Der historische Dresdner „Freischütz“ wird als Zeitdokument neu veröffentlicht

 

Musikalisch hat die Aufführung ein erfreulich hohes Niveau. Traurig stimmt, dass außer Smitková, Ketelsen und Bär keiner der Künstler mehr am Leben ist. Umso mehr muss man die Veröffentlichung begrüßen, die durch die enthaltene Dokumentation der Hintergründe noch an dokumentarischem Wert gewinnt.

Carl Maria von Weber
Der Freischütz

Wolf-Dieter Hauschild, Dirigent

Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

hänssler profil  PH 25001

von Peter Sommeregger

Die Wiedereröffnung des Dresdner Opernhauses, auf den Tag genau 40 Jahre nach seiner Zerstörung, am 13. Februar 1985, war für die Musikwelt, aber insbesondere auch für das sozialistische Regime der DDR ein Großereignis. Wenn man seinerzeit die auch in den Westen übertragene Premiere im Fernsehen erlebte, war man sich über die politischen und ideologischen Hintergründe nicht im Klaren.

„Carl Maria von Weber, Der Freischütz, Wolf-Dieter Hauschild
klassik-begeistert.de, 24. August 2026“
weiterlesen

DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026

Rudolf Buchbinder © Julia Wesely

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026

Grafenegg
Grafeneggs (Noch-)Intendant gibt sich die Ehre am Klavier
Es ist ja mittlerweile allseits bekannt, dass der „Geburtshelfer“ des Grafenegg-Festivals genau zum zwanzigjährigen Jubiläum die Schlüssel an seinen Nachfolger Johannes Neubert übergibt. Aber die Intendanz aufzugeben heißt sicher nicht, dass Rudolf Buchbinder als Musiker aufhört. Und man kann nach diesem Konzert nur sagen – hoffentlich noch lange nicht!
Von Herbert Hiess
Klassik-begeistert.de

Salzburger Festspiele ehren Martha Argerich mit Festspielnadel
Die 85-jährige Pianistin ist dem Festival seit mehr als einem halben Jahrhundert verbunden
DerStandard.at

„DIE DIENSTAG-PRESSE – 25. AUGUST 2026“ weiterlesen

Daniels Anti-Klassiker 8: Edvard Grieg, „In der Halle des Bergkönigs“ aus Peer Gynt Suite (1888 - 1891)

 

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Erinnert sich noch jemand an den Werbespot aus dem Jahr 2009, der mit einer Frau beginnt, die jene Melodie, dieses vorsichtige mit leichten Unbehagen behaftete Heranschleichen vor sich hin pfeift? Wenn ja, dann ist sicher auch die Erinnerung noch präsent, wie jede Person, die mit ihr oder einem bereits „Infizierten“ in Kontakt kommt, ebenfalls in das Pfeifen dieser Melodie mit einstimmt. Eine Musik, die sich ausbreitet, wie ein Virus.

„Daniels Anti-Klassiker 8: Edvard Grieg, Peer Gynt Suite (1888 – 1891)
klassik-begeistert.de, 23. August 2026“
weiterlesen

DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026

Christian Thielemann © Matthias Creutziger

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026

Salzburg/Großes Festspielhaus
Salzburg: Thielemann zaubert Brahms’ Clara-Liebe aus der Ersten!
Trotz ein paar kleineren Schönheitsfehlern entfesselten die Wiener Philharmoniker mit Christian Thielemann am Pult die erste Symphonie von Brahms und weckten dieses Stammwerk der Klassikliteratur zu neuem Leben. Selbst das musikalisch verwöhnte Salzburger Publikum zeigte sich mit einem Applausfeuerwerk grenzenlos begeistert!
Von Johannes Karl Fischer
Klassik-begeistert.de

Berlin/Philharmonie
Petrenko begeistert mit einer fulminanten Saisoneröffnung
Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.
Das traditionelle Eröffnungskonzert der Berliner Philharmoniker, mit dessen Programm das Orchester anschließend bei den Salzburger Festspielen und in Luzern gastiert, war diesmal zwei Komponisten gewidmet, deren Werke unterschwellige Parallelen aufweisen.
Von Peter Sommeregger
Klassik-begeistert.de

„DIE MONTAG-PRESSE – 24. AUGUST 2026“ weiterlesen

Daniels Anti-Klassiker 7: Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 in d-Moll „Ode an die Freude“ (1824)

 

Höchste Zeit, sich als Musikliebhaber neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen. Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der sogenannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese sarkastische und schonungslos ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Was hat Beethovens „opus summum“ – angeblich ein Juwel der Musikgeschichte – in einer Reihe zu suchen, die sich „Anti-Klassiker“ nennt? Seine neunte und als letzte vollendete Sinfonie ist weltbekannt, nicht selten liest man, sie sei die weltweit am meisten aufgeführte Sinfonie überhaupt. Als möglicherweise erste Sinfoniekantate hat Beethoven mit diesem Werk nachfolgende Komponistengenerationen maßgeblich beeinflusst. Und es stimmt – ein Blick in den beeindruckenden Lebenslauf dieses Werkes offenbart Allgegenwärtigkeit: Ersatznationalhymne Deutschlands bis 1952, Nationalhymne Rhodesiens 1979, Europahymne 1985, Fall der Berliner Mauer, Krimkrise: „Freude, schöner Götterfunke“.

„Daniels Anti-Klassiker 7: Ludwig van Beethoven, „Ode an die Freude“ (1824)
klassik-begeistert.de, 23. August 2026“
weiterlesen

Grafeneggs (Noch-)Intendant gibt sich die Ehre am Klavier

Rudolf Buchbinder © Marco Borggreve

Es ist ja mittlerweile allseits bekannt, dass der „Geburtshelfer“ des Grafenegg-Festivals genau zum zwanzigjährigen Jubiläum die Schlüssel an seinen Nachfolger Johannes Neubert übergibt. Aber die Intendanz aufzugeben heißt sicher nicht, dass Rudolf Buchbinder als Musiker aufhört. Und man kann nach diesem Konzert nur sagen – hoffentlich noch lange nicht!

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Rudolf Buchbinder, Klavier

Rotterdam Philharmonic Orchestra
Lahav Shani, Dirigent

Wolkenturm, Grafenegg, 22. August 2026

von Herbert Hiess

„Brahms und Beethoven, Rudolf Buchbinder
Wolkenturm, Grafenegg, 22. August 2026 “
weiterlesen

Ihrem Ende eilen sie zu, die Bayreuther Festspiele 2026!

Hans Martin Gräbner – Foto: Andreas Ströbl

Eine persönliche Retrospektive zur Premierenwoche

Das ganze Jahr freut man sich auf Bayreuth, und ebenso rasch, wie der listige Loge auftaucht und wieder verschwindet, sind die intensiven Tage auch schon wieder herum. Tröstlich ist, dass, ebenso wie Weihnachten auch heuer am 24. Dezember stattfinden wird, es im nächsten Sommer wieder Festspiele auf dem Grünen Hügel gibt.

von Dr. Andreas Ströbl

„Bayreuther Festspiele 2026 Retrospektive
Bayreuth, 22. August 2026“
weiterlesen

DIE SONNTAG-PRESSE – 23. AUGUST 2026

Georg Nigl © Antia Schmid

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SONNTAG-PRESSE – 23. AUGUST 2026

Georg Nigls Leistung als Prinz von Homburg hat den Wow!-Faktor
Herausragend ist die Leistung Georg Nigls als Prinz von Homburg. Dazu ein grandioser Orchesterklang, durch den ich die wunderbaren Facetten Henzes Musik – mal filigran mal mit großer Wucht – entdecke.
Von Frank Heublein
Klassik-begeistert.de

„DIE SONNTAG-PRESSE – 23. AUGUST 2026“ weiterlesen

Daniels Anti-Klassiker 6: Camille Saint-Saëns „Karneval der Tiere“ (1886)

Höchste Zeit sich als Musikliebhaber einmal neu mit der eigenen CD-Sammlung oder der Streaming-Playlist auseinanderzusetzen.

Dabei begegnen einem nicht nur neue oder alte Lieblinge. Einige der so genannten „Klassiker“ kriegt man so oft zu hören, dass sie zu nerven beginnen. Andere haben völlig zu Unrecht den Ruf eines „Meisterwerks“. Es sind natürlich nicht minderwertige Werke, von denen man so übersättigt wird. Diese teilweise sarkastische, teilweise brutal ehrliche Anti-Serie ist jenen Werken gewidmet, die aus Sicht unseres Autors zu viel Beachtung erhalten.

von Daniel Janz

Mit dem „Karneval der Tiere“ kommen wir zu einem Werk, das mir seit jeher Probleme bereitet, weil es in seiner Form so unbestimmt und in seinem Ausdruck trotz eindeutigem Programm so undeutlich ist. Diese Komposition des französischen Nationalkomponisten Camille Saint-Saëns gilt als eine seiner bekanntesten Hinterlassenschaften, möglicherweise sogar als sein bekanntestes Werk überhaupt. Bei der Vermittlung klassischer Musik insbesondere an Kinder spielt es eine nicht zu unterschätzende Rolle.

„Daniels Anti-Klassiker 6: „Karneval der Tiere“ (1886)
klassik-begeistert.de, 23. August 2026“
weiterlesen

DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. AUGUST 2026

© /unbekannt/Archiv der Wiener Staatsoper – Ileana Cotrubaṣ als Verdis Violetta an der Wiener Staatsoper

Für Sie und Euch in den Zeitungen gefunden
DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. AUGUST 2026

Nachruf
Zum Tod der Sopranistin Ileana Cotrubaș: Charakterstark und charismatisch
Die Rumänin Ileana Cotrubaș war beides: eine der berühmtesten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts und eine der streitbarsten Künstlerinnen in der Opernbranche. Ihre künstlerische Unabhängigkeit hat sie stets verteidigt – auch die Entscheidung, sich mit gerade einmal 51 Jahren von der Bühne zurückzuziehen. Nun ist sie im Alter von 87 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
BR-Klassik.de

Die denkende Stimme (Bezahlartikel)
Die Rumänin Ileana Cotrubaș war eine der großen Sopranistinnen der Nachkriegszeit. Gegen das Regietheater zog sie mit scharfer Polemik zu Felde. Jetzt ist sie mit 87 Jahren gestorben.
FrankfurterAllgemeine.net

„DIE SAMSTAG-PRESSE – 22. AUGUST 2026“ weiterlesen