Eine Opernsternstunde in trüben Zeiten

Foto © Werner Kmetitsch
Pavol Breslik (Števa Buryja), Svetlana Aksenova (Jenůfa), Arnold Schoenberg Chor, Statisterie des Theater an der Wien

Theater an der Wien,  24. Februar 2022

Leoš Janáček: Jenůfa
Oper in drei Akten

Jenůfa: Svetlana Aksenova
Küsterin: Nina Stemme
Števa Buryja: Pavol Breslik
Laca Klemeň: Pavel Černoch

Regie: Lotte de Beer

Arnold Schoenberg Chor
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Dirigent: Marc Albrecht

von Herbert Hiess

Es fällt  schwer, den russischen Kriegsangriff auf die Ukraine auszublenden; zu dieser Stimmung passt leider (!) das Sujet der Abschiedsserie des scheidenden Intendanten Roland Geyer.

Leoš Janáčeks „Jenůfa“ basiert auf das Schauspiel „Ihre Ziehtochter“ von Gabriela Preissova, wie auch der tschechische Titel der 1904 uraufgeführten Oper heißt. Im Übrigen hat die Entstehungsgeschichte der Oper eine bewegte Vergangenheit. „Jenůfa“ ist die dritte Oper des Komponisten und die erste, die komplett durchkomponiert wurde – und nicht wie andere Werke in einem Particell geschrieben. Begonnen wurde die Komposition ca. 1894 und letztlich 1903 vollendet. In der Zwischenzeit ist die Originalpartitur verloren gegangen und mehrfach bearbeitet.

Die finale Version, die jetzt in Wien zu hören war, wurde von John Tyrrell und Sir Charles Mackerras (der übrigens in Wien großartige Aufführungen dieser Oper dirigiert hat) nach der Originalversion rekonstruiert.

Die aktuelle Produktion wurde von der zukünftigen Volksopernintendantin Lotte de Beer, die mitsamt ihrem Team das Werk in düsterste und trostlose Farben hüllte. Die Küsterin spielte eigentlich die Hauptrolle und betrachtete die Szenerie schon vom Gefängnis aus – das eigentlich das „innere Gefängnis“ der Frau symbolisierte.

In dem Werk geht es so ähnlich wie in Brittens „Peter Grimes“ um gesellschaftliche Zwänge und soziale Ächtung. Die Küsterin glaubte, dass das uneheliche Kind dem Ansehen der Familie sehr schaden würde. Ihr geht es nur darum, dass sie ihre Stieftochter Jenůfa „gut verheiraten“ will. Der Kindesvater des ermordeten Buben Števa will aber nichts von Jenůfa wissen und heiratet lieber die Richterstochter Karolka. Daraufhin bleibt nur der gutmütige Laca, der Jenůfa aus Eifersucht das Gesicht zerschnitt, auf das sie einst so stolz war.

© Werner Kmetitsch
Svetlana Aksenova (Jenůfa), Nina Stemme (Kostelnička Buryjovka, die Küsterin), Natalia Kawalek (Pastuchyň), Alexander Teliga (Rychtář, Dorfrichter), Václava Krejcí Housková (Rychtářka, seine Frau)

Am Schluss heiratet sie dann doch Laca. Großartig die Hochzeitsszene, wie Lotte de Beer Jenůfa quasi als „willenlose Puppe“ darstellte, die sich so ihrem Schicksal ergab. Während der Hochzeit wurde der Kindesmord entdeckt und im Finale wurde letztlich die Szenerie in optimistische Farben getaucht, als Jenůfa die wahre Liebe zu Laca entdeckte. „Leoš Janáček: Jenůfa,
Theater an der Wien,  24. Februar 2022 “
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Drei Amerikaner, ein deutsches Orchester, ein französischer Pianist – und eine Hamburger Sturmflut

Elbphilharmonie, Hamburg, 18. Februar 2022
Foto: Maxim Schulz ©

NDR Elbphilharmonie Orchester
Jean-Yves Thibaudet Klavier
Dirigentin Marin Alsop

Samuel Barber Second Essay for Orchestra op. 17

John Adams Fearful Symmetries für Orchester oder Kammerorchester

Leonard Bernstein
Sinfonie Nr. 2 für Klavier und Orchester »The Age of Anxiety«

von Harald N. Stazol

Als es meine schwarze, schwere Limousine fast hochhebt vor der Elbphilharmonie, Mademoiselle Sonntag hat mir ihren Wagen geschickt, nachdem meine Bürochefin schon angeordnet hat, dass ich auf jeden Fall mit einem Automobil „hin und zurück“ fahren solle, „sonst kannst Du die Story vergessen! Das ist der schwerste Sturm seit 30 Jahren!” Der Mercedes jedenfalls wackelt wie ein Schaukelpferd, ich will meiner schönen Begleiterin aus dem Fond helfen – allein, der Wind ist so stark, dass es mir zweimal nicht gelingt, die Tür zu öffnen, und Justin, der Fahrer, ruft nur über die gewaltig hereinströmenden Luftmassen, “Nein, mein Herr, Sie müssen warten”… „NDR Elbphilharmonie Orchester, Jean-Yves Thibaudet, Marin Alsop
Elbphilharmonie, Hamburg, 18. Februar 2022“
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Die SONNTAG-PRESSE – 20. Februar 2022

PALERMO: Generalprobe „Simon Boccanegra“ (mit 8 Fotos)

palo
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Für Sie in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 20. Februar 2022

Hamburg
Verdis „Luisa Miller“ – Das Drama und der Triumph der Vaterschaft
Asketisches Bühnenbild, der in zwei Logen aufgestellte Chor und ein Fest hervorragender Stimmen – so lässt sich die Aufführung von „Luisa Miller“ in der Staatsoper Hamburg kurz beschreiben.
Von Jolanta Lada-Zielke
Klassik-begeistert.at

TTT Vinylschätze 7 – Tempi passati
nach 40Jahren: Anton Bruckner – Te Deum für Soli, Chor, Orgel und Orchester, Fassung 1883/84; Dirigent Sergiu Celibidache
Margaret Price, Sopran, Christel Borchers, Alt, Claes H. Ahnsjö, Tenor, Karl Helm, Bass, Münchener Bachchor, Philharmonischer Chor München, Chorleitung: Josef Schmidhuber, Elmar Schlöter, Orgel Münchner Philharmoniker, Live-Mitschnitt: 1. Juli 1982, Lukaskirche, München
https://onlinemerker.com/ttt-vinylschaetze-7-tempi-passati-7-bruckner-te-deum/

DVD-Besprechung
„Francesca da Rimini“ an der Deutschen Oper: Spitzenproduktion als Phantomaufführung
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Konzertgänger in Berlin
Herabsphärend. Benedikt Kristjánsson und Margret Köll im Pierre-Boulez-Saal
Gegen die Barockharfe, die in diesem Konzert gleich in mehreren Formen zu erleben ist, wirkt das moderne Konzertgoldflügelgetüm wie ein monströser SUV im Vergleich zu einem wendig-schnittigen Fahrrad. Über mehr als 4000 Jahre leitet Michael Horst in seiner Einleitung die Bedeutung des Instruments und der dazugehörigen Stimme her, bis zu den Pyramiden und natürlich zum Orpheus-Mythos.
https://hundert11.net/herabsphaerend/ „Die SONNTAG-PRESSE – 20. Februar 2022“ weiterlesen

Die MITTWOCH-PRESSE – 16. Februar 2022

Bo Skovhus (Jaroslav Prus), Marlis Petersen (Emilia Marty), Lara Mohns (Junge Marty)
(c) Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 16. Februar 2022

Berlin
Das Opfer Elina: Intensive „Makropulos“-Premiere an der Berliner Lindenoper
NeueMusikzeitung/nmz.de

Verfluchte Unsterblichkeit
Zwischen Leidenschaft und impressionistischem Oberflächenglanz: Leoš Janáčeks Oper „Die Sache Makropulos“ in der Berliner Staatsoper unter den Linden.
SueddeutscheZeitung.de

Dresden
Gewaltige Gipfelgänge
Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle mit einem Bruckner-Programm
Von Kirsten Liese
Klassik-begeistert

Eine Entdeckung: Kammermusik von Paul Ben-Haim
Sie kennen Paul Ben-Haim nicht? Da hatten wir etwas gemeinsam bis zum heutigen Abend…
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Dresden
Bruckner zum Gedenktag
https://www.musik-in-dresden.de/2022/02/14/bruckner-zum-gedenktag/

Magdeburg
Ein musikalischer Stolperstein – Verspätete Uraufführung der Oper „Grete Minde“ von Eugen Engel in Magdeburg
NeueMusikzeitung/nmz.de

Genf
Vorbericht zur Premiere des Opéra-ballett Atys von Jean-Baptiste Lully in Genf
Ein Füllhorn von Künstlern und Künstlerinnen mit reichhaltiger Entdeckerfreude.
Von Frank Heublein
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Eine Wiener Reise rückwärts durch die Zeit

Stefan Vladar, Foto: Lukas Beck (c)

Wiener Konzerthaus, Mozartsaal, 13. Februar 2022

Wiener KammerOrchester
Stefan Vladar, Klavier, Dirigent

Arvo Pärt
Festina Lente (Fassung für Streicher und Harfe ad libitum) (1988)

Gustav Mahler
Adagietto (Symphonie Nr. 5) (1901–1902)

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur K 453 (1784)

***

Joseph Haydn
Symphonie D-Dur Hob. I/57 (1774)

von Kathrin Schuhmann

Auf eine Reise, rückwärts durch die Zeit, entführte das Wiener KammerOrchester sein Publikum, das sich am Sonntagvormittag zahlreich im Mozart-Saal zusammengefunden hatte. Im bunt gemischten Programm reichten sich die Komponisten Arvo Pärt, Gustav Mahler, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn die Hände. Sowohl Liebhaber der romantischen als auch solcher der klassischen Tonsprache sollten demnach auf ihre Kosten kommen. Es sei mir an dieser Stelle die Bemerkung erlaubt, dass – ganz im Gegensatz zu meiner Sitznachbarin, die ausschließlich für Mozart und Haydn gekommen war – mein Interesse an der Konzertveranstaltung insbesondere durch die ersten beiden Programmpunkte, die ‚jüngeren‘ Werke geweckt wurde und ich insbesondere der Komposition Pärts mit Spannung und Vorfreude entgegenblickte, handelt es sich dabei doch um ein eher selten aufgeführtes Werk im Wiener Konzertleben. „Wiener KammerOrchester, Stefan Vladar, Klavier, Dirigent, Pärt, Mahler, Mozart, Haydn
Wiener Konzerthaus, Mozartsaal, 13. Februar 2022“
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Brahms und Suk : Petrenko setzt auf Sprödes

Foto: Kirill Petrenko © Wilfried Hösl

Philharmonie Berlin, 11. Februar 2022

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr.2

Josef Suk
Zrání  (Lebensreife)
Symphonische Dichtung für großes Orchester und Frauenchor

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko  Dirigent

Sir András Schiff  Klavier

Damen des Rundfunkchors Berlin

von Peter Sommeregger

 Für diesen winterlichen Abend hatte Kirill Petrenko ein Programm gewählt, das von gebrochenen Tönen gezeichnet war. Johannes Brahms‘ wahrhaft monumentales 2. Klavierkonzert, vom Komponisten selbst erst zwanzig Jahre nach dem Misserfolg seines ersten in Budapest uraufgeführt, ist allein schon mit seiner Länge eine Herausforderung für den Solisten.

Mit Sir András Schiff war ein Interpret der Spitzenklasse aufgeboten, der selbst erst kürzlich eine hoch gelobte Einspielung beider Brahms-Konzerte als Solist und Dirigent vorgelegt hatte.

Das Orchester und der Klavierpart gehen in diesem Werk über weite Strecken getrennte Wege. Schon zu Beginn versucht ein heroisches Thema aufzutrumpfen, wird aber schnell vom Klavier konterkariert. Brahms gelingt das Kunststück, gleichzeitig ein symphonisches Werk und ein Solistenkonzert zu schaffen. Zum ersten Mal enthält ein Solokonzert vier Sätze, was durch das als zweiten Satz eingeschobene Allegro appassionato den gesetzten Rahmen erweitert, während im lyrischen Andante ein berückend schönes Motiv vom Cello solo ausgeführt wird. „Kirill Petrenko und András Schiff mit Werken von Brahms und Suk,
Philharmonie Berlin, 11. Februar 2022“
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Kirill Petrenko zum 50. Geburtstag: Der Mann, der aus der Kälte kam strahlt Wärme und Empathie aus

Am heutigen Freitag, dem 11. Februar 2022 feiert Kirill Petrenko, seit 2019 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, seinen 50. Geburtstag. Das lädt zu einem Rückblick auf die ersten fünfzig Jahre dieses außergewöhnlichen Musikerlebens ein.

Foto: Kirill Petrenko, © Stephan Rabold

von Peter Sommeregger

Der Weg vom sibirischen Omsk bis zum Chefposten des Berliner Weltorchesters war ein weiter und sicher nicht leichter, zeigt anhand seiner Stationen aber bereits die Ernsthaftigkei der Lebensplanung und zusätzlich den sicheren Kompass dieses Ausnahme-Musikers.

Als Petrenkos Eltern mit dem Sohn Russland verließen, ließen sie sich in Österreichs westlichstem Bundesland Vorarlberg nieder, wo der junge Kirill, dessen Entscheidung für eine Dirigentenlaufbahn längst gefallen war, seine Studien am Landeskonservatorium Feldkirch fortsetzte und sein Klavierstudium mit Diplom abschloss. Es lässt sich kaum ermessen, wie viel Kraft dieser Umzug in ein neues Land und eine neue Sprache kostete. „Kirill Petrenko zum 50. Geburtstag,
11. Februar 2022, klassik-begeistert.de“
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Ein Film mit den Augen Mozarts - Axel Brüggemanns Doku „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt" (2021)

Foto: Pathy/instagram.com

Votiv Kino, Wien, 6. Februar 2022
Österreich Premiere, „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“

von Jürgen Pathy

Einst meinte er, Wagner sei ein bisschen gefährlich. Einmal die Finger drinnen, verliere man die ganze Hand. Das scheint sich zu bewahrheiten. „Wenn die Umstände passen“, könne er es sich auch vorstellen, den Parsifal oder in den Meistersingern zu singen. Die Angebote dazu gäbe es. Einstweilen bleibe es aber beim „Lohengrin“, sagte Piotr Beczała nach der Österreich-Premiere von Axel Brüggemanns Filmdoku „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“ im Wiener Votivkino letzten Sonntag.

Im Augenblick sei der Kalender einfach zu voll. „20 bis 30 Prozent Wagner“, das sei okay – mehr aber nicht. Dass er überhaupt anwesend war, gleicht schon einem Wunder. Immerhin ist Beczałas Terminkalender voll. Einige Tage zuvor New York, Donnerstag ein Liederabend in Barcelona, am Vortag Gast im Musikverein Wien und nun im Wiener Votivkino. Dabei spielt er in Axel Brüggemanns Doku gar keine Hauptrolle. „Österreich Premiere, Film „Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt“,
Votiv Kino, Wien, 6. Februar 2022“
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. Februar 2022

Leontyne Price, Foto by Jack Mitchell, wikipedia

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. Februar 2022

Die Sopranistin Leontyne Price wird 95: Erst Vorreiterin, dann Nationalsymbol
Sie sang als erste schwarze Frau an der Mailänder Scala: Leontyne Price wurde von Karajan verehrt und von Fans vergöttert. Doch auch Diskriminierungserfahrungen prägten die Karriere des Opernstars. Die Afroamerikanerin musste sich über rassistische Vorurteile hinwegsetzen und hart um Rollen kämpfen. Am 10. Februar wird die große Sopranistin 95 Jahre alt.
BR-Klassik.de

90 Jahre jung
John Williams: „Star Wars“-Komponist bald in Wien
https://www.krone.at/2617881

London
Angela Gheorghiu begeistert als Tosca an der Royal Opera
Die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu rief mit ihrer sängerisch und schauspielerisch überragenden Tosca an der Londoner Royal Opera Begeisterungsstürme hervor. Ihr Landsmann und kongenialer Partner, der Tenor Stefan Pop, in seinem Aussehen fast eine Art Wiedergänger des unsterblichen Luciano Pavarotti, meisterte die Partie des Malers Mario Cavaradossi mit Bravour und überragender stimmlicher Stärke und Schönheit.
von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

London
Georg Friedrich Händel, „Theodora“, Joyce DiDonato, Royal Opera House
Joyce DiDonato, Star des Abends brilliert als Irene in Händels Oratorium „Theodora“
von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Stuttgart
Abgebrannter Märchenwald: Hänsel und Gretel an der Staatsoper Stuttgart
bachtrack.com

Zukunftslose Süße des Jetzt
Wie Überflussgesellschaft unsere Lebensgrundlagen zerstört: Axel Ranisch inszeniert an der Staatsoper Stuttgart Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel”.
Frankfurter Allgemeine

Abschied von einem Unbequemen – Nachruf Hans Neuenfels
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

München/Bayerische Staatsoper
Der Lamettawald und die große Frage nach dem Sinn:
Die bayerische Staatsoper präsentiert ein fantastisches Schlaues Füchslein
von Barbara Hauter
Klassik-begeistert.de

Lübeck
Fuego español: Ein Spanisches Feuerwerk beseelt Lübeck
Werke von Joaquín Rodrigo, Manuel de Falla, Maurice Ravel und anderen.
von Dr. Andreas Ströbl
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Die MONTAG-PRESSE – 7. Februar 2022

Foto: Deutsche Oper Berlin © Günter Karl Bose

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Die MONTAG-PRESSE – 7. Februar 2022

Berlin
Deutsche Oper Berlin: die konzertante Aida
Corona-konform konzertant gibt es an der Deutschen Oper Berlin Verdis Aida, in der Stefano La Colla einen leicht konservativ angelegten, aber sängerisch formidablen Radamès und Guanqun Yu eine introvertierte, klanglich vorzügliche Titelheldin singt. Bisanti dirigiert ordentlich. Anna Smirnova fungiert als gewohnt enflammierte Gegenspielerin, während Michael Bachtadze führt als Äthiopier-König reichlich metallisches Material ins Feld. Der Saal ist äußerst spärlich besetzt.
konzertkritikopernkritikberlin.a.schlatz

Berlin
Barenboim sagt für die kommenden Wochen alle Verpflichtungen ab
Die Mailänder Oper teilte am Sonntag mit, der 79-Jährige werde sich einer Operation unterziehen. Von 2005 bis 2014 war Barenboim der Musikalische Direktor der Scala. Nach den ursprünglichen Planungen sollte Barenboim am 8. Februar in einer Serie von Auftritten berühmter Pianisten Beethoven-Sonaten spielen. Vorgesehen war auch ein Konzert unter der Leitung des indischen Dirigenten Zubin Mehta.
nau.ch.-news

Wien
Befreit von Operndivengesten: „Manon Lescaut“ an der Staatsoper

Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian gibt ihr Wiener Rollendebüt in Puccinis Oper
DerStandard.at

Wien/Konzerthaus
Das Hagen Quartett rockt den Mozart Saal
Hypnotisierend, düster und verrückt. Musik, die einfach überrascht, teilweise auch rockt.
von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Daniels Anti-Klassiker 49: Carl Orff – „O Fortuna“ aus „Carmina Burana“ (1937)
Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.
Klassik-begeistert.de „Die MONTAG-PRESSE – 7. Februar 2022“ weiterlesen