Die DONNERSTAG-PRESSE – 14. OKTOBER 2021

Barbara Senator (Yvette), Santiago Sánchez (Albert) © Thilo Beu

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DONNERSTAG-PRESSE – 14. OKTOBER 2021

Bonn
LEONORE 40/45 von Rolf Liebermann
Premierenkritik
Wiederentdeckung, nach mehr als 60 Jahren, an der Oper Bonn
https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/leonore-40-45-von-rolf-liebermann

Deutschland
Theater in Zeiten von Immer-noch-Corona: Die Angst schaut mit
2G, 3G und 3G plus: Wie das Publikum auf die verwirrenden Hygienekonzepte im Theater reagiert.
https://www.sueddeutsche.de/kultur/theater-corona-hygienekonzepte-1.5438708

Zeitgenössische Musik – Ästhetiken und Strömungen
Missverstandene Wirklichkeiten, Quantenenergien – Möglichkeiten im Leben bzw. Musik-Theater.
Von Tim Theo Tinn
https://onlinemerker.com/zeitgenoessische-musik-aesthetiken-und-stroemungen-missverstandene-wirklichkeiten-quantenenergien-moeglichkeiten-im-leben-bzw-musik-theater/

Berlin / Komische Oper
Bedrohlich und düster: Kosky inszeniert Brecht/Weills „Mahagonny“ an der Komischen Oper Berlin
Klassik-begeistert.de

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„Toska“ und der einsame Goldfisch

Lettische Nationaloper, 7. Oktober 2021
Giacomo Puccini, “Toska” („Tosca“),

Musikalisch herausragende „Tosca“-Inszenierung mit kleinen Merkwürdigkeiten im Opernhaus Riga

Diese Inszenierung aus dem Jahr 2004 wies, je länger der Abend dauerte, umso mehr Merkwürdigkeiten auf, nachdem sie reichlich konventionell begonnen hatte. Schade, denn die musikalischen Leistungen waren hervorragend: Das glänzende Orchester der lettischen Nationaloper in Riga intonierte Puccinis Meisterwerk in majestätischer Größe und die lettische Sopranistin Liene Kinca überzeugte als Tosca mit einer warmen, reifen schon eindeutig ins Mezzo-Fach übergreifenden Stimme. Raimonds Bramanis, einer der führenden Tenöre der lettischen Nationaloper, gab den Cavaradossi mit weichem, tenoralem Schmelz, nachdem die „Recondita armonia“ aus dem ersten Akt irgendwie mit der Akustik des Hauses in Konflikt geraten war. Sein „E lucevan le stelle“ im dritten Akt war dann so berührend, wie es zu sein hatte – ungeachtet der inszenatorischen Ungereimtheiten, die den Sänger umgaben.

von Dr. Charles E. Ritterband (Text und Fotos)

Das runde Goldfischglas stand seit dem zweiten Akt dieser lettischen „Toska“ ganz vorne auf der rechten Hälfte der Bühne – und blieb dort auch im dritten Akt. Weshalb? Diese Frage blieb ebenso unbeantwortet wie jene, ob denn tatsächlich ein Goldfisch in dem kugelrunden Glas herumschwamm. Meine Begleiterin behauptete, sie habe einen Fisch gesichtet, was ich allerdings nicht bestätigen konnte, da ich mein Opernglas unvorsichtigerweise im Hotelzimmer gelassen hatte.

Rätselhaft war allerdings noch anderes in dieser schon etwas gereiften Inszenierung aus dem Jahr 2004 (Wiederaufnahme 2020), Regie: Dmitrijs Bertmans: Nach einem konventionellen Beginn im ersten Akt, ziemlich realistisch in der Kirche Sant’Andrea della Valle in Rom verortet und einer (vom Goldfischglas vorne rechts abgesehen – aber vielleicht ist dieser Scarpia ebenso tierliebend, wie er Menschen verachtet) ebenso üblichen Fortsetzung im beginnenden zweiten Akt begannen auf der Bühne die etwas rätselhaften Vorgänge. „Giacomo Puccini, “Toska” („Tosca“),
Lettische Nationaloper, 7. Oktober 2021“
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Die MITTWOCH-PRESSE – 13. OKTOBER 2021

Oksana Lyniv © Alexander Samoilov

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Die MITTWOCH-PRESSE – 13. OKTOBER 2021

Bologna
Oksana Lyniv bald in Bologna
Sie war die erste Frau am Pult in Bayreuth – nun wird sie die erste Chefin am Pult eines italienischen Opernorchesters sein: Oksana Lyniv wird ab 2022 die neue Generalmusikdirektorin des Teatro Comunale di Bologna. Der Vertrag gilt zunächst für drei Jahre. Lyniv verpflichtet sich, für mindestens zwei Opern und zwei Konzerte pro Saison das Orchester in Bologna zu leiten. Die Ukrainerin gilt als ausgewiesene Opernexpertin mit breitem Repertoire von Mozart über italienische und slawische Oper bis hin zu Wagner und Strauss.
BR-Klassik-de

Sommereggers Klassikwelt 108: Beethoven 10 – der künstlichen Intelligenz fehlt leider das Genie
Wer ein bedeutendes musikalisches Ereignis erwartet hatte, wurde enttäuscht.
Klassik-begeistert.de

Wien
Konzerthaus: Teodor Currentzis‘ Aufstieg in den Mahler Olymp
Klassik-begeistert.de

München
– So klingt die neue Isarphilharmonie. Klangzauber mit Obergrenze
Die neue Isarphilharmonie ist nur eine Zwischenlösung. Aber sie soll etwas bringen, was es in München bislang nicht gab: eine erstklassige Akustik. Eingeweiht wurde die künftige Heimat der Münchner Philharmoniker mit einem Festkonzert unter Chefdirigent Valery Gergiev. Begeisterung weckte nicht nur Pianist Daniil Trifonov. Der eigentliche Star war die Akustik. Die allerdings auch ein kleines Problem hat.
BR-Klassik.de

Berlin
Die Welt am Abgrund
Der Perkussionist Alexej Gerassimez und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin begeistern mit der Uraufführung von John Psathas‘ apokalyptischem Werk „Leviathan“.
Der Tagesspiegel

München
Der Kriege müde
Die Aufführung im KZ Theresienstadt wurde verboten – das Münchner Rundfunkorchester spielt Viktor Ullmanns Opern-Einakter „Der Kaiser von Atlantis oder die Tod-Verweigerung“.
Sueddeutsche Zeitung

Chor des BR eröffnet Saison mit Lera Auerbachs „72 Angels“
NeueMusikzeitung/nmz.de

Neuburg
Nicht von dieser Welt
Countertenor Valer Sabadus gastiert bei den Neuburger Barockkonzerten
https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Nicht-von-dieser-Welt;art599,4819162

Kassel
Endlich mittendrin in der Musik
Zukunftsmodell für ein neues Theater: Intendant Florian Lutz führt am Staatstheater Kassel seine Idee der Raumbühne weiter.
Sueddeutsche Zeitung

Lübeck
Koloraturen, Komik und Klamauk – Belcanto-Ulk mit Donizettis „Viva la Mamma!“ in Lübeck
Neue Musikzeitung/nmz.de

Linz
Temporeiche Bruckners „Fünfte“ beendete Brucknerfest Linz
Salzburger Nachwichten „Die MITTWOCH-PRESSE – 13. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Sommereggers Klassikwelt 108: Beethoven 10 - der künstlichen Intelligenz fehlt leider das Genie

Wer ein bedeutendes musikalisches Ereignis erwartet hatte, wurde enttäuscht.

Das Cover des Albums „Ludwig van Beethoven X – The AI Project © Bild: Modern Recordings/BMG/Warner

von Peter Sommeregger

Anlässlich des Beethovenjahres 2020 sollten die von Beethovens Hand stammenden Skizzen für eine 10. Symphonie mittels künstlicher Intelligenz bearbeitet und zu einem aufführbaren Werk komprimiert werden. Die Pandemie hat dieses Vorhaben um ein Jahr verschoben, aber inzwischen wurde das „Werk“ vom Beethovenorchester Bonn unter Dirk Kaftan der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wer ein bedeutendes musikalisches Ereignis erwartet hatte, wurde enttäuscht. Das aus nur zwei Sätzen, nämlich Scherzo und Rondo, bestehende Fragment stützt sich auf Beethovens originale Handschrift, ein Computer, den man vorher mit zahlreichen Kompositionen des Meisters „gefüttert“ hatte, versuchte nun mit Hilfe der künstlichen Intelligenz Beethovens Intentionen nachzuspüren und diese Skizzen zu einem Ganzen zusammen zu fügen.

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Klassik-begeistert.de“
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DVD-Rezension: Ätherisch schöne Musik und herrliche Kostüme - eine Freude für Aug und Ohr

William Christie und sein Klangkörper Les Arts Florissants widmen sich dieser Musik hingebungsvoll und kompetent. Anfangs wartet man etwas irritiert auf die gewohnte Struktur, nämlich Rezitativ und Arie, aber diese Trennung ist in dem Werk aufgehoben. Der musikalische Fluss wird nicht unterbrochen, damit nimmt Lully beinahe schon die durchkomponierte Oper des 19. Jahrhunderts vorweg.

Jean-Baptiste Lully
ATYS

Les Arts Florissants
William Christie

Naxos  NBDO132V

von Peter Sommeregger

Die Aufzeichnung dieser Aufführung stammt bereits aus dem Jahr 2011, aber in ihrer konsequenten Ästhetik ist sie zeitlos. Das Werk nimmt im Schaffen Lullys, aber auch in der französischen Barockoper insgesamt eine besondere Stellung ein. Der Komponist schuf damit eine praktisch neue Gattung, die tragédie lyrique. Den Anstoß dazu soll sogar der König Ludwig XIV. selbst gegeben haben, der als äußerst musikalisch galt und Lully als seinen Hofkomponisten verpflichtet hatte.

Tatsächlich ist Atys eine aus dem bisherigen Rahmen fallende Oper. Die Uraufführung fand am 10. Januar 1676 im Schloss Saint-Germain-en-Laye in Anwesenheit und zu großer Zufriedenheit des Königs statt. Spätestens im 19. Jahrhundert geriet Lully und mit ihm dieses Werk in Vergessenheit, erst ab den 1970er Jahren setzte eine Renaissance seiner Werke ein, speziell die Musteraufführung von Atys, die hier zu erleben ist, machte Furore. „DVD-Rezension: Jean-Baptiste Lully, Atys
klassik-begeistert.de“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2021

Teodor Currentzis © Nadia Rosenberg
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Die DIENSTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2021

Wien/ Konzerthaus
Gustav Mahler im Korsett des Effekts
Teodor Currentzis gastierte mit seinem Ensemble Music Aeterna im Wiener Konzerthaus. Ein eindrucksvoller Abend.
Wiener Zeitung

Der gehypte Dirigent zeigt ungewohnte Schwächen
Das Mahler-Erlebnis mit Teodor Currentzis ernüchtert. Auf der Suche, bei der Currentzis zwar mit dem Herzen eines Löwen kämpft, verliert er sich in Perfektion und Schönklang. Dass dabei auch sein Gefolge, wie einige das eigens von Currentzis gegründete Ensemble musicAeterna bezeichnen, ebenso alles gibt, ändert am Ergebnis leider nichts. Auch wenn Mahlers gigantischer Kosmos von allen mit viel Spielfreude und Energie ausgekostet wird, letztendlich fehlt etwas: Mahler nur richtig zu spielen, ist einfach zu wenig.
Von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Currentzis lässt es flirren und beben
Der kontroversielle Dirigent widmete sich Mahler und Retinsky im Wiener Konzerthaus
Der Standard.at

Currentzis in Wien: Wasserflöten vor Mahlers Welttheater (Bezahlartikel)
Jubel für Teodor Currentzis und „musicAeterna“ mit Gustav Mahlers Fünfter und einer zeitgenössischen Novität im Konzerthaus.
Die Presse.com

„Konzertgänger in Berlin“
Brummsummend: sinn entflinnen mit Wolf & WUMM!
Immer wenn man mal wieder von Großopernregien ermattet ist (womit nicht das ach so böse „Regietheater“ gemeint ist oder gar die Idee von Inszenierung an sich, sondern eher faule Als-ob-Regie, wie zuletzt erlebt in den staatsöperlichen Falstaff und Figaro ), dann wird’s mal wieder Zeit für „Kindertheater“. Auch da gibt es natürlich Höhen und Tiefen, aber das Publikum ist unbehumpsbar. Also auf mit dem Fünfjährigen zu WUMM!
https://hundert11.net/brummsummend/

München
Eröffnung der Isarphilharmonie: Der große Sprung nach vorn
Valery Gergiev und die Münchner Philharmoniker eröffnen die Isarphilharmonie in Sendling.
Münchner Abenzeitung

München
Neuentdeckungen und Liebgewonnenes mit Klaus Mäkelä im Münchner Herkulessaal
bachtrack.com

Unspektakulär, preisgünstig und gelungen: Die Münchner Philharmoniker eröffnen die Isarphilharmonie
Donaukurier.de

Geretsried
Zauberflöte im Zelt
Der Geretsrieder Kulturherbst macht mit dem Mozart-Klassiker zum ersten Mal auf Oper – und überrascht angenehm
Sueddeutsche Zeitung

Bonn
So klingt es, wenn ein Computer Beethoven vollendet (Bezahlartikel)
Die Presse.com

Dortmund
Jubel für Barockprojekt „Sehnsucht“ in Dortmunds Oper
WAZ.de

Duisburg
Deutsche Oper am Rhein: Mieczysław Weinbergs „Masel Tov! Wir gratulieren!“ begeisterte im Theater Duisburg
rundschau-duisburg.de

Würzburg
Romeo mit Handgranate: „Capulets und Montagues“ in Würzburg
BR-Klassik.de

Radebeul
Die Bildnisse des Joseph K. – von Einems „Der Prozeß“ an den Landesbühnen Sachsen
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien / Konzerthaus
Wiener Konzerthaus: Muntere Bernstein-Hommage
Das glänzende ORF-Radio-Symphonieorchester unter Marin Alsop mit Werken von Cech, Adès und Bernstein
Der Standard.at

Wien / Musikverein
Brittens „War Requiem“: Der Jammer des Kriegs
Dirigent Ivor Bolton leitete das stark besetzte Ensemble im Wiener Musikverein.
Wiener Zeitung

Wien / Staatsoper
Unglaubliche Wirkung aus dem Nichts
Claudio Monteverdi, L’incoronazione di Poppea
Einfach hingehen, fallen lassen und sich ins Zauberreich des Claudio Monteverdi entführen lassen. Das haben sich anscheinend auch viele der jüngeren Generation gedacht, die im Publikum dieses Mal dabei waren. Ein Verdienst von Bogdan Roščić. Auch wenn bislang nicht alles aufgegangen ist, sein Vorhaben, nach seiner Ära den Altersdurchschnitt deutlich gesenkt zu haben, nimmt schön langsam Fahrt auf.
von Jürgen Pathy
Klassik-begeistert.de

Bruckner könnte als erster Komponist seliggesprochen werden „Bild eines heiligen Künstlers“
Domradio.de „Die DIENSTAG-PRESSE – 12. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Bedrohlich und düster: Kosky inszeniert Brecht/Weills „Mahagonny“ an der Komischen Oper Berlin

Foto: Iko Freese / drama-berlin.de

Diese Oper ist absolut kein Wohlfühlstück, wie es vielleicht ein Teil des Publikums erwartet hat. In Koskys spannender, atmosphärisch dichter Inszenierung wirkt es wie ein Menetekel für das heraufziehende Unheil in der Entstehungszeit.

Kurt Weill/Bertolt Brecht
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Nadine Weissmann   Witwe Begbick
Allan Clayton   Jim Mahoney
Alma Sade   Jenny Hill
Barrie Kosky   Regie
Ainārs Rubiķis   Dirigent

Komische Oper Berlin. Besuchte Aufführung 9. Oktober 2021

von Peter Sommeregger

Weills Oper ist aus dem  erweiterten „Songspiel Mahagonny“ hervorgegangen, das der Komponist noch vor der „Dreigroschenoper“ auf Texte von Bertolt Brecht vertonte. Beide Werke stehen für die Zeit der Depression, der politischen Krisen und der moralischen Orientierungslosigkeit der Zwischenkriegszeit. Mahagonny nimmt auch erschreckend deutlich eine Vorahnung des heraufziehenden Dritten Reiches in seinen teilweise menschenverachtenden Texten vorweg. Drei Jahre nach der Uraufführung kamen die Nazis an die Macht und Kurt Weill verließ Deutschland in Richtung USA.

Barrie Kosky legt seine Regie stark stilisiert an, die Handlung lässt er zwischen Spiegelwänden spielen, was sehr eindrückliche Bilder schafft. Der Verzicht auf Requisiten verdichtet noch die Intensität der Abläufe, die wie immer bestens disponierten Chorsolisten des Hauses werden diesmal auch als Darsteller stark gefordert, so verschwimmt eindrucksvoll die Grenze zwischen Chorist und Solist einmal mehr.

„Rezension: Kurt Weill/Bertolt Brecht, Mahagonny
klassik-begeistert.de“
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Die MONTAG-PRESSE – 11. OKTOBER 2021

Das Cover des Albums „Ludwig van Beethoven X – The AI Project © Bild: Modern Recordings/BMG/Warner/dpa

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Die MONTAG-PRESSE – 11. OKTOBER 2021

Bonn
Von KI vollendete 10. Sinfonie von Beethoven uraufgeführt
Fast 195 Jahre nach dem Tod von Ludwig van Beethoven ist eine Version seiner nicht mehr vollendeten 10. Sinfonie uraufgeführt worden – komponiert von künstlicher Intelligenz (KI). Das renommierte Beethoven Orchester spielte das Stück gestern Abend unter der Leitung ihres Chefdirigenten Dirk Kaftan im Telekom Forum in Bonn. Das Telekommunikationsunternehmen hatte das Projekt initiiert.
https://orf.at/stories/3231841/

Uraufführung in Bonn: Beethovens 10. – von KI komponiert (Podcast)
NDR.kultur.de

München
Eröffnung der Münchner Isarphilharmonie: Liebe auf den ersten Blick
Nach dem glamourösen Eröffnungskonzert nahmen die Normalos die neue Isarphilharmonie im Besitz. Die Begeisterung zeigt: Das Gebäude ist mehr als ein Provisorium.
Münchner Merkur

Sachsen/ Landesbühne
Kein Ausweg. Nirgends.
Gottfried von Einem: Der Prozess
Musiktheater  Premiere: 09.10.2021   Theater: Landesbühnen Sachsen
Regie: Sebastian Ritschel  Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu  Komponist: Gottfried von Einem   Foto: Pawel Sosnowski/Landesbühnen Sachsen
https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/kein-ausweg-nirgends-0

Josef K. wird der Prozess gemacht
Oper nach Kafka – das ist anspruchsvolle Unterhaltung für alle, denen Mitdenken Vergnügen bereitet.
https://www.saechsische.de/kultur/josef-k-wird-der-prozess-gemacht-5542642-plus.html

Passau
Diese Tränen sind okay: Puccinis „Madama Butterfly“ in Passau
Ohne Heulerei geht´s in diesem Fall nicht, und das Publikum feierte denn auch mit feuchten Augen eine schlüssige und kitschfreie Deutung dieser japanischen Geisha-Tragödie. Ein packendes, keineswegs schmerzfreies Stück Vergangenheitsbewältigung.
BR-Klassik.de

Bartók, Martinů und Mahler in München – das BRSO glänzt unter Klaus Mäkelä mit Frank Peter Zimmermann und Anna Lucia Richter
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert

Hamburg/ Staatsoper
„Tosca“ fesselt mit Hui He und Andrzej Dobber in Hamburg
Auch in ihrer 101. Tosca-Vorstellung glänzt Hui He wie keine andere in dieser Rolle. Andrzej Dobber ist ein sehr guter Scarpia, und Chao Deng überzeugt erneut mit einem herausragenden Cesare Angelotti. Alles in einer zeitlosen, genialen Inszenierung von Robert Carsen.
Klassik-begeistert.de

CD
Sensationeller Archivfund aus München: Verdis Meisterwerk Messa da Requiem
Das Resultat ist, technisch brillant aufbereitet, eine kleine Sensation. Die Wucht und gleichzeitige Sensibilität mit der sich Muti dem Werk nähert, erzeugt eine Intensität der Interpretation, die tief berührt.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

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Die SONNTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2021

Foto: Instagram (Tomasz Konieczny und Günther Groissböck. Mitte: Dr. Thomas Dänemark)

Bericht dazu ist nachzulesen bei Info des Tages.

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Die SONNTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2021

München
So klingt die neue Isarphilharmonie: Klangzauber mit Obergrenze
BR-Klassik.de

Isarphilharmonie
Die Hüllen fallen
Die Isarphilharmonie wird maskenlos eröffnet, die übrigen Häuser ziehen bald nach – bis auf ein gallisches Dorf am Max-Joseph-Platz.
Münchner Abendzeitung

Berlin
100 Jahre Ku’damm-Bühnen: Boulevard hält jung
Frankfurter Allgemeine

Düsseldorf
Ein selten gehörtes Juwel
Mozarts „La Clemenza di Tito“ an der Oper in Düsseldorf
rp.online.de

Nürnberger Symphoniker
Keine Vertragsverlängerung für Kahchun Wong
Noch bis Ende der Spielzeit 2021/22 läuft der Vertrag von Kahchun Wong als Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker. Eine Verlängerung darüber hinaus werde es nicht geben, sagte der Intendant Lucius A. Hemmer am Freitag. Er betont, dass die Entscheidung gemeinsam und im gegenseitigen Einvernehmen getroffen worden sei.
BR-klassik-de

Gelsenkirchen
Matinée: Vorgeschmack auf Othello-Premiere
WAZ.de/gelsenkirchen

München / „Schwere Reiter“
In der Blase
Ein kluges Stück Musiktheater: Caitlin van der Maas’ „Karl im All zu Hause“ im Schwere Reiter in München.
SueddeutscheZeitung.   „Die SONNTAG-PRESSE – 10. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Sensationeller Archivfund aus München: Verdis Meisterwerk Messa da Requiem

Das Resultat ist, technisch brillant aufbereitet, eine kleine Sensation. Die Wucht und gleichzeitige Sensibilität, mit der sich Muti dem Werk nähert, erzeugt eine Intensität der Interpretation, die tief berührt.

Giuseppe Verdi, Messa da Requiem
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Riccardo Muti

BR Klassik 900199

von Peter Sommeregger

Der Dirigent Riccardo Muti hat sich während seiner gesamten Laufbahn immer wieder mit Verdis großem Chorwerk auseinandergesetzt, es existieren auch einige Plattenaufnahmen des Werkes von ihm.

Anlässlich seines 80. Geburtstages hat sich das Klassiklabel des Bayerischen Rundfunks eines exakt 40 Jahre zurückliegenden Konzerts erinnert, das im Münchner Herkulessaal 1981 stattfand. Damals dirigierte Muti das Werk mit dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, als Solisten konnte er vier der damals bedeutendsten Sänger gewinnen.

Das Resultat ist, technisch brillant aufbereitet, eine kleine Sensation. Die Wucht und gleichzeitige Sensibilität, mit der sich Muti dem Werk nähert, erzeugt eine Intensität der Interpretation, die tief berührt. Neben dem bestens einstudierten und höchst engagiert singenden Chor und dem auf höchstem Niveau spielenden Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sind es die Solisten, die diese Aufführung zum Ereignis machen. „CD-Rezension: Giuseppe Verdi, Messa da Requiem, Riccardo Muti 1981
klassik-begeistert.de“
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