„Musiker sind auch nur Menschen. Heute waren sie Götter.“
Der spanische Ausnahmekritiker Luis Gago von der renommierten Tageszeitung „El País“ nach dem Ende der 5. Sinfonie im Gespräch mit klassik-begeistert.de-Herausgeber Andreas Schmidt
Elbphilharmonie, 3. / 4. März 2020
Wiener Philharmoniker
Dirigent Andris Nelsons
Fotos: Daniel Dittus (c)
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
ZWEITER TAG
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
von Andreas Schmidt
Was für ein Anfang aller Anfänge, der erste Akkord, die ersten Takte des jungen Ludwig van Beethovens in seiner 1. Sinfonie, the beginning of the beginning, wir schreiben das Jahr 1800. Clemens Matuschek hat es vorzüglich notiert: „Das muss man sich erst einmal trauen – so anzufangen! Mit einem Dominantseptakkord, einem dissonanten, spannungs- geladenen Akkord also, der weitergeführt, aufgelöst sein will, beginnt Ludwig van Beethoven seine Erste Sinfonie. Selten ist in der Musikgeschichte so unüberhörbar ein neues Kapitel auf- geschlagen worden wie an diesem 2. April 1800, als Beethoven das Werk in seinem ersten selbst finanzierten und organisierten Akademie-Konzert im Wiener Burgtheater vorstellte.“
Oh, mein Gott, wie ertönen diese ersten Takte zart und schön. Es spielt das Beethoven-Nationalorchester: Die Wiener Philharmoniker aus dem immer noch mental recht Königlich und Kaiserlichen Land der Berge. Kein Orchester auf diesem Planeten spielt die Sinfonien des Bonner Genius’, der 35 Jahre in Wien und Umgebung lebte, besser, einfühlsamer, Beethoven-mäßiger als dieser Klangkörper, der Dank des Neujahrtskonzerts der bekannteste der Welt ist. „Wiener Philharmoniker, Andris Nelsons, Ludwig van Beethoven,
Elbphilharmonie, 3. / 4. März 2020“ weiterlesen