PREMIERE MOZART: Eine zauberhafte Zauberflöte bringt das Publikum zum Träumen

Tamino © Matthias Jung

PREMIERE +++ Die Zauberflöte +++ Theater Bonn, Opernhaus, 3. Oktober 2026

Die Oper in Bonn beginnt ihre Saison mit einer zauberhaften Aufführung der Oper DIE ZAUBERFLÖTE von W. A. Mozart, als Übernahme einer Produktion der Opéra Royal du Château de Versailles und der Opéra Royal de Wallonie-Liège.

Die Inszenierung von Julien Lubeck und Cécile Roussat erzählt die Handlung als Traum eines Jungen namens Tamino. In dieser märchenhaften szenischen Darstellung überzeugt ein sehr homogenes Gesangensemble unter der Leitung von Daniel Johannes Mayr.

Theater Bonn, Opernhaus, 3. Oktober 2026

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
DIE ZAUBERFLÖTE

Große Oper in zwei Aufzügen (Libretto von Emanuel Schikaneder)

Musikalische Leitung:  Daniel Johannes Mayr

Inszenierung:  Julien Lubeck, Cécile Roussat
Bühne:  Julien Lubeck, Élodie Monet, Cécile Roussat
Kostüme:  Julien Lubeck, Cécile Roussat, Sylvie Skinazzi

von Jean-Nico Schambourg

„Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Die Zauberflöte
PREMIERE Theater Bonn, Opernhaus, 3. Oktober 2026“
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PREMIERE SCHÖNBERG: Das Theater Basel wagt sich an Moses und Aron

Moses und Aron, Theater Basel © Ingo Höhn 

PREMIERE+++ Arnold Schönberg  Moses und Aron +++ Theater Basel, 3. Oktober 2026

Zwischen Installation und Inszenierung

Arnold Schönbergs Moses und Aron hat eine komplexe Entstehungsgeschichte: Das dreiaktige Werk ist unvollendet; 1932 waren erster und zweiter Akt nach Schönbergs eigenem Text komponiert, vom dritten Akt haben wir nur den Text. Noch zu Schönbergs Lebzeiten wurden 1951 noch Auszüge gezeigt, die szenische Uraufführung fand dann allerdings erst 1957 in Zürich statt, wo es 2011 wieder zu sehen war. Nun kehrte das Stück, immerhin ein Meilenstein der Musikgeschichte und auch über 90 Jahre nach der Komposition noch Avantgarde, zurück auf eine Schweizer Bühne.

Theater Basel, 3. Oktober 2026

Arnold Schönberg  Moses und Aron (1954)

Oper in drei Akten
Musik und Text von Arnold Schönberg
Uraufführung 1957 am Opernhaus Zürich

Musikalische Leitung    André de Ridder

Regie Benedikt von Peter und Felix Rothenhäusler

Chor des Theater Basel
Opernchor des Theater Freiburg
Statisterie Theater Basel
Sinfonieorchester Basel

von Julian Führer
„Arnold Schönberg, Moses und Aron (1954)
PREMIERE – Theater Basel, 3. Oktober 2026“
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Ferdinand Hérolds „Zampa“ ist eine lohnende Ausgrabung mit viel französischem Flair

Insgesamt hinterlässt das Werk einen positiven Eindruck, man könnte es sich gut auch in einer szenischen Aufführung vorstellen, wobei die unübersichtliche Handlung vielleicht im Wege steht.

Ferdinand Hérold
Zampa

ou la Fiancée de marbre

Palazzetto Bru Zane 48

 von Peter Sommeregger

„Ferdinand Hérold, Zampa, Palazzetto Bru Zane 48
klassik-begeistert.de, 6. Oktober 2026“
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DIE DIENSTAG-PRESSE – 6. OKTOBER 2026

Noah, Oniani © Sandra Then

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 6. OKTOBER 2026

Bonn/Opernhaus
Der Goldrausch Kaliforniens erfasst die Oper in Bonn
Mehr als dreißig Jahre nach der legendären Inszenierung von Giancarlo Del Monaco, zeigt das Theater Bonn als zweite Opernpremiere seiner Saison 2026/2027 LA FANCIULLA DEL WEST von Giacomo Puccini in einer Inszenierung von Daniela Kerck, die mit ihrem Team eine sehr gelungene poetische Darstellung der Geschichte der Goldgräberstadt zeigt. Yannick-Muriel Noah als Minnie, George Oniani als Dick Johnson und Devide Cecconi als Sheriff Jack Rance, sowie ein tolles Ensemble unter der Leitung von Dirk Kaftan vermitteln effektvoll Puccinis Vision des Westens Amerikas.
Von Jean-Nico Schambourg
Klassik-begeistert.de

Basel/Theater
Das Theater Basel wagt sich an Moses und Aron
Arnold Schönbergs Moses und Aron hat eine komplexe Entstehungsgeschichte: Das dreiaktige Werk ist unvollendet; 1932 waren erster und zweiter Akt nach Schönbergs eigenem Text komponiert, vom dritten Akt haben wir nur den Text. Noch zu Schönbergs Lebzeiten wurden 1951 noch Auszüge gezeigt, die szenische Uraufführung fand dann allerdings erst 1957 in Zürich statt, wo es 2011 wieder zu sehen war. Nun kehrte das Stück, immerhin ein Meilenstein der Musikgeschichte und auch über 90 Jahre nach der Komposition noch Avantgarde, zurück auf eine Schweizer Bühne.
Von Julian Führer
Klassik.begeistert.de

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 6. OKTOBER 2026“ weiterlesen

Der Goldrausch Kaliforniens erfasst die Oper in Bonn

Cecconi, Noah, Oniani © Sandra Then

Mehr als dreißig Jahre nach der legendären Inszenierung von Giancarlo Del Monaco, zeigt das Theater Bonn als zweite Opernpremiere seiner Saison 2026/2027 LA FANCIULLA DEL WEST von Giacomo Puccini in einer Inszenierung von Daniela Kerck, die mit ihrem Team eine sehr gelungene poetische Darstellung der Geschichte der Goldgräberstadt zeigt. Yannick-Muriel Noah als Minnie, George Oniani als Dick Johnson und Devide Cecconi als Sheriff Jack Rance, sowie ein tolles Ensemble unter der Leitung von Dirk Kaftan vermitteln effektvoll Puccinis Vision des Westens Amerikas.

Theater Bonn, Opernhaus, 4. Oktober 2026

Giacomo Puccini (1858-1924)
LA FANCIULLA DEL WEST
Oper in drei Akten (Libretto von Guelfo Civinini und Carlo Zangarini nach David Belasco)

 Musikalische Leitung:  Dirk Kaftan

Inszenierung & Bühne:  Daniela Kerck
Kostüme:  Andrea Schmidt-Futterer
Video:  Astrid Steiner

von Jean-Nico Schambourg

„Giacomo Puccini (1858-1924), La fanciulla del West
Theater Bonn, Opernhaus, 4. Oktober 2026“
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Riccardo Muti holt mit Bruckner die Sterne vom Himmel

Riccardo Muti, Neujahrskonzert 2025 © ORF 

Konzert der Wiener Philharmoniker am  4. Oktober 2026  im Musikverein Wien

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 8 in c-moll
Dirigent: Riccardo Muti

Als Vorbereitung für eine größere Tournee nach Japan und China fallen natürlich für das Wiener Publikum einige Konzerte ab. Und an diesem Wochenende gab es das Doppelkonzert (Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag); dieses Mal mit Anton Bruckners 8. Symphonie. Ein denkwürdiges Konzert, von dem man noch lange zehren können kann.

Bei Bruckners achter Symphonie liegt in Wien bei den Philharmonikern die sogenannte „Benchmark“ extrem hoch. Unvergleichliche Maestri wie Herbert von Karajan, Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel oder Bernard Haitink setzten sich mit dieser Symphonie einzigartige Denkmäler, die wahrscheinlich nie zu übertreffen sind.

„Bruckner 8, Wiener Philharmoniker, Riccardo Muti
Musikverein Wien, 4. Oktober 2026“
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Mahler 3 wird in Düsseldorf zum Wechselbad der Gefühle

Sternzeichen Mahler 3 Ádám Fischer © Susanne Diesner

Im 100. Jubiläumsjahr der Düsseldorfer Tonhalle darf auch der womöglich größte aller Sinfoniker nicht fehlen. Gustav Mahlers dritte Sinfonie ist schon wegen ihrer Länge immer wieder eine Herausforderung, entführt sie als eine Art musikalischer Evolutionszyklus doch quer durch die Stationen des Lebens bis zur größtmöglichen Liebe. Welchen größeren Liebesbeweis an die eigene Spielstätte könnte es da geben, als dieses Prachtwerk der Orchestertradition aufzuführen? So mag man es vielleicht deuten, dass sich die Düsseldorfer Symphoniker dieser Herausforderung stellen. Und das, obwohl ihr Chefdirigent Ádám Fischer (77) zur Einführung bemerkt, dass er dieses Werk von allen Mahler-Sinfonien bisher am seltensten aufgeführt hat.

Tonhalle Düsseldorf, 2. Oktober 2026

Erich Wolfgang Korngold – Vier kleine Karikaturen für Kinder op. 19 (Einrichtung für zwei Harfen und Glockenspiel) (1926)

Gustav Mahler – Sinfonie Nr. 3 d-Moll (1895–96, rev. 1899)

Düsseldorfer Symphoniker
Damen des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf

Dennis Hansel-Dinar, Einstudierung

Jugendchor der Akademie für Chor und Musiktheater

Justine Wanat, Einstudierung

Ádám Fischer, Dirigent

Catriona Morison, Alt

von Daniel Janz

„Mahler, Sinfonie Nr. 3 d-Moll, Ádám Fischer, Dirigent, Catriona Morison, Alt
Tonhalle Düsseldorf, 2. Oktober 2026“
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Michael Schade: „Die Chance, wirklich mit Freunden zu arbeiten, ist was ganz Besonderes!“

Michael Schade © Andreas Ströbl

Der Deutsch-Kanadier Michael Schade ist einer der führenden Tenöre unserer Zeit. Er singt an den wichtigsten Opern- und Konzerthäusern in Europa, Nordamerika, Asien und Australien. Besonders geprägt hat ihn die Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt. Schade arbeitet mit Dirigenten wie Simon Rattle, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst oder Simone Young zusammen. Die Wiener Staatsoper und die Salzburger Festspiele sind wichtige Stationen in Schades Leben und Schaffen. Aktuell singt er die Titelrolle in Mozarts „Idomeneo“ in Lübeck.

Das Gespräch führten Dr. Regina und Dr. Andreas Ströbl

klassik-begeistert: Lieber Michael, du singst weltweit an den größten und renommiertesten Häusern überhaupt. Wie kommst du nach Lübeck?

Michael Schade: Die Antwort ist ganz einfach: durch Stefan Vladar [Anm. d. Red.: GMD und Operndirektor Stefan Vladar holt regelmäßig große Stimmen, berühmte Solisten und Regisseure nach Lübeck].

„kb im Gespräch mit dem Tenor Michael Schade
klassik-begeistert.de, 4. Oktober 2026“
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Selbst der Regisseur zeigte sich vom ersten Aufzug der Walküre tief beeindruckt

Ante Jerkunica (Hunding), Annika Schlicht (Fricka), Derek Welton (Wotan), Allison Oakes (Brünnhilde), Vida Miknevičiūtė (Sieglinde), Matthew Newlin (Siegmund) (Foto: RW)

Wie Omer Meir Wellber das Philharmonische Staatsorchester zum Klingen brachte, war phänomenal. Selten habe ich eine Walküre so piano spielen hören, ohne den romantisch-warmen Klangeindruck zu verlieren. Schon das Vorspiel ließ mit den dynamischen Steigerungen der tiefen Streicherrhythmen einen großen Opernabend erahnen.

Hamburgische Staatsoper, 3. Oktober 2026,
42. Vorstellung seit der Premiere am 19.10.2008

Die Walküre, Komposition und Libretto von Richard Wagner

Inszenierung:  Claus Guth, Bühne und Kostüme:  Christian Schmidt

Spielleitung:  Petra Müller

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Leitung  Omer Meir Wellber

von Dr. Ralf Wegner

„Richard Wagner, Die Walküre, Omer Meir Wellber
Hamburgische Staatsoper, 3. Oktober 2026“
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Kirill Petrenko präsentiert frühe Geniestreiche von Brahms und Richard Strauss

Kirill Petrenko © Chris Christodoulou

Am Ende will der Applaus kein Ende nehmen. Beim letzten Hervorruf wirft Petrenko spontan eine Kusshand ins Orchester. Mehr muss man über das Verhältnis zwischen ihm und den Berliner Philharmonikern nicht sagen.

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 op. 15

Richard Strauss
Also sprach Zarathustra op. 30

Víkingur Ólafsson   Klavier
Kirill Petrenko   Dirigent

Philharmonie Berlin, 2. Oktober 2026

von Peter Sommeregger „Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr.1, Víkingur Ólafsson
Philharmonie Berlin, 2. Oktober 2026“
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