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Staatsoper Hamburg, 8. Januar 2019
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem
von Dr. Holger Voigt
Als Giacchino Rossini am 13. November 1868 verstarb, hatte Giuseppe Verdi die Idee, ihn mit einer eigens zu komponierenden Totenmesse zu ehren. An der Realisierung dieser Idee sollten sich namhafte zeitgenössische Komponisten beteiligen, so dass auf diese Weise ein Gemeinschaftswerk zustande käme. Die Messe sollte am ersten Jahrestag von Rossinis Tod in Bologna uraufgeführt werden. Tatsächlich beteiligten sich neben Verdi 13 weitere Komponisten an dem Projekt einer Messa per Rossini. Die Messe wurde im September 1869 fertiggestellt, doch kam es nie zu einer vollständigen Uraufführung in Bologna, wo Rossini gelebt und studiert hatte. Grund dafür waren Abstimmungsprobleme und Querelen bezüglich der Kostenverteilung sowie die Tatsache, dass in Pesaro, der Geburtststadt Rossinis, bereits eine eigene Gedenkfeier mit Aufführung von Rossinis „Stabat Mater“ stattgefunden hatte, was Verdi als Affront betrachtete. „Giuseppe Verdi, Messa da Requiem,
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