Übergabe in Salzburg Salzburger Osterfestspiele: Generationenwechsel in der Karajan-Stiftung
Die Witwe des Maestro übergab Vorstandsagenden an ihre Töchter Isabel und Arabel Wiener Zeitung
Berlin/ Staatsoper André Heller: „Hofmannsthal ist mir Tröster und Wegweiser“
André Heller versucht sich in Berlin an Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“. Der „Presse“ erzählte er, wie er sich eine adäquate Umsetzung der Oper denkt. Den Textdichter Hugo von Hofmannsthal zählt er zu seinen „Heiligen“. Die Presse
Wien/ Staatsoper „Otello, 7. Aufführung der aktuellen Produktion“
Im Juni 2019 hat die Wiener Staatsoper dem Publikum eine Neuproduktion des Verdi’schen „Otello“ präsentiert. Jetzt steht das Werk wieder auf dem Spielplan. Nachfolgende Eindrücke beziehen sich auf http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/aothello10.htm
Wiener Staatsoper Scheitern trotz doppelter Heldenkraft
Die Wiener Staatsoper strauchelt bei dem Versuch, Beethovens Erstfassung zu rehabilitieren. Wiener Zeitung
Hamburg/ Elbphilharmonie Ein sagenhaft bewegendes Konzert in der Elbphilharmonie – auch auf Youtube zu erleben: . „Ich war dabei, als…“ Es gibt diese Konzertmomente, bei denen man sofort weiß, dass man sich noch lange erinnern, anderen noch lange davon erzählen wird. Am Montagabend in der Elbphilharmonie kulminierten gegen 21.30 Uhr die vorangegangenen 90 Minuten in so einen Moment, als Komponist Arvo Pärt (84), ein feingliedriger Mann mit sanftem Blick, sich ein wenig zögerlich von seinem Platz erhob und durch die im Stehen applaudierende Menge auf die Bühne ging. Elbphilharmonie: Wenn ein Konzert Besucher zu Tränen rührt https://www.abendblatt.de/kultur-live/kritiken/article228329869/Elbphilharmonie-Wenn-ein-Konzert-Besucher-zu-Traenen-ruehrt.html https://www.youtube.com/embed/4fQHtxWbQaY
Dessau/ Die Sache Makropoulos Musikalisch herausragende und inszenatorisch schlüssige Mystery-Krimikomödie mit humanistischem Tiefgang
Die Sache Makropoulos dieser Oper in drei Akten von Leoš Janáček von 1926 nach der gleichnamigen Komödie von Karel Čapek ist zunächst das Rezept des Lebenselixiers, das der Alchemist des Habsburgerkaisers Rudolf II. Hieronymus Makropoulos Anfang des 17. Jahrhunderts in Prag erstellte, um für den Kaiser ewiges Leben, ewige Jugend und Schönheit zu erreichen. Er testete es auf Wunsch des Kaisers an seiner Tochter Elina, die daraufhin in ein totenähnliches Koma fiel. Der Kaiser warf den Alchimisten ins Gefängnis, und die Tochter floh nach ihrem Erwachen. Sie lebte nun dreihundert Jahre bis zum Jahre 1922, in dem die Oper spielt und sie das Nachlassen ihrer Lebenskräfte spürt. Klassik-begeistert„Die MITTWOCH-PRESSE – 5. FEBRUAR 2020“ weiterlesen
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die DIENSTAG-PRESSE – 4. FEBRUAR 2020
München/ Bayerische Staatsoper Ein Missbrauch Bezahlartikel
Der zweiteilige Opernkrimi „Judith“ scheitert als reizvolles Experiment an der Münchner Staatsoper. Sueddeutsche Zeitung Experiment gelungen: Kunstart-Fusions-Krimi! Judith Bond in München
Béla Bartók ist ein reichlich unbeschriebenes Opernblatt. Nur eine und dazu sehr kurze Oper. Herzog Blaubarts Burg entstand 1911 und wurde erst sieben Jahre 1918 später in Budapest uraufgeführt. Davor hatte kein Haus Interesse an einer Aufführung gezeigt. Kompositions-Lust geht anders.
Aus der Bayerischen Staatsoper berichtet Frank Heublein. Klassik-begeistert
Bregenz Oper: Titus nimmt in Bregenz den Notausgang
Sandalenfrei und philosophisch ihrer Zeit voraus ist Mozarts Römeroper «La Clemenza di Tito» am Vorarlberger Landestheater Bregenz. Tagblatt
Berliner Intendant Barrie Kosky: Transatlantische Stilmischung
Der Regisseur und Berliner Intendant Barrie Kosky spricht über die Unterschiede von „Carmen“ und „Salome“ und seine Faszination für die jiddische Operette. Frankfurter Allgemeine
Augsburg Menottis „Der Konsul“ am Stadttheater Augsburg: Ihr Name – eine Nummer BR-Klassik
Stuttgart Seekrank im Meer der Erinnerungen: „Boris“ in Stuttgart
Russische Gegenwarts-Bewältigung: Modest Mussorgskis Oper „Boris Godunow“ kombiniert mit Auszügen aus dem Zeitzeugen-Buch „Secondhand-Zeit“ von Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch. Diese historische Kreuzfahrt überforderte viele Zuschauer. BR-Klassik.de
Boris. Stuttgart Staatsoper Mussorgski vs. Newskis „Secondhand-Zeit“ Vertonung
Boris – Irgendwer, irgendwann und irgendwo. Die Einführung begann wieder mit der üblichen Zeitverwirrung: Futur II, das eigentlich eher ein Konjunktiv der Leute ist, die uns diese Zukunft bescheren. Um es gleich zu sagen: Ich bin dafür, eine Zukunft zu beenden, die keine gute wird. Manches bliebe uns erspart. Auch in der Oper in Stuttgart, wie ich befürchte. https://www.freitag.de/autoren/hahalter/boris„Die DIENSTAG-PRESSE – 4. FEBRUAR 2020“ weiterlesen
Wien/ Staatsoper „Eine Leonore zu viel“
Die dritte Premiere der laufenden Spielzeit an der Wiener Staatsoper galt Ludwig van Beethovens. „Fidelio“-Erstfassung aus dem Jahr 1805. Das Haus am Ring gönnte sich sogar den Luxus einer szenischen Produktion und den Programmzettel schmückte der Hinweis: „Erstaufführung an der Wiener Staatsoper“. „Fidelio“ (Urfassung) an der Wiener Staatsoper http://www.operinwien.at/werkverz/beethov/afidelio18.htm Auch zwei leonoren retten diesen Fidelio nicht
Beethovens Ur-„Fidelio“ scheitert: Wegen unzulänglicher Stimmen für Leonore und Pizarro, aber auch wegen Amélie Niermeyers überambitionierter, zugleich uninspirierter Regie. Tomáš Netopil am Dirigentenpult ist das größte Plus. Die Presse Das doppelte Leonorchen Bezahlartikel
Der Staatsoper-Fidelio ist ein Desaster Kurier Wiener Staatsoper: Beethovens Fidelio als Todestraum von Freiheit
Die Urfassung von Beethovens „Fidelio“ erntete in der Regie von Amelie Niermeyer einen ziemlichen Buhorkan Der Standard
Filmnahe Verbrecherjagd – Bartóks „Blaubart“ und „Konzert für Orchester“ im Münchner Nationaltheater Neue Musikzeitung/nmz.de Der Bartók-Abend „Judith“ von und mit Katie Mitchell und Oksana Lyniv
Belá Bartóks Einakter „Herzog Blaubarts Burg“ und das Konzert für Orchester als Thriller von Katie Mitchell und Oksana Lyniv. Münchner Abendzeitung
Opernball soll ab 2021 keine Chefin mehr haben
Mit Maria Großbauer könnte an der Staatsoper eine Ära zu Ende gehen. Gerüchteweise geht mit ihr die letzte Opernball-Gastgeberin in Pension. https://www.msn.com/de-at/unterhaltung/promi/opernball-soll-ab
Frankfurt Frankfurt und die offene Theatergesellschaft
Was Frankfurt künftig für ein Theater braucht, tritt im Ringen um die Standortsuche in den Hintergrund. Es liegt aber auf der Hand, dass es anders aussehen wird als bisher. Frankfurter Allgemeine„Die MONTAG-PRESSE – 3. FEBRUAR 2020“ weiterlesen
Verdis „Otello“ mit Krassimira Stoyanova
Die bulgarische Sopranistin glänzt an der Wiener Staatsoper als Desdemona Der Standard
Wie man hört, wird Krassimira Stoyanova von der neuen Staatsopern-Direktion nicht mehr beschäftigt, weil sie zu alt ist. Wenn das tatsächlich stimmt, ist das ein gewaltiger Skandal.
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Die SONNTAG-PRESSE – 2. FEBRUAR 2020
Wien/ Staatsoper Moritz Rinke: „Operntexte sind ja oft etwas schlicht – besonders im Fall Beethoven“
Der Dramatiker Moritz Rinke hat das Libretto zu Beethovens Oper „Leonore“ neu bearbeitet. Im Interview verrät er, was man aus diesem 200 Jahre alten Werk über das Schicksal Deniz Yücels und anderer Gefangener Erdogans lernen kann. Die Welt.de
Vor „Fidelio“ kam „Leonore“ Im Jubiläumsjahr zu Beethovens 250. Geburtstag feiert auch Otto Schenks „Fidelio“-Inszenierung ihren rekordverdächtigen 50. Geburtstag im Staatsopernrepertoire. Zu Ehren des Komponisten stellt man ihr dort nun die Neuinszenierung der Urfassung „Leonore“ an die Seite. Regisseurin Amelie Niermeyer erzählt im ORF.at-Interview, warum Beethovens Freiheitsutopie immer aktueller wird – und warum man sie deshalb bei ihr nicht im klassischen Kerker sehen wird. https://orf.at/stories/3151973/
Berlin/ Opera Lab Pralle und anspielungsreiche Theaterfarce in Berlin: „Odyssey: Dead Men Die“ uraufgeführt Auf pfiffige und unterhaltsame Weise befragen Evan Gardner und das Opera Lab Berlin in „Odyssey: Dead Men Die“ (musik-)sprachliche Zusammenhänge auf ihre propagandistischen Argumentationsmuster und sparen dabei weder den antiken Dichter Homer noch die gegenwärtige Debattenkultur aus. Neue Musikzeitung/ nmz.de
München/ Bayerische Staatsoper „Die Zauberflöte“ in der Bayerischen Staatsoper: tolle Inszenierung, strahlende Solisten und ein strauchelnder Dirigent
Magische Gegenstände, Liebestaten, Helden, die gegen das Böse kämpfen – all das ist Material für einen Blockbuster. Daher ist es auch kein Wunder, dass die Bayerische Staatsoper in München wieder einmal ausverkauft ist.
Von Ansgar-Thorben Zabel aus der Bayerischen Staatsoper in München Klassik-begeistert„Die SONNTAG-PRESSE – 2. FEBRUAR 2020“ weiterlesen
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Die FREITAG-PRESSE – 31. JÄNNER / JANUAR 2020
Wien/ Staatsoper Doppelte Heldin: Amélie Niermeyers „Fidelio“ an der Staatsoper
Am Samstag hat die Urfassung von Beethovens Oper in der Regie von Amélie Niermeyer Premiere – mit neuen Dialogen Der Standard
Wien/ Staatsoper „Die Urfassung ist romantischer, die Endfassung ist politischer“
„Es ist ein anderes Stück in einer anderen Stimmung“: Dominique Meyer, Direktor der Staatsoper, über „Leonore“. Die Presse
Beethovens Heldentaten in Napoleons Krieg Bezahlartikel
Zum Jubiläumsjahr geben Staatsoper und Theater an der Wien alle drei Versionen des „Fidelio“. Wie der Komponist aus der traurigen Kriegsrealität in einer Kammer in Schikaneders Theater zu weltumspannenden Freiheitsvisionen fand. Die Presse
München Ein Klassiker der Moderne
Mit einer Mischung aus westlicher Musik und ungarischer Volksmusik setzte Bartóks Konzert für Orchester neue Maßstäbe
Eigentlich ist der Begriff ein Widerspruch in sich: Konzert für Orchester. Das Wort „concertare“ kann das Wetteifern sowohl mit- als auch gegeneinander bedeuten. Unter einem „Konzert“ wird in der Orchestermusik aber vor allem die Gegenüberstellung von einem (manchmal auch mehrerer) Solisten und einem begleitenden Orchester verstanden. Reine Orchesterwerke zeichnen sich dagegen durch das Miteinander aus: Zwar werden auch hier immer wieder einzelne Instrumente oder Instrumentengruppen mit der wichtigsten Stimme betraut, doch wird diese Aufgabe ständig weitergereicht. https://www.concerti.de/werk-der-woche/bartok-konzert-fuer-orchester/
Wien/ Staatsoper Wie Siegfried auf Zypern in die Falle des Dämons tappt
Stephen Gould feierte sein Wien-Debüt als Otello. Die Presse
Hamburg/ Elbphilharmonie Jungdirigent Yaroslav Shemet führt die Neue Philharmonie Hamburg in kraftvoll-lebendigen Interpretationen zu Höchstleistungen
Es soll ein überaus hochklassiger Abend werden, und das Publikum in der Elbphilharmonie erlebt vermutlich den Beginn einer großen Karriere!
Sebastian Koik berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg. Klassik-begeistert„Die FREITAG-PRESSE – 31. JÄNNER / JANUAR 2020“ weiterlesen
Foto: Anna Netrebko, Turandot, Bayerische Staatsoper, Instagram (c)
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Die DONNERSTAG-PRESSE – 30. JÄNNER / JANUAR 2020
München „Turandot“ mit Anna Netrebko an der Bayerischen Staatsoper: Langes Warten auf den Star
So richtig viele Superstars gibt es in der Opernwelt gar nicht, sie gehört aber ganz gewiss dazu: Anna Netrebko – eine Operndiva wie aus dem Bilderbuch. Für drei Abende singt sie nun an der Bayerischen Staatsoper in München die Titelrolle in „Turandot“ von Giacomo Puccini – das erste Mal, dass sie diese Rolle in einer Produktion singt. Allerdings ist diese Inszenierung schon über acht Jahre alt. BR-Klassik
Anna Netrebko als Turandot in München
So richtig viele Superstars gibt es in der Opernwelt gar nicht, sie gehört aber ganz gewiss dazu: Anna Netrebko – eine Operndiva wie aus dem Bilderbuch. Für drei Abende singt sie nun an der Bayerischen Staatsoper in München die Titelrolle in „Turandot“ von Giacomo Puccini – das erste Mal, dass sie diese Rolle in einer Produktion singt. Allerdings ist diese Inszenierung schon über acht Jahre alt. https://www.swp.de/unterhaltung/kultur/oper-anna-netrebko-als
Netrebko ist eine überwältigende Turandot Bezahlartikel
Anna Netrebko debütierte in München in der dramatischen Puccini-Partie. In dieser Inszenierung endet die Aufführung aber mitten im dritten Akt, dort, wo Puccinis eigenhändige Partitur endet. https://www.diepresse.com/5760211/netrebko-ist-eine-uberwaltigende-turandot
Wien/ Staatsoper „Otello“ an der Staatsoper: Erstarrte Eifersucht
Edle Töne, bleierne Schwere Wiener Zeitung
Berlin/ Staatsoper Andrè Heller inszeniert den „Rosenavalier“ in Berlin
Der Künstler inszeniert Strauss’ „Rosenkavalier“ an der Staatsoper. Der 72-Jährige und sein Team stellten sich im Apollo-Saal vor. Berliner Morgenpost „Der Rosenkavalier“ in Berlin/ Staatsoper
Ärger mit der Verwandtschaft macht auch vor dem Wiener Hochadel nicht halt: Der ungehobelte Baron Ochs auf Lerchenau stört das morgendliche Tête-à-tête seiner Vetterin, der Feldmarschallin, mit ihrem jungen Liebhaber Octavian, um sie für seine eher von pekuniären Interessen geleiteten Hochzeitspläne um Hilfe zu bitten. Dabei ahnt er nicht, dass der zum Rosenkavalier bestimmte Octavian sich schließlich selbst in die Braut verliebt … https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/der-rosenkavalier.7549/
Genf Entstaubt, entrümpelt, entstellt: Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in Genf
„Mir persönlich ist der gute, alte, anachronistisch-barocke, von mir aus xenophob-sexistische Mozart dann doch hundert Mal lieber als der Murks einer politisch korrekten, zeitgenössischen Interpretation, in der die Moral der Geschichte dennoch fehlt.“
Charles E. Ritterband berichtet aus dem Grand Théatre de Genève Klassik-begeistert
Berlin Berlin: Weinberger und Britten : Räume, Träume, Purzelbäume Frankfurter Allgemeine
München Staatstheater am Gärtnerplatz: Herbert Föttinger über Verdis „Rigoletto“ Münchner Abendzeitung
Duisburg „Romeo und Julia“ als französische Oper in Duisburg rp-Online
Salzburg/ Mozartwoche Glitzernde Edelsteine. Schwarzer Porphyr
MOZARTWOCHE / L’ARPEGGIATA
Eine Händel-Mozart-Lesart, wie sie delikater und klangsinnlicher nicht gewünscht werden und eine Mozart-Interpretation, wie sie klobiger und un-inspirierter nicht ausfallen könnte: Ein echtes Wechselbad war das Konzert des Originalklang-Ensembles L’Arpeggiata unter der Leitung von Christina Pluhar. DrehpunktKultur
Links zu englischsprachigen Artikeln
Berlin Exhilarating focus: Petrenko conducts Mahler’s Sixth in Berlin bachtrack
Wuppertal Bei der Premiere 1977 rannten Leute aus dem Theater In „Blaubart“ verhandelte Pina Bausch die Geschlechterfrage
Das Tanztheater Wuppertal reinszeniert das Meisterwerk, das in MeToo-Zeiten wieder aktuell ist. Tagesspiegel
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Unter’m Strich
GB Brexit: „Wir lieben Europa, wir hassen die Europäische Union“
Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage hat sich mit einer triumphierenden Rede aus dem Europaparlament verabschiedet. Der für Freitag vorgesehene EU-Austritt sei ein Abschied ohne Wiederkehr. „Wir kommen nie zurück“, rief Farage. Die Presse
Österreich Sicherungshaft: Rückenwind in SPÖ für Doskozil
Vor dem SPÖ-Bundesvorstand am Donnerstag spitzt sich interne Debatte um Regierungsvorhaben zu. Der Steirer Anton Lang stellt sich inhaltlich hinter Burgenlands Landeschef Doskozil, tritt aber für Rendi-Wagners Verbleib an der SPÖ-Spitze ein. Wiener Zeitung
Österreich Weiter Kritik an Lunacek nach Äußerung über Handke
Der Vorsitzende der Kurier für Kunst, Wolf D. Prix, schrieb Offenen Brief. Anstoß sind zwei Interviews der neuen Kunststaatssekretärin. Kurier
INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. JÄNNER 2020)
Quelle: onlinemerker.com
MÜNCHEN: TURANDOT – Die ersten Instagram-Fotos (Weitere folgen morgen)
Wiener Staatsoper: OTELLO – FOTOS AUS DER ERSTEN VORSTELLUNG DER SERIE (28.Jänner 2020)
Stephen Gould (Otello). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
Krassimira Stoyanova (Desdemona). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
Bongiwe Nakani (Emilia), Carlos Alvarez (Jago). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
Stephen Gould (Otello), Krassimira Stoyanova (Desdemona). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 30. JÄNNER – 5. FEBRUAR 2020
(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.
1.2. FIDELIO (URFASSUNG v. 1805) (Live aus Wien) ORF Ö1-19 Uhr
PORGY AND BESS (Live aus New York) Bayern 4, HR 2, Deutschlandradio, RNElassica Madrid-19 Uhr
THE FAIRY QUEEN (aus Beaune, Aufnahme v. 27.7.2019) RAI 3-20 Uhr
2.2. BORIS (Live zeitversetzt aus Stuttgart) SWR 2-20.03 Uhr
KÖNIG UND KÖHLER (auxs Prag, Aufnahme v. 19.9.2019) WDR 3-20.04 Uhr
Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
ALEKSANDRA OLCZYKdebutiert heute, am 30. Januar 2020, am Teatro Real Madrid
Weitere Vorstellungen am 2., 7., 10., 13. Februar 2020
Alesandra Olczy als öningin der Nacht – auf diesem Foto in Johannesburg. Foto: Agentur Mennicken
Die polnische Sängerin gab 2016 mit nur 26 Jahren ihr gefeiertes Debut als KÖNIGIN DER NACHT in Die Zauberflöte an der Nationaloper Warschau.
Seither galt sie als Geheimtipp unter den Koloratursopranen. Schnell folgten Engagements als KÖNIGIN an die Komische Oper Berlin, Deutsche Oper Berlin, die Finnische Nationaloper Helsinki, die Opéra de Lille, die Staatstheater Karlsruhe und Wiesbaden, zum Mozartfestival im Lincoln Center New York, nach Australien und Neuseeland.
Weitere Engagements in dieser Rolle führen sie an die Volksoper Wien und zum Glyndebourne Festival.
Zuletzt begeisterte Aleksandra Olczyk auch als GILDA in Rigoletto in Warschau sowie als SOPHIE im Rosenkavalier am Staatstheater Wiesbaden. Als CONTESSA DI FOLLEVILLE in Il viaggio a Reims wird sie 2020 am Opernhaus Zürich debutieren.
GRAZ/ Musikverein für Steiermark: Ludwig van Beethoven – Hirnbesitzer“
Das „konzertante“ Element steht im Mittelpunkt der zweiten Philharmonischen Soirée unter der Leitung des österreichischen Dirigenten Felix Hornbachner, der einen breiten Bogen von der Wiener Klassik bis Igor Strawinsky spannen wird. Freuen Sie sich außerdem auf die Fortsetzung des Beethoven-Zyklus mit dem Belcea-Quartet im Kammermusikzyklus. Elementar für Kinder und Jugendliche ist die intensive und frühe Begegnung mit Klassischer Musik, dargeboten von Künstlern der jungen Generation: Die Kolophonistinnen sind vier junge Cellovirtuosinnen, die mit Spaß, Spiel und viel Musik am 13.02. ein weiteres Amabile-Konzert gestalten werden.
5. KAMMERKONZERT Do 13.02.2020
UHRZEIT: 19:30 Uhr
ORT: Stefaniensaal
Belcea Quartet. Foto: Twitter
BELCEA QUARTET
CORINA BELCEA | AXEL SCHACHER Violine
KRZYSZTOF CHORZELSKI Viola
ANTOINE LEDERLIN Violoncello
Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 4 in c-Moll, op. 18/4
Streichquartett Nr. 10 in Es-Dur, op. 74, Harfenquartett
Streichquartett Nr. 7 in F-Dur, op. 59/1, Rasumowsky
„Ludwig van Beethoven – Hirnbesitzer“
(vermutlich Beethoven an seinen Bruder Johann)
Ob die häufig zu lesende Anekdote, wonach Beethoven sich auf einer Neujahrskarte an seinen Bruder Johann als „Hirnbesitzer“ bezeichnet hat, nachdem dieser mit „Gutsbesitzer“ unterschrieben hatte, den historischen Tatsachen entspricht, kann hier natürlich nicht beantwortet werden. Aber die vom Beethoven-Biografen Anton Schindler in die Welt gesetzte Begebenheit spiegelt doch etwas wider: Beethoven war ein Denker. Das Belcea Quartet, welches im 5. Kammerkonzert sein Projekt, sämtliche Streichquartette von Beethoven im Grazer Musikverein aufzuführen, fortsetzt, schreibt über dessen Schaffen: „Was diese Musik antreibt, ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit sowie das unstillbare Verlangen, seine eigenen Grenzen zu erweitern und dabei die Wahrheit über sich selbst zu erfahren“. Dieses Erweitern der Grenzen gelang Beethoven nicht nur durch den emotionalen Gehalt seiner Werke, sondern ebenso durch seinen musikalischen Intellekt. An diesem Abend überzeugen uns davon die Streichquartette Nummer 4 in c-Moll, das Harfenquartett in Es-Dur, sowie das erste Rasumowsky-Quartett in F-Dur
3. AMABILE Do 13.02.2020
UHRZEIT:15:00 Uhr ORT:Stefaniensaal
Die Kolophonistinnen. Foto: Nancy Horowitz
DIE KOLOPHONISTINNEN HANNAH AMANN | MARLENE FÖRSTEL | ELISABETH HERRMANN | THERESA LAUN Violoncello
Cellospiel und Cellospaß
Schwungvolle Werke aus der Klassik, Tanz- und zeitgenössischen Musik von Johann Strauss | Carlos Gardel | Wilhelm Fitzenhagen u.a.
Vier junge Cellistinnen aus Österreich, bekannt aus dem Pausenfilm zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2017, ziehen das junge Publikum mit Spielfreude und Begeisterung in ihren Bann. Mit Werken der Klassik, Tanz- und zeitgenössischen Musik wird gemeinsam gesungen und getanzt!
Empfohlen ab 6 Jahren
2. SOIRÉE Di 11.02.2020 Sinfonia concertante
UHRZEIT:19:30 Uhr
ORT:Kammermusiksaal
FELIX HORNBACHNER GRAZER PHILHARMONIKER YUKIKO IMAZATO-HÄRTL Violine ELISSAVETA STANEVA-VOGL Viola
Joseph Haydn | Symphonie Nr. 85 in B-Dur, Hob. I/85, La Reine
Ernst Krenek | 5 kurze Stücke, op. 116
Wolfgang A. Mozart | Sinfonia concertante für Violine und Viola in Es-Dur, KV 364
Igor Strawinsky | Concerto in D, Basler Konzert
„Von der Adagio-Einleitung zu Haydns Symphonie ‚La Reine‘, die an eine barocke Ouvertüre erinnert, spannen wir über Mozart und Krenek einen Bogen hin zu Strawinskys Concerto in D, das wiederum an das barocke Concerto grosso anknüpft. Freuen Sie sich auf einen geist- und kontrastreichen Abend!“ (Felix Hornbachner)
Unter diesem Titel treffen in der 2. Soirée die Klangwelten von vier Komponisten aufeinander – zwei von ihnen aus der Wiener Klassik sowie zwei moderne Klassiker. Der 1992 geborene Nachwuchsdirigent Felix Hornbachner wird bei diesem Konzert die Grazer Philharmoniker durch das vielfältige Programm leiten und so für kurzweiligen Musikgenuss im Kammermusiksaal sorgen. Interpretiert werden die La Reine-Symphonie von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonia concertante in Es-Dur, in welcher die beiden Orchestermusikerinnen Yukiko Imazato-Härtl (Violine) und Elissaveta Staneva-Vogl (Viola) solistisch hervortreten werden sowie Igor Strawinskys Concerto in D. Mit den 5 kurzen Stücken von Ernst Krenek steht weiters Musik eines Ehrenmitglieds des Musikvereins auf dem Programm. Anschließend bietet die Jazz Lounge im Foyer die Möglichkeit, den Abend mit musikalischer Frische ausklingen zu lassen. Das Ensemble rund um Alana Macpherson (Saxophon) & Derek Plunkie (Gitarre) wird dabei die davor gespielten Werke aufgreifen und mit Improvisation und neuer Komposition neue Perspektiven aufzeigen.
LINZ/ LANDESTHEATER: CINDERELLA: TANZSTÜCK VON MEI HONG LIN | MUSIK VON SERGEJ PROKOFJEW
PremiereSamstag, 29. Februar 2020, 19.30 Uhr
Großer Saal Musiktheater
Musikalische Leitung Marc Reibel
Inszenierung und Choreografie Mei Hong Lin
Bühne und Kostüme Dirk Hofacker
Lichtdesign Johann Hofbauer
Dramaturgie Thorsten Teubl
Cinderella als Kind und Teenager Rie Akiyama / Lara Bonnel Almonem, Cinderella als junge Frau Kayla May Corbin, Mutter / Obdachlose / Fee Núria Giménez Villarroya, Vater Vincenzo Rosario Minervini, Stiefmutter Mireia González Fernández (Safira Santana Sacramento), Stiefschwester 1 Rie Akiyama / Lara Bonnel Almonem (Pedro Tayette), Stiefschwester 2 Julie Endo (Alessia Rizzi), Startänzer (Prinz) Shang-Jen Yuan, Primaballerina Cristina Uta, Schutzengel 1 Pavel Povrazník, Schutzengel 2 Lorenzo Ruta,
Schulkameraden Melissa Panetta, Alessia Rizzi, Filip Löbl, Pedro Tayette, Ferienfreunde Safira Santana Sacramento, Evi van Wieren, Valerio Iurato, Nimrod Poles, Andrea Schuler, Kirchenchor Safira Santana Sacramento, Meslissa Panetta, Alessia Rizzi, Valerio Iurato, Filip Löbl, Nimrod Poles, Andrea Schuler, Pedro Tayette, Hofgesellschaft Lara Bonnel Almonem, Rie Akiyama, Núria Giménez Villarroya, Safira Santana Sacramento, Melissa Panetta, Alessia Rizzi, Evi van Wieren, Valerio Iurato, Filip Löbl, Vincenzo Rosario Minervini, Nimrod Poles, Andrea Schuler, Pedro Tayette
WEITERE TERMINE 4., 15., 21., 28. März, 1., 4., 12., 13., 17., 30. April, 26., 29., 31. Mai, 5., 19. Juni 2020
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WIEN/ MuTh. Spielplan März 2020
anbei der MuTh-Spielplan für März 2020. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen in diesem Monat!
Ganz besonders freuen wir uns über die Premiere von „Das Zauberwort“ mit den Wiener Sängerknaben und Gabriele Schuchter am 26.
Würdigte ich an dieser Stelle die 85. / 90. + 95. Ehrentage des genialen Jubilars Franz Mazura, meinte noch der liebenswürdige Sympathie-Träger bei einer gemeinsamen Freundin: nun wird erst wieder zum 100. berichtet! Dem sollte nun nicht mehr so sein, das Schicksal wollte es anders, der großartige Mensch verstarb im Kreise seiner Kinder in einer Mannheimer Klinik und schloss drei Monate vor seinem 96. Geburtstag am 23. Januar für immer die Augen. Ich verneige mich in Ehrfurcht vor diesem inkomparabel ehrwürdigen Menschen, mein tiefes Mitgefühl gilt seinem Sohn Martin und der Familie seiner Tochter Susanna Grohmann-Mazura.
Seit 1964 hatte ich die Freude und das große Vergnügen den einzigartigen Bassbariton Franz Mazura durch alle seine herrlichen Partien am Nationaltheater Mannheim oder während unzähliger Gastspiele zu begleiten. Der absolute Ausnahme-Künstler prägte seine Rollen auf unglaublich ausdrucksstarke Weise, dass ich mich noch heute während diverser Aufführungen ertappe, gegenwärtige Sänger mit dem Phänomen Mazura zu vergleichen. Jeder Ton, jede Geste des sonoren Gurnemanz, des wahrhaft göttlichen Wotan um nur zwei interpretatorische Glanzlichter der vielen unauslöschlichen Erinnerungen zu nennen, brannten sich unwiderruflich im Gedächtnis ein. Nicht nur den unzähligen Rollen des klassischen Opern-Repertoires schenkte der geniale Sänger-Darsteller stets die prägnante Aura des Außergewöhnlichen…
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die MITTWOCH-PRESSE – 29. Januar 2020
Straßburg Digitale Orchidee – Richard Wagners „Parsifal” an der Opera du Rhin Strasbourg Neue Musikzeitung/nmz.de
Essen Emotionen, zum Greifen nah – Alessandro Scarlattis „Kain und Abel“ in Essen Neue Musikzeitung/nmz.de
Wien/ Staatsoper Regisseurin Niermeyer: „Man muss die Demokratie verteidigen“ – Bezahlartikel
Amélie Niermeyer inszeniert an der Staatsoper „Leonore“ und spricht über Beethoven, Meinungsfreiheit und Rechtswähler Kurier
„Konzertgänger in Berlin“ Hörstörung (25): Berlin fackelt Moskau ab
Das schlimmste Publikum aller Zeiten ist gefunden: Es versammelte sich am Montagabend in der Berliner Philharmonie zum Gastspiel der Moskauer Philharmoniker. https://hundert11.net/hoerstoerung25/
Dresden Wagners „Meistersinger“ mit Schokoladenmädchen an der Semperoper Dresden Neue Musikzeitung/nmz.de
Thielemanns grandiose „Meistersinger“ feiern in Dresden Premiere. Die Sänger übertreffen sich gegenseitig.
Das Jahr hat gerade erst begonnen, da erreicht es bereits seinen Zenit mit überwältigenden Meistersingern, die man jetzt schon als eines der größten Opernereignisse des Jahres feiern möchte.
Kirsten Liese berichtet aus der Semperoper in Dresden. Klassik-begeistert„Die MITTWOCH-PRESSE – 29. Januar 2020“ weiterlesen
Foto: Anna Netrebko, Instagram (c)
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Die DIENSTAG-PRESSE – 28. JÄNNER /JANUAR 2020
Wien/ Staatsoper
„Otello ist ja auch ein Ausländer“ Bezahlartikel
Tenor Stephen Gould vor dem Staatsopern-Debüt als Otello über ältere Herren und junge Frauen, überzeugende Regisseure und die Frage, wie Wagner-Tenöre Verdi singen. https://www.diepresse.com/5759345/bdquootello-ist-ja-auch-ein-auslanderldquo
Dresden Strahlende Meistersinger in Dresden Bezahlartikel
Die Produktion der Salzburger Osterfestspiele wurde bejubelt.
War die Premiere dieser „Meistersinger“-Produktion bei den Salzburger Osterfestspielen 2019 noch von den Intrigen über die Zukunft des Festivals überschattet, so stand die Übernahme in der Semperoper nun im Zeichen der Vorfreude auf mögliche Dresdner Osterfestspiele mit Thielemann Die Presse
„Konzertgänger in Berlin“ Mittsommerspartanisch: Benjamin Brittens A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM an der Deutschen Oper
Die Feenwelt ist ganz schön gruselig. Und der Wald bei Athen, wo Benjamin Brittens A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM nach Shakespeare spielen soll, arg spartanisch. Zumindest in der Inszenierung von Ted Huffman, die jetzt an der Deutschen Oper Berlin Premiere hatte. https://hundert11.net/mittsommerspartanisch/
Schattenreich: Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ an der Deutschen Oper Berlin Neue Musikzeitung/nmz.de
Ritterbands Klassikwelt 9: Salome
Meine Tochter heißt Salome. Alle drei Kinder tragen Namen aus der Welt der Oper: Salome, Orfeo, Ulisse. Doch die ganz besondere Ehre gebührt Salome, als der ersten.
Oft werde ich gefragt, welche denn meine Lieblingsoper sei – unter den vielen herrlichen Werken, in denen ich so oft schwelge, von deren Aufführung ich schwärme (oder, mitunter, entsetzt bin). Zugegeben – Salome ist vielleicht nicht gerade meine Lieblingsoper. Aber es ist ganz entschieden das Werk, das mich unter allen Opern am meisten fasziniert. Dies ist das kompakteste, expressivste Werk der gesamten Opernliteratur. Das Thema ist zeitlos (siehe #Me.Too): der in der Welt der griechischen Sagen immer wieder vorkommende Topos der unendlich schönen, begehrten, missbrauchten jungen Frau (die Oper geht vom ersten Satz an direkt zur Sache: Narraboth –“Wie schön ist die Prinzessin Salome heute Nacht“ – eine vergleichbare Direktheit, die uns, sobald sich der Vorhang hebt unmittelbar in die Handlung hineinreißt gibt es sonst nur bei Verdis „Othello“).
Der Autor und Journalist Dr. Charles E. Ritterband schreibt jeden zweiten Sonntag aus seiner Klassikwelt. Klassik-begeistert„Die DIENSTAG-PRESSE – 28. JÄNNER /JANUAR 2020“ weiterlesen
Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 27. JÄNNER / JANUAR 2020
Graz/ Musikverein Besonderer Arienabend von Juan Diego Florez in Graz
Mit Charme, Grandezza und perfekter Sangeskunst hat Tenor Juan Diego Florez am Freitag in Graz das Publikum für sich gewonnen. Der Startenor machte es sich nicht einfach: Keineswegs nur Belcanto-Arien, die ihm den Weg an die Spitze geebnet hatten, sondern auch Werke von Verdi und Puccini standen auf dem Programm. Sein Ausnahmekönnen machte auch einige Lieder aus Operetten zu etwas Besonderem. https://www.vol.at/besonderer-arienabend-von-juan-diego-florez-in-graz/6498342
Regensburg Phremde Phedern: Jüri Reinveres Beethoven-Oper „Minona“ in Regensburg In besonderen Fällen schreibt hier auch einmal eine Phremde Pheder – dann aber nur die ethelste: Julia Kaiser über die Uraufführung von Jüri Reinveres Oper MINONA – EIN LEBEN IM SCHATTEN BEETHOVENS in Regensburg
Hat er oder hat er nicht? Ist Minona von Stackelberg in Wahrheit die Tochter Ludwigs van Beethoven? Dass ihre Mutter Josephine die berühmte „unsterbliche Geliebte“ des Komponisten war, darüber besteht in der Beethovenforschung kaum mehr Zweifel. Ob es aber wirklich 1812 in Prag eine amouröse Wiederbegegnung Beethovens mit seiner ehemaligen Klavierschülerin gegeben hat, lässt sich nicht beweisen. Phremde Phedern: Jüri Reinveres Beethoven-Oper „Minona“ in Regensburg
Berlin Deutsche Oper: Jenufa mit Evelyn Herlitzius Glück im Unglück: Einspringerin Andrea Danková singt in der Deutschen Oper eine drängend beseelte Titelrolle, der junge US-Amerikaner Robert Watson setzt seine Reihe von erstaunlichen Auftritten mit einem Laca voll dunkler Leidenschaft fort. Unglück im Glück: Evelyn Herlitzius als Küsterin begeistert einerseits durch rollenfüllendes Spiel, andererseits schallt ihre von obsessivem Ausdruck beherrschte Stimme so mächtig, dass (Artikulations-)Nuancen untergehen. KonzertOpernkritikBerlin
Berlin/ Komische Oper Unletzt: Jaromír Weinbergers „Frühlingsstürme“ an der Komischen Oper
„Die letzte Operette der Weimarer Republik“ könnte ein Etikett wie ein Mühlstein sein, wenn man Jaromír Weinbergers Frühlingsstürmen zumuten wollte, tiefschürfendes Zeugnis oder Vermächtnis sein zu müssen. Denn dieses Werk wollte ja gewiss nichts „Letztes“ sein. Insofern ist Barrie Kosky sehr zu loben, dass er die Frühlingsstürme an der Komischen Oper als das auf die Bühne bringt, was sie sein wollten: eine kurzweilige Operette. https://hundert11.net/unletzt/
Berlin Barrie Kosky inszeniert Weinbergers „Frühlingsstürme“ Tagesspiegel
Barrie Kosky inszeniert die „Frühlingsstürme“ von Jaromír Weinberger Berliner Zeitung
Wien Café Oper kämpft um seine Zukunft: Soli-Party im Pelzmantel
Das bedrohte Kaffeehaus in der Wiener Staatsoper lädt seine Unterstützer zum Solidaritätstreff. Kurier
Salzburg/ Mozartwoche Ein Schiff für Liebeskummer
„Le Nozze die Figaro/ konzertant
Susanna und Marcellina zanken und keifen: Wer kriegt den Figaro? Der Dirigent kriegt beinah auch sein Teil ab. Bevor die Damen handgreiflich werden, trennt Sir András Schiff – zwischen den beiden durch dirigierend – die Konkurentinnen. Überhaupt wenden sich die Solisten aller Liebeslager gern, Unterstützung heischend, an den Maestro… Der konzertante Figaro bei der Mozartwoche in der Felsenreitschule hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. DrehpunktKultur
Karlsruhe Mozart hätte keine Berührungsängste gehabt
Medienkünstler in der Oper. Peter Spuhler im Gespräch mit Britta Bürger DeutschlandfunkKultur
Frankfurt Sir Simon Rattle und das Symphony Orchestra London: In rasanter Fahrt Frankfurter Rundschau
Regensburg Beethoven mal kurz in den Rachen greifen: Jüri Reinveres „Minona“ in Regensburg uraufgeführt Neue Musikzeitung/nmz.de
Halle Die andere Welt ist auch keine Lösung – Veit Güssow inszeniert Dvořáks „Rusalka“ in Halle
In Halle gab es lange nicht so viel opulente Romantik wie jetzt in der sinnlichen Inszenierung von Veit Güssow. Lyrische Märchen und Analyse psychologischer Abgründe haben sich jedoch nicht ausgeschlossen, meint unser Kritiker Joachim Lange, der eine tolle Ensembleleistung sah und hörte. Neue Musikzeitung/nmz.de
„Nach Auschwitz kann man noch schöne Musik machen“
Interview mit der Musikerin und Holocaustüberlebenden Esther Bejarano
Esther Bejarano (geboren am 15. Dezember 1924 als Esther Loewy in Saarlouis) ist die Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitzkomitees, Zeitzeugin der NS-Verbrechen und Musikerin. Während des Zweiten Weltkriegs war sie Gefangene im Zwangsarbeitslager Neuendorf, dann in Auschwitz-Birkenau und später im KZ Ravensbrück. Nach der Befreiung wanderte sie nach Palästina aus und absolvierte dort eine Ausbildung zur Koloratursopranistin. Seit 1960 lebt sie in Hamburg.
Jolanta-Lada Zielke berichtet aus Hamburg https://klassik-begeistert.de/interview-mit-esther-bejarano/
Ladas Klassikwelt 16: Mendelssohns Engelsterzett als Leitmotiv in einer Krimigeschichte
Das Engelsterzett erklingt in dieser Folge insgesamt sechs Mal. Ich frage mich, wem die Engel diesmal helfen sollten. Dem Pfarrer, der in einen Mord verwickelt ist? Dem lokalen Polizeichef, der sich so verhält, als ob er todkrank wäre? Dem Apotheker, der bei Euthanasie hilft? Oder vielleicht den beiden Titelhelden, die wie immer viel Verwirrung in der Ermittlungsführung stiften? Oder letztendlich dem Mörder, um ihn vor dem heiligen Zorn zu schützen?
Jolanta-Lada Zielke berichtet aus Hamburg https://klassik-begeistert.de/ladas-klassikwelt-16-klassik-begeistert-de/
Wuppertal Innen wird sichtbar – Pina Bauschs „Blaubart“-Adaption in Wuppertal Neue Musikzeitung/nmz.de
London Royal Ballet to collaborate with people who have MS to choreograph dance routine The Independent
Film/ TV
Oscar-Wegweiser: US-Regisseure zeichnen Sam Mendes‘ „1917“ aus
Die Auszeichnungen der Directors Guild of America (DGA) gelten seit Jahren als Oscar-Vorboten. Wiener Zeitung
Tennis Trennung Muster – Thiem offenbar nicht im besten Einvernehmen
Muster gegenüber Becker: „Es gibt Häuser mit schönen Fassaden, aber man weiß halt selten, wer drinnen wohnt“ – Steirer hatte sich auf zwei Jahre eingestellt Der Standard
Wien/ Musikverein Thai-Prinzessin bei Philharmonikerball Alle Jahre wieder verwandelt sich der prunkvolle Wiener Musikverein in den vielleicht schönsten Ballsaal der Stadt. Heuer hatte der Philharmonikerball adeligen Besuch: Prinzessin Sirivannavari Nariratana, die Tochter des Königs von Thailand, kam und tanzte. https://wien.orf.at/stories/3031336/
Berlin „Der Markt regelt nicht alles“. Berlins Kultursenator Klaus Lederer über Clubkultur, steigende Mieten und Drogen Was kann die Politik fürs Berliner Nachtleben tun? Der Linke spricht im Interview über die Grenzen des Mietendeckels – und fordert eine rationale Drogenpolitik. Tagesspiegel
Schwerin Mark Rohde neuer Generalmusikdirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters
Mark Rohde übernimmt mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 als neuer Generalmusikdirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters. Der gebürtige Hamburger folgt auf Daniel Huppert. https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Mark-Rohde
Hamburg/ Elbphilharmonie João Barradas beeindruckt mit virtuosem Akkordeon-Spiel…
Insgesamt ein Abend, der das hohe technische Vermögen und die große Bandbreite von João Barradas zeigte. Es bleibt ein eher beeindruckter als begeisterter Eindruck. Die Reihe „Rising Stars“ ist uneingeschränkt zu loben, auch für ihre Bildungsarbeit.Schöne Sache, wenn auch mal ein anderes Instrument als Violine oder Klavier im Mittelpunkt eines Konzertabends steht.
Guido Marquardt berichtet aus der Elbphilharmonie Hamburg. Klassik-begeistert