Der Gesang von Olga Peretyatko-Mariotti strömt wie ein warmer, weicher Wind durch den Saal

© alikhan photography
Georges Bizet, Les Pêcheurs de Perles

Staatsoper Unter den Linden, Berlin, 13. April 2018

Victorien Vanoosten, Dirigent
Wim Wenders, Inszenierung
David Regehr, Bühne
Montserrat Casanova, Kostüme
Olga Peretyatko-Mariotti, Leïla
Alfredo Daza, Zurga
Francesco Demuro, Nadir

von Yehya Alazem

Man kann ins Kino gehen, um eine Oper zu sehen. Vorstellungen werden heutzutage aus der ganzen Welt live im Kino übertragen, was eigentlich hervorragend ist, da man Opernaufführungen aus der Metropolitan Opera in New York, aus dem Festspielhaus in Bayreuth und dem Royal Opera House in London auch am Wohnort erleben kann. Aber ist es wirklich nötig, Film in die Oper zu bringen?

Oper ist ja eine Bühnenkunst. Es geht nicht nur um den Gesang, das Orchesterspiel, das Schauspiel oder die Kostüme, sondern auch um das Bühnenbild. Und wenn man eine so selten gespielte Oper aufführt, warum macht man es nicht richtig? „Georges Bizet, Les Pêcheurs de Perles, Olga Peretyatko-Mariotti,
Staatsoper Unter den Linden, Berlin“
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Trotz fehlender Orchesterproben ist Ádám Fischer ein eindrucksvoller „Ring" zu verdanken

Foto: M. Pöhn (c)
Wiener Staatsoper,
15. April 2018
Richard Wagner, Die Götterdämmerung

Ádám Fischer, Dirigent
Sven-Eric Bechtolf, Regie

Stephen Gould, Siegfried
Albert Pesendorfer, Hagen
Iréne Theorin, Brünnhilde
Tomasz Konieczny, Gunther
Martin Winkler, Alberich
Anna Gabler, Gutrune
Nora Gubisch, Waltraute
Monika Bohinec, Erste Norn
Stephanie Houtzeel, Zweite Norn
Caroline Wenborne, Dritte Norn
Ileana Tonca, Woglinde
Stephanie Houtzeel, Wellgunde
Bongiwe Nakani, Flosshilde

von Jürgen Pathy

„Dein Brief, mein herrlicher Freund, hat mich hocherfreut. Du bist auf einem außerordentlichen Wege zu einem außerordentlich großen Ziele gelangt… mache Dich nur heran und arbeite ganz rücksichtslos an Deinem Werke“!

Mit diesen vitalisierenden Worten seines Freundes, Gönners und späteren Schwiegervaters Franz Liszt empfängt der im Schweizer Exil lebende, steckbrieflich gesuchte, von Geldnöten geplagte Richard Wagner Ende des Jahres 1851 den nötigen Zuspruch, um sich mit voller Schaffenskraft in sein epochales Meisterwerk zu stürzen: den Ring des Nibelungen. „Richard Wagner, Die Götterdämmerung,
Wiener Staatsoper“
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Die DIENSTAG-PRESSE – 17. April 2018

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE –
17. April 2018

Berlin
Deutsche Oper mit 200 Vorstellungen: 40 Opern im Programm
Die Deutsche Oper Berlin setzt in der kommenden Spielzeit auf mehrere Neuproduktionen, will sich aber vor allem auf die Vielfalt ihres Repertoires stützen. Insgesamt seien 177 Vorstellungen mit 36 verschiedenen Werken geplant – eine Fülle, wie sie nur wenige Opernhäuser weltweit auf dem Programm hätten, teilte die Deutsche Oper am Montag mit. Das ständige Angebot des Kernrepertoires – von Mozart bis Richard Strauss – bilde den „Echoraum“ der Premieren der Saison
Sueddeutsche Zeitung

Franzosen, Fontane und Fanale
Die Deutsche Oper Berlin hat ihre Planung für die Saison 2018/19 vorgestellt. Und sieht sich als einziges Berliner Haus, das französisches Repertoire pflegt
Tagesspiegel

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Rusalka: Nach diesem Abend bleibt eine Enttäuschung über die Menschheit

Foto: Barbara Pálffy/Volksoper Wien (c)
Volksoper Wien
, 15. April 2018
Antonín Dvořák, Rusalka

von Mirjana Plath

Die Menschen zerstören nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Umwelt. So interpretieren André Barbe und Renaud Doucet Antonín Dvořáks Märchenoper „Rusalka“, die zur Zeit an der Volksoper Wien läuft. „Antonín Dvořák, Rusalka,
Volksoper Wien“
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Die Laeiszhalle ist erfüllt mit Frieden und Schönheit – der Symphonische Chor Hamburg trägt das Publikum in ein Reich ohne Furcht

Foto: Symphonischer Chor Hamburg (c)
Laeiszhalle Hamburg
, 15. April 2018

Felix Mendelssohn Bartholdy,
Elias / Oratorium nach Worten des Alten Testaments op. 70
Symphonischer Chor Hamburg
Elbipolis Barockorchester Hamburg

Hanna Zumsande, Sopran
Marion Eckstein, Alt
Hyungseok Lee, Tenor
Martin Berner, Bass
Leitung Matthias Janz

von Sebastian Koik

Zu Beginn des Konzerts setzt Martin Berner, einer der beiden brillanten männlichen Solisten, eine sehr starke Duftmarke, demonstriert herrlich unprätentiös und natürlich seine immense Qualität!

Bald darauf erhebt sich der Chor. Und nur kurze Zeit später passiert es dann: Der Chor hebt mit vereinter, gewaltiger Stimme an: Es ist überwältigend!!! – und sofort wird klar, was Sache ist: Das ist ganz und gar nicht ein gewöhnlicher Amateurchor! Man erlebt etwas Besonderes! Man hört ein Konzert eines der ambitioniertesten Chöre Deutschlands. Es darf sich glücklich schätzen, wer eine der begehrten Konzertkarten erhält. „Felix Mendelssohn Bartholdy, Elias, Symphonischer Chor Hamburg,
Laeiszhalle Hamburg“
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Die MONTAG-PRESSE – 16. April 2018

Rebecca Nelsen als Marilyn  Foto © Johannes Ifkovits
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16. April 2018

Wien/ Volksoper im Kasino Schwarzenbergplatz
Oper: Die delikate Tristesse der Monroe
Kritik „Marilyn Forever“, Gavin Bryars Kammeroper über Sex und Selbstzerstörung am Beispiel Marilyn Monroes, faszinierte im Kasino Schwarzenberg
Die Presse

Linz/Musiktheater des Landestheaters
Stürmisch gefeierte Premiere „Eugen Onegin“
http://www.krone.at/1693679

München/Cuvilliestheater/Studio der Bayerischen Staatsoper
Wenn Männer Macht missbrauchen
Ein Abend ohne Pause mit Viktor Ullmanns Einakter „Der zerbrochene Krug“ und Ernst Kreneks „Der Diktator“
Sueddeutsche Zeitung

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Frauenpower: In Freiburgs 5. Kammerkonzert verschaffen sich Musikerinnen Gehör

Frauenpower: In Freiburgs 5. Kammerkonzert verschaffen sich Musikerinnen Gehör

Theater Freiburg, Sonntag, 15. April 2018
Fanny Hensel                      Klaviertrio d-Moll op.11
Albéric Magnard                Cellosonate A-Dur op.20
Dragana Jovanović            Balkantino
Cécile Chaminade              Klaviertrio Nr.1 g-Moll op.11
Violine                                     Jelena Wilke
Violoncello                            Dina Fortuna-Bollon
Klavier                                     Rada Pecanac

von Leah Biebert

Starke Frauenpersönlichkeiten standen beim 5. Kammerkonzert des Theaters Freiburg im Vordergrund. Das rein weiblich besetzte Klaviertrio spielte ausgewählte Stücke von Komponistinnen, die sich in der von Männern dominierten Musikbranche behaupten mussten. „5. Kammerkonzert,
Theater Freiburg“
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Wiener Symphoniker glänzen mit einem fulminanten Brahms im Musikverein

Foto: Musikverein Wien / Müller (c)
Musikverein Wien
, 12. April 2018
Wiener Symphoniker
Dirigent: David Afkham
Violine: Anton Sorokow
Violoncello: Pablo Ferrández

Johannes Brahms, Konzert für Violine und Violoncello mit Orchester a-Moll op. 102 „Doppelkonzert“
Antonin Dvorák, Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70

von Charles E. Ritterband

Der Jubel im Wiener Musikverein nach dem Brahms-Doppelkonzert war keineswegs übertrieben: Es war fulminant, überwältigend. Die Symphoniker unter der präzisen und zugleich hochsensiblen Stabführung des in Freiburg im Breisgau geborenen David Afkham ließen warme Klangwolken durch den herrlichen Goldenen Saal schweben. Pablo Ferrandez, mehrfacher Preisträger renommierter Wettbewerbe, brillierte auf seinem Cello in schier atemberaubender Virtuosität mit den Wiener Symphonikern. Die Fülle dieses Klangkörpers entfaltet sich nirgendwo so grandios wie im Goldenen Saal des Musikvereins. „Wiener Symphoniker, David Afkham, Anton Sorokow, Pablo Ferrández,
Musikverein Wien“
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Die SONNTAG-PRESSE – 15. April 2018

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15. April 2018

Bayreuth
Bayreuth hat mit dem Markgräflichen Opernhaus seinen schönsten Kulturtempel zurück
Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist eines der schönsten Barocktheater der Welt. Sechs Jahre lang wurde es glanzvoll renoviert – und feiert nun eine wenig würdige Wiedereröffnung
Die Welt.de

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth: Die Wilhelmine-Silja-Show
Gut 29 Millionen hat die Sanierung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth gekostet. Die Investition hat sich gelohnt: Das weltweit schönste Barocktheater kann wieder bespielt werden
Münchner Merkur

Über die Bedeutung des Opernhauses in Bayreuth
Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth zählt zu den großen Barocktheatern in Europa und ist ein seltenes Beispiel noch erhaltener Theaterarchitektur und -dekoration dieser Größe und Qualität. Vorbilder für den Bau, als dessen treibende Kraft Markgräfin Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth gilt, waren die größten Opernhäuser jener Zeit in Wien und Dresden.
https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kultur

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Tolle junge Stimmen strahlen in Münchens schönstem Theater

Bayerische Staatsoper – Cuvilliés-Theater, 13. April 2018
Ernst Krenek: Der Diktator, Viktor Ullmann: Der zerbrochene Krug
Karsten Januschke: Dirigent
Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Münchner Kammerorchester

von Maria Steinhilber

„Wie schön die Welt ist heute, ruhig liegt der See im Abendrot. Man könnte denken, es sei Friede auf der Welt.“ Mit diesen Worten wird der tragische Einakter von Ernst Krenek (1900-1991) eröffnet. „Der Diktator“ wird an diesem Abend im vielleicht schönsten Theater Münchens aufgeführt: dem Cuvilliés-Theater. Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper präsentiert die angehenden neuen Gesangs-Sternchen. Begleitet werden die jungen Sänger vom Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Karsten Januschke. „Ernst Krenek, Der Diktator, Viktor Ullmann, Der zerbrochene Krug“ weiterlesen