Die SONNTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2021

Foto: Philippe Jordan, © csm Portrait

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SONNTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2021

München
Gewaltige Klanggebäude
Der Dirigent Philippe Jordan gibt sein Debüt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Und versucht sein Glück mit großer romantischer Symphonik von Wagner und Liszt.
Sueddeutsche Zeitung

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Den Hut lüften
Philippe Jordan dirigiert im Herkulessaal das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Münchner Abendzeitung

Osnabrück
Vergessene Oper über Migration
Musiktheater Osnabrück startet mit „Fremde Erde“ in die Spielzeit. An diesem Samstag startet die Musiktheatersparte in die neue Saison. Auf dem Programm steht „Fremde Erde“ von Karol Rathaus. Sie kennen das Werk nicht? Damit sind Sie nicht allein.
noz.de.osnabrück

Oper Bonn startet mit zwei Premieren in die neue Spielzeit : „Arabella“ und „Leonore 40/45“
https://ga.de/news/kultur-und-medien/regional/arabella-und-leonore-40-45_aid-63296219

Deutschland
Freier Eintritt für Theater: Wunsch- oder Zukunftsszenario?
Die Kulturinstitutionen im Norden versuchen Bezahlmodelle zu finden, um neue Besuchergruppen anzulocken. Sind Freie-Eintritt-Veranstaltungen möglich? Wir haben bei Theatern im Norden nachgefragt.
NDR-Kultur.de

Berlin
Duell der Temperamente

Dirigent Juraj Valčuha entfesselt mit dem Konzerthausorchester Tschaikowskys 5. Sinfonie, Julian Rachlin sucht nach stillen Momenten bei Mendelssohn.
Tagesspiegel.de

Regensburg
Ausfransende Klangströme: Das 2. Kammermusikfestival Regensburg stellte Nikolai Roslawez ins Zentrum
https://www.nmz.de/online

Graz
Mit „Die Macht des Schicksals“ in neue Saison
Sie ist vielleicht die tragischste Oper von Giuseppe Verdi: „Die Macht des Schicksals“. Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Hass liegen hier ganz eng beisammen. Am Samstag eröffnet die Grazer Oper mit diesem opulenten Meisterwerk die neue Spielzeit.
https://steiermark.orf.at/stories/3124024/

Bregenz
Europäischer Kulturpreis für die Bregenzer Festspiele
Seit fast 30 Jahren zeichnet die Europäische Kulturstiftung „Pro Europa“ Kulturschaffende und Institutionen für herausragende kulturelle Leistungen aus. Der Preis für künstlerische Nachwuchsarbeit ging heuer an die Bregenzer Festspiele.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3124101/

Komponist Carlisle Floyd gestorben
Mit „Susannah“ oder „Of Mice and Men“ feierte der US-Amerikaner auch in Österreich Erfolge
Wiener Zeitung

Wien/Konzerthaus
Mahler ohne Geheimnisse im Konzerthaus
Die Symphoniker unter Orozco-Estrada im Konzerthaus: eine Enttäuschung.
https://www.diepresse.com/6041874/mahler-ohne-geheimnisse-im-konzerthaus  „Die SONNTAG-PRESSE – 3. OKTOBER 2021“ weiterlesen

Die SAMSTAG-PRESSE – 2. Oktober 2021

Foto: Herbert Blomstedt © Monika Rittershaus

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden:
Die SAMSTAG-PRESSE – 2. Oktober 2021

Berliner Philharmoniker
Altmeister Blomstedt begeistert
Unpathetisch und klar strukturiert: Der 94-jährige Herbert Blomstedt interpretiert mit den Berliner Philharmonikern Anton Bruckners fünfte Symphonie
https://www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-philharmoniker-altmeister-blomstedt-begeistert/27668956.html

Konzerthausorchester Berlin: Duell der Temperamente
Dirigent Juraj Valčuha entfesselt mit dem Konzerthausorchester Tschaikowskys 5. Sinfonie, Julian Rachlin sucht nach stillen Momenten bei Mendelssohn
Tagesspiegel.de

Sommereggers Klassikwelt 106
Der smarte Verührer: Ruggero Raimondi zum 80. Geburtstag
Auch charmante Verführer und Schurken sind nicht gegen das Altern gefeit. Also feiert der unverwüstliche italienische Bass Ruggero Raimondi am 3. Oktober seinen 80. Geburtstag. In Bologna als Sohn eines Fabrikanten geboren, verfolgte der junge Ruggero zielstrebig seinen Weg zum Operngesang und zu einer großen internationalen Karriere. Nach Gesangstudien in Rom und Mailand debütierte er 1964 in Spoleto. Bereits im nächsten Jahr wurde er mit nur 24 Jahren an das Teatro la Fenice in Venedig engagiert, dem er mehrere Jahre treu blieb. Ab 1968 sang er an der Mailänder Scala ein breites Repertoire. Seine Weltkarriere war nicht mehr aufzuhalten, in den folgenden Jahren gab es praktisch kein internationales Opernhaus an dem Raimondi nicht erfolgreich aufgetreten wäre.
Klassik-begeistert.de

München / Bayerische Staatsoper
Starke Sängerinnen und Sänger an der Bayerischen Staatsoper entrinnen nicht der Macht des Schicksals
Die Sänger zeigen insgesamt eine bärenstarke Leistung. Allen voran, die wunderbare Anja Harteros, die 2013 in dieser Inszenierung ihr Rollendebüt als Leonora feierte und für die die Bayerische Staatsoper quasi wie ein Wohnzimmer ist. Ihre perfekt geführte warme Stimme gleitet mühelos durch sämtliche Register, dynamisch von zarten Piani bis zum mächtigen Fortissimo. Das „Maledizione“ zum Ende des Gebets „Pace, pace, mio Dio“ geht durch Mark und Bein. Brava!
von Dr. Petra Spelzhaus
Klassik-begeistert.de

Waizenkirchen
Gedenkveranstaltung und Ausstellung über den Komponisten Wilhelm Kienzl
Oberösterreichische Nachrichten

Nürnberg
Volles Programm: Nürnberger Staatstheater kämpft um Publikum
BR-Klassik.de

Bad Wörishofen
Diana Damrau über Musik: „Es gehört zum Menschsein“
Beim Festival der Nationen steht Diana Damrau am Wochenende in Bad Wörishofen mit einer Operngala auf der Bühne. „Gott sei Dank“ habe sie wieder Konzerte, sagt die Star-Sopranistin, die zu Hause gerne Rock aus den 80ern anstimmt.
BR-Klassik.de

Interview
Frau Laberenz, wird man als Frau am Theater nicht ernstgenommen?
Aino Laberenz ist Bühnenbildnerin und war mit Christoph Schlingensief verheiratet. Ein Gespräch über Machtstrukturen und Männerdominanz am Theater.
Profil.at

Wien / Konzerthaus
Symphoniker und Andrés Orozco-Estrada im Konzerthaus: Es war schön
Mahlers monumentale dritte Symphonie leitete der 43-Jährige am Donnerstagabend in glückstrahlender Weise
Der Standard.at

Symphoniker starteten mit Mahler in die Saison
Wiener Zeitung. „Die SAMSTAG-PRESSE – 2. Oktober 2021“ weiterlesen

Walthers Lieder sprechen eine klare Sprache

Frederiksen_Joel_with_Archlute_©Harri_Rospu-1.jpg

Als sehr spannend empfinde ich die Direktheit und Klarheit des Inhalts. Ob Minnelied oder Sangspruch: Walthers Worte sind von eindrucksvoller Klarheit.

Allerheiligen-Hofkirche, München, 26. September 2021

Rezension Walther von der Vogelweide – ein Wanderleben

von Frank Heublein

Ich höre heute in der Allerheiligen-Hofkirche zu München mittelalterliches Liedgut um die Jahrhundertwende 1200 des Lyrikers und Minnesängers Walther von der Vogelweide. Eine weitere Seite des Sängers sind die Sangsprüche, ich verstehe diese als politisch-soziale Lieder. Joel Frederiksen als Leiter des Ensemble Phoenix Munich präsentiert dieses Programm mit zwei an der Basler Schola Cantorum Basiliensis in der Lehre für diesen zeitlichen Abschnitt tätigen Musikern Baptiste Romain und Marc Lewon. In dieser Forschung enthalten ist auch die Suche nach Perspektiven der Aufführungspraxis.

Musikalisch ist wenig überliefert, was man Walther direkt zuschreiben kann. Den Ausführenden fällt damit die Rolle der musikalisch Interpretierenden zu. Am eindrucksvollsten gelingt es den drei Mitgliedern des Ensemble Phoenix Munich in der Trias eines französischen Liedes, bei dem Text und Melodie überliefert sind. Von „Quant je voi l’erbe menue“ scheint mit einiger exegetischer Wahrscheinlichkeit Walther die Melodie für „Muget ir schowen“ übernommen haben, fachsprachlich nennt Marc Lewon dies Kontrafaktur. Mönche haben, die Melodienlinie ist für den Text „Hebet sydus“ ebenfalls erhalten, eine Kontrafaktur über Walthers Kontrakfaktur gelegt. Zwischen diesen drei Liedern spielen die drei Musiker eine instrumentale Interpretation der mönchischen Kontrafaktur. „Rezension: Walther von der Vogelweide – ein Wanderleben,
klassik-begeistert.de“
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Die MITTWOCH-PRESSE – 29. September 2021

Bogdan Roščić, Wiener Staatsoper, © Foto: M. Plöhn

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Die MITTWOCH-PRESSE – 29. September 2021

Wien
Staatsoper erhält neue Spielstätte im Künstlerhaus
Die Spatzen pfiffen es zuletzt von den Dächern, nun ist es offiziell: Die Staatsoper erhält im ehemaligen Brut-Flügel des Künstlerhauses eine neue Spielstätte. Renoviert wird der noch unsanierte „Französische Saal“ vor allem mit Unterstützung von Hans Peter Haselsteiner. Der Bund steuert fünf Millionen zu dem 21-Millionen-Euro Projekt bei, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz.
WienerZeitung

Kinderoper zieht ins Künstlerhaus ein
Die Wiener Staatsoper bekommt im einstigen Brut-Theater eine neue Spielstätte für Kinder- und Jugendprojekte
Der Standard.at

Melk/Barocktage starten
Michael Schade: „Bin froh, dass ich geimpft bin“
Die Barocktage Melk starten am Donnerstag erstmals im Herbst. Der Intendant wirbt um Publikum: „Die Leute brauchen keine Angst haben.“
Wiener Zeitung   „Die MITTWOCH-PRESSE – 29. September 2021“ weiterlesen

Pathys Stehplatz (9): Otello - wenn die Intensität als Sieger vom Schlachtfeld zieht

Foto: © Michael Pöhn / Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper, 26. September 2021
Otello, Giuseppe Verdi

von Jürgen Pathy

Manchmal ist Ausdruck alles, hohe Töne belanglos. Das hat Gregory Kunde Sonntagabend an der Wiener Staatsoper bewiesen. Was der Amerikaner, der seit Jahrzehnten zur Elite zählt, in der Titelpartie von Verdis „Otello“ für Farben ins Theateroval hat strömen lassen, war wie Balsam auf der Seele. Dabei hatte Kunde, der bereits knapp an der 70 schrammt, gleich zu Beginn schwer zu kämpfen. Kein Wunder, gilt doch der Otello, nicht nur wegen des berüchtigten Esultate als der „Mount Everest“ der Tenorpartien. Am Ruf des Feldherren, der gerade heimgekehrt ist, sind allerdings auch schon weit jüngere Kollegen gescheitert.

Kunde weiß andere Stärken in die Schlacht zu werfen. Von Bronze über Dunkelrot bis hin zu Silber reicht die Palette an Farben, derer sich der großgewachsene Tenor zu bedienen weiß. Ein Traum für alle Connaisseurs, die nicht nur nach perfekter Tonhöhe suchen, sondern in der Intensität ihr Wohlbehagen finden. Wenn Kunde in den beiden Schlussakten mit seiner Eifersucht zu kämpfen hat, schimmert es in prachtvollen Farben. Da blitzen ein Domingo und ein Pavarotti durch. Was für ein Glück.

Denn Verdis Meisterwerk ist musikalisch kein einfaches. Im Gegensatz zu anderen beliebten Werken, wie „Rigoletto“ oder „La Traviata“, fehlt es in „Otello“ nicht nur an Gassenhauern und eingängigen Melodien, der Aufbau wirkt insgesamt recht komplex. Statt sich blind in orchestrale Wogen stürzen zu können, trägt hier vor allem das Parlando und der dramaturgische Aufbau das ganze Geschehen. „Wiener Staatsoper: Giuseppe Verdi, Otello,
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Die DIENSTAG-PRESSE – 28. September 2021

WIENER STAATSOPER: HEUTE PREMIERE „IL BARBIERE DI SIVIGLIA“. Fotos aus der Generalprobe

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Paolo Bordogna, Aurora Marthens, Ildar Abdrazakov, Ruth Brauer-Kvam. Foto: Michael Pöhn / Wiener Staatsoper

Den Beitrag lesen Sie bitte unter „Info des Tages“.

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Die DIENSTAG-PRESSE – 28. September 2021

„Konzertgänger in Berlin“
Unwillens frei: FUCK MARRY KILL
Die Erkenntnis, dass das Frauenbild im Großteil des Opernrepertoires unter aller Sau ist, rennt offene Türen ein. Das heißt natürlich noch lange nicht, dass das Publikum durch diese offenen Türen auch hindurchginge. Vielleicht ist sogar alles noch schlimmer geworden, denn selbst die alte Opern-Weisheit It’s not over till the fat lady sings ist obsolet geworden: Heutzutage müssen die Sentas, Carmens und Desdemonas auch noch jung und schlank sein, um schön zu lieben und schön zu sterben.
https://hundert11.net/unwillensfrei/

Berlin
Kammermusik im Boulez Saal: Die Vier von der Staatsoper
Das Streichquartett der Staatskapelle Berlin überzeugt mit Werken von Haydn und Schönberg im Pierre Boulez Saal.
Tagesspiegel.de

München / Isarphilharmonie
Lang lebe das Provisorium
In erstaunlich kurzer Zeit wurde die Isarphilharmonie errichtet. Ein Baustellenbesuch mit Akustiker Yasuhisa Toyota und Valery Gergiev, Chefdirigent der Münchner Philharmoniker.
SueddeutscheZeitung

Crescendo / Klassik-Woche 39
Beginnt jetzt die Zukunft der Klassik?
Die Fridays-for-Future-Proteste sind wieder auf der Straße, und längst sind ihre Ziele auch in der Musik angekommen: Klimaneutrale Orchester und klimaneutrale Veranstaltungsorte sind im Gespräch
CrescendoKlassikWoche

Bayerische Staatsoper, 26. September 2021. Giuseppe Verdi, La forza del destino
Publikumsliebling war mit Abstand die Sopranistin Anja Harteros, die in der Rolle der Donna Leonora in weiten Teilen zu überzeugen wusste. Ich bin ein großer Fan von Anja Harteros, sie ist eine Ausnahmekünstlerin, die mir schon viele schöne, sinnliche und berauschende Opernabende geschenkt hat. Nicht aber an diesem Abend. Auch nicht als Isolde in Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“ während der diesjährigen Münchner Opernfestspiele.
Klassik-begeistert.de

Leipzig
Viktor Ullmanns Oper „Der Sturz des Antichrist“: Das Ende der Welt
In Leipzig ist die Neuproduktion von Viktor Ullmanns hochpolitischer Oper „Der Sturz des Antichrist“ von 1935 zu sehen. Und überrascht mit aktuellem Inhalt und fantastischer Musik.
Sueddeutsche.de

Kassel
Spektakulärer Auftakt einer neuen Intendanz: Florian Lutz inszeniert Alban Berg „Wozzeck“ in einer Raumbühne mit Gegenwartsbezug
Neue Musikzeitung/nmz.de

Kassel
„Tosca“ in der Raumbühne – Die zweite Premiere des Spielzeitauftakts in Kassel
Neue Musikzeitung/nmz.de. „Die DIENSTAG-PRESSE – 28. September 2021“ weiterlesen

Rauschhafte Anthroposophenoper an der Oper Leipzig: Viktor Ullmanns „Der Sturz des Antichrist“

Fotos: Oper_Leipzig_DerSturzdesAntichrist_©KirstenNijhof-3.jpg

Viktor Ullmann, Der Sturz des Antichrist
Premiere, Oper Leipzig, 
25. September 2021

von Dr. Guido Müller

Üppiger und rauschhafter Schönklang eines riesigen Orchesters einschließlich Orgel, das eher an Arnold Schönbergs „Gurrelieder“ als an die Avantgarde der 1920er Jahre erinnert, herrscht musikalisch in dieser Intellektuellenoper vor. Damit stellt das mit der Spätromantik bestens vertraute Weltspitzenorchester des Gewandhauses den Hauptakteur in dieser Oper dar. Kaum eine Oper wie die in Leipzig verfügt über eine solche Luxusbesetzung im Graben und lohnt meistens schon daher den Besuch.

Unter ihrem Intendanten Ulf Schirmer hat sich die Oper Leipzig in den letzten Jahren besonders mit der Pflege der Werke von Richard Wagner, dessen Opern in dieser Spielzeit einschließlich der Frühwerke komplett aufgeführt werden, und von Richard Strauss profiliert. „Viktor Ullmann, „Der Sturz des Antichrist“, Oper Leipzig,
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Die MONTAG-PRESSE – 27. September 2021

Foto: Georg_Friedrich_Händel/Wikipedia

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Die MONTAG-PRESSE – 27. September 2021

Frankfurt
Händels Oper „Amadigi“ erzählt eine alte Geschichte neu
Im Spa der Zauberin: Händels „Amadigi“ im vollbesetzten Bockenheimer Depot als erste Premiere der Saison
Frankfurter Rundschau

Nürnberg
Saisonauftakt von Staatsphilharmonie und Symphoniker im Vergleich: Welches der Konzerte war besser?
Nordbayern.de

Schwerin
„Macabre“ bis „bleiche Sophie“: Neustart am Staatstheater
Einen Premieren-Marathon hat das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin zur Spielzeit-Eröffnung hingelegt. Die neue Intendanz setzt vor allem mit der Oper „Le Grand Macabre“ ein Achtungszeichen.
Münchner Merkur.de

Hof
Todesschüsse zur Fest-Eröffnung: Cherubinis „Medea“ am Theater Hof
Neue Musikzeitung/nmz.de

Neustrelitz
Prinzenjagd im Theater Neustrelitz: Humperdincks „Dornröschen“
Volltreffer! Beim zweiten Anlauf klappte es. Die Premiere von Engelbert Humperdincks „Dornröschen“ wurde am Beginn des zweiten Lockdowns im Herbst 2020 abgesagt. Vor zehn Monaten hatte man sogar vorsorgend eine Fassung mit zwei Klavieren anfertigen lassen, um für alle Einlass-Eventualitäten gewappnet zu sein.
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien / Musikverein
Saisonstart der Wiener Philharmoniker
Unter Alain Altinoglu musizierte das Orchester César Franck und Antonín Dvořák
Wiener Zeitung

Wiener Staatsoper
Herbert Fritsch: „Ein Heulsusentheater interessiert mich nicht“ (Bezahlartikel)
Kleine Zeitung

Standing Ovations im Musiktheater bei der Premiere von „La Bohème“
Die Erleichterung nach der gelungenen Premiere war dem Ensemble deutlich anzusehen. Der Start in die neue Opernsaison ist mit Giacomo Puccinis „La Bohème“ eindrucksvoll gelungen.
Oberösterreichische Nachrichten

Linz
„La Bohème“ eröffnete die Linzer Opernsaison eindrucksvoll
Salzburger Nachrichten

Brucknerfest in Linz: Romantische Sinfonie und ein Lied der Klage
https://www.krone.at/2515725

Paris
Ödipus-Oper in Paris: Er war doch selbst schuld
Frankfurter Allgemeine

CD
Rezension Axel Kober – Wagner: Siegfried beflügelnd
Mit jugendlicher Energie und starker Besetzung erschaffen Axel Kober und die Duisburger Philharmoniker ein wahres Juwel der Wagner-Interpretation.
https://www.concerti.de/rezensionen/axel-kober-wagner-siegfried/

CD-Rezension
Jules Massenet: Thaïs
Leo Hussain, ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Unitel 80 5004
Jules Massenet war der mit Abstand erfolgreichste französische Opernkomponist des 19. Jahrhunderts. Einige seiner Opern, so der „Werther“, haben bis heute ihren festen Platz im internationalen Opernrepertoire. Das trifft nur sehr bedingt für die unmittelbar nach dem „Werther“ entstandene Oper „Thaïs“ zu.
von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de.    „Die MONTAG-PRESSE – 27. September 2021“ weiterlesen

DVD Rezension: Schwülstiges aus dem Fin de Siècle

 

Jules Massenet
Thaïs
Leo Hussain

ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Unitel 80 5004

von Peter Sommeregger

Jules Massenet war der mit Abstand erfolgreichste französische Opernkomponist des 19. Jahrhunderts. Einige seiner Opern, so der „Werther“, haben bis heute ihren festen Platz im internationalen Opernrepertoire. Das trifft nur sehr bedingt für die unmittelbar nach dem „Werther“ entstandene Oper „Thaïs“ zu.

1894 an der Pariser Oper uraufgeführt, wurde das Werk erst nach einer Überarbeitung durch den Komponisten zum Erfolg. In der damaligen Zeit konnte die Legende von der ägyptischen Hetäre Thaïs und ihre Läuterung durch den Glauben vielleicht mehr überzeugen als heute. War ursprünglich die hohe Anforderung an die Sänger der Hauptpartien der Grund für die mangelnde Durchsetzung des Werkes, so ist es heute die doch sehr aus der Zeit gefallene Thematik und die Schwülstigkeit des Librettos. Die Handlung tritt auf der Stelle und echte Dramatik will sich während der gesamten Aufführungsdauer von etwa zwei Stunden nicht einstellen.

„DVD Rezension: Jules Massenet, Thaïs
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Eine Missa, die aufrüttelt und aufwühlt

Foto: BRSO Gardiner 210923 © Astrid Ackermann

Herkulessaal, München, 24. September 2021

Missa solemnis von Ludwig van Beethoven

von Frank Heublein

Zum Saisonstart des Symphonieorchesters und Chors des Bayerischen Rundfunks tritt am zweiten Abend hintereinander Sir John Eliot Gardiner ans Pult im Herkulessaal in München und lässt Beethovens Missa solemnis (feierliche Messe) erklingen.

Der Titel lässt erahnen, diese Messe hat nicht die Liturgie, die Unterstützung eines Gottesdienstes zum Ziel. Keine Kontemplation, innere Einkehr und Ruhe. Das ganze Gegenteil geschieht in mir.

Nach wenigen ruhigen Tönen setzt der Chor ein mit dem Kyrie im Forte. Ansatzlos ist der Übergang zuerst zum Tenor. Dieser Wechsel zwischen Chor und Solostimmen ist wie eine musikalische Welle, die aufwallt und heranbrandet in mein Inneres, einen Strand, an dem sich diese musikalischen Wellen brechen.

BRSO Gardiner 210923 (c) Astrid Ackermann

Das Gloria beginnt stürmisch wuchtig. Die göttliche Herrlichkeit als musikalischer Sturm, der in mir hereinbricht. Ich bin ausgesetzt, diese Musik wirkt beherrschend bis zum Atemanhalten: Deus pater omnipotens (Gott allmächtiger Vater). Der musikalische Wechsel hin zum Stillen und Langsamen signalisiert mir den gnädigen Gott. Zärtliche Flötentöne. Die Solisten setzen ein mit Qui tollis peccata mundi (Du nimmst hinweg die Sünden der Welt). Die Musik und ich mit ihr halten inne. Das folgende Preisen des Herrn ist energetisches Forte, strahlt in mich hinein. „Ludwig van Beethoven, Rezension Missa solemnis,
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