Die FREITAG-PRESSE – 27. DEZEMBER 2019

Foto: wikimedia*

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Die FREITAG-PRESSE – 27. DEZEMBER 2019

Deutscher Opernsänger Peter Schreier gestorben
Der Opernsänger ist am Mittwoch nach langer Krankheit gestorben. Er war einer der führenden lyrischen Tenöre des 20. Jahrhunderts.
https://www.diepresse.com/5743876/deutscher-opernsanger-peter-schreier-gestorben

Evangelist und Wagner-Tenor
Peter Schreier wurde 1935 in Meißen geboren, seine sängerische Karriere begann er als Kruzianer. Schon lange vor dem Mauerfall passierte der Tenor regelmäßig die Grenze, um auf den größten Bühnen der Welt zu stehen: ob als Evangelist in Bachs Oratorien, in Opern von Mozart, Beethoven und Wagner oder auch in der Operette. Nun ist der Sänger nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren gestorben.
BR.Klassik

Opernsänger Peter Schreier gestorben
Mit seiner Kunst hat er Musikliebhaber auf der ganzen Welt begeistert. Nach dem Abschied von der Opernbühne hat sich Peter Schreier ganz dem Lied gewidmet und dem Dirigieren.
https://www.gmx.net/magazine/unterhaltung/kultur/opernsaenger
Peter Schreier am 26.12. gestorben

Wiener Zeitung

Wien/ Konzerthaus
Teodor Currentzis erschafft das Paradies auf Erden
„Warum kämpfen wir mit unserem Schatten – warum hören wir nicht fröhlichere Musik“? Diese und andere Fragen stellt Teodor Currentzis in seinem aktuellen Currentzis-Lab, einer Vortragsreihe, die der gebürtige Grieche im Vorfeld seiner Konzerttourneen regelmäßig veranstaltet. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe: Gustav Mahlers neunte Symphonie, mit der Currentzis und das SWR Symphonieorchester zurzeit durch Deutschland und Österreich ziehen und im Wiener Konzerthaus abermals eine Sternstunde bescheren konnten.
Jürgen Pathy berichtet aus dem Wiener Konzerthaus
Klassik-begeistert

Graz
Oper Graz „Die Königskinder“…und wenn sie nicht gestorben sind…“
dann leben sie noch heute? Von wegen. Die Königskinder in der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck sterben, bevor sie überhaupt gelebt haben. Die reiche Stadt sucht zwar einen König oder eine Königin. Doch die satten Bürger erkennen in der Gänsemagd, als sie zur verheißenen Stunde durchs Tor kommt, keine Königin. Der Schweinehirt ist auch kein überzeugender Thronanwärter.
DrehpunktKultur

„The 12 Tenors“ in Coburg: Wenn Sinatra auf Verdi trifft
Wie „The 12 Tenors“ zahlreiche Fans im Kongresshaus Rosengarten mit ihrer Jubiläumsshow begeistern.
in franken.de

Die 6 wichtigsten Klassik-Trends des Jahrzehnts
Stuttgarter Nachrichten

Klagenfurt
„Eugen Onegin“ in Klagenfurt: Verteufelte Lust an der eigenen Faulheit
Mit der trefflichen Neuinszenierung von Tschaikowskis Oper beschert Dieter Giesing dem Stadttheater ein Geschenk
Der Standard „Die FREITAG-PRESSE – 27. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

Glückliches Hamburg! Klaus Florian Vogt singt einen überirdischen Lohengrin und wird Hamburger Kammersänger

Foto: © Dr. Holger Voigt
Hamburgische Staatsoper, 22. Dezember 2019
Richard Wagner, Lohengrin

von Dr. Holger Voigt

Es war wirklich DAS Weihnachtsgeschenk der Hamburgischen Staatsoper an das Publikum! Würde man diese Opernaufführung als Sternstunde der Oper bezeichnen, würde man maßlos untertreiben. Nein – dieser Opernabend brachte vielmehr alles zum Erstrahlen und wird in die Hamburger Opernhistorie eingehen. Die Staatsoper Hamburg war an diesem Abend Weltspitze und das in nahezu jeder Hinsicht. Bei diesem Lohengrin muss man sich in Bayreuth warm anziehen. „Richard Wagner, Lohengrin, Klaus Florian Vogt
Hamburgische Staatsoper, 22. Dezember 2019“
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DIE DONNERSTAG-PRESSE (26. DEZEMBER 2019, Zweiter Weihnachtsfeiertag / „Stephanitag“

© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 26. DEZEMBER 2019

Wien/ Staatsoper
Bestellung von Bohuslav: Personalberater soll aus Findungsprozess ausgestiegen sein
Die Bestellung der niederösterreichischen ÖVP-Landesrätin Petra Bohuslav wird weiter kritisiert. Die SPÖ hat nun eine parlamentarische Anfrage eingebracht
Der Standard

Linz/ Brucknerhaus
Eine Familie spielt Posaune
Ein Geschwistertrio bildet in der Silvester-„Fledermaus“ im Brucknerhaus den Posaunensatz im Johann Strauß Ensemble – Die Liebe zur Musik haben die drei Schifflers vom Vater.
https://www.nachrichten.at/kultur/eine-familie-spielt-posaune;art16,3203858

Bad Ischl
Wenn der Stöffö s’Kindl in d’Händ nimmt, wird’s stad
Ischler Krippenspiel: Am 26. Dezember wird eine 365-jährige Tradition neu belebt.
Oberösterrechische Nachrichten

Langes Klassikwelt 3 / 2019: Willkommen im Jurassic Park! Die Telekom klont sich einen Beethoven
Künstliche Intelligenz soll Beethovens Unvollendete fertig komponieren. Mit Hilfe einiger menschlicher Experten. Die Telekom will damit ihren Beitrag zur 250-Jahr-Feier leisten. Hybris? Auf jeden Fall regt das Experiment zum Nachdenken an.
Gabriele Lange berichtet aus München
https://klassik-begeistert.de/langes-klassikwelt-3-2019-klassik-begeistert-de/

Sommereggers Klassikwelt 15 / 2019: Ein Autounfall im Grunewald: Das Ende der großen Sängerin Johanna Gadski
Für die älteste der drei Frauen kam allerdings jede Hilfe zu spät. Die 59-jährige Johanna Tauscher starb und erst danach wurde klar, um wen es sich handelte. Johanna, 1872 in Anklam geboren, war unter ihrem Mädchennamen Gadski ein Star der Internationalen Opernszene.
Peter Sommeregger berichtet aus Berlin
https://klassik-begeistert.de/sommereggers-klassikwelt-15-2019-klassik „DIE DONNERSTAG-PRESSE (26. DEZEMBER 2019, Zweiter Weihnachtsfeiertag / „Stephanitag““ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 15 / 2019: Ein Autounfall im Grunewald: Das Ende der großen Sängerin Johanna Gadski

Bildquelle: Wikimedia

Bestechend ist die Stilsicherheit, die aus ihren Aufnahmen spricht, man kann Gadski mit gutem Gewissen als eine der wenigen „kompletten“ Interpretinnen bezeichnen, damals wie heute eine seltene Tugend.

von Peter Sommeregger

Das elegante, mit vier Personen besetzte Automobil bog von der Rathenauallee just in dem Augenblick in die Königsallee ein, als sich ein Wagen der Straßenbahnlinie 176 in voller Fahrt näherte. Die Lenkerin des Autos reagierte zu spät, und der schwere Wagen krachte mit Wucht in die Straßenbahn. Die schnell herbei geeilten Helfer bargen drei schwer verletzte Frauen und einen Mann, die sämtlich in das Martin-Luther-Krankenhaus gebracht wurden. „Sommereggers Klassikwelt 15 / 2019
klassik-begeistert.de“
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DIE MITTWOCH-PRESSE (25. DEZEMBER, 1. WEIHNACHTSFEIERTAG / CHRISTTAG)

Herbert Lippert. Foto: © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

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Die MITTWOCH-PRESSE – 25. DEZEMBER 2019

Wiener Staatsoper: Tenor Herbert Lippert zum Kammersänger ernannt
Sänger wirkte bei über 200 Vorstellungen in 38 unterschiedlichen Partien mit
https://magazin.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=15516

Dresden
Traumfaszinosum im Märchenwald der Gebrüder Grimm: „Hänsel und Gretel“ in der Semperoper Dresden
Regisseurin Katharina Thalbach vermag es, Groß und Klein in den Bann des Traumhaften und Wundersamen zu ziehen, wobei sie hin und wieder die Pfade einer biederen Inszenierung verlässt. So stößt man sich an grotesken, skurrilen Details, die sich nicht immer erschließen lassen. Doch die Klänge, die während der zwei Stunden aus dem Orchestergraben strömen, sind ein musikalischer Genuss und bereiten eine vorweihnachtliche Freude.
Pauline Lehmann berichtet aus der Semperoper Dresden
https://klassik-begeistert.de/engelbert-humperdinck-haensel-und-gretel

Ladas Klassikwelt 12 / 2019: Richard Wagner und Karl May – unbeschränkte Phantasie und analytisches Denken
Winnetou lässt sich mit Wagners Siegfried vergleichen. Beide Autoren hatten eine starke Beziehung zu diesen Figuren und haben sie in den Kampf zwischen Gut und Böse verstrickt – und beide am Ende scheitern lassen. Winnetou aus den letzten Kapiteln erinnert mehr an Wagners Parsifal, weil beide Autoren sich am Ende ihres Lebens mit Religion und Mystizismus beschäftigten.
Jolanta Lada-Zielke berichtet aus Hamburg
https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-12-2019-klassik-begeistert-de/

Erl
Festspiele Erl: Nach Skandal machen Dvoraks „Rusalka“ und neue Intendanz Hoffnung
https://www.ovb-online.de/rosenheim/kultur/festspiele-erl-nach-skandal

Es leuchtet der See der Sehnsucht
Bernd Loebe ist der neue Intendant der Erler Festspiele und zeigt zur Eröffnung Dvořáks „Rusalka“
https://www.sueddeutsche.de/kultur/oper-es-leuchtet-der-see-der-sehnsucht-1.4734982

Berlin
Operettenrarität an der Komischen Oper: Liebesleid in Saigon
Tagesspiegel

München
Bayerische Staatsoper: “The Snow Queen” – Die Schneekönigin läßt kalt
https://fabiuskulturschockblog.wordpress.com/2019/12/23/bayerische
Trip in den Wahnsinn
Andreas Kriegenburgs Münchner Inszenierung von Hans Abrahamsens „The Snow Queen“
Bayerische Staatszeitung „DIE MITTWOCH-PRESSE (25. DEZEMBER, 1. WEIHNACHTSFEIERTAG/ CHRISTTAG)“ weiterlesen

Langes Klassikwelt 3 / 2019: Willkommen im Jurassic Park! Die Telekom klont sich einen Beethoven

Künstliche Intelligenz soll Beethovens Unvollendete fertig komponieren. Mit Hilfe einiger menschlicher Experten. Die Telekom will damit ihren Beitrag zur 250-Jahr-Feier leisten. Hybris? Auf jeden Fall regt das Experiment zum Nachdenken an.

von Gabriele Lange

„Die Telekom holt das Genie zurück in unsere Gegenwart und vollendet die Skizzen zu Beethovens letztem Werk!“ Das verspricht die Telekom überaus selbstbewusst per Videoclip. Ein Team aus Experten soll eine Künstliche Intelligenz (KI) soweit füttern und trainieren, bis sie aus Beethovens Skizzen eine mögliche Version der unvollendeten 10. Sinfonie erstellen kann. Die Uraufführung ist zur 250-Jahr-Feier geplant. Mit einem menschlichen Orchester. Damit es eine runde Geburtstags-Party wird, hat die Telekom außerdem Robbie Williams engagiert. „Langes Klassikwelt 3 / 2019
klassik-begeistert.de“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 24. DEZEMBER 2019

Bildquelle: St. Michaelis Hamburg

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Die DIENSTAG-PRESSE – 24. DEZEMBER 2019

Feiertagsmanie: Wie Charles Dickens Weihnachten ruinierte
Ein Mann ganz persönlich gilt als verantwortlich für den alljährlichen Konsumwahn: der britische Autor Charles Dickens. Er prägte das Ideal für die winterlichen Feiertage – und wünschte, die Geister der Weihnacht nie gerufen zu haben.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/charles-dickens

Hamburg/ „Michel“
Dieser Abend ist ein wahres Feuerwerk!
Weltrang, ein großes Wort: aber hier im Hamburger Michel, dieser protestantischen Kathedrale, offenbart Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ unter dem wirklich erstaunlich präzisen Taktstock des wirklich – nun noch ein Superlativ – überragenden Christoph Schoener mit dem wirklich beeindruckenden Chor und Orchester von St. Michaelis (unter ihnen Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg und des NDR Elbphilharmonie Orchesters): Jede Note sitzt, jede Fermate, jedes eben so konsequente Tempo, es sitzen die Modulationen und es glänzt eine unvergleichliche Sopranistin mit dem ebenso programmatischen Namen MIRIAM FEUERSINGER … und wenn man es zu diesem zutiefst religiösen Stück sagen darf: Dieser Abend ist ein wahres Feuerwerk.
Harald Nicolas Stazol berichtet aus dem Hamburger Michel
Klassik-begeistert

Hamburg
Vogt kam, sang und siegte!
Die Inszenierung des Lohengrin von Peter Konwitschny aus dem Jahre 1998 ist eine Zumutung. Sie verlegt die Handlung in ein Klassenzimmer aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert und steckt die Protagonisten mit Ausnahme vom Schwanenritter in lächerlich anmutende Kostüme. Die arme Elsa sah aus wie Mutter Beimer auf ihrer 60. Geburtstagsfeier. Konwitschnys Verballhornung der Materie, insbesondere aber die furchtbaren Kostüme und die abartigen Perücken von Helmut Brade und Inga von Bredow sind schlicht und ergreifend misslungener Blödsinn.
Klassik-begeistert

München
Oper „The Snow Queen“ in München: Barbara im Traumaland
Frankfurter Allgemeine

Psychiatrie statt Märchenwelt
Donaukurier

Hans Abrahamsens Oper „The Snow Queen“ im Nationaltheater
Münchner Abendzeitung

Berlin
Wagners „Ring“ mit der Stilistik der Peking-Oper
Berliner Zeitung

Passau
#Metoo hat Don Giovanni erledigt + Fotostrecke
Jogginghosen von Gucci sehen scheußlich aus, signalisieren aber: Hier ist Geld daheim! Geschmacklosigkeit kann ich mir leisten, 1000 Euro für ein Stück Stoff ebenso! Was Karl Lagerfeld immer wusste, muss Don Giovanni bitter erfahren.
https://www.pnp.de/lokales/stadt_und_landkreis_passau/passau_stadt/3553848

Hüftsteifes Scheusal
Das Landestheater Niederbayern schaltet sich mit Mozarts „Don Giovanni“ in die MeToo-Debatte ein und lässt viele Fragen offen
https://www.sueddeutsche.de/kultur/passau-hueftsteifes-scheusal-1.4733472 „Die DIENSTAG-PRESSE – 24. DEZEMBER 2019“ weiterlesen

A heart hug from Hamburg

Foto: Entlebucher Sennenhündin Vianna „Juli“ Szwajcar, 8, im September 2019 in der Lüneburger Heide, Niedersachsen.
(c) Andreas Schmidt 2019

Liebe, werte Leserinnen und Leser von
klassik-begeistert.de,

meine Frau Regina, meine leider sehr schwer erkrankte Hündin Juli und ich wünschen Ihnen und Euch eine segensreiche, segensvolle, warme und herzliche Weihnachtszeit.

Wir wünschen Ihnen viel Muße, Musi und Meditation.

Bitte bleiben Sie uns gewogen. klassik-begeistert.de ist 2019 um 160 Prozent gewachsen. Mittlerweile schreiben 50 AutorInnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Schweden, Großbritannien und Hongkong für den Nr.-1-Klassik-Blog im deutschsprachigen Raum (Google-Ranking).

AutorInnen und LektorInnen von klassik-begeistert.de aus Hamburg, Hannover, Schleswig-Holstein und Wien in der Staatsoper Hamburg (E. W. Korngold, Die tote Stadt, 6. Dezember 2019)

Mein unendlicher Dank und meine Bewunderung gilt meinem Team: den wunderbaren AutorInnen und LektorInnen, die mit ihrem Gehör, ihrem Gespür, ihrem Herzen und ihrer Passion, ihrem Wissen und ihrer individuellen Schreibe klassik-begeistert.de zu einem einzigartigen Medium für klassische Musik machen.

Immer unabhängig. Immer als Anwalt der Musik. Oft leidenschaftlich. Und immer kritisch und genau, wenn es sein muss.

Euch, Ihnen und Ihren Familien, Ihren Lieben und Freunden senden wir eine Herzens-Umarmung aus HH –

a heart hug from Hamburg.

Alles Liebe,

Andreas Schmidt
Herausgeber
klassik-begeistert.de
klassik-begeistert.at
klassik-begeistert.ch

Andreas Schmidt und der Star-Dirigent Roberto Abbado im Oktober 2018 beim Festival Verdi vor dem Teatro Regio di Parma © Andreas Schmidt

Der fließend Deutsch sprechende Roberto Abbado (* 30. Dezember 1954 in Mailand) ist ein italienischer Dirigent. Er ist der Sohn des Komponisten Marcello Abbado und Neffe des Dirigenten Claudio Abbado. Er studierte bei Franco Ferrara am Teatro La Fenice, Venedig und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Dort war er der einzige Student, der jemals das Orchestra di Santa Cecilia dirigieren durfte. Mit 23 dirigierte er seine erste Oper, Giuseppe Verdis Simon Boccanegra. Von 1991 bis 1998 war er Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters. Er tritt weltweit mit berühmten Orchestern und Solisten auf. 2008 leitete er das Neujahrskonzert von Venedig. (Quelle: wikipedia)

Traumfaszinosum im Märchenwald der Gebrüder Grimm: "Hänsel und Gretel" in der Semperoper Dresden

Foto: © Klaus Gigga

Semperoper Dresden, 21. Dezember 2019

Engelbert Humperdinck, Hänsel und Gretel

von Pauline Lehmann

Regisseurin Katharina Thalbach vermag es, Groß und Klein in den Bann des Traumhaften und Wundersamen zu ziehen, wobei sie hin und wieder die Pfade einer biederen Inszenierung verlässt. So stößt man sich an grotesken, skurrilen Details, die sich nicht immer erschließen lassen. Doch die Klänge, die während der zwei Stunden aus dem Orchestergraben strömen, sind ein musikalischer Genuss und bereiten eine vorweihnachtliche Freude. „Engelbert Humperdinck, Hänsel und Gretel,
Semperoper Dresden, 21. Dezember 2019“
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Ladas Klassikwelt 12 / 2019: Richard Wagner und Karl May – unbeschränkte Phantasie und analytisches Denken

Winnetou lässt sich mit Wagners Siegfried vergleichen. Beide Autoren hatten eine starke Beziehung zu diesen Figuren und haben sie in den Kampf zwischen Gut und Böse verstrickt – und beide am Ende scheitern lassen. Winnetou aus den letzten Kapiteln erinnert mehr an Wagners Parsifal, weil beide Autoren sich am Ende ihres Lebens mit Religion und Mystizismus beschäftigten.

Einige Reflektionen nach dem Vortrag von Dr. Frank Piontek auf Einladung des Richard-Wagner-Verbands Hamburg

von Jolanta Lada-Zielke

„Was haben die beiden miteinander zu tun?“, dachte ich auf dem Weg zum Vortragsabend.

Dr. Frank Piontek, im Freundeskreis genannt „Pio“, habe ich vor ein paar Jahren in Bayreuth kennen gelernt. Der Kulturjournalist, Dramaturg und Autor vieler Publikationen zum Thema Oper und Richard Wagner lebt dort seit fast dreißig Jahren. Ich habe drei seiner Bücher gelesen: „Plädoyer für einen Zauberer“, seine Analyse des Pamphlets „Das Judenthum in der Musik“ und die in diesem Jahr herausgegebenen sämtlichen Gedichte Wagners. Aber die Idee der Zusammenstellung des großen Komponisten mit dem Schriftsteller populärer Jugendromane habe ich zunächst für zu „ausgedacht“ gehalten. „Ladas Klassikwelt 12 / 2019
klassik-begeistert.de“
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