Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. Februar 2022

Leontyne Price, Foto by Jack Mitchell, wikipedia

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Die DONNERSTAG-PRESSE – 10. Februar 2022

Die Sopranistin Leontyne Price wird 95: Erst Vorreiterin, dann Nationalsymbol
Sie sang als erste schwarze Frau an der Mailänder Scala: Leontyne Price wurde von Karajan verehrt und von Fans vergöttert. Doch auch Diskriminierungserfahrungen prägten die Karriere des Opernstars. Die Afroamerikanerin musste sich über rassistische Vorurteile hinwegsetzen und hart um Rollen kämpfen. Am 10. Februar wird die große Sopranistin 95 Jahre alt.
BR-Klassik.de

90 Jahre jung
John Williams: „Star Wars“-Komponist bald in Wien
https://www.krone.at/2617881

London
Angela Gheorghiu begeistert als Tosca an der Royal Opera
Die rumänische Sopranistin Angela Gheorghiu rief mit ihrer sängerisch und schauspielerisch überragenden Tosca an der Londoner Royal Opera Begeisterungsstürme hervor. Ihr Landsmann und kongenialer Partner, der Tenor Stefan Pop, in seinem Aussehen fast eine Art Wiedergänger des unsterblichen Luciano Pavarotti, meisterte die Partie des Malers Mario Cavaradossi mit Bravour und überragender stimmlicher Stärke und Schönheit.
von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

London
Georg Friedrich Händel, „Theodora“, Joyce DiDonato, Royal Opera House
Joyce DiDonato, Star des Abends brilliert als Irene in Händels Oratorium „Theodora“
von Dr. Charles Ritterband
Klassik-begeistert.de

Stuttgart
Abgebrannter Märchenwald: Hänsel und Gretel an der Staatsoper Stuttgart
bachtrack.com

Zukunftslose Süße des Jetzt
Wie Überflussgesellschaft unsere Lebensgrundlagen zerstört: Axel Ranisch inszeniert an der Staatsoper Stuttgart Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel”.
Frankfurter Allgemeine

Abschied von einem Unbequemen – Nachruf Hans Neuenfels
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

München/Bayerische Staatsoper
Der Lamettawald und die große Frage nach dem Sinn:
Die bayerische Staatsoper präsentiert ein fantastisches Schlaues Füchslein
von Barbara Hauter
Klassik-begeistert.de

Lübeck
Fuego español: Ein Spanisches Feuerwerk beseelt Lübeck
Werke von Joaquín Rodrigo, Manuel de Falla, Maurice Ravel und anderen.
von Dr. Andreas Ströbl
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Die MONTAG-PRESSE – 7. Februar 2022

Foto: Deutsche Oper Berlin © Günter Karl Bose

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Die MONTAG-PRESSE – 7. Februar 2022

Berlin
Deutsche Oper Berlin: die konzertante Aida
Corona-konform konzertant gibt es an der Deutschen Oper Berlin Verdis Aida, in der Stefano La Colla einen leicht konservativ angelegten, aber sängerisch formidablen Radamès und Guanqun Yu eine introvertierte, klanglich vorzügliche Titelheldin singt. Bisanti dirigiert ordentlich. Anna Smirnova fungiert als gewohnt enflammierte Gegenspielerin, während Michael Bachtadze führt als Äthiopier-König reichlich metallisches Material ins Feld. Der Saal ist äußerst spärlich besetzt.
konzertkritikopernkritikberlin.a.schlatz

Berlin
Barenboim sagt für die kommenden Wochen alle Verpflichtungen ab
Die Mailänder Oper teilte am Sonntag mit, der 79-Jährige werde sich einer Operation unterziehen. Von 2005 bis 2014 war Barenboim der Musikalische Direktor der Scala. Nach den ursprünglichen Planungen sollte Barenboim am 8. Februar in einer Serie von Auftritten berühmter Pianisten Beethoven-Sonaten spielen. Vorgesehen war auch ein Konzert unter der Leitung des indischen Dirigenten Zubin Mehta.
nau.ch.-news

Wien
Befreit von Operndivengesten: „Manon Lescaut“ an der Staatsoper

Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian gibt ihr Wiener Rollendebüt in Puccinis Oper
DerStandard.at

Wien/Konzerthaus
Das Hagen Quartett rockt den Mozart Saal
Hypnotisierend, düster und verrückt. Musik, die einfach überrascht, teilweise auch rockt.
von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Daniels Anti-Klassiker 49: Carl Orff – „O Fortuna“ aus „Carmina Burana“ (1937)
Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.
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Die FREITAG-PRESSE – 4. Februar 2022

KS Jonas Kaufmann, Ehrenmitglied Simone Young, KS Bryn Terfel © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

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Die FREITAG-PRESSE – 4. Februar 2022

Wiener Staatsoper ehrt drei herausragende Künstler
Die Dirigentin Simone Young ist zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt worden. Wie das Haus am Donnerstag mitteilte, wurde der Australierin die Auszeichnung am Mittwochabend nach der Vorstellung von Benjamin Brittens „Peter Grimes“ auf offener Bühne verliehen. Zudem erhielten der deutsche Tenor Jonas Kaufmann und der walisische Bassbariton Bryn Terfel den österreichischen Berufstitel „Kammersänger“.
Musik Heute

ORF-Mediathek. Video zur Ehrung
Zum Video

Dokumentarfilm: Richard Wagner hält die Welt in Atem
Am schärfsten bringt es der reife Herr aus Israel zum Ausdruck. Richard Wagner war „ein scheußlicher Mensch, der himmlische Musik geschrieben hat“. Der Satz stammt allerdings nicht von dem Opernfreund selbst, sondern seinem Vater. Der war aus dem NS-Staat geflohen und hatte in die neue Heimat vor allem Platten mitgenommen, mit Musik des Antisemiten.
WienerZeitung.at

Wien/ Konzerthaus
Juan Diego Flórez: Stark im Abgang
Gala-Auftritt von Juan Diego Flórez im Konzerthaus.
Wiener Zeitung.at

Bei Flórez im Konzerthaus flogen die Hohen Cs (Bezahlartikel)
Kusshände und hohe Cs flogen nur so beim Auftritt von Juan Diego Flórez. Etwa bei der voller Ironie präsentierten Arie des Paris aus Offenbachs „La belle Hélène“. Natürlich bei der Arie des Tonio aus Donizettis „Regimentstochter“, mit der er 2007 durch ein Da Capo mitten in der Vorstellung an der Scala Operngeschichte geschrieben hat. Auch in Wien schleuderte er die neun hohen Cs nonchalant und außergewöhnlich klar hinaus und hielt sie besonders lang.
Die Presse.com „Die FREITAG-PRESSE – 4. Februar 2022“ weiterlesen

Die DIENSTAG-PRESSE – 1. Februar 2022

Foto: © Wilfried Hösl, Bayerische Staatsoper

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Die DIENSTAG-PRESSE – 1. Februar 2022

Mit Flitter und Glitter: „Das Schlaue Füchslein“ in München
BR-Klassik.de

Trauerarbeit im Glitzerwald: Leoš Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ an der Bayerischen Staatsoper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Crescendo-Klassikwoche
Münchner Gnadengesuch, Wiener Sinnkrise und Berliner Allerlei
KlassikWoche 05/2022
Crescendo.de

Zoff in Berlin? „Lebenslänglich“
Vor 22 Jahren wurde Daniel Barenboim von der Staatskapelle Berlin zum »Chefdirigenten auf Lebenszeit« ernannt. Dieser Bund droht immer mehr zur Hypothek zu werden. Die Risse im Beziehungsgeflecht vertiefen sich, Staatsopern-Intendant Schulz verlässt demnächst das Haus, der Kulturpolitik gelingt kein Befreiungsschlag. Wie kann es jetzt weitergehen?
https://van-magazin.de/mag/daniel-barenboim-staatsoper-2022/

„Konzertgänger in Berlin“
Unwegs. Premiere ANTIKRIST von Rued Langgaard an der Deutschen Oper Berlin
Irres Zeuch zweifellos – für mich eine höchst eigenartige Mischung aus Faszination und Qual. Pandemiebedingt mehrfach verschoben, jetzt endlich premiert an der Deutschen Oper Berlin wurde die mystikschrullige „Oper“ ANTIKRIST des egomanischen Außenseiters Rued Langgaard
https://hundert11.net/unwegsam/

Berlin
Rued Langgaard „Antikrist“ an der Deutschen Oper: Das Lamm, das wirkliche
FrankfurterRundschau.de

„Antichrist“ in der Deutschen Oper: Gepflegte Langeweile (Podcast)
Inforadio.de

„Antikrist“ von Rued Langgaard: Die Liebe zur Geometrie
SueddeutscheZeitung.de

Halle
Horrorvisionen und Liebesvisionen: Verdis „Rigoletto“ erschüttert an der Oper Halle
Von Dr. Guido Müller
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Kirill Petrenko zelebriert symphonische Vielfalt mit seinen Berliner Philharmonikern

Foto: Kirill Petrenko (c) Monika Rittershaus

Philharmonie Berlin, 27. Januar 2022

Bernd Alois Zimmermann
Photoptosis, Prélude für großes Orchester

Witold Lutosławski
Symphonie Nr. 1

Johannes Brahms
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko  Dirigent

 von Peter Sommeregger

 Erneut muss man die Kreativität Kirill Petrenkos bewundern, der immer wieder die Pfade der konventionellen Programmgestaltung verlässt, und sich selbst, seinem Orchester und auch seinem Publikum Überraschendes, zum Teil noch nie Gehörtes bietet.

An den Anfang des Konzerts setzt er ein kurzes Stück Bernd Alois Zimmermanns, jenes tragisch Geendeten , den man guten Gewissens als einen der bedeutendsten Komponisten seiner Generation bezeichnen kann. Photoptosis ist der Titel einer Komposition die versucht, farbliche Brechungen in musikalische Formen zu übertragen. Leichte Kost ist das nicht, aber das groß besetzte Orchester verleiht dem Werk doch eine Transparenz der Struktur, die das Verständnis erleichtert.

Es folgt die erste Symphonie Witold Lutosławskis, deren Komposition bereits im Jahr 1941 begonnen wurde, also in einer für einen Polen schrecklichen Zeit. In der ebenfalls schwierigen Nachkriegszeit wurde sie vollendet und hat erstaunlicher Weise trotzdem einen positiven, fast heiteren Charakter. Lutosławskis Komponierstil ist im weiteren Sinne traditionell, der Komponist hat es stets vermieden, sich modischen Trends anzuschließen. Das viersätzige Werk ist reich an Emotionalität und Farben, stellt das Orchester vor nicht geringe Herausforderungen. Trotz einer gewissen Sprödigkeit kann es aber doch gefallen. Erstaunlich, dass es bei den Berliner Philharmonikern erst ein einziges Mal auf dem Programm stand, 1981 unter der Leitung des Komponisten. „Kirill Petrenko dirigiert Zimmermann, Lutosławski und Brahms,
Philharmonie Berlin, 27. Januar 2022“
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Philippe Jordan schürft „Alpengold“ mit den Berliner Philharmonikern

Gerne würde man Philippe Jordan bald wieder am Pult in Berlin sehen.

Foto: Philippe Jordan © csm Portrait

Philharmonie Berlin, 21. Januar 2022

Richard Wagner
Das Rheingold: Orchesterauszüge, zusammengestellt von Philippe Jordan

Alban Berg
Fünf Orchesterlieder nach Ansichtskartentexten von Peter Altenberg op. 4
Anja Kampe Sopran

Richard Strauss
Eine Alpensinfonie op. 64

Berliner Philharmoniker
Philippe Jordan Dirigent

von Peter Sommeregger

Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan, inzwischen zum Musikdirektor der Wiener Staatsoper aufgestiegen, ist in Berlin kein Unbekannter. Man erinnert sich noch gerne der späten 1990er Jahre, in denen er an der Staatsoper Unter den Linden als Assistent Daniel Barenboims wirkte, und zahlreiche Repertoire-Aufführungen umsichtig leitete.

Für dieses Konzert in der Philharmonie hat er ein interessantes Programm zusammengestellt: eine von ihm selbst erstellte Orchester-Suite, die sozusagen eine musikalische Inhaltsangabe der Wagner-Oper darstellt. Die Berliner Philharmoniker dürfen wieder einmal zeigen, was für ein großartiges Opernorchester sie sind und sein könnten. Jordan hat den langen Atem und die große Linie immer im Auge und erfreut mit klanglicher Opulenz. Erinnerungen an den Ring unter Herbert von Karajan werden wach, aber Jordan muss den Vergleich nicht scheuen. „Berliner Philharmoniker, Philippe Jordan, Dirigent, Anja Kampe, Sopran,
Philharmonie Berlin, 21. Januar 2022“
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Tschaikowskys „Jolanthe“ unter Petrenko – ein Triumph der russischen Seele

Man weiss nicht, was man mehr bewundern soll: die Philharmoniker, die sich von ihrem Chef mehr und mehr das russische Flair aneignen, den blendend disponierten  Rundfunkchor Berlin oder die ausnahmslos souverän agierenden Solisten.

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker. Foto: © Monika Rittershaus

Philharmonie Berlin, 12. Januar 2022

Peter Tschaikowsky
Jolanthe op. 69 (konzertante Aufführung)

Asmik Grigorian, Sopran (Jolanthe) (anstelle von Sonya Yoncheva)
Mika Kares, Bass (König René)
Liparit Avetisyan, Tenor (Vaudémont)
Igor Golovatenko, Bariton (Robert)
Michael Kraus, Bariton (Ibn-Hakia)
Anna Denisova, Sopran (Brigitta)
Victoria Karkacheva, Mezzosopran (Laura)
Margarita Nekrasova, Alt (Marta)
Dmitry Ivanchey, Tenor (Almerik)
Nikolay Didenko, Bariton (Bertrand)

Rundfunkchor Berlin

Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko
Dirigent

von Peter Sommeregger

Tschaikowskys letzte Oper, der Einakter „Jolanthe“ ist außerhalb des russischen Kulturkreises selten zu hören. Davon ausgehend, dass das wohl seine Gründe hätte, war die Erwartungshaltung für diese konzertante Aufführung überschaubar. Aber was für eine Fehleinschätzung! Wie schon beim konzertanten „Mazeppa“ im Herbst hatte Kirill Petrenko für die Aufführung fast ausschließlich russische Sänger verpflichtet. Das sicherte nicht nur eine idiomatisch saubere Interpretation, es trug auch der Tatsache Rechnung, dass russische Musik mit einer anderen Technik gesungen werden muss. „Peter Tschaikowsky, Jolanthe op. 69 (konzertante Aufführung), Kirill Petrenko,
Philharmonie Berlin, 12. Januar 2022“
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Zu Mensch und Hund gibt es genug! Wir wollen mehr über Mensch und Musik wissen!

Musik-Studie 2022
Leibnizinstitut für Resilienzforschung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

von Sandra Grohmann

Geht es Ihnen manchmal einfach besser, wenn Sie Musik hören? Lieblingsliste oder neue Entdeckung beim Streamingdienst, und die Welt ist rosarot?

Ist es Ihnen dann schnurzpiepsegal, was die Kritik zur neuen CD sagt?
Wollen Sie einfach nur schwelgen oder auch mitsingen?
Oder setzen Sie sich sogar gern selbst ans Instrument?

Vielleicht haben Sie sich immer wieder einmal gefragt, woher die Faszination Musik eigentlich rührt. So wie zwei Heidelberger Studentinnen, die im Rahmen ihrer Masterarbeit in Kooperation mit dem Leibnizinstitut für Resilienzforschung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Beziehung zwischen Mensch und Musik untersuchen. „Musik-Studie 2022
Leibnizinstitut für Resilienzforschung, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz“
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Der Liederabend mit Lise Davidsen in der Berliner Staatsoper ist wie flüssiges Gold

Das Lied „Cäcilie“ gerät zu einem Höhepunkt des Abends, gleichermaßen mit Strahlkraft wie auch mit gekonnter Zurücknahme der Stimme gesungen. Was wir besonders bei Strauss hören, ist flüssiges Gold, das skandinavischen Stahl ummantelt.

Foto: Lise Davidson © Ray Burmiston | Decca Classics

Staatsoper Unter den Linden Berlin, 6. Januar 2022

Liedrecital
Lise Davidsen  Sopran
James Baillieu  Klavier

Lieder von Edvard Grieg, Richard Strauss und Richard Wagner

von Peter Sommeregger

Seit dem 28. Dezember können in Berlin (und anderswo) Veranstaltungen nur noch mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test besucht werden. Das legt die Hürden für volle Säle sehr hoch, die Tatsache, dass dieser Liederabend der Ausnahmekünstlerin Lise Davidsen in einem nur gut zur Hälfte besetzten Saal stattfindet, ist wohl dieser Tatsache geschuldet.

Seit ihrem Sieg beim Operalia-Wettbewerb 2015 in London hat sich Lise Davidsen im Sturm die Opernhäuser und Konzertsäle Europas, auch der USA, erobert. Die schlanke, hoch gewachsene Sängerin geht sehr sorgsam mit ihrer Stimme um, noch macht die Mittdreißigerin einen Bogen um das hochdramatische Fach. Das ist klug, denn zu früh gesungene Brünnhilden und Isolden können eine Karriere sehr verkürzen, wie nicht wenige Sopranistinnen schmerzhaft erfahren mussten. „Lise Davidsen, Liedrecital,
Staatsoper unter den Linden, 6. Jänner 2022“
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Die MONTAG-PRESSE – 3. Januar 2022

Foto: © Wolf-Dieter Grabner, Goldener Saal, Musikverein Wien
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Die MONTAG-PRESSE – 3. Januar 2022

Wien
Franz Welser-Möst: Ein Eremit für das glamouröse Klassik-Event
Der Dirigent wird das nächste Neujahrskonzert leiten, mit den Philharmonikern erlebte er bisher Tiefen und Höhen
Standard.at

1,16 Millionen Seher im Schnitt bei Neujahrskonzert im ORF dabei
Kurier.at

Wien/ Musikverein
So war das Neujahrskonzert 2022: Künstlerisch exzellent, mit Botschaft
Daniel Barenboim dirigierte zum dritten Mal, und die Philharmoniker sangen und pfiffen.
Kurier.at

Neujahrskonzert im großen Musikvereinssaal Wien
Am 1. 1. 2022 leitete Barenboim die Wiener Philharmoniker im aus Corona-Gründen nicht vollbesetzten Musikvereinssaal. Im Programm mischt sich wie gewohnt Bekanntes wie der Walzer Sphärenklänge mit Unbekanntem. Von Daniel Barenboim kommt vielleicht nicht das idiomatischste Dirigat der letzten Jahre. Denn der Berliner Generalmusikdirektor versteht die Werke der Straußfamilie weniger tänzerisch als sinfonisch.
konzertkritikopernkritikberlin-a.schlatz

Wien
Sakari Oramo lässt die Korken im Wiener Konzerthaus ordentlich knallen
Wiener Konzerthaus, Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822-1824)
Ein verfrühtes „Prosit Neujahr“. Das gibt es im Wiener Konzerthaus nicht immer, aber bereits seit den späten 1970er-Jahren das Silvesterkonzert der Wiener Symphoniker. Letztes Jahr coronabedingt noch abgesagt, durften dieses Jahr zumindest bis zu 999 Personen dabei sein – der 2G-Plus-Regelung sei Dank.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Neujahrskonzert 2022 aus dem Teatro La Fenice“ am Samstag bei Arte verpasst?: Wiederholung des Konzert online und im TV
news -tv.aktuell

Lebendiges Musizieren für Gojim und anderes Getier (Im Konzert”, Deutschlandradio Kultur)
Daniel Kahn: Gesang, Akkordeon, Klavier sowie Transkription und Übersetzung ins Jiddische
von Teresa Grodzinska
Klassik-begeistert.de

Lübeck
Neujahrskonzert, Musik- und Kongresshalle Lübeck
Werke von Johann Strauss Sohn, Josef Strauss, Franz Léhar, Otto Nicolai und Robert Stolz
Klassik-begeistert.de

Der Schlauberger 69: Achtung: Jetzt kommt die Kultur
Tritt den Sprachpanschern ordentlich auf die Füße! Gern auch unordentlich. Der Journalist und Sprachpurist Reinhard Berger wird unsere Kultur nicht retten, aber er hat einen Mordsspaß daran, „Wichtigtuer und Langweiler und Modesklaven vorzuführen“. Seine satirische Kolumne hat er „Der Schlauberger“ genannt.
Klassik-begeistert.de „Die MONTAG-PRESSE – 3. Januar 2022“ weiterlesen