DIE SAMSTAG-PRESSE – 9. MAI 2026

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 9. MAI 2026

Interview/Teil II
Romely Pfund: “Das Publikum hat mich immer offen aufgenommen”, Teil II
Als eine der ersten Frauen in Deutschland erhielt die gebürtige Dresdnerin 1976 einen Vertrag als Dirigentin. Später wurde sie GMD an verschiedenen Orchestern des Landes. Romely Pfund erhielt im Laufe ihrer Karriere mehrere Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Bei etlichen Gastspielen arbeitete sie mit zahlreichen renommierten Orchestern und Solisten zusammen. Ihre letzte Wirkungsstätte war das Theater Lübeck. Kurz vor dem Festkonzert zu ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum am 9. Mai im dortigen Großen Haus gab die sympathische Künstlerin „Klassik begeistert“ ein Interview.
Dr. Regina Ströbl im Gespräch mit der Dirigentin Romely Pfund
Klassik-begeistert.de

Wien
Marx im Musikverein: Frisch vom Aschehaufen der Geschichte (Bezahlartikel) Die Tonkünstler unter Fabien Gabel machen mit Albert Hosp ihrem Publikum den Erzromantiker Joseph Marx schmackhaft.
DiePresse.com „DIE SAMSTAG-PRESSE – 9. MAI 2026
klassik-begeistert.de“
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Auf den Punkt 90: OMG! Der Herausgeber von klassik-begeistert führt ein Doppelleben

Der Tenor Klaus Florian Vogt und Herausgeber Andreas Schmidt

von Jörn Schmidt

Bald gibt es bei klassik-begeistert etwas zu feiern.  Ahnen Sie vielleicht schon, was der Anlass ist? Dann schreiben Sie es gerne in die Kommentare – zu gewinnen sind 3 mal 2 CDs – (bitte geben Sie Ihre Adresse an, sie wird nicht veröffentlicht). Kleiner Tipp: Auch wenn ich Folge 100 meiner Kolumne „Auf den Punkt“ fest im Blick habe, das feiern wir mitnichten. Stattdessen hat mir Andreas Schmidt, der Herausgeber von klassik-begeistert, mit Veröffentlichung von Folge 100 ein öffentliches Disziplinarverfahren angedroht. Künstler, über die ich hier geschrieben habe, mögen sich gerne Andreas anschließen …

Damit Andreas auch genug beieinander hat, was er mir in der Disziplinarsache vorwerfen kann, ist die heutige Folge meiner Kolumne eine investigative Glosse. Denn zur Vorbereitung einer noch geheimen Feier haben Andreas und ich uns getroffen und bei köstlichem Szegediner Gulasch geplaudert … und dabei ist Andreas etwas herausgerutscht. Damit Sie das besser einordnen können: Andreas ist ein Klassik-Freak. Er ist Chor-Sänger im Symphonischen Chor Hamburg und Gastsänger der Wiener Singakademie. Er besuchte erstmals im Alter von vier Jahren die Hamburgische Staatsoper mit seiner Mutter und war hin und weg. Zuvörderst ist er Herausgeber von klassik-begeistert, der Nr.  1 der Klassik-Blogs in der DACH-Region (Google-Ranking). „Auf den Punkt 90, Doppelleben
klassik-begeistert.de, 5. Mai 2026“
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Bachs Matthäus-Passion erklingt voller Leben in St. Marien zu Flensburg

Foto: de.wikipedia.org

St. Marien, Flensburg, 3. April 2026

Johann Sebastian Bach, Matthäus-Passion

Flensburger Bach-Chor
Elbipolis Barockorchester Hamburg
Leitung: Matthias Janz

von Carsten Ingwersen

Die Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach am Karfreitag in St. Marien zu Flensburg geriet zu einem der raren Konzerte, die einem den Atem und ein wenig die Sprache rauben.

Der Chor sang in allen Stimmgruppen präzise und homogen. Die große Emotionalität des Werkes mit seinen sanften Chorälen des innigen Glaubens bis hin zu den Turbachören, in denen der Chor den Aufruhr im Volk ausdrückt und besonders das dynamische Wogen zwischen den Stimmgruppen im komplexen Chor „Sind Blitze, sind Donner“ wurden so souverän gebracht, dass man nicht anders konnte, als sich vollkommen ergriffen zu fühlen. Auch sprachlich sangen Chor und Solisten mit einer Präzision, die ein Mitlesen im Programmheft überflüssig machte. „J.S. Bach, Matthäus-Passion, Flensburger Bach-Chor, Elbipolis, Matthias Janz
St. Marien, Flensburg, 3. April 2026“
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Beethoven 9: So hört sich eine wunderbare „Freude schöner Götterfunken“ an

Wiener Konzerthaus, Großer Saal, Foto: Lukas Beck

Wiener Konzerthaus, 30. / 31. Dezember 2025 / 1. Januar 2026

Ludwig van Beethoven, 9. Sinfonie

Von Kathrin Schuhmann

Kann es einen passenderen musikalischen Schlusspunkt für ein Jahr geben als Ludwig van Beethovens Neunte? Am Silvesterabend des 31. Dezember 2025 versammelte sich ein erwartungsvolles Publikum im Großen Saal des Wiener Konzerthaus, um das alte Jahr mit jenem Werk zu verabschieden, das wie kaum ein anderes zwischen humanistischem Idealismus und musikalischer Radikalität oszilliert. „Ludwig van Beethoven, 9. Sinfonie
Wiener Konzerthaus, 30. / 31. Dezember 2025 / 1. Januar 2026“
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„Einfach nur großartig: Dieses Neujahrskonzert war ein Ohren- und ein Augenschmaus!“

Foto © APA/WIENER PHILHARMONIKER/DIETER NAGL

Der Sog des Neujahrskonzerts 2026 –
klassik-begeistert-Leser berichten

Liebe Leserinnen und liebe Leser von klassik-begeistert!

Das Neujahrskonzert 2026 aus dem Musikverein Wien hat Maßstäbe gesetzt. Noch nie erreichten uns so viele Kommentare wie nach diesem Konzert. Bei über 300 Zuschriften lief das kb-Postfach über. Wir bekamen nur vier Meinungen, die dem größten Klassik-Event der Welt nichts abgewinnen konnten, drei von Ihnen lesen Sie gerne weiter unten.

klassik-begeistert-Leser waren beseelt, beglückt und betört ob der superben Leistung des kanadischen Dirigenten Yannick Nézet-Séguin und des Welt-Orchesters Wiener Philharmoniker. Dieses Konzert machte die Zuschauer glücklich und war ein nachhaltiger Beitrag für die Gesundheit in diesem Jahr.

Der 1. Januar 2026 war der erfolgreichste in der fast 10-jährigen Geschichte von klassik-begeistert, dem größten Internet-Klassik-Blog in deutscher Sprache. Wir wünschen Ihnen ein gesundes, ein geschmeidiges, ein glückliches und ein gelassenes Jahr 2026.

Herzlich grüßt Sie und Euch,

Andreas Schmidt, Herausgeber

„Der Sog des Neujahrskonzerts 2026
klassik-begeistert-Leser berichten, 2. Januar 2026“
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Star-Tenor Jonas Kaufmann glänzt in der Fledermaus in Wien

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Die Fledermaus
Musik von Johann Strauß
Libretto von Karl Haffner und Richard Genée

Diesmal drehte sich die Wiener Silvesterfledermaus um Jonas Kaufmanns szenisches Eisenstein-Debüt, welches gemeinsam mit den weiteren überzeugenden Gesangsleistungen der 191. Aufführung von Otto Schenks Kultinszenierung einen umjubelten Erfolg bescherte! Michael Niavaranis sensationell origineller Frosch wurde zur zweiten Sensation des Abends, während Markus Poschner mit beschwingten Walzerklängen deutlich auf seine Dirigatsleistung aufmerksam machte.

Wiener Staatsoper, 31. Dezember 2025

von Johannes Fischer

Kein Silvester ohne Otto-Schenk-Fledermaus, so das Neujahrscredo der Wiener Opernfans. Bald feiert diese legendäre Inszenierung ihren 50. Geburtstag an der Staatsoper – sofern sie nicht vorher der Streichliste des Intendanten zum Opfer fällt. Ausgedient hat sie aber noch lange nicht, dieser Ball beim Prinz Orlofsky könnte genauso gut eine rauschende Silvesterfeier in einem prächtigen Hofburgsaal sein und auch die eine oder andere Champagnerflasche am Stehplatz gehört wohl heuer dazu. Und siehe da, man kann diese mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen Bühnenbilder auch in zeitlose Aktualität neu beleben. Diese Vorstellung war nicht nur für Fans der alten Museumsregie ein köstliches Amüsement! „Johann Strauß, Die Fledermaus, Jonas Kaufmann
Wiener Staatsoper, 31. Dezember 2025“
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Sir Charles Mackerras war ein musikalischer Weltbürger

Charles-Mackerras-Box

Warner Classics 5021732623560, 63 CD

von Peter Sommeregger

Der gebürtige Australier Charles Mackerras, Jahrgang 1925, war während seines langen Lebens ein wahrer Weltbürger der Musik. Sein Repertoire schloss auch viele Randgebiete des gängigen klassischen Kanons ein. Mackerras spielte viele Werke für die Schallplatte ein, seine erste entstand bereits im Jahr 1951.

Das Label Warner hat nun anlässlich des 100. Geburtstages des Dirigenten eine umfangreiche Edition veröffentlicht, die 63 CDs umfasst. Darin nicht enthalten ist aus urheberrechtlichen Gründen der ikonische, für die DECCA eingespielte Zyklus der Opern Leoš Jánačeks, aber die Fülle der vorhandenen Werke entschädigt reich dafür. „CD-Besprechung: Charles-Mackerras-Box
klassik-begeistert.de, 7. Januar 2025“
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Wo Elefanten und Libellen tanzen – Lübeck begrüßt das neue Jahr mit einem wundervollen Programm

Stefan Vladar und Orchester – Photo Andreas Ströbl 

Neujahrskonzert in der Lübecker Musik- und Kongresshalle,
1. Januar 2026

Stücke der Familie Strauß sowie von Chatschaturjan und Strawinsky

Stefan Vladar, Dirigent
Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Von Dr. Andreas Ströbl

Ist es in Zeiten, wo fast täglich Dinge passieren, die man vor Jahren noch für unmöglich gehalten hätte, und eine Horror-Meldung die nächste jagt, nicht beruhigend und herzerquickend, wenn man einmal für wenige Stunden nur Positives erlebt und Vorhersehbares wie ein magischer Seelenbalsam wirkt? Das Neujahrskonzert in Lübeck am 1. Januar 2026 bot genau das: Ein erfrischendes, wunderbar abgestimmtes Programm mit vielen beliebten Wiener Klassikern und ein paar Überraschungen, dargeboten mit Schwung und in hervorragender Qualität. Prosit Neujahr aus Lübeck! „Neujahrskonzert 2026 in Lübeck
Lübeck, 1. Januar 2026“
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Tosca 2026: Nicholas Brownlee entfacht als Scarpia Puccinis Drama neu

Oper Frankfurt, 2. Januar 2026
Giacomo Puccini,
Tosca

Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Musikalische Leitung:  Takeshi Moriuchi

Fotos © Barbara Aumüller und Monika Ritterhaus

von Dirk Schauß

Ausverkauftes Haus am 2. Januar 2026 in der Oper Frankfurt. Die Inszenierung von Andreas Kriegenburg gehört längst zum festen Repertoire, ihre Bilder sind vertraut, ihre szenischen Mittel bekannt. Umso bemerkenswerter war dieser Abend, der sich deutlich vom routinierten Betrieb abhob. Nicht durch neue Regieakzente, sondern durch eine zentrale Besetzung, die der Produktion plötzlich neue Spannung und dramatische Schärfe verlieh. „Giacomo Puccini, Tosca
Oper Frankfurt, 2. Januar 2026“
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John Neumeiers Nussknacker altert nicht

John Neumeier vor seinem Hamburger Ensemble, hinter ihm Olivia Betteridge (Marie), rechts von ihm Alessandro Frola (Drosselmeier) (Foto: RW)

Man sieht, John Neumeiers klassisch orientierte Nussknacker-Version zieht mehr junges Publikum an als modernistische Experimente, die offensichtlich eher von einem mittelalterlichen Publikum wie den Kulturredakteuren und -innen einer Hamburger Lokalzeitung goutiert werden.
Der Nussknacker des US-Amerikaners altert nicht. Die Coming of age-Geschichte eines jungen Mädchens, das ihre Träume verwirklich sieht und daran reift, ist unverändert modern und berührt Jung und Alt.

Der Nussknacker
Ballett in zwei Akten und drei Bildern

Musik: Peter Tschaikowsky

Choreographie, Inszenierung und Licht: John Neumeier
Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Musikalische Leitung: Simon Hewett, Solo-Violine: Daniel Cho

Hamburgische Staatsoper, 29. Dezember 2025

366. Vorstellung seit der Premiere am 27. Oktober 1974
Online-Übertragung bei ARTE, bis 30. März 2026 in der Mediathek abrufbar

Von Dr. Ralf Wegner

Vor Beginn der Aufführung trat, vom Publikum herzlich begrüßt, John Neumeier vor den Vorhang und kündigte die Übertragung für den Fernsehsender ARTE und eine spätere DVD- bzw. Blu-ray-Veröffentlichung an. Das habe lange gedauert, mittlerweile werde seine als Hommage an das klassische Ballett gedachte Choreographie in Hamburg ja bereits zum 366. Mal aufgeführt.

Damit hatte Neumeiers Nussknacker allein in Hamburg mehr als eine halbe und weltweit wohl mehr als eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer. „Der Nussknacker, Hamburg Ballett, John Neumeier
Hamburgische Staatsoper, 30. Dezember 2025“
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