kommen, und über kompakte Werke ohne Chor und womöglich auch ohne Bühnenbild.
Frankfurter Rundschau
Wien
Chef der Wiener Festwochen: „Die Festwochen sind nicht abgesagt“
Die Wiener Festwochen sind abgesagt? Nein, sagt Intendant Christophe Slagmuylder. Im Herbst will man ein Minifestival zeigen. Ein Gespräch
Der Standard
Bariton Silvano Carroli tot
Der Italiener sang auch an der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung
Lieses Klassikwelt 30: Operntunten
Kirsten Liese berichtet jeden Freitag aus ihrer Klassikwelt.
Manchmal weiß man nicht, wozu etwas gut ist. Ursprünglich hat der Regisseur Rosa von Praunheim seinen jüngsten Film „Operndiven- Operntunten“ über schwule Opernenthusiasten ins Kino bringen wollen. Aber weil sich bislang noch nicht das geeignete Festival oder der passende Verleih fand, kommt er jetzt erstmal „nur“ ins Fernsehen. In Corona- Zeiten erscheint das als ein Segen, so können wir ihn wenigstens sehen, die Kinos sind ja bis auf weiteres geschlossen, und wer weiß, wann sie wieder aufmachen?
Ich wurde auf den Film schon vor längerer Zeit aufmerksam, da mein Kollege und Freund Tilman Krause, Feuilletonredakteur bei der „Welt“, als einer der Protagonisten hervortritt. Wie der Zufall uns 1990 als Referendare an einem Charlottenburger Gymnasium in Berlin zusammenführte, als Tilman sich weiland schon als freier Literaturkritiker beim „Tagesspiegel“ einen Namen machte, darüber in einer weiteren Klassikwelt mehr. Jedenfalls haben wir uns in schwierigen Zeiten unseren kritischen Geist bewahrt, was sich etwa auch darin ausdrückt, dass Tilman mich anderen Freunden und Bekannten als „scharfzüngigste Musikkritikerin Deutschlands“ vorstellt.
Klassik-begeistert
10 Fragen an Patrick Hahn: „Ich freue mich auf die h-moll Messe von Bach – eines der größten Werke, die es gibt“
„Ich freue mich unbändig auf das erste Konzert, das ich nach der Krise wieder gebe. Das wird etwas ganz besonderes, befreiend, erlösend. Für Künstler wie für Publikum.“
https://klassik-begeistert.de/10-fragen-an-patrick-hahn-klassik-begeistert-de/
Einems „Besuch der alten Dame“ als brillantes Ensemblestück an der Wiener Staatsoper
Sehr spät, wohl dem 90. Geburtstag Christa Ludwigs geschuldet, liegt nun der Mitschnitt der Uraufführung von Gottfried von Einems Oper „Der Besuch der alten Dame“ nach Friedrich Dürrenmatt vor. Am 23. Mai 1971 löste diese neue Oper große Begeisterung aus.. Einem war es gelungen, die Spannung des Dürrenmatt’schen Dramas kongenial in Musik umzusetzen. Der Schriftsteller hatte sogar selbst sein Stück zum Opernlibretto umgearbeitet.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
Klassik-begeistert „Die SAMSTAG-PRESSE – 11. APRIL 2020 – Karsamstag“ weiterlesen