DIE SONNTAG-PRESSE – 23. MAI 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE SONNTAG-PRESSE – 23. MAI 2021

Foto: W. Hösl ©

München / Bayerische Staatsoper
Vorbericht: „Lear“ an der Bayerischen Staatsoper: Premiere mit mehreren Debüts
Vor 43 Jahren gab es eine ganze besondere Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper: „Lear“ von Aribert Reimann. Die Oper war ein Riesenerfolg und wurde seitdem in vielen Opernhäusern inszeniert. Nun hat sie erneut Premiere in München – mit Christoph Marthaler als Regisseur und Christian Gerhaher im Rollendebüt als König Lear.
BR-Klassik.de

München
Christian Gerhaher im Interview: „Musik wie Körperverletzung“
Christian Gerhaher über Aribert Reimanns „Lear“, Shakespeares Humor und die Initiative „Aufstehen für die Kunst“.
Münchner Abendzeitung

Wien
Mit dieser „Tosca“ bestätigt die Wiener Staatsoper ihre weltweite Spitzenstellung
Wer diese Ausnahmeerscheinung, diese Primadonna assoluta, am Freitagabend in der Wiener Staatsoper in der Jahrtausendoper „Tosca“ von Giacomo Puccini erleben durfte, wurde Zeitzeuge eines musikalischen Ausnahmeerlebnisses.
https://klassik-begeistert.de/giacomo-puccini-tosca-wiener-staatsoper-21-mai-2021/

Salzburg
Kritik: Händels „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ in Salzburg
Modelcasting zwischen den Spiegeln
BR-Klassik.de

Salzburger Pfingstfestspiele: Salzburg sucht das nächste Topmodel
Sueddeutsche Zeitung

Pfingstfestspiele: Der Pfarrer lacht zuletzt
„Il trionfo del tempo e del disinganno“ in Salzburg – die bisher vielleicht schönste Blüte der Theateröffnungen.
Wiener Zeitung

Cecilia Bartoli als Showbusinesslady
Robert Carsen inszeniert Händels Oratorium „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ als Verzicht auf Ruhm und Starglanz: Mélissa Petit entsagt dem von Cecilia Bartoli verkörperten Vergnügen – das Orchester lässt die Funken sprühen.
https://www.diepresse.com/5983612/cecilia-bartoli-als-showbusinesslady

Serie „Klassik drastisch“ — #30 Richard Wagner – „Wesendonck-Lieder“
Von Devid Striesow und Axel Ranisch
DeutschlandfunkKultur

Der Meistersänger von Eisenach ist verstummt
Heldentenor Günther Kobrich gestorben
Thüringer Allgemeine „DIE SONNTAG-PRESSE – 23. MAI 2021“ weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. MAI 2021

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. MAI 2021

Foto: Jonas Kaufmann, © Instagram

Wien/ Konzerthaus
Jonas Kaufmann: Ein wohliges Lauten
Der Tenor gab einen Liederabend im Konzerthaus.
Wiener Zeitung

Jonas Kaufmann und sein Fest der zarten Töne
Der Sänger war stimmlich bestens in Form und erwies sich als idealer Bürgschaft-Interpret.
https://www.derstandard.de/story/2000126846810/jonas-kaufmann-und-sein-fest-der-zarten-toene

Jonas Kaufmann, Tenor, Helmut Deutsch, Klavier Wiener Konzerthaus, 20. Mai 2021

Wien
Endlich wieder Spielbetrieb! Was man am Mittwoch in Wien sah
Von der Staats- über die Volksoper, das Akademietheater, das Konzerthaus, das Schauspielhaus und den Stadtsaal erlebte man in Wien ein Zurück auf der Bühne – inklusive Buh-Rufen. Die Kontrollen funktionierten anstandslos.
Die Presse.com

Wiener Staatsoper: Ein Fäustchen will er sich machen
Frank Castorfs „Faust“-Inszenierung feierte endlich vor Publikum Premiere
Der Standard.at

Deutscher Regisseur verteufelt Goethe und Gounod
Was Frank Castorf beim Bayreuther „Ring“ nur in Ansätzen gelingen konnte, nämlich: alle Charaktere der Wagnerschen Tetralogie in den Dreck zu ziehen, das wurde ihm in der Geschichte von Faust und Mephisto schon dadurch erleichtert, dass da wirklich der Teufel eine Hauptrolle spielt. Man merkt es in jeder einzelnen Szene – es darf keine positiven oder gar edlen Figuren in seinem verderbten Paris geben. Die einzige Person, bei der sich das kaum machen lässt, ist der Titelheld (dem man dieses Privileg hier eigentlich aberkennen müsste).
von Dr. Sieglinde Pfabigan / Der neue Merker
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Zweiter Anlauf zum Salzburg-Jubiläum
60 Prozent der Kartenkäufer für Sommer 2021 aus dem europäischen Ausland – Präsidentin spricht von „wunderbarem Verkauf“.
Wiener Zeitung

Salzburg
Wie kommen die Festspiele zu guten, zu den besten Dirigenten?
Die Frage allein zeigt, wie sehr sich das, was man so schön „Musikbetrieb“ nennt, in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Über den jetzt nach Herbert von Karajan benannten Preis der Festspiele für junge Dirigenten.
DrehpunktKultur

Daniels Anti-Klassiker 13: Anton Bruckner – „Nullte“ Sinfonie in d-Moll (1869)
Ist es nicht so, dass der größte Kritiker an einem Produkt immer dessen Erschaffer ist? Definitiv finden sich einige Beispiele, bei denen dieser Drang sogar in der Zerstörung oder mutwilligen Denunziation eigener Werke endete. So auch Anton Bruckner, der einer seiner Schöpfungen so ablehnend gegenüberstand, dass er sie als annullierte und damit „nullte Sinfonie“ betitelte. Wenn es nach ihm ginge, ist diese „kompositorische Katastrophe“ ein Werk, so furchtbar, dass es die Welt nicht zu Gesicht bekommen dürfte, geschweige denn in einem Konzertsaal aufgeführt werden sollte. Mit anderen Worten: Das schlechteste Werk klassischer Orchestermusik aller Zeiten!
Daniel Janz präsentiert überbewertete Klassiker
Klassik-begeistert.de

Wien/ Konzerthaus
So macht Klassik Spaß
Es ist berührend und berauschend nach Monaten der Abstinenz wieder erstklassige Musik von erstklassigen Musikern in einem erstklassigen Konzerthaus zu hören. Die Zuhörer an diesem Donnerstagabend waren begeistert. Einziger Wermutstropfen: Kaum Menschen unter 60 Jahren genossen diesen großartigen Abend.
Klassik-begeistert.de

Harnoncourts krönender Abschluss
Diese Aufführung des Don Giovanni ist Teil des Da Ponte-Zyklus, den Nikolaus Harnoncourt 2014 als krönenden Abschluss seiner langen Beschäftigung mit diesen Opern Mozarts im Theater an der Wien herausbrachte. Harnoncourt ahnte wohl, dass dieser Höhepunkt gleichzeitig auch Abschied war.
Eine DVD-Besprechung von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Zum 100. Geburtstag: Der komplette Dennis Brain
Wenn die Musikwelt am vergangenen 17. Mai des hundertsten Geburtstages des legendären britischen Hornisten Dennis Brain gedachte, sind es gleichzeitig auch schon fast 64 Jahre, dass Brain sein erfolgreiches, hoffnungsfrohes Leben bei einem Autounfall verlor.
Eine CD-Besprechung von Peter Sommeregger
https://klassik-begeistert.de/cd-rezension-dennis-brain-homage-11-cds/

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DIE FREITAG-PRESSE – 21. MAI 2021

Foto: Bogdan Roščić © Lalo Jodlbauer

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DIE FREITAG-PRESSE – 21. MAI 2021

„Faust“: Intensiver Genuss an der Staatsoper
Den ersten Applaus des Abends kassierte Bogdan Roščić: Nach fast siebenmonatiger Schließzeit ließ es sich der Staatsoperndirektor nicht nehmen, das Publikum persönlich von der Bühne aus zu begrüßen und seiner Freude über das Endlich-wieder-vor-Publikum-spielen-Können Ausdruck zu verleihen. Der angesetzte „Faust“ war zwar bereits im Fernsehen präsentiert worden; doch ob das Wiener Publikum die Deutung von Frank Castorf goutieren würde, war im Vorfeld nicht klar.
Wiener Zeitung

Wiener Staatsoper: „Life is Live“ – alles was zählt… es wird wieder gespielt
„Willkommen zurück in der Wiener Staatsoper“. Das waren die ersten Worte, die Staatsoperndirektor Bogdan Roščić am ersten Spieltag nach langer Zeit an das Wiener Publikum richten durfte – an das Livepublikum wohlgemerkt. Vorort. Im Saal. Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten der Pandemie. Nach beinahe sieben Monaten, an denen das Haus geschlossen war, emotional ein wirklich großer Moment. Zwar wurden auch während des Lockdowns alle angesetzten Premieren gestreamt, aber „Life is Live“, wie kurz davor noch Vizekanzler Werner Kogler am Aufgang der Feststiege verkündete. Natürlich im Blitzlichtgewitter der Kameras.
Gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, der nicht bekannt ist als großer Operngänger, nutzte die Spitze der österreichischen Bundesregierung diesen Moment, um sich medial wirksam in Szene zu setzen. Drinnen im Saal wurde auch noch gespielt: „Faust“ von Charles Gounod.
https://klassik-begeistert.de/faust-charles-gounod-wiener-staatsoper-19-mai-2021/

Wien
Musikverein zwischen markant und traditionell
Stephan Pauly will in erster Saison mit bewährten Namen, Künstlerporträts und spartenübergreifenden Mini-Festivals Kontinuität und Aufbruch vereinen.
Wiener Zeitung

Wien
Volksoper hat reagiert: Sozialplan für Künstler, die gehen müssen
Die designierte Direktorin Lotte de Beer trennt sich von vielen Sängern und Darstellern. Man spricht von Altersdiskriminierung.
https://kurier.at/kultur/volksoper-hat-reagiert-sozialplan-fuer-kuenstler-die-gehen-muessen/401385852

Salzburg
Edel-Ersatz bei Pfingstfestspielen: Anna Netrebko springt als Tosca ein
Anja Harteros und Bryn Terfel sagten für konzertante Puccini-Oper ab, Luca Salsi nun als Scarpia verpflichtet.
Wiener Zeitung

Wien/ Kammeroper
Tristan und Isolde – Neuinszenierung als „Tristan Experiment“
Die Wiener Kammeroper bringt eine bahnbrechende Neuinszenierung von Richard Wagners Meisterwerk „Tristan und Isolde“ zur Aufführung
https://www.idealismprevails.at/tristan-und-isolde-neuinszenierung-als-tristan-experiment/

Wien/ Volksoper
Volksoper: Der Witz ist beim Teufel
Das Haus am Währinger Gürtel verschenkte den Eröffnungsabend an eine matte Operettenpremiere.
Wiener Zeitung „DIE FREITAG-PRESSE – 21. MAI 2021“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. MAI 2021

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DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. MAI 2021

Foto: Instagram ©, ANNA NETREBKO: TURANDOT IN MOSKAU, TOSCA AM PFINGSTMONTAG IN SALZBURG

Salzburg
Salzburger Pfingstfestspiele: Anna Netrebko springt als „Tosca“ ein
Anja Harteros und Bryn Terfel sagten für konzertante Puccini-Oper ab.
Kurier.at

Willkommen Salzburg
Netrebko springt bei den Pfingstfestspielen ein
In der konzertanten Aufführung der Puccini-Oper „Tosca“ springen am Pfingstmontag Anna Netrebko in der Titelrolle und Luca Salsi als „Scarpia“ ein. Die ursprünglich besetzten Anja Harteros und Bryn Terfel mussten ihr Mitwirken kurzfristig absagen. Dazu singt die „Chefin“ Bartoli im 3. Akt den Hirten
https://www.krone.at/2418049#comment-list

Wien
Premieren-Feuerwerk mit Schattenseiten: Österreichs Kultur fährt hoch
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien
Stelze und fette Oper? Glosse
Dass die Regierungsspitze Mittwoch, am großen Tag des allgemeinen Wiederaufsperrens, zur Mittagsstunde ins Schweizerhaus ging – diese Frohbotschaft hat es bis ins Ö1-Morgenjournal und in so gut wie alle Printmedien gebracht. Die Kulturbeflissenheit unserer Staatsführer ist dabei ein wenig untergegangen. Ob’s im Schweizerhaus bei einem gemeinsamen Bier geblieben ist oder sich die Sache zu ganzen Schweinsstelzen ausgewachsen hat, darüber wollen wir hier nicht spekulieren. Uns interessiert der weitere Tagesablauf.
DrehpunktKultur.at

Salzburg/ Mozartwoche
Mozartwoche 2022 mit Saiten und Würsteln
Intendant Rolando Villazón wartet mit zugkräftigten Virtuosen auf, zeigt aus Kostengründen aber keine aufwendige Opernproduktion.
Wiener Zeitung

Nach sieben Monate Zwangspause: Elbphilharmonie beginnt wieder mit Konzertbetrieb
Ab Ende Mai wird in der Hamburger Elbphilharmonie wieder Musik gespielt – und die Aussichtsplattform kann ebenso besucht werden. Im Konzertsaal wird auch auf dem Sitzplatz FFP2-Maskenpflicht bestehen.
Der Spiegel.de

Sommereggers Klassikwelt 88: Zinka Milanov, der kroatische Star der Metropolitan Opera
Der am 17. Mai 1906 im kroatischen Zagreb geborenen Zinka Kunc wurde es wahrhaftig nicht an der Wiege gesungen, dass sie eines Tages über einen längeren Zeitraum die ungekrönte Königin der Metropolitan Opera in New York sein würde. Zwar entschied sie sich schon früh für ein Gesangstudium an der Musikakademie ihrer Heimatstadt, wurde in ihren Ambitionen auch von ihrem Bruder, dem Komponisten und Pianisten Božidar Kunc, bestärkt. Aber der Weg aus der Provinz der Donaumonarchie in die Musikzentren Europas und der Welt war kein leichter.
Klassik-begeistert

München
Bundesverdienstkreuzträgerin Damrau: Kultur als Mission
https://www.rtl.de/cms/bundesverdienstkreuztraegerin-damrau-kultur-als-mission-4762746.html

Frankfurt
Oper Frankfurt: Spielbeginn vielleicht im Juni
Wenn alles gutgeht, wollen sie bald wieder spielen. Elf Premieren sind geplant. Das Programm 2021/22 der Oper Frankfurt.
Frankfurter Allgemeine „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 20. MAI 2021“ weiterlesen

DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. MAI 2021

Foto: © Matthias Creutziger – Christian Thielemann

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DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. MAI 2021

Opéra National de Paris: Hier das Programm für nächste Saison
https://www.operadeparis.fr/en/programme-and-tickets/season-21-22/

Kein Heldenleben: Christian Thielemanns Ende in Dresden
Die Oper steht als Gattung vor einem grundlegenden Wandel: Inhaltlich und finanziell.
Berliner Zeitung

Solo für Thielemann
Der Musikchef der Staatskapelle muss Dresden verlassen, weil er als solcher nicht mehr in die Zeit passt. Und nun?
https://www.sueddeutsche.de/kultur/thielemann-dresden-dirigent-semperoper-1.5297504

Dresden
„Thielemann scheint der Ministerin nicht der richtige Mann auf diesem Posten zu sein.“
Deutschlandfunk/Kultur

Brüggemann über Thielemann: „Das hat sich schon angekündigt.“
Ein Podcast/ Audio
Podcast/ Audio

Internationales Musikfest Hamburg: Händels Oratorium „Israel in Egypt“ erklingt in höchster musikalischer Präzision
Rezension des Videostreams vom Internationalen Musikfest Hamburg „Israel in Egypt“.
von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Maria Kouba: „Die Nachtigall aus dem Kohlenpott“ starb im 100. Lebensjahr
Gastspiele führten Maria Kouba unter vielen anderen an die MET, an die Covent Garden London, nach Paris und ins Teatro San Carlo Napoli, dreimal an die Wiener Staatsoper (Jenůfa, Salome). Sie sang 1962 die Titelrolle in der französischen Erstaufführung von „Jenůfa“ in Strasbourg.
„Wie du warst! Wie du bist!“ Das waren die ersten Töne einer menschlichen Stimme der neuen Saison 1965/66 in der Frankfurter Oper. Zwar nicht so dunkel volltönend, wie ich sie von der Altistin Hertha Töpper auf ewig in Erinnerung behalten werde. Ich habe damals nicht gewusst, dass der „Octavian“ im selben Jahr an der MET unter Karl Böhm alternierend mit Birgit Nilsson die Salome sang und tanzte. Der nordslawische Name Kouba fiel mir als Wiener neben den deutschen Namen Schlemm, Jungwirth, Gutstein und dem Kunstnamen Rebroff in der Besetzungsliste nicht weiter auf.
von Lothar und Sylvia Schweitzer
http://klassik-begeistert.de/zum-tode-von-maria-kouba-der-nachtigall-aus-dem-kohlenpott-klassik-begeistert-de/

Graz/styriarte
Neue styriarte-Chefdirigentin Mei-Ann Chen: „Klang wie Sachertorte“
Das Grazer Publikum aus der Komfortzone locken und heimische Komponistinnen fördern.
Wiener Zeitung „DIE MITTWOCH-PRESSE – 19. MAI 2021“ weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. MAI 2021

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DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. MAI 2021

Foto: Elbphilharmonie, Großer Saal © Claudia Höhne

Berlin
Nach Lockerung der Bundesnotbremse: Die Kultur startet draußen wieder vor Publikum
Franka Potente, Yayoi Kusama oder Lana Bastašić: Was Open-Air-Kinos, Literaturhäuser, Theater und Museen in den nächsten Tagen alles zeigen.
Tagesspiegel.de

Österreich
Die spielfreien Zeiten sind vorbei: Ein freudiger Ausblick auf das Kulturprogramm
Nach mehr als einem halben Jahr öffnen am Mittwoch die Bühnen dieses Landes wieder. Was bringt die kurze Spielzeit in den Theatern und Opernhäusern, welche Konzerte und Kabarettpremieren erwarten uns? Die Kulturredaktion wagt einen freudigen Ausblick.
Die Presse.com

Um Thielemann wird Dresden beneidet
Die Entscheidung, Christian Thielemann im Sommer 2024 die Leitung der Staatskapelle Dresden zu entziehen, sei kunstfremd und gefährde neben dem Orchester zugleich die Position der Musikhochschule, sagt deren Rektor Axel Köhler.
Frankfurter Allgemeine

Dresden
Eine Zusammenfassung
Die Reaktionen zur Debatte um die Zukunft von Semperoper und Sächsischer Staatskapelle
MDR.de

Spinnen die nun alle, unsere Dirigenten?
Natürlich schauen wir zurück auf die Causa Thielemann, rufen zwei italienische Maestri zur Ordnung und danken Lars Vogt für seinen wirklich bewundernswerten Blick auf das Leben.
https://crescendo.de/klassikwoche20-2021-thielemann-muti-lars-vogt-1000083244/

Rassismus an deutschen Bühnen „Wir spielen mit den Träumen von Menschen“
Ein Gespräch mit Regisseurin Simone Dede Ayivi über Angst, Macht und Diskriminierung am Theater – und warum der Fehler nicht nur im System liegt.
Tagesspiegel.de

Graz
Maria Kouba: Steirische Sopranistin von Weltrang verstorben
Maria Kouba, Opernsängerin der Extraklasse mit Weltkarriere, verstarb nach kurzer Krankheit im 100. Lebensjahr in Voitsberg.
Kleine Zeitung

Salzburg
Befreiung mit Puppen
Marionettentheater / Fidelio
Drehpunkt.Kultur „DIE DIENSTAG-PRESSE – 18. MAI 2021“ weiterlesen

DIE MONTAG-PRESSE – 17. MAI 2021

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DIE MONTAG-PRESSE – 17. MAI 2021

Foto: Anne-Sophie Mutter © Copyrights Bastian Achard (2015)

Deutschland
Anne-Sophie Mutter: „Die Politik hat sich kulturverachtend gezeigt“
Die Welt.de

Anne-Sophie Mutter: Merkel won’t listen to me
The violinist says she has given up talking to politicians.
Anm. d. Red.: Mutter war einmal mit dem wichtigsten Anwalt der Branche verheiratet, Dr. Detlef Wunderlich. Wäre der noch am Leben, hätte er sich auch bei Merkel Gehör verschafft.
https://slippedisc.com/2021/05/anne-sophie-mutter-merkel-wont-listen-to-me/

Mailand
Riccardo Muti soll an der Scala Hausverbot bekommen
Riccardo Muti faces ban for life at La Scala
https://slippedisc.com/2021/05/riccardo-muti-will-be-banned-for-life-from-la-scala/

Wien
ROMY 2021: Stardirigent Riccardo Muti – „Ohne Bildung gibt es nur Barbarei“ – Bezahlartikel
Kurier.at

Osnabrück
Ich find’, die singen da so komisch – Oper für Anfänger
Daniel weiß von Oper gar nichts. Vanessa findet: „Die singen da so komisch“. Und Lion meint, dass die ganze Veranstaltung wohl eher was für ältere und reiche Leute ist. Das verbinden Jugendliche aus der neunten Klasse mit Oper. Und trotzdem: Sie alle haben sich auf ein Projekt des Theaters Osnabrück eingelassen, in dem sie die Probenarbeit zum „Freischütz“ begleiten. Der Inhalt der ersten durchkomponierten, romantischen Oper von Carl Maria von Weber ist kompliziert – Tatsache ist, dass am „Ende alle tot sind, oder?“, meint Therese.
https://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Ich-find-die-singen-da-so-komisch-Oper

Der Schlauberger 48: Uschi, es ist zum Heulen – mal was zum Lachen
„Die Zeit, als der Fußballspieler von „meiner Uschi“ sprach, ist gottlob vorbei. Sie gehört ihm nicht, also ist es auch nicht seine. In einer Zeitungskolumne hat ein Kollege das besitzanzeigende Fürwort in den Schwitzkasten genommen und ein erschütterndes Genderproblem ans Licht gezerrt.“
Kuriositäten des Deutschen mit Reinhard Berger
Klassik-begeistert.de

CD-Rezension:
Altersweiser Brahms vom Doyen Blomstedt – … die Interpretation eines Wissenden und Erfahrenen, auch die eines Liebenden
Der Dirigent Herbert Blomstedt, Doyen der Dirigentenzunft, ist nicht nur einer der am meisten anerkannten Pultstars seiner Generation, durch seine ungebrochene Vitalität auch in seinem 94. Lebensjahr wird er mehr und mehr zum Phänomen.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

Passau
Fuchsschwanz-Voodoo mit Vivaldi: So rockte Herkules-Oper Passau
BR-Klassik.de

„Herkules am Thermodon“ in Passau
Macho-Männer gegen wehrhafte Frauen
BR-Klassik.de „DIE MONTAG-PRESSE – 17. MAI 2021“ weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 16. MAI 2021

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DIE SONNTAG-PRESSE – 16. MAI 2021

Foto: Riccardo Muti © Terry Linke

Mailand
Divenoffensive – Riccardo Muti macht Krach an der Mailänder Scala
Riccardo Muti hatte 2005 die Mailänder Scala im Streit verlassen. Jetzt kehrte er zurück, um hinter der Bühne deutlich zu machen: Es gibt keine Versöhnung!
Ein Kommentar von Karen Krüger, Mailand
Frankfurter Allgemeine

Wien
Corona-Hilfe für den Stardirigenten
Die Corona-Hilfen sollten wirtschaftliche Verwerfungen in Österreich abfedern. Der Chefdirigent der Symphoniker bekam mehr als 200.000 Euro. Passt das zusammen?
https://www.derstandard.at/story/2000126652835/corona-hilfe-fuer-den-stardirigenten

Wien
Eröffnung der Wiener Festwochen: Nackte Körper ohne Publikum
Das Eröffnungskonzert fand coronabedingt ohne Publikum statt: Ein Streifzug durch die Wiener Musikszene mit performativem Festzug von Florentina Holzinger.
https://kurier.at/kultur/eroeffnung-der-wiener-festwochen-nackte-koerper/401382521

Gute Opern holt der Teufel Bezahlartikel
Hofmannsthal, Strauss und Alfred Roller: ein Briefwechsel.
https://www.diepresse.com/5980062/gute-opern-holt-der-teufel

Linz/ Landestheater
Landestheater Linz: 4 Musiktheaterpremieren rund um Pfingsten
ab 19.5.2021
Lieder für eine neue Welt / Credo (Uraufführung) / I Capuleti e i Montecchi/ Die Katze, die ihren eigenen Weg ging (Uraufführung)
Theaterkompass.de

Daniels Anti-Klassiker 12: Johann Pachelbel – Kanon und Gigue in D-Dur (1694)
Wer ist bitte Pachelbel? Diese Frage kommt dem einen oder anderen Klassik-Liebhaber vielleicht bekannt vor. Kaum jemand, der sich nicht darauf spezialisiert hat, dürfte mit diesem Namen irgendwelche Titel in Verbindung bringen oder gar etwas über die Hintergründe des Zeitgenossen von Johann Sebastian Bach wissen. Dabei komponierte ausgerechnet dieser heute nahezu vergessene Barockmeister eines der Werke, die weltweit so oft rezipiert werden, dass sie drohen, einem aus dem Halse herauszuhängen. Die Rede ist von seinem Kanon in D-Dur.
Daniel Janz knöpft sich die Klassiker vor
Klassik-begeistert.de

Bayreuth
Festspiele Bayreuth: SPD-Fraktion fordert Public Viewing
https://www.br.de/nachrichten/bayern/festspiele-bayreuth-spd-fordert-public-viewing,SXTM1Ow

Deutsche Oper am Rhein: Opernstudiokonzert aus dem maxhaus
Rundschau Duisburg

Wie die Kultur sich der Wirtschaft ausgeliefert hat
Wirtschaft und Kultur Hand in Hand – so kann es gehen. Doch manchmal ist es kein Zustand von Dauer, und die freundliche Handreichung mancher Unternehmen erweist sich in der Krise als ambivalente Angelegenheit.
MDR.de „DIE SONNTAG-PRESSE – 16. MAI 2021“ weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 15. MAI 2021

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DIE SAMSTAG-PRESSE – 15. MAI 2021

Foto: Copyright: Wilfried Hösl / Bayerische Staatsoper

München/ Bayerische Staatsoper
„Fast ein historischer Moment“
Es geht wieder los: Nach mehr als einem halben Jahr ohne Publikum im Saal hat die Bayerische Staatsoper am 13. Mai erneut ihre Pforten geöffnet. 700 Plätze, also etwa ein Drittel, standen zum Verkauf. Eintritt nur mit zertifiziertem Test und Maske. Zum Neustart gab es eine konzertante Aufführung des ersten Akts von Richard Wagners „Walküre“ – prominent besetzt mit Jonas Kaufmann, Lise Davidsen und Georg Zeppenfeld als Solisten. Am Pult stand Asher Fisch. BR-Klassik-Redakteur Bernhard Neuhoff war Zeuge dieses ganz besonderen Abends.
BR-Klassik.de

München/ Bayerische Staatsoper
München macht’s möglich: Heiß ersehnt, dramatisch erfüllt und bejubelt – endlich wieder Oper vor Live-Publikum!
Die Stimmung, die ich empfange, ist augenblicklich anders als in den 20 bisherigen Montagsstücken seit November, die ich vor dem Bildschirm erlebt habe. Ein merklich emotional ergriffener Nikolaus Bachler, Intendant der Münchner Staatsoper, begrüßt das Publikum. Es ist da. Ich spüre es.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

Kurzkritik: „Wie schön ist die Musik“ – WAGNERS WALKÜRE berauscht aus München
Irgendwie war es wie eine Erlösung aus langer Trauer. Wir konnten am kurzen Glück der Wotanskinder teilnehmen und uns der Hoffnung hingeben, dass bald auch die anderen Opernhäuser wieder öffnen dürfen. Mir erschienen Parkett und Ränge im Münchner Nationaltheater recht gut gefüllt.
Von Dr.Ralf Wegner
Klassik-begeistert.de

„Die Walküre“ in der Staatsoper: Wie schön ist doch die Musik
Die Staatsoper startet nach der Corona-Pause mit dem ersten Aufzug der „Walküre“, gesungen von Lise Davidsen, Jonas Kaufmann und Georg Zeppenfeld.
Münchner Abendzeitung

Endlich vor Publikum
Manchmal ist Applaus fast schon eine politische Demonstration.
Donaukurier

Wien
Staatsoper: Spiel mit dem Feuer des Eros – Bezahlartikel
Gefährliche Leidenschaften, betörende Musik locken zu Monteverdis Oper „L’incoronazione di Poppea“, bald in der Staatsoper zu erleben.
https://www.diepresse.com/5978161/spiel-mit-dem-feuer-des-eros

Ab 30. Mai: Tonkünstler-Orchester zurück im Wiener Musikverein
https://www.presseportal.de/pm/130162/4914620

Wien
Die Wiener Festwochen starten
In zwei Teilen stemmt sich das Theaterfestival der Corona-Krise entgegen.
Wiener Zeitung

Kultur.Sommer.Semmering mit 70 Veranstaltungen
Zu Beginn transponieren Roland Neuwirth und Florian Krumpöck Franz Schubert in die Gegenwart.
Wiener Zeitung.de

München
Einsam in einer gespaltenen Welt
Die Studenten der Musikhochschule treffen nach einer kontaktarmen Vorbereitung für ihre „Zauberflöte“ in der Reaktorhalle zusammen. Zwei Besetzungen meistern die Herausforderung in zwei Generalproben sehr unterschiedlich
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oper-einsam-in-einer-gespaltenen-welt-1.5292464

Dresden
Debatte um Dirigent Christian Thielemann und Intendant Peter Theiler
https://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/klassikthemen/sammelseite-dirigent

Bayreuth
Christian Thielemann und Bayreuth – Wie geht es weiter?
https://www.nmz.de/kiz/nachrichten/christian-thielemann-und-bayreuth-wie-geht-es-weiter „DIE SAMSTAG-PRESSE – 15. MAI 2021“ weiterlesen

DIE DONNERSTAG-PRESSE – 13. MAI 2021

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
DIE DONNERSTAG-PRESSE – 13. MAI 2021

Beste Sängerin: Lise Davidsen, Foto: © Ray Burmiston | Decca Classics

International Opera Awards 2021 – Preisträger und Nominierte 2020/21
https://de.wikipedia.org/wiki/International_Opera_Awards_2021

Dresden
Hurra, Thielemann ist frei für Wien!
Die großen Operndirigenten sind rar wie nie, und Dresdner und Salzburger Unverstand treibt uns einen der allergrößten zu. Die Chance sollte ohne Verzug genutzt werden.
https://www.news.at/a/thielemann-frei-fuer-wien-12036692

Ministerin erklärt Opern-Reform: „Semperoper soll sich stärker mit Sachsens Regionen verbinden“
https://www.tag24.de/dresden/kultur-leute/ministerin-barbara-klepsch-erklaert

Ein nett verpackter Rauswurf: Thielemann vor dem Aus in Dresden
Die Staatskapelle und die Semperoper in Dresden brechen in die Zukunft auf – ohne Dirigent Christian Thielemann.
Münchner Abendzeitung

Thielemann in Dresden: Ohne Zukunft
Die Verträge des Chefdirigenten Christian Thielemann und des Intendanten Peter Theiler an der Semperoper Dresden sollen 2024 enden. Die Regierung Sachsens hat eigene Pläne. Auf die jetzige Führung wirft sie damit kein gutes Licht.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/thielemann-in-dresden-ohne-zukunft-17337117.html

Mailand
Jubel um Muti und die Wiener Philharmoniker an der Scala
Salzburger Nachrichten

Muti und die Wiener an der Scala
https://www.diepresse.com/5978866/muti-und-die-wiener-an-der-scala

Italien
Zwischen Neustart und Existenzangst
An Theatern und in Konzertsälen wie der weltberühmten Mailänder Scala dürfen wieder Aufführungen mit Besuchern stattfinden, wenn auch unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Anders sieht es an kleinen Häusern aus: Dort wächst vor den Eingängen sprichwörtlich das Gras und die Pforten bleiben zu. Das finanzielle Risiko für eine Produktion ist einfach zu groß – zum Leidwesen der Schauspielerszene.
BR-Klassik.de

Fulminante Zweitfassung: Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker setzen ihren Bruckner-Zyklus auf CD fort
Anton Bruckner musste im Laufe seines Lebens allerhand Misserfolge und Anfeindungen verkraften. Keine andere seiner Sinfonien erlebte jedoch eine derart schmerzhafte Rezeption wie seine Dritte. Zur Uraufführung verließ das Publikum 1873 in Scharen, teils lachend den Saal, verstört wohl vor allem von der blockhaften Aneinanderreihung von Motiv-Varianten; nur die engsten Getreuen harrten aus.
Eine CD-Besprechung von Kirsten Liese
klassik-begeistert.de

Sommereggers Klassikwelt 87: Dennis Brain – Wen die Götter lieben, den nehmen sie früh zu sich
Dem am 17. Mai 1921, also vor hundert Jahren in London geborenen Dennis Brain wurde das sperrige Musikinstrument Horn gleichsam in die Wiege gelegt. Seine Großvater, Onkel und Vater waren erfolgreiche Solisten auf diesem Instrument. Dennis durfte schon als Kind manchmal das Instrument seines Vaters benutzen, womit seine Musikerlaufbahn eigentlich schon vorgezeichnet war.
Peter Sommeregger berichtet aus seiner Klassikwelt
Klassik-begeistert.de

Salzburg
Pfingstfestspiele: Probenbesuch beim Regisseur des Jahres
Mitten in die Probenarbeit zum Händel-Oratorium bei den Salzburger Pfingstfestspielen platzte am Montag eine freudige Nachricht: Regisseur Robert Carsen wurde im Rahmen der „International Opera Awards 2020“ als Bester seiner Zunft geehrt.
https://www.krone.at/2411721 „DIE DONNERSTAG-PRESSE – 13. MAI 2021“ weiterlesen