Foto: Andrés Orozco-Estrada © Werner Kmetitsch
Wiener Konzerthaus, Großer Saal, 30. Dezember 2018
Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822-1824)
Wiener Symphoniker, Orchester
Wiener Singakademie, Chor
Andrés Orozco-Estrada, Dirigent
Regula Mühlemann, Sopran
Dorottya Láng, Mezzosopran
Steve Davislim, Tenor
Florian Boesch, Bassbariton
von Jürgen Pathy
Obwohl der mediale Fokus dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker gilt, bietet die Kulturhauptstadt Wien zur Jahreswende auch weitere kulturelle Höhepunkte. Zum Fixstern avanciert haben sich seit den späten 1970er-Jahren die Silvesterkonzerte der Wiener Symphoniker im Wiener Konzerthaus. Mit Beethovens Neunter zelebrierten in diesen geschichtsträchtigen Hallen schon viele große Namen den Aufruf zur Brüderlichkeit: Abbado, Dohnányi, Fedossejew, Giulini, Sawallisch, Prêtre, Nagano, die Gebrüder Fischer, um nur einige zu nennen.
Selbstverständlich nicht fehlen darf in dieser Riege der großen Maestros Philippe Jordan, der 2020 scheidende Chefdirigent der Symphoniker – und zur aktuellen Jahreswende gesellt sich dessen designierter Nachfolger, der junge Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada, 41, hinzu. „Ludwig van Beethoven, Symphonie Nr. 9 d-moll,
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